Kategorie-Archiv: Senioren

Beiträge zur Senioren Mannschaft

Sommertraining ab dem 15. Mai

Die Sommertrainings beginnen am Montag 15. Mai. Treffpunkt, Ausrüstung und Material werden durch die Trainer bekanntgegeben.

Hier alle Trainingszeiten im Überblick

Auch bei der Zusammensetzung des Trainerstaffs gibt es einige Neuerungen. Kontaktangaben der einzelnen Trainer findet man unter TK Eishockey

Eine spezielle Lösung konnte für Spieler im Novizen- und Juniorenalter gefunden werden: Spieler der Jahrgänge 1998-2002 werden eine gemeinsame Trainingsgruppe (ca. 30 Spieler) gemischt aus dem Glarner EC und SCRJ Lakers bilden. Für die Meisterschaft werden ein Team Novizen A unter den SCRJ Lakers und ein Team Junioren A unter dem Glarner EC gemeldet.

Für allfällige Fragen oder Unklarheiten steht der TK-Check zur Verfügung:

TK Chef Eishockey
Sandro Magni
Zwischenbergli 23
8750 Glarus
079 312 79 11

Spielplanung: Ruedi Bernegger
Lizenzwesen: Simon Aebli

Steigerungslauf zum ersten Sieg der Senioren

Von This Leisinger

Nach den ersten vier Partien stehen die Senioren des GEC mit drei Punkten da. Zwei Spiele verlor man mit mehr als 10 Gegentoren und beim ersten Sieg, schlug man einen schlechten Verlierer.

Nach den ersten beiden Saisonspielen musste man schon fast Erbarmen mit den Glarnern haben. Mit einem Torverhältnis von 6:31 verlor man die Partien gegen Schaffhausen und die Gasshoppers. Bei genauerer Betrachtung der Tabelle und Resultate musste man aber kein Eishockeyfachmann sein, um selbst so früh in der Saison zu sehen, dass diese beiden Teams, sowie die Mannschaft aus Aarau den Gruppensieg wohl unter sich ausmachen werden. So hiess dann auch der nächste Gegner der Glarner Argovia Stars. In der letzten Saison konnte man die beiden Spiele offen gestalten und so war die Hoffnung der Glarner nicht unbegründet den einen oder anderen Punkt auf der heimischen Eisbahn im Buchholz zu behalten. Bis zur 12. Minute konnte das, vor einer stattlichen Anzahl Zuschauer stattfindende, Spiel ausgeglichen gestaltet werden. Dann ging Aarau durch einen Doppelschlag bis zur ersten Drittelspause in Führung. Der Rest des Spiels ist schnell erzählt: Die Glarner versuchten, aufopfernd kämpfend den Rückstand aufzuholen. Nach dem Anschlusstreffer von Schneider schossen die Aarauer fast im Gegenzug das 1:3. Näher als bis auf diesen Zweitore-Rückstand kamen die Glarner nicht mehr heran. Es ist dem Team hoch anzurechnen, dass es selbst nach dem 3:7 – 10 Minuten vor Spielende – nicht aufsteckte. Mit ein wenig Glück hätte man in der Schlussphase noch weiter als bis zum schlussendlichen 4:7 aufholen können.

Zum vierten Spiel traf man auf die Mannschaft des EHC Züri Wolves und konnte erstmals mit drei kompletten Blöcken antreten. Man musste nur auf Rico Schneider verzichten, welcher an einer Oberkörperverletzung laboriert. Die Zürcher, eher schlecht als recht in die Saison gestartet sollten in der Reichweite der Glarner liegen. Etwas verhalten, aber aus einer sicheren Defensive heraus, konnten die GEC-Senioren je länger das Spiel dauerte, das Diktat übernehmen. Dies jedoch nur solange, bis wieder ein oder gar zwei Glarner auf die Strafbank musste(n). Leider sahen die beiden Schiedsrichter an diesem Abend nur das etwas körperbetonte Spiel der Glarner, die diversen Stockfouls der Zürcher wurden nicht bestraft. Um es vorweg zu nehmen, die Glarner fassten nicht weniger als 40 Strafminuten während die Zürcher mit 22 Minuten glimpflich davon kamen. So war es denn auch nicht verwunderlich, dass der GEC sich nur gerade etwas über 2 Minuten im Überzahlspiel versuchen durften. Die Zürcher kamen dagegen fast 18 Minuten, teilweise in doppelter Überzahl, zum Powerplay. Allerdings entsprach dieser Ausdruck dem Gezeigten nicht im Geringsten. Die Glarner hielten die Wolves mit solidem Boxplay auf Distanz und was dann noch bis zum Tor des GEC vordrang, wurde eine Beute des glänzend aufgelegten Glarner Goalies Adrian Hug. In der 8. Minute gingen die Glarner nach einem Konter durch Patrick Faoro mit 1:0 in Führung. Vier Minuten vor Drittelsende konnten die Südostschweizer durch Elias Müller auf 2:0 nachdoppeln.

