Kategorie-Archiv: U20

Beiträge zur U20-Mannschaft

Grenzenloser Jubel nach dem Sieg. Foto Tomas Jakober

Lang ersehnter erster Saisonsieg der Junioren wurde Tatsache

Von Jrene Luchsinger

Das Publikum in der heimischen GLKB-Arena tobte, als das Spiel im Penaltyschiessen gegen den EHC Urdorf gewonnen werden konnte! Bis es aber soweit war, mussten alle Glarner Spieler hart arbeiten. Physisch und psychisch stimmte an diesem Abend alles zusammen – auch dank wenigen Strafen, tollen Paraden und guter Verteidigungsarbeit hiess der Sieger am Schluss mit 2:1 die GEC-Junioren!

Der EHC Urdorf war den Glarnern bestens bekannt, haben sie doch bereits zwei Spiele gegen dieses Team bestritten. Bei beiden Spielen gingen sie als Verlierer vom Eis. Dies wollten sie am vergangenen Sonntagabend ändern! Mit viel Elan starteten beide Teams ins Spiel und sogleich wurden auf beiden Seiten die Torhüter geprüft. Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen und fair. Nur je zwei Zwei-Minuten-Strafen mussten ausgesprochen werden. Bis zur Drittelspause blieb es torlos 0:0.

Gleich beherzt spielten die Teams auch im Mitteldrittel weiter, wobei die Glarner ein bisschen mehr im Scheibenbesitz waren. Ein paar Minuten lang konnten die Glarner auch in Überzahl spielen, doch das Powerplay des Heimteams überzeugte nicht. Der Torhüter des EHC Urdorf hielt seinen Kasten sauber! Ab Mitte des Spiels nahmen dann die Glarner das Zepter in ihre Hand und versuchten, dank ausgezeichneten Spielzügen den Gegner auszuspielen und zum Torerfolg zu kommen. Einige hochkarätige Chancen waren zu sehen, doch die gegnerische Verteidigung, aber auch der Torhüter verwehrten ein Glarner Tor. Dann klebte kurz vor Ende des Mitteldrittels auch noch Pech am Puck. Die Scheibe rutschte unter dem Torhüter durch und blieb unglücklich direkt auf der Linie liegen. Nichts war mit einem Torjubel auch nach 40 Minuten Spielzeit.

Die starke Phase der Glarner blieb auch im Schlussdrittel intakt. Sie hatten den Gegner im Griff und übten viel Druck aufs Tor aus. Leider aber mussten sie in der 46. Spielminute, nach Bullygewinn des EHC Urdorf, den ersten Treffer des Gegners hinnehmen. Dies schmerzte umso mehr, da die Glarner vorher in der Verteidigung alles richtig gemacht hatten. Das Time-out zu dieser Zeit durch das Trainerduo Fabio Lutz und Christian Zimmermann zeigte Wirkung. Statt die Köpfe hängen zu lassen und an sich zu zweifeln, spielten die Glarner ihr Spiel weiter. Jeder im Glarner Team kämpfte für den Anderen! Auch die sage und schreibe 149 Zuschauer honorierten das und unterstützten das Team lauthals! Leider klappte ein Tor im Powerplay nicht, doch endlich kam drei Minuten vor Spielende der erlösende Ausgleichstreffer. Janik Pöpl profitierte vom Pass durch Dominik Petrusic und lenkte die Scheibe ins gegnerische Tor. Das Tor war mehr als verdient für die Glarner – entsprechend wurde es auch bejubelt! In den letzten Spielminuten wurde es nochmals hektisch, denn beide Teams versuchten in der regulären Spielzeit das Spiel noch zu entscheiden. Doch nach 60 Minuten Spielzeit stand es 1:1, wiederum musste das Penaltyschiessen entscheiden. Vor Wochenfrist ging dieses verloren. Doch die Glarner Spieler zeigten viel Selbstvertrauen und die beiden ersten Schützen trafen das Tor. Der EHC Urdorf biss sich aber am Glarner Torhüter Rico Blöchlinger die Zähne aus und keine Scheibe fand den Weg ins Glarner Tor. Somit gewannen die Glarner das Spiel verdient nach Penaltyschiessen mit 2:1.

