Archiv der Kategorie: U20

Beiträge zur U20-Mannschaft

U20 und Senioren halten die Fahne hoch

U13-Top​: Eine weitere Niederlage
EHC Chur : GEC 10:1 (3:0; 3:1; 4:0)

Die U13 ist weiterhin nicht zu beneiden, was die Resultate angeht. In Chur mussten die jungen Glarner wie eine Woche zuvor mit einer 10:1-Niederlage vom Eis. Nach wie vor können die Jungs und Mädels aber weiterhin wertvolle Erfahrungen sammeln, welche sie in ihrer weiteren Entwicklung nutzen können.

Torschützen: Adrian Hug


U15: Zwei Aufholjagden blieben unbelohnt​​
EHC Frauenfeld : GEC 4:3 n.P. (2:1; 1:1; 0:1; 1:0)
GEC : SC Weinfelden (0:4; 4:2; 2:2)

Für die U15 standen in der letzten Woche gleich zwei Spiele an. Am Mittwoch auswärts in Freuenfeld geriet man bis zur Spielmitte in Rückstand. Mit grossem Kampfgeist konnte man kurz vor Schluss noch ausgleichen. Leider verlor man im Penaltyschiessen dennoch.
Torschützen: Adrian Hug, Simon Rinderer, Gian Jenny

Noch extremer wurde es am Samstag gegen den SC Weinfelden. Nach dem ersten Drittel lag man zuhause in der GLKB Arena deutlich mit 0:4 zurück. Danach fasste man sich erneut ein Herz und konnte immer mehr aufholen. Am Ende setzte es eine 6:8 Niederlage ab. Beide Male blieb die Aufholjagd unbelohnt. Am kommenden Sonntag spielt die U15 in Dornbirn und möchte auf die Siegerstrasse zurückkehren
Torschützen: Niklas Kohlhuber, Tom Küng, Philippe Nicolas Haller, Gian Jenny (alle je 1x), Levin Bezzola (2x)


U17: Spitzenkampf ging verloren
CDH Engiadina : GEC 10:7 (4:5; 3:1; 3:1)

Die U17 reiste ins Engadin zum Spitzenkampf. Nach einem torreichen ersten Drittel sah es noch gut aus für einen Glarner Sieg. Danach nutzte der CDH Engiadina seine Chancen besser. Am Ende resultierte eine 10:7 Niederlage. Die U17 steht allerdings trotzdem auf dem ersten Platz.

Torschützen: Nick Sauter, Gion Fäs, Levin Bruder, Silas Schifferle (alle je 1x), Seya Gattolin (3x)


U20: Zweiter Sieg in Serie
​​EV Dielsdorf-Niederhasli : GEC 3:7 (0:2; 1:4; 2:1)

Nach dem Coup gegen den EHC Dübendorf doppelte die U20 auswärts gegen den EV Dielsdorf-Niederhasli gleich nach. Beim 3:7-Erfolg brauchte der GEC etwas Anlaufzeit, konnte aber sämtliche Versuche des Gegners, das Spiel aufzuholen im Keim ersticken. Am Sonntag empfängt die U20 Leader Thalwil zum Kräftemessen in der GLKB Arena.

Torschützen: Alessandro Botta, Moritz Kellenberger, Matteo Magni (alle je 1x), Finn Schärer, Nik Bürgi (beide je 2x)


Senioren​​: Befreiungsschlag beim ersten Heimspiel
GEC : KSC Küssnacht am Rigi 9:1 (2:0; 1:0; 6:1)

Im dritten Spiel in der neuen Liga gelingt den Senioren ein Befreiungsschlag. Gegen den KSC Küssnacht am Rigi gewann man klar mit 9:1. An diesem Heimerfolg möchte das Team ansetzen. Dominik Hauser, der am Abend zuvor in der 3. Liga im Einsatz stand, schien sein Ausflug gut getan zu haben – er steuerte vier Treffer zum 3-Punkte-Gewinn bei.

