Kategorie-Archiv: U20

Beiträge zur U20-Mannschaft

Glarner Stürmer stets im Vorwärtsdrang.

Starke Mannschaftsleistung führt U20 zum Sieg

Überaus glückliche Glarner Gesichter sahen die 117 Zuschauer in der GLKB-Arena. Das U20-Team konnte endlich die Leistung abrufen, um in der Meisterschaft die ersten Punkte einzufahren. Sie überzeugten mental sowie auch kämpferisch und besiegten die HC Eisbären mit 7:2.

Von Jrene Luchsinger

Am vergangenen Sonntagabend war der HC Eisbären St. Gallen in der GLKB-Arena zu Gast. Von Beginn weg trat das Heimteam konzentriert auf und versuchte sofort Oberhand im Spiel zu gewinnen. Kurz gefährlich vor dem Glarner Tor wurde es in Unterzahl, als die Gegner den Pfosten trafen. Dies war einer der wenigen Offensivaktionen des HC Eisbären. Danach übernahmen die Einheimischen das Zepter und zündeten ein Feuerwerk an Toren. Zuerst war es Gilles Kessler, welcher auf Zuspiel von Maurin Isler zum 1:0 traf. Vier Minuten später konnte Lukas Landolt vom hervorragenden Zuspiel von Jan Luchsinger profitieren und auf 2:0 erhöhen. Kaum waren wieder drei weitere Minuten gespielt, trafen die Glarner innert 10 Sekunden gleich zwei Mal. Wiederum war es Lukas Landolt, welcher die Vorarbeit seiner Teamkollegen Niels Wieser und Nicolai Botta ausnützen konnte und den Puck zum 3:0 versenkte. Nach dem Bullygewinn von Nils Wieser war es Dominik Petrusic welcher auf 4:0 davonzog.

In Überzahl starteten die Einheimischen ins Mitteldrittel, doch die Scheibe lief nicht wunschgemäss in den eigenen Reihen. Die Scheibe wollte nicht ins Tor. In diesem Drittel hatten die Glarner einen kleinen Durchhänger. Zwar erarbeiteten sie sich hochkarätige Chancen, doch wollte die Scheibe einfach nicht ins Tor. Der HC Eisbären seinerseits trat im Mitteldrittel nicht besser auf, auch in Überzahl hatten die Glarner Verteidiger das Gastteam stets im Griff und blockten die Angriffe frühzeitig ab. Dieses Drittel blieb torlos, trotz unzähligen Glarner Chancen.

Im Schlussdrittel kam das Team wieder engagierter aus der Garderobe und endlich klappte es wieder mit dem Tore schiessen. Nic Luchsinger spürte die Erlösung förmlich, als er, nach etlichen vergebenen Topchancen, dank gutem Zuspiel von Maurin Isler die Führung auf 5:0 ausbauen konnte. Das Spiel wurde nun zusehends härter und bei beiden Teams mussten einige Strafminuten abgesessen werden. In genau einer solchen Situation passierte es und die Gäste konnten den ersten Treffer bejubeln. Das Glarner U20-Team spürte, dass die Kräfte der Gäste nachliessen. Entsprechend traten sie nochmals aufs Gaspedal und die Treffer sechs (Maurin Isler auf Pass von Nic Luchsinger) und sieben (Lukas Landolt auf Pass von Nicolai Botta) wurden Tatsache. Kurz vor Schluss durch Unaufmerksamkeit der Glarner fiel noch der zweite Treffer des HC Eisbären zum Schlussresultat von 7:2.

Das Trainerduo Fabio Lutz und Christian Zimmermann ist mit der Leistung des Teams zufrieden. Endlich konnten sie mal das in den Trainings geübte auch im Spiel umsetzen. Physisch und psychisch stimmte an diesem Abend alles zusammen.


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC U20

Club da Hockey Engiadina – Glarner EC          
So. 10. November, 17.00 Uhr, Eishalle Gurlaina, Scuol

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U20: Lichtblick am Horizont

Sehr engagiert starteten die Glarner gegen den starken SC Herisau ins Spiel, verloren ein wenig den Faden gegen Ende des ersten Drittels, bevor sie dann im Mitteldrittel viel frecher aufspielten und Tore schossen. Der Gegner SC Herisau überzeugte auf der ganzen Linie und war den Glarnern meistens einen Schritt voraus. Die Köpfe liessen die Glarner nicht hängen – überzeugend kämpften sie weiter bis zum Schluss.