Dieser Sieg ist Balsam für jeden Spieler der GEC-Junioren. Jeder kämpfte für jeden, keiner kritisierte den Anderen – nur so kann man gegen starke Gegner bestehen! Die Glarner können sich nun zwei Wochen von diesem harten Spiel erholen, bevor sie dann gegen den zweitplatzierten SC Weinfelden auf Punktejagd gehen.


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Junioren:

Sonntag, 17. Dezember 2017   GEC – SC Weinfelden   19.45 Uhr Lido Aussenfeld, Rapperswil

 

Herausragender Spieler des GEC: Captain Tim Büttiker.

Hattrick des Captains brachte für die Junioren nicht die erhofften drei Punkte

Von Jrene Luchsinger

Ein grossartiges Mitteldrittel, wie noch nie in dieser Saison, war der Vorbereiter für einen Sieg gegen den EHC Wetzikon. Doch müssen sich die GEC-Junioren an der eigenen Nase nehmen: viel zu viele Strafen, vor allem im entscheidenden Schlussdrittel, verwehrte ihnen einen Sieg. Im Penaltyschiessen mussten sie sich mit 5:4 geschlagen geben.

Mit einem guten Gefühl im Bauch und dem Sieg aus dem Freundschaftsspiel im Kopf starteten die Glarner in die Partie gegen den EHC Wetzikon. Dass die Gegenmannschaft um einiges Grösser und Älter war, beeindruckte sie wenig. In den Startminuten wurden beide Torhüter auf Herz und Nieren geprüft. Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen, wobei sich beide Teams einige Chancen herausspielten. Dabei prägten viele Einzelaktionen das erste Drittel. Der Gegner war in der Verteidigung sehr aufsässig, kamen die Stürmer doch nur schlecht bis vors Gegentor. In der 15. Minute wurde es zum ersten Mal so richtig gefährlich, verbuchten die Glarner einen Lattenknaller. In der Folge machte das Glarner Team gehörig Druck aufs Gegentor, doch brachte dies nicht das erhoffte Tor. Der Gegner machte dies besser und ging 40 Sekunden vor der Drittelspause mit 1:0 in Führung.

Die Ausgangslage ins Mitteldrittel versprach Gutes, konnten die Glarner doch in Überzahl starten. Leider lief aber die Scheibe nicht so gut durch die eigenen Reihen. Davon profitieren konnte der Gegner, welcher die Führung auf 2:0 ausbaute. Die Frustration war spürbar, doch kaum waren zwei Minuten verstrichen, passierte dem Torhüter des EHC Wetzikon ein Fehler, Tim Büttiker nutzte dies aus und schoss für die Glarner den Anschlusstreffer zum 2:1. In der Folge waren die Glarner konzentriert bei der Sache und dank einem guten Zusammenspiel erzielte Tim Büttiker in Unterzahl auf Zuspiel von Erik Opatril den verdienten Ausgleichstreffer zum 2:2. Knapp eine Minute später war der Jubel der Glarner Fans wiederum zu hören: Dank grossem Kampfgeist und guter Vorarbeit des GEC-Juniorenteams sowie dem entscheidenden Pass von Nic Luchsinger, schoss sein Bruder Jan die Glarner mit 3:2 in Führung. Nach einem Time-out des Gegners nahm der Druck des EHC Wetzikon spürbar zu und bis zur Drittelspause waren die Glarner hauptsächlich mit Verteidigungsarbeit beschäftigt.

Im Schlussdrittel begann der EHC Wetzikon gleich, wie er vor der Pause aufgehört hatte: Lokomotivzug aufs Glarner Tor. So war es nicht verwunderlich, dass die Glarner dem Druck nicht mehr Stand hielten und drei Minuten nach Anpfiff den Ausgleichstreffer hinnehmen mussten. Die Strafenflut bei den Glarnern fand nun in dieser Phase des Spiels seinen Höhepunkt, spielten sie doch fortan kaum komplett. Sie mussten vielfach zu Dritt gegen fünf Gegenspieler bestehen. Doch wie schon so oft in dieser Saison warteten sie geduldig auf Konterchancen. So eine nutzte der Captain Tim Büttiker – kaltblütig schnappte er sich die Scheibe des Gegenspielers weg und mit viel Selbstvertrauen lief er auf den Torhüter los und liess ihm keine Chance und verwertete zur 3:4 Führung! Die letzten 10 Minuten des Spiels waren Krimi pur. Eine Angriffswelle um die andere rollte auf die Glarner zu und mit viel Glück konnten sie bestehen. Zwei Minuten vor Schluss nahm der Gegner den Torhüter raus – sie setzten alles auf eine Karte: den Ausgleichstreffer! Leider verfehlte ein Schuss der Glarner das leere Tor nur knapp, dafür aber glich der EHC Wetzikon 20 Sekunden vor Schluss zum 4:4 aus. Im Penaltyschiessen musste dieses Spiel entschieden werden – mit 2:1 ging dieses an den EHC Wetzikon.