Im zweiten Drittel, es waren gerade einmal 38 Sekunden gespielt, erhöhte Marcel Heer nach einem Abpraller auf 3:0. Nach zwei weiteren Strafen spielten die Glarner nicht zum ersten, aber auch nicht zum letzten Mal in doppelter Unterzahl und dabei gelang den Gästen der Anschlusstreffer zum 3:1. Es sollte der einzige Treffer in Überzahl bleiben, was einer Powerplay-Quote von 8.33% entsprach. Die Glarner hatten zwei Überzahlspiele und schossen auch ein Tor, was eine Quote von satten 50% ausmacht. Die Zürcher merkten nun, dass ihre Stockfouls nicht gepfiffen wurden. Als dann aber ein Spieler der Gäste einen offensichtlichen Stockschlag in unmittelbarer Nähe des Glarner Gehäuses ausführte, brachte dies das Fass zum Überlaufen. Die Glarner stellten kurz klar, wer Herr im Hause ist. Diese Aktion kostete sie zwar 16 Strafminuten, aber jetzt hätte eigentlich jeder auf dem Eis wissen müssen, was es geschlagen hatte. Leider gab es immer noch Gästespieler, die sich nicht mit den, zum Teil spektakulären, Paraden von Goalie Hug abfinden konnten. Des Öfteren versuchten sie den Torhüter des GEC zu attackieren, was dazu führte, dass sie teilweise etwas unsanft „in den Senkel gestellt wurden“. Allenfalls lag es aber auch am mittlerweile auf 5:1 angewachsenen Vorsprung der Glarner. Mathias Lutz und nochmal Patrick Faoro trafen. Nach 30 Minuten hatte der Gästecoach Erbarmen mit seiner Torhüterin, welche für einmal in einem Spiel gegen die Glarner nicht vom Wettkampfglück profitieren konnte und bei mindestens zwei Gegentoren schlecht aussah.

Im letzten Drittel verwalteten die Gastgeber Ihren Vorsprung souverän, ja man hatte sogar einige sehr gute Chancen, um den Sieg noch höher ausfallen zu lassen. Aber auch das Schlussdrittel konnten die Südostschweizer erfreulicherweise mit 2:1 für sich entscheiden. Mathias Lutz zum Zweiten und Benjamin Müller mit seinem ersten Saisontreffer erzielten die Glarner Tore.

Schlussendlich muss man von einem klaren und verdienten Sieg der GEC-Oldies sprechen. Trotz der vielen Strafen blieb man ruhig und gönnte dem Gegner keinen Zentimeter zuviel. Man konnte sich auf den besten Goalie auf dem Feld verlassen und nutzte die Chancen einigermassen konsequent aus. Etwas Sorgen müssen sich die Glarner über die Strafenflut machen. Allerdings messen die Schiedsrichter in der Senioren-Meisterschaft von Spiel zu Spiel mit anderen Ellen und vielleicht ist gerade dies entscheidend: Sich schnell auf die wechselnden Ansichten der Spielleiter einzustellen und so die Anzahl an Ausschlüssen zu verringern. Es wäre schön, wenn man den Schwung dieses Sieges in die nächsten Partien mitnehmen könnte. Leider tragen die Glarner das nächste Spiel erst am 8. Januar 2017 in Schaffhausen aus. Das nächste Heimspiel findet dann am 22. Januar 2017 um 19.45 Uhr statt.