Von Jrene Luchsinger

Am vergangenen Sonntagnachmittag trat das Glarner U20-Team auswärts gegen den SC Herisau an. Ein erstes Mal wachgerüttelt wurden sie nach 36 Sekunden, als das Heimteam mit 1:0 in Führung ging. Nach diesem frühen Gegentreffer konnten sie gegen einen sehr starken Gegner, dank solider Defensivarbeit, dagegenhalten. Chancen wurden erarbeitet leider aber ohne Erfolgserlebnis. Kurz vor der Pause wurden zwei weitere Gegentreffer Tatsache, da das Glarner Team nicht mehr gleich konzentriert war und dem Gegner beim Spiel zusah.
Der Plan fürs Mitteldrittel war: frecher aufspielen und Tore schiessen! Dieses Unterfangen funktionierte gut und wurde sofort in die Tat umgesetzt. Kurz nach Ablauf einer Strafe konnte Jan Luchsinger einem Gegenspieler die Scheibe entreissen und damit Gilles Kessler bedienen, welcher auf 3:1 verkürzte. Herisau liess auch nicht locker und bezwang erneut den gut aufspielenden Glarner Torhüter. Unbeirrt der Tore kämpften die Glarner weiter und in der 34. Minute kam der Lohn für die harte Arbeit: Verteidiger Nino Müller fuhr um alle Gegner herum und stand plötzlich alleine vor dem Gegentor. Gilles Kessler profitierte von der guten Vorarbeit und versenkte die Scheibe im Netz. Kurz vor Drittelsende erzielte der SC Herisau ebenfalls nochmals einen Treffer zum 5:2. Ein ausgeglichenes Drittel ging zu Ende.

Im Schlussdrittel wollten die Glarner noch mehr und nahmen die guten Ansätze des Mitteldrittels mit. Dabei verkrampften sie sich und das Unterfangen ging komplett in die Hose. Gleich zwei Gegentreffer mussten sie dem SC Herisau eingestehen. Nach einem Time-out bündelten die Glarner nochmals ihre Kräfte und spielten in der Folge nochmals gutes Eishockey. Sie kämpften um jede Scheibe und wollten das Resultat unbedingt noch verbessern. Dies gelang ihnen auch noch kurz vor Spielende als Maurin Isler, auf Pass von Nic Luchsinger und Gilles Kessler, die Scheibe zum 7:3 Endresultat im Tor unterbringen konnte.

Trainer Fabio Lutz ist mit der Leistung seines Teams zufrieden, haben sie doch nach den ersten Gegentreffern nicht gleich den Kopf hängen lassen, sondern versucht dranzubleiben und nicht aufzugeben. Die System-Umstellung und auch die Linienzusammenstellung im Glarner Team hat gestimmt. Es war wichtig gegen einen so starken Gegner Selbstvertrauen zu finden und dieses nun ins nächste Spiel mitzunehmen.

Am kommenden Wochenende können die Glarner vor Heimpublikum beweisen, dass sie für einen Punktegewinn gerüstet sind. Positiver Aspekt: die lange Verletztenliste lichtet sich langsam…


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Junioren:
Glarner EC – EHC Eisbären
Sonntag, 20. Oktober, 17.00 Uhr GLKB Arena, Glarus

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U20 schlagen sich selber

Arg dezimiert mit neun abwesenden Stammspielern kämpften die Glarner erstmals in dieser noch jungen Saison vor Heimpublikum gegen den EV Dielsdorf-Niederhasli. Nach gutem Beginn, mangelnder Chancenauswertung im Mitteldrittel und zwei unnötigen Gegentoren, vergaben die Glarner am Schluss wegen viel zu vielen Strafen einen Punktgewinn.