Die Glarner müssen nun über die Bücher! Ohne die vielen Strafminuten könnten die Glarner solche Spiele gewinnen. Denn der Kampfgeist und Wille steckt in diesem Team. Dies können sie nun am kommenden Wochenende beim ersten Heimspiel in der GLKB-Arena zeigen.


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Junioren:

Sonntag, 3. Dezember 2017 17.00 Uhr Glarner EC – EHC Urdorf   GLKB-Arena, Glarus

junioren_eisbaeren_2017

Junioren geben Punktgewinn aus der Hand

Von Jrene Luchsinger

Ein rabenschwarzer Abend in Rapperswil: Viel zu viele Strafen der GEC-Junioren, Matchstrafe des Torhüters und zu viele vergebene Torchancen machten einen Punktgewinn für die Glarner zunichte. Das Spiel gegen die HC Eisbären ging mit 4:6 verloren.

Vor Beginn des Spiels war den Glarnern klar, was sie auf dem Eis erwartet: kein einfaches Spiel! Entsprechend konzentriert starteten sie ins erste Drittel und übernahmen gleich das Zepter. Viele Offensivaktionen wurden herausgespielt und bereits nach fünf Minuten landete der Puck zum ersten Mal durch Tim Büttiker im St. Galler Tor. Die Glarner liessen nicht locker und kaum war eine Minute vergangen, konnten sie zum zweiten Mal jubeln! Dabei leistete Maurin Isler gute Vorarbeit, die Scheibe prallte beim Torhüter ab und Janik Pöpl versenkte die Scheibe souverän im Tor. Ganz anders sah es bei der Gegenmannschaft aus. Offensiv brachten sie in den ersten 15 Minuten nicht viel zustande und der Glarner Torhüter musste kaum Schüsse parieren. Erst drei Minuten vor Schluss verkürzten sie auf 2:1.

Ganz schlecht starteten die Glarner ins Mitteldrittel. Kaum angepfiffen musste ein Glarner Spieler auf der Strafbank Platz nehmen. Dies nutzten die Gäste aus und glichen zum 2:2 aus. In der Folge besannen sich die Glarner eines Besseren und kamen aus dem Tief heraus! Das Zusammenspiel klappte wieder und dank einem Pass von Maurin Isler konnte wiederum Janik Pöpl den Führungstreffer zum 3:2 erzielen. Mitte des Spiels wurde der Glarner Torhüter Björn Blumer von einem Gegenspieler angegriffen, er wehrte sich und wurde wegen diesem Vergehen für das ganze Spiel vom Platz gestellt. Ein zweiter Torhüter war nicht zur Stelle, so musste ein Feldspieler ins Tor. Der neue Torhüter, sonst Stürmer, Nic Luchsinger wurde sogleich geprüft und musste den Ausgleich zum 3:3 hinnehmen. Er fasste sich aber schnell und parierte anschliessend einige Schüsse souverän. Kurz vor Ende des Mitteldrittels, standen die Glarner zu viert auf dem Eis. Jan Luchsinger gewann das Bully in der eigenen Zone, durchlief einen Teil der gegnerischen Abwehr und Lukas Landolt konnte dank dem Zuspiel zum 4:3 einschieben.

