Mit grosser Spannung blickten die U18-Teams der Ostschweiz auf den neugestalteten Spielmodus der laufenden Saison. Erstmals traten die 13 Mannschaften nicht mehr in zwei Gruppen an, sondern spielten in einer einfachen Runde jeder gegen jeden. Nach Abschluss der Vorrunde qualifizierten sich die besten sieben Teams für die Aufstiegsrunde, während die übrigen sechs in der Platzierungsrunde um die weiteren Ränge kämpfen.
Das Ziel des Teams aus dem Glarnerland war klar formuliert: der Einzug in die Aufstiegsrunde. Lange Zeit schien dieses Vorhaben in greifbarer Nähe. Mit sieben Siegen aus zwölf Spielen und insgesamt 21 Punkten lag die Mannschaft aussichtsreich im Rennen. Doch die Endabrechnung brachte eine bittere Wendung: Gleich vier Teams wiesen am Ende dieselbe Punktzahl auf. Die Entscheidung fiel aufgrund der Direktbegegnungen – und diese sprachen knapp gegen die Glarner. Niederlagen gegen den EHC Winterthur, den HC Eisbären St. Gallen und die ZSC Lions gaben letztlich den Ausschlag.
Nach der anfänglichen Enttäuschung richtet sich der Fokus nun auf die Platzierungsrunde. Der Start ist dabei eindrücklich gelungen: Die ersten beiden Partien wurden mit 24:1 und 20:0 klar für sich entschieden. Diese Resultate unterstreichen die spielerische Qualität und Offensivkraft der Mannschaft.
Insgesamt hat sich das Team des GEC in dieser Saison positiv präsentiert. Über weite Strecken zeigte die U18 attraktives, strukturiertes und engagiertes Eishockey. Besonders der starke Teamgeist und die hohe Einsatzbereitschaft zeichnen die Mannschaft aus. Gerade deshalb sitzt die Enttäuschung nach dem Verpassen der Aufstiegsrunde weiterhin tief.
Nun gilt es, die Spannung für die verbleibenden drei Spiele hochzuhalten und die Saison mit positiven Resultaten abzuschliessen. Die nächste Herausforderung wartet bereits am Samstag, 7. Februar, auswärts in Grüsch. Dort trifft das Team auf den HC Prättigau. Die Duelle mit diesem Gegner gelten traditionell als umkämpft, emotional und spannend – beste Voraussetzungen also für ein weiteres intensives Nachwuchsspiel.
Bernardo Rhyner