Von Jrene Luchsinger

Am vergangenen Samstagabend musste das U20-Team auf neun Stammspieler verzichten, dafür konnten drei U17-Spieler erstmals eine Stufe höher Luft schnuppern. Der Start gelang dem Team um Coach Fabio Lutz und Christian Zimmermann gut, gingen sie doch bereits in der dritten Minute dank gutem Zusammenspiel von Jim Baumgartner und Luca Ragnolini durch Gian Diethelm mit 1:0 in Führung. Leider verhallte der Jubel in der GLKB-Arena schnell, glichen doch die Gäste nur 36 Sekunden später zum 1:1 aus. Das Spiel der Glarner funktionierte bei allen drei Blöcken gut, die Pässe kamen an und die eine oder andere Chance konnte so erarbeitet werden. Der EV Dielsdorf-Niederhasli war ebenbürtig und kam auch einige Male gefährlich vors Glarner Tor. Leider kamen die Gegenspieler oftmals locker durch die Glarner Verteidigung, dafür musste der Glarner Torhüter Björn Blumer die Situation klären. In der 13. Spielminute waren es die Glarner, welche die Führung dank einem Treffer von Nils Wieser auf Pass von Janik Pöpl wieder herstellen konnten. Mit dieser Führung gings in die Drittelspause.

Im Mittelabschnitt spielten die Glarner konzentriert weiter und vergaben leider einige hochkarätige Chancen. Dies machten die Gäste besser, rissen sie doch die Führung, dank zwei Treffern an sich.  Diese beiden Gegentreffen hätten verhindert werden können. Ein bisschen frustriert ging das Spiel weiter und die Glarner mussten leider auch noch die eine oder andere Strafe absitzen.

Im Schlussdrittel nahmen sich die Einheimischen einiges vor, wollten sie doch das Spiel noch herumreissen. Leider starteten sie ein wenig zaghaft ins Spiel und prompt baute der EV Dielsdorf-Niederhasli die Führung auf 2:5 aus. Dies gefiel dem Glarner Coach überhaupt nicht, er gab dies im Time-out auch lautstark von sich! Zu kompliziert spielten die Glarner Hockey und mussten einige Strafminuten absitzen, welche nicht nötig gewesen wären. So machten sie sich selber die Chance zunichte um Punkte zu holen. Erst gegen Ende des Spiels bäumten sie sich nochmals auf und Nicolai Botta konnte auf Pass von Gilles Kessler den dritten Glarner Treffer verbuchen. Doch auch die Gäste schossen noch ein weiteres Tor, bevor dann der Glarner Erik Oliver Opatril (Pass von Nino Müller und Nils Wieser) zum Schlussstand von 4:6 traf.

Nach drei Spielen steht das GEC U20 Team immer noch Punktelos da. Dies kann hoffentlich am kommenden Wochenende auswärts gegen den SC Herisau verbessert werden.


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Junioren:

SC Herisau – Glarner EC
Sonntag, 13. Oktober
2019, 15.45 Uhr, Sportzentrum Herisau

Sinnbild für dieses Spiel: Glarner in der Verteidigung. Foto: Jrene Liuchsinger

U20 auf dem falschen Fuss erwischt

Eigentlich sollten die GEC-U20 ihre Lehren aus dem Spiel von vergangener Woche gezogen haben, doch weit verfehlt. Gegen den bestens bekannten Gegner EHC Wetzikon zogen sie einen rabenschwarzen Abend ein – wenig funktionierte im Team. Sang und klanglos gingen sie mit 7:0 unter.

Von Jrene Luchsinger

Der vergangene Samstagabend war ein Abend zum vergessen! Zwar gestaltete sich das Spiel zu Beginn ausgeglichen, doch bereits nach drei Minuten wurden die Glarner zurückgebunden und mussten die ersten Strafminuten absitzen. Kurz vor Ablauf der zweiten Strafe wurde der Glarner Torhüter auf dem falschen Fuss erwischt und schon stand es 1:0 für den EHC Wetzikon. Das Spielgeschehen fand mehrheitlich in der Glarner Zone statt und die ganze Mannschaft wurde gefordert. Zum Glück konnte das Team auf einen sehr guten Goalie Tim Schreyer zählen, welcher sehr gut parierte und die gegnerischen Chancen zunichte machte. Schlecht lief es im Sturm – nicht mal eine Handvoll Angriffe wurden gezählt – auch in Überzahl machte das Team eine schlechte Figur.

Im Mittelabschnitt konnte alles nur besser werden – dachte man sich… Doch kaum angepfiffen nahm das Spiel den gewohnten Lauf. Die Glarner wurden vom Gegner regelrecht in der eigenen Zone eingeschnürt. Stellungsfehler führten zu den Treffern 2, 3 und 4 des EHC Wetzikon. Der Wurm lag in der Mannschaft. Kaum etwas lief rund – das Zusammenspiel war schlecht, die Pässe nicht präzise und auch die Verständigung zwischen Verteidigung und Sturm liess zu wünschen übrig. Erst fünf Minuten vor Drittelspause rissen sich die Glarner ein wenig am Riemen und erarbeiteten sich so die eine oder andere Chance. Leider aber nicht gut genug, damit es zu einem Tor gereicht hätte. Dies war die beste Phase des Glarner Teams.