Torschützen: Mathias Lutz, Philipp Hensler, Marco Feldmann (alle je 1x), Patrick Faoro (2x), Dominik Hauser (4x)


3. Liga​: Sicher geglaubter Sieg verloren
GEC : EHC Flims 4:5 n.V. (1:1; 1:2; 2:1; 0:1)

Arg dezimiert trat der GEC gegen den EHC Flims wieder einmal zuhause an. In einem ausgeglichenen Spiel erzielte man kurz vor Schluss den vermeintlichen Siegtreffer, welcher 15 Sekunden vor Schluss zum Frust des Heimteams ausglich. In der Verlängerung waren die Bündner dann die glücklichere Mannschaft. Am kommenden Sonntag startet die Rückrunde gegen die Crocodile Flyers in der heimischen GLKB Arena.

Torschützen: Michel Schönfelder, Joël Anderegg, Gilles Kessler, Moritz Zimmermann (alle je 1x)


Mehr zu den Spielen des vergangenen Wochenendes und Ausblicke auf das kommende Wochenende lesen Sie jeweils am Donnerstag auf der GEC-Sonderseite im Fridolin.

Vier Niederlagen und ein Kantersieg

Senioren​​: Knappe Niederlage
EHC Bassersdorf : GEC 5:4 (3:2; 2:2; 0:0)

Die GEC-Senioren sind bekanntlich aufgestiegen. Das Meisterschaftsspiel in der Senioren C gegen den EHC Bassersdorf war eine knappe Angelegenheit. Am Ende mussten die sich die Glarner mit 5:4 geschlagen geben.

Torschützen: Thomas Hausberger, Philipp Hensler (je 1x), Sebastian Schwarzgruber (2x)


U20​​: Erneut schlecht belohnt
GEC : EHC Illnau-Effretikon 2:4 (1:1; 1:2; 0:1)

Wie schon in der Wochen zuvor in Herisau zeigte die U20 eine starke Leistung, verlor aber dennoch gegen den EHC Illnau-Effretikon. Ein grosses Manko war die Chancenauswertung, welche man nun in den Trainings verstärkt trainieren wird.

Torschützen: Tomas Valkering, Stefan Schnyder


U17: Erste Niederlage
​​GEC : Club da hockey Engiadina 1:2 (0:1; 0:1; 1:0)

Im dritten Meisterschaftsspiel kam es zum Spitzenkampf gegen den CDH Engiadina. Die bisher noch ungeschlagene U17 war drückend überlegen, konnte seine Chancen jedoch nicht in Tore ummünzen. So musste sich auch die zweitälteste Juniorenmannschaft des GEC knapp als Verlierer vom Eis.

Torschütze: Seya Gattolin


U15​​: Reine Weste mit hohem Sieg
GEC : HC Eisbären St. Gallen 15:1 (6:0; 1:0; 8:1)

Weniger knapp war das Resultat der U15. Auch im dritten Spiel überzeugten die Mannschaft mit einem hohen 15:1-Erfolg gegen den HC Eisbären St. Gallen. Gleich zehn verschiedene Torschützen stehen für die Ausgeglichenheit des Teams um Trainer Bernardo Rhyner.

Torschützen: Viorel Rhyner, Christian Lionel Tritten, Levin Bezzola, Miro Rüegg, Cédric Menzi, Niklas Kohlhuber (je 1x), Philippe Nicolas Haller, Milo Grünenfelder, Simon Rinderer (2x), Gian Jenny (3x)


U13​​: Keine Punkte in Romanshorn
PIKES EHC Oberthurgau : GEC 6:1 (2:0; 4:1; 0:0)

Ebenfalls eine Niederlage gab es für die U13. Die jungen wilden, die auf Top-Stufe antreten,hatten vor allem im Mitteldrittel Mühe, dem Gegner Paroli zu bieten. Im Schlussdirttel konnte man sich steigern und spielte unentschieden.


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Viele Siege für den GEC

3. Liga: Zweiter Sieg
GEC : HC Eisbären St. Gallen 4:3 n.V. (1:1; 1:1; 1:1; 1:0)

Nach dem ersten Vollerfolg gegen den EHC Frauenfeld, konnte die 1. Mannschaft des GEC diesen Schwung gegen den HC Eisbären St. Gallen weiterziehen. Beim ausgeglichenen Spiel am vergangenen Samstag skorten beide Mannschaften in jedem Drittel je einmal. Die Verlängerung musste entscheiden, wo der GEC sich verdient durchsetzen konnte.