Ungewohnt, aber konzentriert zwischen den Pfosten – Stürmer Nic Luchsinger. Foto: Jrene Luchsinger
Ungewohnt, aber konzentriert zwischen den Pfosten – Stürmer Nic Luchsinger. Foto: Jrene Luchsinger

Das Schlussdrittel wurde ein schwieriges Unterfangen. Die Glarner Mannschaft versuchte die HC Eisbären in der neutralen Zone zu stoppen und nicht zu Schüssen aufs Tor kommen zu lassen. Dies gelang teilweise. In der 45. Minute musste aber ein Verteidiger die Handbremse ziehen. Er mähte den Gegner vor dem Glarner Tor um – Penalty. Dieser verwerteten die Eisbären und glichen zum 4:4 aus. Die Spannung war spürbar und die mitgereisten Glarner Zuschauer feuerten das Juniorenteam an. Doch statt die etlichen Chancen zu verwerten, mussten sie praktisch über die ganze Schlusszeit in Unterzahl gegen den Gegner bestehen. Dies kam leider nicht gut und die HC Eisbären konnten nochmals zwei Tore erzielen, bei welchen der Ersatztorhüter keine Chance hatte.

Die Glarner müssen sich an der eigenen Nase nehmen. Dieses Spiel hätte durchaus gewonnen werden können, hätten sie mit ein bisschen mehr Köpfchen gespielt und nicht so viele Strafen durch unnötige Aktionen erhalten. Am nächsten Wochenende können sie dies nun in Wetzikon besser machen, haben sie doch das Vorbereitungsspiel gegen den EHC Wetzikon nach dem Penaltyschiessen gewonnen.


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Novizen:

Sonntag, 26. November 2017   EHC Wetzikon – GEC   10:30 Uhr Kunsteisbahn Wetzikon

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Hartes Stück Arbeit für die GEC-Junioren

Von Jrene Luchsinger

Vorweg: Drei Punkte gab es nicht für die GEC-Junioren, doch zeigten sie, trotz kleinem Durchhänger im Mitteldrittel, Moral und kämpften bis zum Umfallen. Dank kollektiver Mannschaftsleistung, wenigen Strafen, guter Verteidigungsarbeit und tollen Paraden, ging das Spiel gegen den EHC Urdorf nur mit 5:2 verloren.

Der Gegner war den Glarnern bestens bekannt – es galt einiges besser zu machen, als im ersten Spiel gegen den Tabellenführer EHC Urdorf. Entsprechend konzentriert ging es gleich zu Beginn zur Sache und beide Teams prüften sofort die Torhüter. Nach nur zwei Minuten Spielzeit, mussten die Glarner zum ersten Mal auf der Strafbank Platz nehmen. Kein gutes Omen dachte man, doch weit gefehlt! Nach Bullygewinn entwischte der Stürmer Moritz Zimmermann allen gegnerischen Verteidigern und versenkte die Scheibe gekonnt im gegnerischen Tor zur 0:1 Führung! Der EHC Urdorf machte nun Druck aufs Glarner Tor und kurz vor Ablauf der Strafe fiel der Ausgleichstreffer. Nur eine Minute später holte sich der EHC Urdorf die 2:1 Führung. Ein kleiner Knick bei den Glarnern war zu spüren. Sie rissen sich aber am Riemen und kämpften um die Scheibe. Mit Erfolg – bei doppelter Überzahl der Glarner war es Tim Büttiker, welcher den Abpraller des Schusses von Moritz Zimmermann im Tor zum 2:2 verwertete! Fortan war das Spiel sehr intensiv und ziemlich ausgeglichen– beide Teams zeigten tolle Spielkombinationen und vielfach standen die Torhüter im Mittelpunkt des Geschehens.

Jubel nach dem 2:2 Ausgleichstreffer durch Tim Büttiker. Foto: Jrene Luchsinger
Jubel nach dem 2:2 Ausgleichstreffer durch Tim Büttiker. Foto: Jrene Luchsinger

Viel Wasser auf dem Eis verhinderte zu Beginn des Mitteldrittels ein schnelles Spiel. Die Glarner knüpften nahtlos ans erste Drittel an und blieben konzentriert! Nicht nur die Spieler, sondern auch der Torhüter Rico Blöchlinger musste den Kopf bei der Sache haben, denn dank seinen Paraden fiel vorerst kein weiterer Gegentreffer. Das Überzahlspiel der Glarner zeigte leider nicht den nötigen Erfolg. Besser machte es da der EHC Urdorf: 7 Sekunden nach Ausspruch der Strafe gegen die Glarner versenkten sie glücklich den Puck zur 3:2 Führung. Drei Minuten später war dann die Moral der Glarner angekratzt, als die Führung des EHC Urdorf auf 4:2 stattfand. In der Folge waren die Glarner ein wenig ratlos, studierten zu viel rum, die Pässe kamen nicht mehr an und zweifelten an sich. Das Timeout der Glarner war nun wichtig! Der Trainer Christian Zimmermann fand wohl die richtigen Worte, denn das Spiel der Glarner wurde wieder besser. Ende des Mitteldrittels spielten sie sogar hochkarätige Chancen heraus – jedoch leider ohne Torerfolg.