Die Glarner knüpften zwar kurz den Leistungen vom Ende des Mitteldrittels an, doch waren es wiederum die Gastgeber, welche konsequenter auftraten und die Chancen in Tore ummünzten. Dabei profitierten sie von Fehlaktionen im Glarner Team, welche es ihnen leicht machte, weitere drei Tore zu erzielen. Viele Strafen prägten das Schlussdrittel auf beiden Seiten. Ein schönes Spiel konnte so nicht aufgezogen werden. Der EHC Wetzikon machte es den Glarnern leicht noch zum Torerfolg zu kommen. Zweimal nacheinander konnten die Glarner in doppelter Überzahl spielen, doch auch da fehlte es an genügend Selbstvertrauen um die Scheibe konsequent im Tor zu versenken. Mit einem 7:0 Niederlage traten die Glarner die Heimreise an.
Dem Trainerduo Fabio Lutz und Christian Zimmermann steht noch viel Arbeit an, damit sich das Team wieder findet sowie auch die nötige Motivation und Torgefährlichkeit zurückkehrt. Es bleibt zu hoffen, dass dies bereits am kommenden Wochenende vor Heimpublikum der Fall sein wird!


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-U20
Glarner EC – EV Dielsdorf-Niederhasli
Samstag, 5. Oktober 2019 19.45 Uhr, GLKB-Arena, Glarus

Kein untypisches Bild in diesem Spiel: Gedränge vor dem Glarner Tor. Foto: Jrene Luchsinger

Lehrstunde für die GEC-U20 beim ersten Meisterschaftsspiel

In den ersten 10 Minuten spielten die Teams auf Augenhöhe ein überaus schnelles Spiel. Den Klassenunterschied sah man sehr gut im Mitteldrittel, als die Glarner den Faden total verloren und das Spiel aus der Hand gaben. Viel zu viel verlorene Zweikämpfe, mangelnde Treffsicherheit und unnötige Fehler vermieste dem Team ein besseres Resultat. Die Glarner mussten sich klar mit 12:2 gegen den EHC Illnau-Effretikongeschlagen geben.

von Jrene Luchsinger

Am vergangenen Sonntagabend reisten die GEC-Junioren für das erste Meisterschaftsspiel dieser Saison zum Gegner EHC Illnau-Effretikon. Die Mannschaft wusste bereits im Vorfeld, dass es kein einfaches Spiel geben wird, da das Team höher eingestuft ist. Das Heimteam startete wie eine Lokomotive ins Spiel und stellte die Glarner Abwehr sofort auf Probe. Vor allem der Glarner Torhüter Björn Blumer wurde hart geprüft und die Abwehr hielt vorerst dem Druck des Gegners stand. Eine doppelte Unterzahl meisterten die Glarner mit Bravour, hatten da auch das Glück auf ihrer Seite. Doch in der neunten Spielminute entwischte den Glarnern in Überzahl ein gegnerischer Stürmer, welcher solo zum 1:0 traf. Die Reaktion der Glarner folgte sogleich und nach einem tollen Zusammenspiel konnte Gian Diethelm auf Pass von Nic Luchsinger zum 1:1 ausgleichen. Hohe Konzentration war weiterhin gefragt. Die Glarner durften sich keine Fehler erlauben, denn diese werden brutal vom Gegner ausgenutzt. Genau solche Verteidigungsfehler führten zum Gegentreffer zwei und drei des EHC Illnau-Effretikon. Zwei Minuten vor der Drittelspause, nach dem vierten Gegentreffer, war es Stürmer Nicolai Botta, welcher nach dem gewonnenen Bully alleine davonzog und den zweiten Treffer der Glarner verbuchen konnte.