Torschützen: Joel Anderegg, Jeret Anderegg (3x)


U20: Knappe Niederlage
SC Herisau : GEC
4:3 (0:2; 2:0; 2:1)

Ebenfalls mit einem Sieg im Rücken gastierten die ältesten Junioren in Herisau. Das erste Drittel gelang ihnen dabei verheissungsvoll und man führte nach zwanzig Minuten mit 0:2. Im Mitteldrittel musste man aber den Ausgleich hinnehmen, ehe man anfangs Schlussdrittelerneut in Führung ging. Leider drehten die Appenzeller noch das Spiel und so verlor unsere U20 knapp.

Torschützen: Moritz Kellenberger, Luca Ettlin, Nik Bürgi


U17: Tabellenführung nach zwei Spielen
GEC : EHC Schaffhausen 13:4 (3:1; 4:2; 6:1)

Die U17 ist sehr gut in die neue Meisterschaft gestartet. Auf den Startsieg gegen den SC Rheintal gewann man hoch gegen den EHC Schaffhausen. Das Schlussdrittel, welches gleich mit 6:1 gewonnen wurde, spiegelt die Dominanz der Glarner wieder.

Torschützen: Finn Schreyer, Jabo Schiesser, Lieven Karrer, Sven Aschwanden (je 1x), Levin Bruder, Gion Fäs, Nick Sauter (je 2x), Seya Gattolin (3x)


U15: Ungeschlagen gestartet
GEC : SCRJ Lakers 5:3 (1:1; 1:0; 3:2)

Auch die U15 ist noch ungeschlagen. Auf den klaren Startsieg gegen den EHC Uzwil bodigte der GEC auch die SCRJ Lakers im Derby. Zwischenzeitlich führte man mit 5:1, ehe man den Gegner noch etwas rankommen liess.

Torschützen: Gian Jenny, Viorel Rhyner (je 1x), Levin Bezzola (3x)

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Wiederaufnahme aller unterbrochenen Meisterschaften

Die Covid-19 Task Force der Regio League und das Nachwuchs- und Amateursport Committee (NAC) von Swiss Ice Hockey haben entschieden, dass alle derzeit noch unterbrochenen Meisterschaften im Nachwuchs- und Amateur-Eishockey ab 28. Januar wieder aufgenommen werden.

Wie geht es nun weiter?

In fast allen Ligen stehen wir kurz vor den entscheidenden Phasen, welche für die Auf- und Abstiege relevant sind. Die SIHF hat anfangs Saison für alle Ligen Eventualitätspläne definiert mit dem Hauptziel in jeder Spielphase Verschiebungen aufgrund von Covid-19 Fällen zu erlauben.

Einzig in den Playoffs sind Spielverschiebungen nicht möglich und Mannschaften, welche ein Spiel aufgrund von Covid-19 Fällen nicht absolvieren können, verlieren 0:1 forfait, ohne Kostenfolge.

Es besteht aber die Möglichkeit im Rahmen der Eventualitätspläne, die Playoffs durch prädefinierte Aufstiegsrunden zu ersetzen, damit auch in dieser Phase Spielverschiebungen erlaubt wären.

  • Die Clubs der MySports League, 1. Liga und Women’s League haben bereits entschieden, auf diese Eventualität zu verzichten und die Playoffs wie geplant zu spielen.
  • Für die regionalen 2., 3. und 4. Liga Meisterschaften hat das NAC entschieden die Playoffs wie in den oberen Aktivliegen zu spielen – dort wo es Playoffs gibt.
  • Für die U20-Top wird in den kommenden Tagen eine Ligaversammlung durchgeführt, um diesbezüglich eine Entscheidung zu treffen.
  • Bei der U17-Top (Aufstiegsrunde), bei der U20-A (ebenfalls Aufstiegsrunde) und bei der U17-A (keine sportlichen Aufstiege), sind keine Playoffs geplant und sind deshalb Spielverschiebungen erlaubt.