Die hervorragende Infrastruktur der Sportanlage in Widnau war während diesem Wochenende mit rund 80 Spielern und Trainern also einmal mehr fest in Glarner Hand.

Sportanlage Widnau einmal mehr fest in Glarner Hand

Vom 16. bis 18. September fand das Trainingswochenende des Glarner EC in Widnau statt. Die 1. Mannschaft und die Senioren führten ihre Trainings wiederum gemeinsam durch und absolvierten insgesamt fünf Eistrainingseinheiten unter der Leitung der Coaches Christian Zimmermann und Fabio Micheroli.

Nebst den beiden Aktivteams bereiteten sich auch drei Nachwuchsmannschaften in Widnau auf die kommende Saison vor. Rund 50 Spieler der Stufen Piccolo, Moskito und Mini absolvierten mehrere Eis- und Trockentrainingseinheiten sowie Theorielektionen, welche durch die jeweiligen Nachwuchstrainier geleitet wurden.

Die hervorragende Infrastruktur der Sportanlage in Widnau war während diesem Wochenende mit rund 80 Spielern und Trainern also einmal mehr fest in Glarner Hand. Die Mannschaften konnten sich optimal auf den bevorstehenden Meisterschaftsstart vorbereiten und freuen sich nun auf die kommenden Freundschaftsspiele und Ernstkämpfe!

Fotos vom Trainingslager

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Eishockey Spielpläne und Trainingszeiten online

Die Spielpläne sämtlicher Meisterschaftspartien sind aufgeschaltet und können auf eure Smartphones importiert werden (Download-Link jeweils zuunterst auf dem Spielplan).

Spielplan 1. Mannschaft
Spielplan Novizen
Spielplan Mini
Spielplan Moskito
Spielplan Piccolo B1/B2
Spielplan Piccolo B5/B6
Spielplan Bambini
Spielplan Senioren
Spielplan Plauschmannschaft

Weiter sind auch die Eistrainingszeiten für die verschiedenen Teams aktualisiert. Trainingsstart im Buchholz wird voraussichtlich der 24. Oktober 2016 sein, je nach Witterung.

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Daten Sommertraining und Trainingslager

Der Start für das Sommertraining aller Nachwuchsmannschaften ist nach den Schulferien am Montag, 9. Mai 2016. Das Sommertraining dauert bis zu den Herbstferien. Während der Sommerferien findet kein Training statt. Für Indoortrainings steht uns die Turnhalle Buchholz in Glarus zur Verfügung.

Es gelten folgende Sommertrainingszeiten:

1. Mannschaft
Mo. und Do. 20.30 – 22.00 Uhr

Bambini
Mo. 17.45 – 19.00 Uhr

Piccolo
Mo. 17.45 – 19.00 Uhr

Moskito
Mo. 17.45 – 19.00 Uhr

Mini
Mo. 19.00 – 20.30 Uhr

Novizen
Mo. 19.00 – 20.30 Uhr

Treffpunkt, Ausrüstung und Material werden durch die Trainer bekanntgegeben.


Trainingslager

Novizen
Sa. 03.09. – So. 04.09.2016 in Widnau

Piccolo, Moskito und Mini
Sa. 17.09. – So. 18.09.2016 in Widnau

1. Mannschaft und Senioren
Fr. 16.09. – So. 18.09.2016 in Widnau

Senioren: Klare Niederlage zum Schluss

Von This Leisinger

Die Senioren traten zum letzten Spiel in Schaffhausen an und mussten eine klare 1:6 – Niederlage hinnehmen.

Will man das Positive aus diesem Spiel herausheben, sind es die Spieler und Coach René Schönfelder, welche den langen Weg an die Grenze der Schweiz auf sich nahmen und die ersten Spielminuten. Hier konnten die Glarner das Tempo des Gegner mitgehen und durch Markus Schneller 1:0 in Führung gehen. Auch der zweite Saisontreffer gelang dem Verteidiger mit einem strammen Schuss von der blauen Linie im Powerplay. Dann übernahmen aber die Gastgeber das Zepter und kurz vor Mitte des ersten Drittel konnten sie in Unterzahl (!) den Ausgleich erzielen.