In den ersten fünf Minuten des Mittelabschnitts hielten die Glarner dem Druck des Gegners stand und Torhüter Björn Blumer musste einige Schüsse parieren, um sein Team im Spiel zu halten. In der 26. Minute musste das Glarner Team dem Gegner ein weiteres Tor eingestehen. Sehenswerte Aktionen erarbeiteten sich auch die Glarner, leider fehlte dabei aber das Durchsetzungsvermögen und das Abschlussglück. Das Absitzen von Strafen ging auch nicht spurlos an den Glarnern vorbei, kostete das doch, gegen ein so starkes Team, unnötig viel Energie. Nach dem sechsten Gegentreffer in der 34. Minute war es um die Glarner geschehen. Die Konzentration war weg, das Team liess den Gegner gewähren und dies wurde eiskalt ausgenützt. Drei weitere Gegentore wurden Tatsache – der Gegner zog mit 9:2 davon.

Zwei frühe weitere Treffen des EHC Illnau-Effretikon trübten ein wenig das Bild des Schlussdrittels. Nach dieser kalten Dusche besannen sich die Glarner eines Besseren und traten viel kompakter an, kämpften wieder vermehrt um jede Scheibe und die Defensivarbeit wurde wieder besser. Dabei konnten sie auch auf die sehr gute Reaktion des eingewechselten Torhüters Tim Schreyer zählen, welche dem Gegner die eine oder andere Chance zunichte machte. Auch die Glarner kamen zur einen oder anderen Torchance, nur das Quentchen Glück und Entschlossenheit fehlten für einen weiteren Treffer. Kurz vor Spielende traf der Gegner ein weiteres Mal und die Glarner mussten mit einer 12:2 Niederlage nach Hause reisen.

Endlich können nun ab dieser Woche die GEC-Junioren auf heimischem Eis den Trainingsrückstand gegenüber den anderen Teams wett machen. Einige Arbeit steht bei den Trainern Fabio Lutz und Christian Zimmermann an, um am kommenden Wochenende gegen den bekannten Gegner EHC Wetzikon auswärts bestehen zu können.


Nächstes Meisterschaftsspiel U20
EHC Wetzikon – Glarner EC
Samstag, 28. September 2019, 20.00 Uhr
Kunsteisbahn Wetzikon

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Saison-Vorbereitungen der Junioren laufen auf Hochtouren

Zur Vorbereitung auf die bevorstehende Meisterschaft haben die Junioren im Sommer hart trainiert. Einige Eistrainings und vier Freundschaftsspiele stecken in den Knochen. Die harte Arbeit zeigt schon einige Verbesserungen gegenüber der vergangenen Saison. Im Trainingslager, welches am Wochenende ansteht, werden sich die Junioren den letzten Schliff für den Meisterschaftsbeginn holen. Die Trainer sehen der Meisterschaft positiv entgegen.

Von Jrene Luchsinger

Die Spieler der GEC-Junioren konnten es kaum erwarten, als sie Mitte August zum ersten Mal wieder die Schlittschuhe schnüren konnten und eine Trainingseinheit in der Eishalle in Grüsch absolvierten. Am Tag darauf fand auch schon das erste Freundschaftsspiel gegen die GCK Lions statt. Dort zeigten sich die Glarner kämpferisch und gingen früh in Führung und hatten den Gegner im Griff. Mit 0:7 gingen sie als Sieger vom Eis. Dieses Spiel tat der Moral der Mannschaft sehr gut, mussten sie doch eine Woche später, nach einem weiteren Eistraining gegen den EHC Lenzerheide antreten. Mit dem bekannten Gegner hatten die Glarner von der letzten Saison noch eine Rechnung offen. Das Spiel gestaltete sich ziemlich ausgeglichen und nach viel zu vielen Strafminuten des Glarner Teams und auch einigen Fehlern ihrerseits, ging das Spiel knapp mit 4:3 in der Overtime verloren.

Innert Wochenfrist fanden nun nochmals zwei weitere Freundschaftsspiele gegen den HC Prättigau-Herrschaft sowie gegen den SC Weinfelden statt. Bei beiden Spielen starteten die Junioren ausgezeichnet mit Torerfolgen jeweils in den Anfangsminuten. Bis zur 50. Minute waren beide Spiele ausgeglichen und das Team versuchte auch, die Führung an sich zu reissen. Doch irgendwie klappte dies nicht. Die Verteidigungsarbeit wurde vernachlässigt und prompt nutzten dies die Gegner aus, gingen in Führung und entschieden das Spiel jeweils für sich.