Spezielle Bestimmungen

  • Spielverschiebungen aufgrund von Covid-19 Fällen sind abgesehen von den Playoffs gemäss Spielbetriebsreglement erlaubt.
  • Mannschaften, welche unter den aktuellen Umständen nicht mehr am Meisterschaftsbetrieb teilnehmen möchten, verlieren ihre restlichen Spiele mit 0:1 forfait, ohne Kostenfolge.
  • Auf- und Abstiege erfolgen gemäss Spielbetriebsreglement Ende Saison, unabhängig davon ob eine Mannschaft die Meisterschaft zu Ende gespielt hat oder nicht.
  • Die Rahmenschutzkonzepte (Version 1.5) bleiben aktuell unverändert.

Wir möchten Euch aber klar darauf hinweisen, dass die Covid-19 Pandemie noch nicht zu Ende ist. Der Entscheid ist kein Signal, jetzt die Sicherheitsvorkehrungen zu lockern oder die Massnahmen des Bundes nicht mehr so genau zu nehmen. Im Gegenteil. Durch diesen Entscheid, werden umso mehr Augen auch auf das Frauen-, Nachwuchs- und Amateur-Eishockey gerichtet sein. Jedes einzelne Mitglied der Eishockey-Familie ist verantwortlich, dass es keinen Anlass gibt, wieder schärfere Massnahmen zu ergreifen.

Gute Leistung, kleiner Lohn für die U20

Am vergangenen Sonntag, 14. November, duellierten sich die U20-Junioren des GEC mit dem EV Dielsdorf-Niederhasli. Gegen diesen Gegner setzte es im ersten Saisonspiel eine deutliche 7:0-Niederlage ab. Die Glarner wollten sich für diese Schmach revanchieren und zeigen, dass sie es besser können.

Von Fabio Lutz

Von den Novizen verstärkten Timo Leu und zum ersten Mal Livio Dal Pian das Team vom Trainerduo Lutz/Zehnder. Mit Nino Müller und Nils Wieser halfen zwei Spieler zusätzlich noch zwei Spieler aus der ersten Mannschaft aus. Somit konnte man den Gästen mit drei kompletten Blöcken gegenübertreten.

Im ersten Drittel war das Spiel ausgeglichen. Der GEC hielt gut mit, zeigte aber einige Unsicherheiten, die Schlussmann Tim Schreyer ausbügelte. Je länger das Drittel dauerte, desto besser kam der GEC in Fahrt. In der 17. Minute konnte Captain Nicolai Botta in Unterzahl alleine losziehen und im zweiten Anlauf zur Führung reüssieren. Im Anschluss fehlte etwas die Genauigkeit, um das Score weiter auszubauen. Mit dem knappen 1:0 aus Sicht des GEC ging es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel spielten die Glarner eigentlich besser, auch durch Strafen des Gegners begünstigt. Leider konnte das Heimteam keinen Nutzen daraus ziehen und kassierte sogar noch den Ausgleich. Dieser Gegentreffer liess die Glarner jedoch nicht beirren. Verlor man in jüngerer Vergangenheit durch einen Rückschlag oft den Faden, arbeitete man bis zur Pause konzentriert weiter. Für das letzte Drittel war daher Spannung vorprogrammiert.

Auch das dritte Drittel war von Strafen geprägt. Glücklicherweise traf es meist die Gäste von Dielsdorf-Niederhasli. In der 47. Minute brachte Tomas Valkering den GEC erneut in Führung. Vorausgegangen war die Hartnäckigkeit Nicolai Bottas, welcher den Torschützen ideal bediente. Der GEC musste für seine Tore hart arbeiten und scheiterte immer wieder am starken EVDN-Schlussmann. Umso wichtiger war es nun, diesen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Bereits zwei Zeigerumdrehungen später glichen die Gäste glichen erneut aus. In der restlichen Spielzeit konnte kein Sieger ermittelt werden und es folgte ein Penaltyschiessen.