Als zu Beginn der Mitteldrittel Schaffhausen mit 3:1 In Führung ging, war der Mist geführt. Zu stark waren die Hausherren und nur einigen Paraden von Marcus Notter war es zu verdanken, dass das Score nicht höher ausfiel. Auf der Gegenseite war es ja nicht so, dass die Glarner keine Chancen mehr hatten. Und auch der Goalie der Schaffhauser machte nicht unbedingt den unwiderstehlichsten Eindruck. Aber es war wieder einmal einer dieser Abende, an denen man wohl bis lange nach Mitternacht hätte spielen können, den Glarnern wäre wohl kein Treffer gelungen. Zudem merkte man dem GEC – der schon wieder nur mit zehn Spielern angetreten war und bei dem Ernst Adler ohne ein einziges Training seit seiner Verletzung sein Comeback gab – den Kräfteverschleiss an. Viele Pucks gingen verloren und selbst wenn sich die Chance bot, einen Puck zu erobern, so war es dann eben am Schluss doch wieder der gegnerische Spieler, welcher mit der Scheibe davonzog.

Gäbe es einen eigentlichen Tiefpunkt, dann dies: Es wäre doch noch ein richtig geselliges Hockeyspiel gewesen, wäre da bei den Gastgebern nicht der Spieler mit der roten Werbung auf der Hose Mal für Mal negativ mit unnötigen Aktionen aufgefallen. Schade bei einem Spiel, in welchem es eigentlich nur noch um die goldene Ananas ging. Naja es gibt ein Wiedersehen in der nächsten Saison. Die drei Treffer im letzten Drittel liessen die Glarner etwas emotionslos über sich ergehen. Freute man sich doch auf den letzten Handshake und ein kühles Bier in der Garderobe.

Ein ausführliches Fazit der Saison folgt zu einem späteren Zeitpunkt. Doch nur so viel: Sollte sich der vorzeitige Gruppensieger Glattbrugg beim letzten Spiel keine Blösse mehr geben, schliessen die Glarner ihre erste Saison auf dem 5. Platz von 8 Teams ab. Dies bedeutet einen gesicherten Platz im Mittelfeld. Fürwahr mehr als sich manch einer zu Saisonbeginn erhofft hatte.

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Senioren haben zum Endspurt angesetzt

Von This Leisinger

Nach der Pflicht die Kür. So in etwa kann die Leistung vom vergangenen Sonntag der GEC-Senioren betitelt werden. Gegen einen sehr starken Gegner behielt man die Nerven und zum Schluss die Überhand.

Entspannter als sonst trafen sich die Glarner zum letzten Heimspiel der Saison 2015/16 auf dem heimischen Eisfeld im Buchholz. Wohl wissend, dass nach dem Spiel ein feines Nachtessen auf sie wartet, aber auch, dass man den Gegner im Hinspiel klar im Griff hatte.

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Dass dieser Gegner diesmal aus anderem Holz geschnitzt war merkten die Glarner spätestens nach der Hälfte des ersten Drittels. Die physisch starken Gäste des Grashopper-Club Zürich lancierten einen Angriff nach dem anderen und konnten bis zur 15 Minuten mit 0:2 in Führung gehen. Die Glarner hatten durchaus ihre Möglichkeiten, es fehlte jedoch manchmal etwas der „letzte Zwick an der Geissel“. Zudem liefen nach Angriffsauslösungen, welche bis weit ins Mitteldrittel gingen, immer wieder gegnerische Stürmer in Überzahl auf Goalie Notter, welcher sich aber nicht mehr bezwingen liess.