Verhalten starteten die Glarner ins Schlussdrittel und mussten dem Druck der Einheimischen Stand halten. Die Abwehr und der Torhüter wurden gefordert und in der 45. Minuten musste ein unglücklicher weiterer Treffer hingenommen werden. Der Puck fand via Schlittschuh des Glarner Torhüters den Weg ins Tor zur 5:2 Führung. Der Druck der Einheimischen wuchs weiter und teilweise war die ganze Glarner Mannschaft mit Abwehrarbeit beschäftigt. Sie hofften auf Kontermöglichkeiten. Diese waren rar, aber als eine da war, musste auch der gegnerische Torhüter alles aus der Trickkiste nehmen, um kein Tor zu erhalten. Der Kampfgeist und Wille war wieder in die Mannschaft zurückgekehrt und bis zum Schluss, mussten sie kein Tor mehr hinnehmen.

Von Spiel zu Spiel steigern sich die Glarner und die harte Arbeit im Training zeigt Wirkung. Man darf auf die Leistung der Mannschaft beim nächsten Spiel gespannt sein.


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Novizen:

Sonntag, 19. November 2017   GEC – HC Eisbären   20.00 Uhr Lido Aussenfeld, Rapperswil

 

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Wertvolles Trainermeeting absolviert

Am Samstag 28. Oktober wurde zum Start der Eistrainings wiederum ein Trainermeeting absolviert. Ziel dieser Meetings ist es jeweils den Ausbildungsinhalt der verschiedenen Nachwuchsstufen abzugleichen und sicherzustellen, dass die Techniken von den Bambini bis zu den Junioren aufbauend gleich vermittelt werden.

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Dieses Jahr wurde die „neue“ Schusstechnik schwergewichtig thematisiert und dafür konnte Lele Celio, Skills Coach des SIHF, gewonnen werden. Während drei Stunden brachte Lele den Trainern des Glarner EC in Theorie und Praxis auf sehr sympathische Art die Keypoints der Schusstechnik „aus dem Flex des Stockes“ näher. Ebenfalls konnten wir den Ausbildungschef der SCRJ Lakers, Richi Novak, als unseren Gast in der GLKB Arena begrüssen.

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Die Trainer werden die nun gewonnen Erkenntnisse laufend in die Trainings einfliessen lassen und den GEC somit noch treffsicherer machen!

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Junioren: Torhüter Blumer verhindert höhere Niederlage

Von Jrene Luchsinger

Die Junioren-Spieler des GEC nahmen sich einiges vor beim SC Weinfelden. Doch waren die Gegner körperlich und technisch besser als sie. Mit viel zu vielen Strafen im Mittelabschnitt mussten sie einen Punktgewinn schnell einmal begraben und verloren das Spiel klar mit 8:2.

Das Glarner Team um das Trainerduo Fabio Lutz und Christian Zimmermann ging das Spiel konzentriert an und hielt dem Druck des Gegners stand. Eine Kontermöglichkeit in der zweiten Minute brachte den Glarnern nicht das erhoffte Tor – nur das Scheppern des Torrahmens war zu hören. Dies gab Schwung, doch leider wurde dieser mit einer Strafe unterbrochen. Kurz nach Ablauf der Strafe war es der SC Weinfelden, welcher den Führungstreffer zum 1:0 bejubeln konnte. Ein hohes Tempo wurde angeschlagen und vielfach waren es die Gastgeber, welche Druck aufs Gegentor ausübten. In der 12. Spielminute waren die Glarner mit einem Mann weniger auf dem Eis und mussten unglücklich den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Die Glarner gaben nicht auf, kämpften weiter um die Scheibe und wurden dafür auch zwei Minuten später belohnt. Ein schöner Spielzug zwischen Moritz Zimmermann und Dominik Petrusic wurde durch Tim Büttiker mit dem Anschlusstor vollendet! Noch nicht lange war der Jubel ums Tor verhallt, verhielten sich die Verteidiger zu legère und prompt erhöhte der SC Weinfelden auf 3:1.