Den Zusatzpunkt sicherte sich schlussendlich der EV Dielsdorf-Niederhasli, da sich deren starker Torhüter nicht mehr bezwingen liess. Der GEC verlor 2:3 nach Penalty und schreibtsich immerhin einen Punkt gut. Die Revanche ist leider nicht geglückt, dennoch kann man mit der Leistung zufrieden sein. Nun folgt eine Pause, bevor es am Sonntag, 28. November, gegen den SC Herisau weitergeht.

Ein gutes Drittel reichte für die U20 nicht

Spiele gegen den EHC Wetzikon sind für die Glarner immer spezielle Spiele. So auch am vergangenen Sonntagabend zu Hause in der GLKB-Arena vor erwartet vielenZuschauern. Das U20-Team konnte das Potenzial nicht vollumfänglich ausschöpfen. Die Kollektivleistung des Teams war zu wenig überzeugend, somit ging der Derby-Sieg an den EHC Wetzikon.

Von Jrene Luchsinger 

Bereits beim Spielstart schenkten sich beide Teams nichts, wobei Wetzikon die tonangebende Mannschaft war. Im Getümmel vor dem Glarner Tor waren es auch die Gäste, welche die Oberhand behielten und mit 0:1 in Führung gingen. Das Spiel wurde in der Mitte des Drittels intensiver und das Heimteam kam besser ins Spiel. Dennoch war es der EHC Wetzikon, welcher eine Überzahlsituation ausnutzte und den zweiten Treffer verbuchen konnte. Die Glarner reagieren prompt und erzielen wenig später durch Nino Müller (Zuspiel Nicolai Botta) den Anschlusstreffer. Bis Drittelsende drehen die Glarner mächtig auf und kommen so zu mehr Spielanteil. Trotz Chancenplus bleibt ihnen der Ausgleich verwehrt.

Zu Beginn des Mitteldrittels können die Glarner nicht an die vorherige Leistung anknüpfen. Leider verhaspelten sie sich viel im Spiel, dies brachte zu viele Fehlpässe und Chancen für den Gegner. Auch im Überzahlspiel ging es nicht besser. Zwar gab es Torchancen, welche aber nicht genutzt wurden. Nach Spielmitte übernahmen die Gäste das Spieldiktat und die Glarner waren mehrheitlich mit Abwehrarbeit beschäftigt. Dank tollen Paraden des Torhüters Tim Schreyer hielten sie sich vorerst im Spiel. Knapp zwei Minuten vor der Drittelspause war der Druck zu gross und der EHC Wetzikon konnte ein weiteres Mal zum 1:3 jubeln.

Denkbar schlecht starteten die Einheimischen ins Schlussdrittel, denn nach wenigen Sekunden musste der Glarner Torhüter bereits das vierte Mal hinter sich greifen. Irgendwie waren die Glarner von der Rolle, wenig klappte und sie konnten sich kaum aus der eigenen Zone lösen. Da kam ihnen eine gegnerische Strafe gerade richtig, um durchzuschnaufen und selber wieder in Vorwärtsbewegung zu kommen. Endlich funktionierte auch wieder das Zusammenspiel und genau ein solches zwischen Jan Luchsinger und Stefan Schnyder war es, welcher den Glarnern den zweiten Treffer bescherte. Dies gefiel den Gästen überhaupt nicht und nach Faustkampf zwischen beiden Teams mussten einige Spieler beider Teams auf der Strafbank pausieren. Der EHC Wetzikon war aber immer noch tonangebend nutzte in der 55. Minute die Überlegenheit zur erneuten Drei-Tore-Führung. Das Spiel endete für die Glarner mit einer 2:5 Niederlage.

Für die Glarner heisst es nun nach vorne schauen und das Positive aus diesem Spiel mitzunehmen. Im Training kann nun mit dem Feinschliff begonnen werden, um in drei Wochen gegen den nächsten Gegner punkten zu können.


Nächstes Meisterschaftsspiel:

SC Herisau – Glarner EC  
So.
 8. November, 15.45 Uhr,  Kunsteisbahn Bergholz, Wil

Hartes Stück Arbeit schlecht belohnt

Erstmals vor grossem Heimpublikumsaufmarsch zeigte das Glarner U20-Team die bisher beste Saisonleistung. So nah am Punktgewinn waren sie gegen den Club da Hockey Engiadina noch nie.