Am kommenden Wochenende absolviert das GEC-Junioren-Team das alljährliche Trainingslager in Widnau. Hier wird an der Taktik gearbeitet, das Stellungsspiel und vor allem die Torgefährlichkeit verbessert. Etliche Schweisstropfen werden fliessen, doch nur mit hartem Einsatz und gutem Training kann das Team gegen starke Gegner bestehen. Auf solche Teams werden sie dann in der kommenden Saison auch treffen.

Weiterhin hart an sich zu arbeiten und die positiven Aspekte der Freundschaftsspiele mitnehmen, so lautet die Devise! Ab 24. September 2019 kann dann auf dem heimischen Eis regelmässig trainiert und der Trainingsrückstand auf die anderen Teams wett gemacht werden! Man darf gespannt sein, was die GEC-Junioren in der kommenden Saison auf das Eis zaubern werden!


Erstes Meisterschaftsspiel der GEC-Junioren:

Sonntag, 22. September 2019 18.30 Uhr EHC Illnau-Effretikon – Glarner EC   Kunsteisbahn Eselriet, Effretikon

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Eishockey-Spielpläne online

Die Spielpläne sämtlicher Meisterschaftspartien sind aufgeschaltet und können auf eure Smartphones importiert werden (Download-Link jeweils zuunterst auf dem Spielplan).

Spielplan 1. Mannschaft
Spielplan U20
Spielplan U17
Spielplan U15
Spielplan U13-Top
Spielplan U13-A
Spielplan U11 I
Spielplan U11 II
Spielplan U9 I
Spielplan U9 II
Spielplan Senioren
Spielplan Plauschmannschaft

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Junioren liefern zum Saisonschluss einen Hockeykrimi par excellence 

Von Jrene Luchsinger

Hochs und Tiefs begleitete die GEC-Junioren-Mannschaft durch das ganze Spiel gegen die GCK Lions: Nach ausgeglichenem Start missglückte das Mitteldrittel völlig. Die Aufholjagd starteten die Glarner erst 20 Minuten vor Schluss, setzten nachher zur Kür an und belohnten die 125 anwesenden Zuschauer mit einem spannenden Finale: Sieg in der Overtime!

Am vergangenen Sonntagabend traten die GEC Junioren vor Heimpublikum mit dem klaren Ziel an, die Meisterschaft mit einem Sieg zu beenden. Der Start der Glarner war alles andere als optimal, denn bereits nach 90 Sekunden mussten sie den ersten Gegentreffer hinnehmen. Mit der nötigen Ruhe verkrafteten sie diesen Rückschlag und Fadri Gabriel konnte auf Zuspiel von Gilles Kessler kurze Zeit später den Ausgleich erzielen. In der Folge erarbeiteten sich die Glarner einige sehenswerte Aktionen und liessen dem Gegner kaum Scheibenbesitz in Überzahl zu.

Der Start ins Mitteldrittel gelang den Glarnern gut, doch wollte die Scheibe den Weg ins Tor nicht finden. Daraufhin stoppten die Glarner ihre Vorwärtsbemühungen gleich selber, da zwei unnötige Strafen abgesessen werden mussten. Nach sehr guter Abwehrarbeit während drei Minuten, kam dann leider doch der Führungstreffer für die GCK Lions zustande. Durch Unachtsamkeit und Passivität wurden innert weiterer zwei Minuten zwei weitere Gegentreffer Tatsache. Die Glarner waren vom 1:4 geschockt, da half vorerst das Time-out der Trainer wenig. Erst fünf Minuten später reüssierten die Glarner. Dank hervorragendem Zusammenspiel zwischen Nils Wieser und Moritz Zimmermann konnte Dominik Petrusic die Scheibe im Tor unterbringen und verkürzte auf 2:4.