In der Pause stellten die Glarner ihr Spielsystem etwas um. Diese Massnahme zeigte Wirkung und die Zürcher hatten mehr Mühe beim Spielaufbau. Nach einer Reihe Strafen des Gegners – teilweise sassen drei Spieler auf der Strafbank – konnten die Glarner noch in einfacher numerischer Überzahl den Anschlusstreffer erzielen. Coach Heer konnte die übermütigen Zürcher, die in Unterzahl angriffen, mit einem gekonnten Tief-Eck-Schuss erwischen. Es war im Übrigen der erster Saisontreffer des Senioren-Chefs, der fünf Minuten später in einem sehenswerten Powerplay noch einen Zweiten erzielte. Leider war dies nicht der Ausgleich, denn dazwischen konnte ein Zürcher praktisch über das ganze Spielfeld laufen und den Puck, für Goalie Notter unhaltbar, ins Lattenkreuz versenken. Doch man merkten den Gästen an, dass sie nervös wurden und des Öfteren sehr unsaubere Mittel einsetzten. Folge davon waren sieben Zweiminutenstrafen im zweiten Drittel und Diskussionen mit den Unparteiischen.

Die Glarner liess das relativ kalt und sie versuchten ruhig weiter zu spielen. Denn in einem Eishockeyspiel kommt man zwangsläufig irgendwann zu Chancen. So entwickelte sich im letzten Drittel ein ausgeglichenes Spiel doch leider wollte der Treffer für die Glarner nicht fallen. Der eine oder andere der zahlreichen Zuschauer dachte wohl, dass es wieder mit einer sehr knappen Niederlage ausgehen würde. Doch fünf Minuten vor Schluss konnte Rico Schneider einen Abpraller zum viel umjubelten Ausgleich verwerten. Und als wenige Sekunden später ein Zürcher wieder auf die Strafbank musste, nutzte Verteidiger Markus Schneller den Verkehr vor dem Gäste-Gehäuse aus und traf nach gerade einmal 5 Sekunden Powerplay zur erstmaligen Führung. Auch das war der erste Saisontreffer in seiner Rookie-Saison. Knapp zwei Minuten vor Schluss doppelte Rico Schneider noch einmal nach und erzielte das 5:3 und somit die Entscheidung.

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Im letzten Spiel der Saison treffen die Glarner auswärts auf Schaffhausen. Mit Punkten könnten die Glarner allenfalls den vierten Platz sichern und somit die Saison sogar in der ersten Tabellenhälfte beenden.

Senioren haben den Klassenerhalt geschafft

Von This Leisinger

Mit einer wirklichen tollen Leistung schafften die GEC-Senioren am vergangenen Samstag den Klassenerhalt.

Ein Wechselbad der Gefühle durchlief das Team der ältesten GEC-Hockeyaner in den letzten drei Meisterschaftsspielen. Aber dies nicht nur in sportlicher sondern auch in gesundheitlicher Hinsicht. Bereits beim Auswärtsspiel gegen die Züri Wolves traten die Glarner nicht mehr mit drei kompletten Sturmlinien an und konnten dank frühen Toren – nach 31 Sekunden stand es bereits 2:0 für die Glarner – und einem 7:4-Vorsprung sich doch noch mit Mühe ins Penaltyschiessen retten. Hier zeigte Dieter Blumer keine Nerven und verwandelte den letzten Penalty zum Sieg. Der medizinische Niedergang nahm eine Woche später seinen Lauf. Erschwerend kam nun aber dazu, dass es auch sportlich nicht mehr lief. Im schlechtesten Saisonspiel verlor man gegen den gleichen Gegner zuhause 1:10. Neben der einfach schlechten Leistung der Glarner war wohl auch entscheidend, dass das Spiel nicht einmal mehr mit zehn gesunden Spielern beendet werden konnte.

Wer nun meint, dass eine zweiwöchige Pause den Glarner Oldies gut getan hat, liegt leider falsch. Bereits am Vortag des Spiels vom vergangenen Samstag war klar, dass man für das Auswärtsspiel in Aarau höchstens auf zwei Linien zählen konnte. Und das gegen den Zweitplatzierten der Gruppe! Ja gut dann schauen wir mal wie das lief. Denkste, den einige Stunden vor dem Anspiel ein weiterer Ausfall! Dominik Büsser hatte es erwischt. Ja und drei Stunden vor dem Anspiel musste auch Interimscoach René Schönfelder die Segel streichen. Schöne Aussichten! Wenigstens konnte Dieter Blumer als Center kurzfristig aufgeboten werden und die zehn wackeren Mannen mit Goalie Notter nahmen das Spiel mit dem Ziel in Angriff, mit Freude Eishockey zu spielen und es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen.