Von Jrene Luchsinger

Beide Teams starteten am vergangenen Sonntagabend gut ins Spiel und erarbeiteten sich erste Torchancen. Eine unnötige Strafe bremste das Glarner U20-Team in der neunten Minute aus und der Gegner Club Hockey da Engiadina nutzte dies kaltblütig aus und ging mit 0:1 in Front. In der Folge hatten die Gäste mehr Scheibenbesitz und die Glarner waren hauptsächlich mit Abwehrarbeit beschäftigt. Einige brenzlige Situationen vor dem eigenen Tor überstanden sie unbeschadet, dank tollen Paraden des Torhüters Felix Helfenberger. Kurz vor der Drittelspausemussten die Gäste zu zweit Platz auf der Strafbank nehmen. Das Powerplay der Glarner funktionierte vorerst nicht, zu viele Fehler waren im Spiel. Doch kurz vor Ablauf der gegnerischen Strafe glichen die Glarner verdient durch Tomas Valkering (Pass Jan Luchsinger, Nino Müller) zum 1:1 aus.

Temporeich gings ins Mitteldrittel, wobei der Spielanteil und die Chancen ausgeglichen waren. Von einer Überzahlsituation konnten die Glarner nicht profitieren, stattdessen waren es die Gäste, welche kurz nach Ablauf ihrer Strafe die Führung im Spiel wieder an sich rissen. Wie schon im ersten Drittel drehten die Gäste beim Tempo auf und das Heimteam geriet unter Druck. Viele Scheibenverluste mussten hingenommen werden und dabei kamen auch noch zwei weitere Strafen hinzu. Keine guten Vorzeichen um zu reüssieren. Doch die Glarner hielten dem Druck stand, dank hervorragender Teamleistung und Abwehrarbeit brachten die Engadiner die Scheibe nicht über die Linie. 11 Sekunden nach Ablauf der Strafen war es wiederum Tomas Valkering, welcher auf Zuspiel von Erik Oliver Opatril den Ausgleich wiederherstellen konnte. Die Gäste nahmen wieder Fahrt auf in Richtung Glarner Tor. Im Getümmel vor dem Tor wurde den Engadinern ein Penalty zugesprochen, welchen sie eiskalt zur 2:3 Führung in den Maschen versenkten.

Das Tempo blieb auch im Schlussdrittel hoch, mit Spielvorteilen der Gäste. Nach zähen ersten Spielminuten und harter Arbeit des ganzen Glarner Teams fiel in der 45. Minute der verdiente Ausgleichstreffer zum 3:3 wiederum durch Tomas Valkering (Pass Nino Müller). Der Jubel war gross und die Glarner rochen nun den Braten, erstmals gegen die Engadiner zu punkten. Doch schlichen sich manchmal kleine unnötige Fehler ein und genau ein solcher war es, welcher den Gästen in der 53. Minute wiederum die Führung beschehrte. Die Glarner gaben nicht auf, spielten konzentriert weiter und kamen so zu sehenswerten Aktionen vor dem Tor. Leider war das Glück, trotz aller Bemühungen nicht auf ihrer Seite. Da machten es die Gäste besser und kurz vor Schluss war die Scheibe zum 3:5 Schlussresultat nochmals über der Linie.

Mit der Mannschaftsleistung können die Glarner zufrieden sein und darauf aufbauen. Mit einer guten Einstellung und Selbstvertrauen gilt es am kommenden Sonntagabend vor Heimpublikum gegen den EHC Wetzikon zu punkten.

Kein untypisches Bild in diesem Spiel: Gedränge vor dem Glarner Tor

Horrorspiel für das U20-Team

Bittere Lehrstunden für das Glarner U20-Team: nach ausgezeichnetem ersten Drittel, ruhten sich die Glarner auf den Lorbeeren aus und wurden vom Gegner EHC Illnau-Effretikon regelrecht überfahren. Die Glarner waren zu passiv, schauten dem Gegner lieber ein wenig bei ihrem Spiel zu, statt selber zu agieren. Auf dieser Stufe für das neu formierte Team ein fataler Fehler! Die Glarner mussten sich klar mit 9:3 gegen den EHC Illnau-Effretikon geschlagen geben.

