U21 in der Qualimasterround erneut geschlagen

Nach der 1:6-Niederlage beim HC Prättigau-Herrschaft ist der Traum vom Regionalmeistertitel für den Glarner EC bereits vor der letzten Runde geplatzt.

Früher Rückstand als Hypothek
Die U21-Junioren des Glarner EC mussten in der Qualimasterround ihre zweite Niederlage hinnehmen. Nach der knappen 4:3-Auswärtsniederlage nach Verlängerung im ersten Spiel unterlag das Team am vergangenen Samstag auswärts dem HC Prättigau-Herrschaft deutlich mit 6:1. Bereits im ersten Drittel gerieten die Glarner früh in Rückstand, als die Bündner in Unterzahl das 1:0 erzielten. Trotz engagierter Leistung gelang es dem GEC nicht, das Spiel zu drehen.

Kurze Hoffnung im Mitteldrittel
Im zweiten Abschnitt keimte kurz Hoffnung auf: Sven Aschwanden traf in Überzahl zum zwischenzeitlichen 2:1-Anschlusstreffer. Doch nur wenige Sekunden später stellte Prättigau-Herrschaft den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Im Schlussdrittel nutzten die Gastgeber ihre Chancen konsequent und bauten den Vorsprung weiter aus. Mit drei weiteren Treffern sorgten die Bündner für den klaren 6:1-Endstand in der Eishalle Grüsch.

Titelrennen ohne Glarner Beteiligung
Durch die zweite Niederlage in der Qualimasterround steht bereits vor der letzten Runde fest, dass der Glarner EC nicht mehr um den Regionalmeistertitel und mögliche Aufstiegsspiele mitreden kann. Um den Titel kämpfen am kommenden Wochenende die beiden Bündner Teams HC Prättigau-Herrschaft mit sechs Punkten und der EHC Chur mit fünf Punkten.

Chance auf Platz drei
Für die Glarner bleibt im abschliessenden Spiel vom 15. März gegen den EHC Dübendorf dennoch ein sportliches Ziel. Beide Teams sind nach zwei Spielen noch ohne Sieg, weshalb sich der GEC mit einem Erfolg immerhin noch den dritten Platz sichern könnte.

Positive Saisonbilanz
Auch wenn es in der entscheidenden Phase der Saison gegen die starken Bündner Teams nicht ganz gereicht hat, darf der Glarner EC insgesamt auf eine erfolgreiche Spielzeit zurückblicken. Mit dem Erreichen der Qualimasterround gehörte das Team bereits zu den besten Mannschaften der Region – ein Erfolg, der die positive Entwicklung der Nachwuchsarbeit im Verein unterstreicht.

Marco Zehnder