Man hatte fast das Gefühl, dass die unglückliche 3:4-Niederlage im Hinspiel noch in einigen Hinterköpfen herumlungerte, denn die Glarner gingen das Tempo der Hausherren mit, Nein sie forcierten sogar und gingen bis zur 10. Minuten verdient mit 3:0 in Führung, um dann gleich 8 Sekunden nach dem dritten Treffer den ersten Gegentreffer zu erhalten. Man musste den Aargauern an diesem Abend fast dankbar sein. Jedes Mal wenn die Glarner nur etwas nachliessen, erzielten die Gastgeber mindestens und sofort einen Treffer, was die Glarner wiederum veranlasste, sich ihrerseits zu steigern. Entsprechend schoss der GEC bis zur Drittelpause noch zwei Treffer – 5:1! Und gleich zu Beginn des Mitteldrittel hiess es schon 6:1. Es folgte postwendend die Erinnerung der Aarauer, dass sie nicht einfach so auf dem zweiten Tabellenrang stehen. Bis zur zweiten Drittelpause kamen sie bis auf 6:4 heran.

Eigentlich wäre jetzt eine ruhige Pause gut gewesen, in der man sich hätte sammeln und geordnet das letzte Drittel in Angriff nehmen können. Nein, aber nicht in dieser Situation und schon gar nicht an diesem Abend. Kurz vor Ende des zweiten Drittels schaute die Verletzungshexe wieder vorbei. Es traf Beni Müller, der mit einem aufgeplatzten kleinen Finger selbständig das naheliegende Spital aufsuchen musste. Die anderen mussten ja Eishockey spielen, da konnte keiner mit. Die Drittelpause verkam dazu, dass sich einige um die Erstversorgung der Wunde bemühten, die anderen die Aufstellung für das letzte Drittel diskutierten. Und so ging es mit dem absolut letzten Aufgebot ins Schlussdrittel und dieses konnten die Glarner mit viel Herzblut, Cleverness und Freude mit 4:1 für sich entscheiden. Elias Müller war es gegönnt, das Stängeli voll zu machen. Aber auch die sieben Tore der Sturmlinie Blumer / Schneider / Lutz sollen erwähnt werden. Am bestem war aber, dass alle an diesem Abend eine grandiose Leistung geboten haben und die spielstarken Aarauer nicht ins Spiel kommen liessen. Fürwahr, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Durch die Niederlage des SC Küssnach a.R. verfügen die beiden letztplatzierten Teams, zwei Runden vor Schluss je sechs Punkte Rückstand auf die Glarner. Und das ist, bei einer Direktbegegnung der beiden Mannschaften, nicht mehr aufholbar. Somit steht der Ligaerhalt der GEC-Senioren fest.

Enge Spiele bei den Senioren

Von This Leisinger

Was sich schon in der Vorrunde im alten Jahr abzeichnete setzt sich auch 2016 fort – die GEC-Senioren tragen enge Spiele aus – und trotzdem ist vieles anders.