Im Schlussdrittel kamen die Glarner wie verwandelt aus der Garderobe – die Schelte des Trainers zeigte Wirkung. Sie hatten einen klaren Auftrag gefasst: Tore mussten her! Im Scheibenbesitz waren jetzt mehrheitlich die Glarner. Sie kämpften um jeden Zentimeter auf dem Eis und blockten Angriffe des Gegners gekonnt ab. Lohn dafür war nach knapp vier Minuten Spielzeit der Anschlusstreffer zum 3:4. Nach Vorarbeit durch Nils Wieser und einem super Zuspiel von Nino Müller, konnte Moritz Zimmermann die Scheibe im Tor unterbringen. Danach spielte nur noch das Heimteam, die GCK Lions kamen selten gefährlich vors Tor. Wenn, dann war der Torhüter Björn Blumer und dessen Verteidiger zur Stelle. Ein Angriff nach dem anderen wurde lanciert und sechs Minuten vor Spielende konnte Lukas Landolt, nach Vorarbeit durch Jan Luchsinger und Luca Ragnolini, zum Ausgleich einschieben. Das Spiel war an Spannung kaum mehr zu überbieten. Knapp verpassten die Glarner den Sieg in der regulären Spielzeit. Die Overtime musste entscheiden und da knüpften die Glarner dort an, wo sie vorher aufgehört hatten. Das Zepter blieb in Glarner Hand und nach nur 48 Sekunden konnten die 125 anwesenden Zuschauer in der GLKB-Arena den Siegestreffer von Moritz Zimmermann (Zuspiel Gilles Kessler) bejubeln. Der 5:4 Sieg war Tatsache!

Dies ist wie Balsam auf die Seele aller GEC-Junioren-Spieler: endlich mal wieder als Sieger das Eis verlassen! Dieses gute Gefühl ist nun im Hinterkopf zu behalten und in der kommenden Saison hervorzuholen.

Die Glarner Zone war mehrheitlich Schauplatz des Geschehens. Foto: Jrene Luchsinger

Mangelndes Selbstvertrauen und Niederlage in Weinfelden

Von Jrene Luchsinger

Die Junioren des Glarner EC findet derzeit nicht aus ihrem Tief heraus. Zwar können sie phasenweise mit dem Gegner mithalten, werden aber durch Unachtsamkeit und passives Verhalten auf dem Eis selber bestraft. So endete auch die vergangene Partie mit einer Niederlage.

Der SC Weinfelden startete fulminant ins erste Drittel, bereits nach knapp 1:30 min. verzeichneten sie einen Pfostenschuss und nur eine Minute später gingen sie mit 1:0 in Führung. Die Glarner bekundeten Mühe, die Scheibe in der eigenen Zone unter Kontrolle zu bringen, daher fand das Spiel mehrheitlich in der Glarner Zone statt. Bis zur 12. Minute zeigten die Glarner knapp eine Handvoll Angriffe aufs Gegentor. Doch dann wendete sich das Blatt schlagartig und die Glarner übernahmen das Zepter auf dem Eis. Sie kreierten schöne Spielzüge – leider klappte der Ausgleich haarscharf nicht. Dies hatte der Gegner besser im Griff, denn kurz vor Drittelsende starteten sie einen Gegenangriff und der Glarner Torhüter wurde zum zweiten Mal bezwungen.

Die Spielweise veränderte sich bei beiden Teams im Mitteldrittel kaum. Die ersten Strafen wurden ausgesprochen. In Unterzahl wehrten sich die Glarner erfolgreich, aber das Überzahlspiel der Glarner war schlecht. Die Stürmer des SC Weinfelden entwischten den Glarnern blitzschnell und liessen das Glarner Team sehr schlecht aussehen. Drei Tore innert fünf Minuten war die Folge. In dieser Phase spielten die Glarner lustlos und sehr passiv. Umso erstaunlicher war es, als wie aus dem Nichts, Lukas Landolt aus der neutralen Zone davonzog und den ersten Treffer für die Glarner zum 5:1 erzielen konnte.

Besser gelang den Glarnern der Start ins Schlussdrittel. Kaum angepfiffen spielte Dominik Petrusic einen wunderbaren Pass auf Cyril Gysi, welcher die Scheibe im Tor unterbringen konnte. Der Dämpfer kam postwendend – drei Minuten später zog der SC Weinfelden auf 7:2 davon, dabei wurden zwei Stürmer vor dem Tor schlichtweg beide Male vergessen. In der 71. Minute gab es wieder mal einen Lichtblick aus Glarner Sicht: Gilles Kessler konnte die vergessene Scheibe in der Gegenzone schnappen und erzielte so allein den dritten Treffer für die Glarner. In der Schlussphase hatten die Glarner die Möglichkeit im Powerplay weitere Tore zu erzielen, jedoch brachten sie kaum Schüsse aufs Gegentor. So ging das Spiel mit 7:3 verloren.