Von Jrene Luchsinger

Seit einigen Wochen befinden sich die GEC-Teams im Eistraining und das U20-Team hat auch bereits einige Freundschaftsspiele absolviert. Das Team wurde auf diese Saison hin stark verjüngt und Leistungsträger zogen zur ersten Mannschaft weiter. Entsprechend verunsichert startete man ins erste Meisterschaftsspiel und wurde sogleich vom Gegner unter Druck gesetzt. Das Team konnte sich nach diesen Startschwierigkeiten schnell aus der Umklammerung lösen und münzte die ersten beiden Angriffe gleich in zwei Tore um. In der fünften Minute war es zuerst Dominik Petrusic (Zuspiel: Remo Stüssi/Nils Wieser) und nur knapp 35 Sekunden später Remo Stüssi auf Pass von Nic Luchsinger, welche die Glarner 0:2 in Führung brachten. Danach gestaltete sich das Spiel ziemlich ausgeglichen. Mit der Zeit wurden die Glarner zu passiv – Resultat daraus: Strafe und Gegentor. Doch nur wenige Sekunden später gelang Nic Luchsinger, gleich mit der Pausensirene ein Shorthander-Traumtor zur 1:3 Pausenführung.

Die Euphorie im Team war nach dem ersten Drittel zu gross und Trainer Fabio Lutz mahnte die Mannschaft, dass es zum Sieg noch weitere zwei starke Drittel brauchen würde. Statt an die Leistung des ersten Drittels anzuknöpfen, wurden die Glarner passiv und gewährten dem EHC Ilnau-Effretikon viel zu viel Platz auf dem Eis. So kam es wie es kommen musste: der Ausgleich zum 3:3 war bei Spielmitte perfekt. Zwar zeigten auch die Glarner einige schöne offensive Aktionen, doch das Quentchen Glück fehlte, um die Scheibe im gegnerischen Tor zu versenken.

Im Schlussdrittel wurden die Glarner regelrecht kalt geduscht – in den ersten fünf Minuten baute der EHC Illnau-Effretikon die Führung um weitere vier! Tore auf 7:3 aus. Das Team war wie ausgewechselt: bei drei von vier Blöcken herrschte ein starker Leistungsabfall, man war nicht präsent auf dem Eis und schaute dem Gegner lieber zu, als selber Eishockey zu spielen. Kaum offensive Aktionen und viele unnötige Fehler waren die Folge und man ging regelrecht unter. Am Schluss verliessen die Glarner mit einer 9:3-Schlappe das Eis.

Fazit: die Glarner haben viel selber zum Misserfolg beigetragen. Jetzt heisst es daran arbeiten und versuchen, es beim nächsten Spiel besser zu machen und gute Aktionen nicht nur in einem Drittel zu zeigen, sondern permanent über 60 Minuten.


Nächstes Meisterschaftsspiel des GEC U20-Teams:

EV Dielsdorf-Niederhasli – Glarner EC
So. 27. September, 16:45 Uhr, Sportanlage Erlen, Dielsdorf

Von den U9 bis zu den Senioren erfolgreiche Trainingslager absolviert

An den Wochenenden vom 28.–30. August sowie vom 11.–13. September absolvierten alle Stufen des Glarner EC ihre Trainingscamps im Sportzentrum Widnau.

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Auf dem Programm standen zahlreiche Eiseinheiten, Trockentrainings und Theorielektionen. Insgesamt absolvierten 140 Spieler die Trainings, welche durch 17 Trainer geplant und durchgeführt wurden. Die Trainingslager sind ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitungsphase. Nebst Technik-, Taktik- und Konditionstraining sind auch Teambildung, Kameradschaft und natürlich Spass wichtige Elemente.

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Die Nachwuchs- wie auch die Aktivteams zeigten eine hohe Leistungsbereitschaft und konnten sich optimal auf die in rund zwei Wochen beginnende Meisterschaft vorbereiten.

Würdige Verabschiedung des Trainers Christian Zimmermann. Foto: Tomas Jakober.