Zu Beginn des Mitteldrittels hätte die Ausgangslage nicht besser sein können! In doppelter Überzahl traten die Glarner an und übten sofort Druck aufs Tor aus! Doch leider war es nach 30 Sekunden schon wieder vorbei – mussten sie doch einmal mehr, auf der Strafbank Platz nehmen. Die Glarner konnten sich trotzdem in der Powerplay-Formation positionieren. Doch nach einem kapitalen Fehler eines Verteidigers stand es, statt einem Glarner Anschlusstreffer, 4:1 für die Gastgeber. In punkto Strafen zogen die Glarner in dieser Phase einen schlechten Tag ein. Mussten sie doch über einige Minuten hinweg, immer wieder in doppelter Unterzahl gegen den SC Weinfelden bestehen. Dank guter Mannschaftsleistung und meisterlichen Paraden des Torhüters konnte vorerst schlimmeres verhindert werden. Die Glarner kämpften wie die Löwen, um den eigenen Kasten sauber zu halten! Auch der Gegner musste abermals auf der Strafbank Platz nehmen, doch dies konnten die Glarner nicht ausnutzen. Der Druck des Gegners war zu hoch! Bis Ende Mitteldrittel erhöhte der SC Weinfelden auf 6:1.

Best Player und oft im Zentrum des Geschehens: Goalie Björn Blumer. Foto Jrene Luchsinger
Best Player und oft im Zentrum des Geschehens: Goalie Björn Blumer. Foto: Jrene Luchsinger

Die Pause tat den Glarnern gut und die Schelte des Trainers zeigte auch Wirkung! Plötzlich klappte das Zusammenspiel bei den Glarnern wieder und ohne Strafen, kam auch der Spielfluss wieder zurück. Dabei konnten die mitgereisten Zuschauer die eine oder andere schöne Aktion beklatschen. In der 47. Minute gelang es ihnen endlich den Torhüter zu überlisten. Der erste Schuss auf den Torhüter durch Maurin Isler prallte ab und Nic Luchsinger konnte davon profitieren und die Scheibe ins Tor lenken. Sie verkürzten auf 6:2. In diesem Drittel wurde wieder fairer gespielt, die schlechten Gedanken waren aus den Köpfen wie verflogen! In dieser Phase zeigten die Glarner ihr bestes Hockey. Tore hätte es durchaus noch mehr für die Glarner geben können, doch hielt der Torhüter zu gut! Auch der SC Weinfelden kam zu etlichen Chancen und die Glarner können ihrem Torhüter danken, dass es nur noch deren zwei im Schlussdrittel waren. Der Torhüter Björn Blumer war klar der beste Spieler auf dem Eis, auch wenn sie das Spiel mit 8:2 verloren ging.

Die Glarner haben nun wieder zwei Wochen Zeit, sich physisch und psychisch auf das nächste Spiel vorzubereiten! Haben sie doch mit dem nächsten Gegner noch eine Rechnung offen….


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Novizen:

Sonntag, 12. November 2017   EHC Urdorf – GEC   10:10 Uhr Kunsteisbahn Weihermatt, Urdorf

Starke Abwehrarbeit der Glarner im Schlussdrittel. Foto: Jrene Luchsinger

Junioren: Klare Leistungssteigerung im Schlussdrittel kommt zu spät

Von Jrene Luchsinger

Nach der klaren Niederlage im ersten Meisterschaftsspiel hiess es fürs GEC-Juniorenteam in Urdorf einiges besser zu machen. Dies gelang ihnen auch in zwei Dritteln, der Durchhänger im Mitteldrittel verwehrte dem Team einen Punktgewinn. Das Spiel gegen den EHC Urdorf ging klar mit 9:1 verloren.

Nebelschwaden setzten sich über dem Eis in Urdorf fest, doch dies irritierte die beiden Mannschaften nicht. Engagiert gings von Beginn weg zur Sache. Den Zuschauern wurde schnelles und faires Hockey gezeigt. Auf beiden Seiten standen die Torhüter im Mittelpunkt des Geschehens, mussten sie doch das ganze Repertoire zeigen, um kein Tor zu kassieren. Nach einer kleinen Unaufmerksamkeit in der Glarner Abwehr, liessen die gegnerischen Stürmer dem Glarner Torhüter Björn Blumer keine Chance und gingen mit 1:0 in Front. Nur fünf Minuten später und nach einer bravourös überstandenen Glarner Strafe, musste der Puck zum zweiten Mal aus den Maschen des Glarner Tor geholt werden. Mit diesem Spielstand ging es in die Drittelspause.