In der Glarner Juniorenmannschaft fehlt momentan der richtige Siegeswille. Dieser muss nun endlich ins Team zurückkehren, wenn sie am kommenden Samstag gegen den EHC Wetzikon Punkte holen wollen.


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Junioren

Samstag, 23. Februar 2019,
EHC Wetzikon – Glarner EC
20.15 Uhr, Kunsteisbahn Wetzikon

Klar bester Mann auf dem heimischen Eis: Torhüter Rico Blöchlinger. Foto: Jrene Luchsinger

Zu viele Strafminuten verhindern besseres Resultat der Junioren

Von Jrene Luchsinger

Klar stärkster Mann auf dem Eis war der Glarner Torhüter Rico Blöchlinger. Ihm ist es zu verdanken, dass die Gäste das Spiel nicht bereits schon im ersten Drittel für sich entschieden haben. Er parierte zu gut. Leider gaben die Glarner das Spiel im Schlussdrittel selber aus der Hand, nachdem sie zwei Drittel gut mithalten konnten. Das Spiel ging mit 3:6 verloren.

Am vergangenen Sonntagabend konnten die GEC-Junioren endlich mal wieder ein Heimspiel gegen das Topteam aus St. Moritz bestreiten. Harzig starteten die Glarner ins Spiel. Der EHC St. Moritz zeigte zu Beginn wer der Herr auf dem Eis ist. Eine Angriffswelle um die Andere wurde lanciert. Zum Glück parierte der Torhüter Rico Blöchlinger hervorragend. Der erste Glarner Angriff aufs Gegentor kam überraschend und war zugleich erfolgreich. Nils Wieser konnte die Scheibe nach Zuspiel von Cyril Gysi in den gegnerischen Maschen versenken. Die Freude war gross, gingen doch die Glarner in den letzten Spielen kaum einmal so früh in Front. Nach dem frühen Gegentor spielte nun der EHC St. Moritz noch angriffslustiger und gefährlicher! Von Minute zu Minute wurde das Spiel schneller – kaum Unterbrüche waren zu verzeichnen. Die Glarner Abwehr und mit ihnen der Torhüter Rico Blöchlinger hatten alle Hände voll zu tun. Vier Minuten vor der Drittelspause wurde der Ausgleichstreffer der Gäste Tatsache, nachdem sie vorher bereits zwei Lattenschüsse und 1 Pfostenschuss ihrem Konto gutschreiben konnten.

Im Mitteldrittel gestaltete sich das Spiel nun viel offener, mit Chancen beider Teams. Ungemütlich wurde es für die Glarner erst, als sie eine Strafe absitzen mussten. Der Gegner schnürte sie regelrecht in der eigenen Zone ein, doch die Scheibe fand nicht den Weg ins Tor – Rico Blöchlinger parierte zu gut. Nach Ablauf der Strafe entwischte dem EHC St. Moritz in der neutralen Zone der Glarner Tim Büttiker, welcher davonzog und die Glarner mit 2:1 in Front schoss. Leider verhallte der Jubel in der GLKB-Arena schnell, denn kaum waren zwei Minuten um, glichen die Gegner zum 2:2 aus. Mit diesem Resultat ging es in die Drittelspause.

Unter keinem guten Stern startete man ins Schlussdrittel. Mit einem Spieler bereits geschwächt (Strafe) fiel unglücklich der dritte Treffer für die Gäste. Kaum verdaut gings im Zweiminuten-Takt mit den Toren weiter. Beim Stand von 2:5 für den EHC St. Moritz riss bei den Glarnern endgültig der Faden. Ganze 18 Strafminuten mussten abgesessen werden – das waren eindeutig viel zu viele. Dies nagte an der Energie und am Selbstvertrauen. Der dritte Treffer für die Glarner fiel drei Minuten vor Schluss leider viel zu spät. Für eine Aufholjagd war es zu spät. Fast mit der Schlusssirene erzielten die Gäste den sechsten Treffer und gingen verdient mit 3:6 als Sieger vom Eis.

Anhand der Leistung in den ersten beiden Drittel kann aufgebaut werden. Das Schlussdrittel war ein Drittel zum vergessen! Damit ein Sieg in dieser Rückrunde Tatsache wird, muss einiges im Team verbessert werden.


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Junioren:

Samstag, 16. Februar 2019
SC Weinfelden – Glarner EC
17 Uhr, Sportanlage Güttingersreuti, Weinfelden