Den Spitzenreiter gefordert

Im ersten Spiel 2016 mussten die Glarner nach Kloten reisen. Mit Glattbrugg wartete der Spitzenreiter, welcher mit nur einer Niederlage – gegen den GEC – unangefochten die Tabelle der Meisterschaft in der Leistungsklasse C1 anführt. Die Glarner hatten gute Erinnerungen an die Zürcher, konnten sie doch die ersten Meisterschaftspunkte gegen diesen Gegner einfahren, trotz zweier Gegentore in den letzten 90 Spielsekunden. Es entwickelte sich ein schnelles und interessantes Spiel in welchem die Gastgeber nach einem Scheibenverlust der Glarner in der neutralen Zone mit 1:0 in Führung gehen konnten. Die Glarner konnten gut mithalten und wären sie im Abschluss konsequenter gewesen, so hätte das Score in der ersten Drittelpause auch ausgeglichen sein können. In der 28. Spielminuten konnte erneut die Nr. 22 der Glattbrugger das 2:0 erzielen. Die Nr. 22 auf die man doch eigentlich speziell gut aufpassen wollte. Als dann kurz darauf ein Glarner auf die Strafbank musste, roch es nach einer Vorentscheidung. Doch kurz vor Ablauf dieser Strafe entwischte Benjamin Müller, und erzielte auf kuriose Weise den Anschlusstreffer. Der Puck wurde durch einen Glattbrugger abgelenkt flog in einem hohe Bogen über den Torhüter der Zürcher in den Kasten. Der ablenkende Verteidiger, über seinen Ablenker so frustriert, beging noch ein Foul am Torschützen und musste obendrein noch 2 Minuten auf die Strafbank. Das Motto der Glarner für das letzte Drittel war klar. So weiterspielen wie bisher, den Gegner ärgern und wenn möglich den Ausgleich erzielen. Leider ging der Plan nicht auf. In der 53. Minute konnten die Zürcher das 3:1 schiessen.  Doch nun zeigte sich die Veränderung zu 2015. Die Glarner liessen die Köpfe nicht hängen und kämpften weiter und kamen in der 57. Minute durch Patrick Faoro auf 3:2 heran. Es ist nicht genau bekannt, weshalb die Glarner nun plötzlich gegen Spielende erfolgreicher agierten. Fakt ist, unmittelbar im Anschluss an den Anschlusstreffer der, über die gesamte Meisterschaft doch souverän wirkende EHC Glattbrugg in schwimmen geriet. Und erst als die Glarner den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzen wollten und nur unter Zuhilfenahme der besten Kräfte, konnten die Gastgeber den Sieg über die Zeit retten.

Gegen den Küssnacht a.R. die Scharte fast ausgewetzt

Nur ungern erinnern sich die GEC-Senioren an das Auswärtsspiel in der Innerschweiz, welches mit 7:5 verloren ging. Im Spiel mit der wohl schwächsten Saisonleistung mussten die Glarner damals wichtige Punkte gegen den Abstieg dem Gegner überlassen. Wiedergutmachung war angesagt und so gingen die Glarner entschlossen ans Werk. In der 8. Spielminute nutzte Roger Ruoss nach nur gerade 7 Sekunden eine Überzahlsituation zum 1:0 aus. Dann liessen die Glarner etwas nach und die Gäste, sonst eher für Offensivspektakel und defensive Sorglosigkeit gekannt, drehten das Spiel bis zur Drittelspause – 1:3. Es brauchte klare Worte in der Garderobe und entsprechend beherzt kamen die GEC-Oldies aufs Eis. Und tatsächlich, bis Spielmitte hatte man den 2-Tore-Rückstand aufgeholt. Um postwendend dem Gegner fast kampflos das 3:4 zu gewähren. Wie schon im Hinspiel entwickelte sich ein Spiel das hin und her wog und in welchem die Führung hin und her wechselte. Und so erzielten die Glarner noch vor der 2. Drittelpause den Ausgleich zum 4:4. Leider ging der Schwung aus dem Mitteldrittel etwas verloren und die Innerschweizer konnten entgegen dieser Gesetzmässigkeit wiederum 4:5 in Führung gehen. Auch in diesem Spiel zeigten die Glarner aber, dass mit ihnen seit der Weihnachtspause bis zur letzten Sekunde zu rechnen ist. In der 57 Minute gelang Rico Schneider der erlösende Anschlusstreffer, notabene kurz nach einer fast zweiminütigen, doppelten Überzahlsituation. Dies war denn auch einer der Schwachpunkte der Glarner in diesem Spiel. Trotz zweier Powerplaytoren, war die Ausbeute der vielen einfachen und doppelten Überzahlsituationen unzureichend. So ging es nach 60 Minuten ins Penaltyschiessen – eine Verlängerung gibt es bei den Senioren nicht – welches dann die Glarner für sich entschieden konnten.

Es zeigt sich ein weiteres Mal, dass Mannschaften des GEC’s nach Weihnachten einfach besseres Eishockey spielen. Es konnten zwar zwei wichtige Punkte gewonnen werden und auch in der Tabelle kletterten die GEC-Oldies auf den 5. Rang. Doch will man mit dem Abstieg definitiv nichts mehr zu tun haben, müssen aus solchen Spielen mehr Punkte herausschauen.