Glarner Angriff im nebligen Eisstadion von Urdorf. Foto: Jrene Luchsinger
Glarner Angriff im nebligen Eisstadion von Urdorf. Foto: Jrene Luchsinger

Viel zu kritisieren hatte der Trainer in der Pause nicht, nur ein paar Kleinigkeiten mussten im Glarner Spiel verbessert werden. Doch leider wurden die Glarner eiskalt vom Gegner erwischt – nach nur 40 Sekunden Spielzeit erhöhten sie auf 3:0. Die Frustration war deutlich spürbar und nach dem 4:0 war ein Time-out der Glarner notwendig! Kurze Zeit rauften sie sich zusammen und das Glarner Spiel wurde wieder besser. Doch eine Überzahlsituation brachte auch keinen Torjubel – die Glarner straften sich gleich selber. Durch eine eigene Strafe wurden sie wieder zurückgebunden und mussten den nächsten Gegentreffer hinnehmen. In der Spielmitte wurde der Torhüter gewechselt, welcher sofort auf Probe gestellt wurde. Der EHC Urdorf kam nun richtig in Fahrt, bei den Glarnern stimmte nicht mehr viel überein. Die Glarner gaben sich regelrecht auf, als in der 35. Minute der achte Gegentreffer viel. Nichts passte mehr zusammen – die Pässe kamen nicht an und wenig bis gar keine Spielkombinationen wurden gezeigt. Einige Einzelaktionen brachten auch nicht den nötigen Erfolg. Die Pause wurde sichtlich herbeigesehnt.

Die Luft beim Glarner Team war ziemlich draussen, doch rissen sie sich am Riemen und versuchten im Schlussdrittel den Schaden in Grenzen zu halten. Einen Gegentreffer mussten sie noch hinnehmen, doch besannen sie sich wieder auf ihre Stärken. Die Verteidigungsarbeit zeigte nun Früchte, der Gegner kam nicht mehr so schnell vors Tor und wenn, dann war ein guter Torhüter Rico Blöchlinger zur Stelle! Das Zusammenspiel klappte nun besser und auch die gegnerische Abwehr wurde auf Probe gestellt! Die Glarner glaubten wieder an sich! Dies spürte man auch, als gleich zwei Spieler auf der Strafbank Platz nehmen mussten und sie nur zu dritt gegen den EHC Urdorf kämpfen mussten. Eiskalt schnappte sich der Captain Tim Büttiker in der gegnerischen Zone die Scheibe, lief durch die Verteidiger durch und erzielte den viel umjubelten Ehrentreffer für die Glarner. Dies war Balsam auf die Seele!

Mit dieser klaren Leistungssteigerung im Schlussdrittel (1:1) kann nun aufgebaut werden! Der Durchhänger im Mitteldrittel muss aus den Köpfen der Glarner verschwinden – nur mit positiven Gedanken kann ein Spiel gewonnen werden!


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Novizen:

Sonntag, 29. Oktober 2017   EHC Weinfelden – GEC   13:45 Uhr Sportanlage Güttingersreuti, Weinfelden