Versöhnlicher Saisonabschluss des GEC U20-Teams

Kaum Schwachpunkte waren beim zweitplatzierten Club da Hockey Engiadina zu erkennen. Das Glarner Heimteam versteckte sich auch nicht, doch fehlte ihnen der letzte Biss um vor Heimpublikum zu punkten.

Von Jrene Luchsinger

Beide Teams starteten am vergangenen Sonntagabend gut ins Spiel und erarbeiteten sich erste gute Torchancen. Bereits in der dritten Spielminute musste ein Glarner Spieler auf der Strafbank Platz nehmen. Nur dank ausgezeichneter Torhüterleistung und konzentrierter Glarner Verteidigung überstanden sie einige brenzlige Situationen vor dem eigenen Tor. Im Anschluss daran wendeten die Glarner das Spiel und erkämpften sich gute Tormöglichkeiten, welche leider immer abgeblockt wurden. Auch das Engadiner-Team liess nicht locker und machte Druck aufs Glarner Tor. Dabei stand vielfach der Glarner Torhüter Tim Schreyer im Mittelpunkt des Geschehens. Dank sehenswerten Paraden hielt er die Glarner im Spiel. In der 15. Spielminute mussten nacheinander zwei Glarner die Strafbank hüten – dies verhiess nichts Gutes. So kam es auch, dass kurz nach Ablauf der ersten Strafe, plötzlich die Scheibe im Glarner Tor lag.

Zu Beginn des Mitteldrittels nutzten die Glarner die Möglichkeit nicht, in Überzahl den Ausgleich zu realisieren. Zwar gelangen ihnen einige sehenswerte Aktionen, welche aber allesamt durch den Torhüter zunichte gemacht wurden. Auch das Engadiner Team liess nicht locker – die Latte rettete zum Glück vorerst die Glarner. Bei Spielhälfte sassen, nach übertriebener Härte auf dem Eis, gleich deren drei Glarner auf der Strafbank. Da liessen sich die Engadiner Gäste nicht zweimal bitten und bauten die Führung auf 0:2 aus. Das Heimteam war kurzzeitig von der Rolle – die Pässe waren zu ungenau, Frustration machte sich breit. Erst gegen Ende des Mitteldrittels fanden sie zurück ins Spiel.

Im Glarner Team spürte man, dass die Luft langsam draussen war. Erst recht, als die Gäste in der 42. Minute auf 0:3 erhöhten. Nach kurzer Standpauke des Trainers Christian Zimmermann ging plötzlich wieder alles viel leichter. Auch eine Strafe konnte sie nicht daran hindern, den Vorwärtsgang einzuschalten. Nils Wieser reagierte blitzschnell und schickte den Stürmer Nic Luchsinger los, welcher alleine auf den Torhüter loszog und mittels Trick zwischen den Beinen hindurch, den Torhüter sensationell bezwang. Die Freude im Glarner Team und auch bei den 119 anwesenden Zuschauern war riesig. Plötzlich gelangen den Glarnern Dinge, welcher zuvor für unmöglich gehalten wurden. Dabei klebte aber auch viel Pech an der Scheibe, welche die Torlinie einfach kein zweites Mal passieren liess. Einige Strafminuten zu viel zogen die Glarner ein, welche nicht nötig gewesen wären. Kurz vor Schluss erhöhten die Gäste genau in einer solchen Situation die Führung auf 1:4. Dies war sogleich auch das Schlussresultat.

Gefeiert wurde auf dem Eis im Anschluss trotzdem: nicht das Team, sondern wurde mit einem lachenden, aber auch weinenden Auge der Trainer Christian Zimmermann, welcher vom Team und von den anwesenden Zuschauern würdig verabschiedet wurde.

Die Meisterschaft 2019/20 schliesst das GEC U20-Team auf dem 6. Rang ab. In dieser Zusammensetzung wird das Team nicht mehr spielen, da einige in der kommenden Saison zur 1. Mannschaft wechseln werden. Eine tolle Zeit geht zu Ende, was bleibt sind viele schöne Augenblicke und sehr gute Freundschaften.