junioren_stgallen_2017

GEC-Junioren: Kopflos ins Verderben

Von Jrene Luchsinger

Nach langer Vorbereitungszeit stand am vergangenen Wochenende das erste Meisterschaftsspiel auf dem Programm. Leider wurde das GEC Junioren-Team vom Gegner überfahren, musste drei Verletzte beklagen, viele unnötige Strafen hinnehmen und verlor schlussendlich sang- und klanglos mit 17:1.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Glarner EC wurde eine Juniorenmannschaft in der Meisterschaft gestellt. Voller Vorfreude reisten einige Eltern zum sonntäglichen Spiel zu den Eisbären nach St. Gallen. Die Vorbereitungsspiele versprachen einiges Gutes, wurden diese doch, wenn auch knapp, alle gewonnen! Die Eltern wie auch die Spieler und Trainer erhofften sich einiges aus diesem Spiel. Doch leider weit gefehlt. Kaum angepfiffen kam’s auch schon faustdick: nach 22 Sekunden stand es bereits 1:0 für die Eisbären. Wohl noch mit den Gedanken anderswo oder noch tags zuvor im Ausgang verpennten sie regelrecht den Anfang des Spiels! Die Gegner machten enormen Druck und schnürten die Glarner in der eigenen Zone ein. Kaum einmal konnten sie sich lösen – von einem eigenen Angriff war keine Spur! Dies drückte auf die Moral der Glarner Spieler. Sie versuchten mit Stockschlägen, unfairen Checks und Halten den Gegner aus der Ruhe zu bringen. Doch geschah das Gegenteil. Mit eigenen viel zu vielen Strafen büssten sie sich selber und mussten etliche Strafminuten absitzen! Eiskalt nutzte dies der Gegner aus und münzte dies in Tore um. Bis zur 25. Minute waren es deren 8!

Die Glarner Torhüter standen mehrheitlich im Zentrum des Geschehens! Foto: Jrene Luchsinger
Die Glarner Torhüter standen mehrheitlich im Zentrum des Geschehens! Foto: Jrene Luchsinger

Zum ersten Mal rauften sich die Glarner in der Mitte des Spiels zusammen und zeigten ein paar schöne Spielzüge. In Überzahl kamen sie endlich mal gefährlich vors Gegentor, doch wollte der Puck nicht über die Linie. Die kurze Zeit, welche die Glarner zu fünft auf dem Eis standen, bekam man das Potential der Mannschaft zu sehen. Nur mit einem Miteinander und ohne unnötige Strafen kann man als Team reüssieren!

Erst im Schlussdrittel rutschte die Scheibe, dank Hilfe des Gegners, hinter die Linie und die Glarner konnten den Ehrentreffer zum 10:1 bejubeln. Dieses Tor gab der Mannschaft für kurze Zeit ein bisschen Aufschwung, doch schon bald fielen sie unnötig ins alte Schema zurück. Die Spieler liessen sich vom Gegner provozieren und viele unschöne Szenen sah man auf dem Eis. Dies wurde von den Schiedsrichtern konsequent geahndet! In den letzten 10 Minuten klinkten sich die Glarner irgendwie aus dem Spiel aus. Viele unnötige Fouls bekamen die mitgereisten Eltern auf der Tribüne zu Gesicht. Die Glarner liessen sich auf dies ein und wurden hart für ihr kopfloses Spiel bestraft! Kein Wunder, dass die Glarner am Schluss zum Kanonenfutter für die Gegner wurde… Spielten sie doch lange nur mit drei Feldspielern!

Die Spieler müssen nach diesem Spiel lernen, dass Emotionen im Spiel durchaus erlaubt sind, diese müssen aber im Zaum gehalten werden können! Die Mannschaft hat nun zwei Wochen Zeit, das Geschehene vergessen zu machen und nach vorwärts zu schauen. Im zweiten Meisterschaftsspiel heisst es sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren und so den Gegner in Verlegenheit bringen!


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Novizen:

Sonntag, 15. Oktober 2017   EHC Urdorf – GEC   10:10 Uhr Kunsteisbahn Weihermatt, Urdorf

Sommertraining ab dem 15. Mai

Die Sommertrainings beginnen am Montag 15. Mai. Treffpunkt, Ausrüstung und Material werden durch die Trainer bekanntgegeben.

Hier alle Trainingszeiten im Überblick

Auch bei der Zusammensetzung des Trainerstaffs gibt es einige Neuerungen. Kontaktangaben der einzelnen Trainer findet man unter TK Eishockey

Eine spezielle Lösung konnte für Spieler im Novizen- und Juniorenalter gefunden werden: Spieler der Jahrgänge 1998-2002 werden eine gemeinsame Trainingsgruppe (ca. 30 Spieler) gemischt aus dem Glarner EC und SCRJ Lakers bilden. Für die Meisterschaft werden ein Team Novizen A unter den SCRJ Lakers und ein Team Junioren A unter dem Glarner EC gemeldet.

Für allfällige Fragen oder Unklarheiten steht der TK-Check zur Verfügung:

TK Chef Eishockey
Sandro Magni
079 312 79 11

Spielplanung: Ruedi Bernegger