Kategorie-Archiv: Eishockey

Beiträge zur Sektion Eishockey

u20-stgallen-2020

Erste Punkte für das U20-Team im neuen Jahr

Endlich mal wieder positive News bei der U20 Mannschaft! Eine solide Mannschaftsleistung genügte, um gegen die HC Eisbären aus St. Gallen zu punkten.

Von Jrene Luchsinger

Am vergangenen Sonntagabend war der HC Eisbären St. Gallen in der GLKB-Arena zu Gast. Der Start glückte beiden Teams gut, gestaltete sich das Spiel doch sehr ausgeglichen. Schon früh mussten die Glarner in Unterzahl gegen den HC Eisbären bestehen, was ihnen hervorragend gelang. Diese Situation hatten sie im Griff – knapp gelang ihnen der Führungstreffer nicht. Erst in der 15. Minute, nach Scheibengewinn durch Hannes Jacober, war es Gian Diethelm, welcher Sasha Wirth den entscheidenden Pass spielte, der zum ersten Glarner Tor führte. Dieser Treffer gab den Glarnern Auftrieb und kurz vor Drittelsende war es das Zusammenspiel zwischen Dominik Petrusic, Hannes Jacober und Nicolai Botta, welche die 2:0 Führung perfekt machte.

Ins Mitteldrittel nahm das GEC U20-Team den Lauf vom ersten Drittel gleich mit und Gilles Kessler überlistete den gegnerischen Torhüter mit einem satten Schuss ins Tor zur 3:0 Führung. Kurzzeitig überschattete ein übles Foul der Glarner das Spiel. Nach kurzem Unterbruch waren die Glarner nicht mehr gleich konzentriert, der Gegner nutzte dies aus und der erste Gegentreffer wurde Tatsache. In der Folge plätscherte das Spiel vor sich hin und beide Teams kamen zu guten Chancen. Nach Spielhälfte war gut erkennbar, dass die Glarner nun das Zepter übernahmen. Ab der 33. Minute zündeten sie ein regelrechtes Feuerwerk an Toren. Den Reigen eröffnete Jan Luchsinger (Pass Maurin Isler und Tim Büttiker) zur 4:1 Führung. Nur gerade 35 Sekunden später kam der fünfte Glarner Treffer, welcher Tim Büttiker auf Zuspiel von Nic Luchsinger und Sasha Wirth ins Tor schoss. Weitere 44 Sekunden verstrichen und Gian Diethelm baute auf Pass von Erik Opatril die Führung auf 6:1 aus. Das war für die Glarner noch nicht gut genug: nur gerade knapp 100 Sekunden später vollendete Tim Büttiker (Pass Gilles Kessler und Nino Müller) den Torreigen zum 7:1.

Geschwächt vom Spielerausfall zeigten die Gäste vom HC Eisbären St. Gallen im Schlussdrittel kaum noch Offensivaktionen. Mehrheitlich spielten die Teams in der Zone der HC Eisbären. Am hervorragenden Torhüter der Gäste bissen sich die Glarner die Zähne aus. Hochkarätige Glarner Chancen wurden zunichte gemacht – erst in der 53. Minute war es soweit: Maurin Isler verwertete das Zuspiel über Jan Luchsinger und Fadri Gabriel zum Schlussresultat von 8:1.

Das Saisonende naht unweigerlich für das GEC U20-Team. Es bleibt zu hoffen, dass sie den Schwung mitnehmen können und vor Heimpublikum die Saison mit einem weiteren Punktgewinn abschliessen können.


Letztes Meisterschaftsspiel der GEC U20

Glarner EC – Club da Hockey Engiadina
So. 23. Februar, 17.00 Uhr, GLKB-Arena

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1. Mannschaft am Tiefpunkt angelangt

Von Fabio Lutz

Am liebsten hätte der Chronist «Copy-Paste» gemacht, und den letztwöchigen Bericht noch einmal 1:1 veröffentlichen lassen. Zu sehr ähnelte das Spiel vom vergangenen Sonntag in Herisau der Klatsche in Uzwil vor Wochenfrist. Doch er wird sich versuchen, die letzten 60 gespielten Minuten Revue passieren zu lassen.
Wie schon eingangs erwähnt gastierte unser Fanionteam im Appenzell beim SC Herisau. Im Hinspiel musste man sich nach Penaltyschiessen geschlagen geben. Arg dezimiert mit nur 13 Feldspielern (davon drei Junioren) trat man den Ostschweizern entgegen. Immerhin konnte man wieder auf Captain Jeret Anderegg zählen, der die letzten Wochen am WEF im Rahmen eines WK’s für Recht und Ordnung gesorgt hatte.

Der SC Herisau kam dem Glarner EC wohlwollend entgegen und schrieb nur zehn Feldspieler aufs Matchblatt. Da aber elf Spieler am Spielbetrieb teilnahmen (und die Unparteiischen gut Kopfrechnen konnten) wurde der nicht aufgeführte Spieler kurz nach Puckeinwurf wieder in die Katakomben geschickt. Ein weiterer Appenzeller folgte seinem Kamerad aufgrund einer unkorrekten Ausrüstung und so durfte man sich gegen neun (!) Gegner versuchen. Die Glarner erarbeiteten sich auch zahlreiche gute Torchancen, vergassen aber vor lauter offensivem Elan die Defensive. Nach elf Minuten gingen die Hausherren daher in Führung. Captain Jeret Anderegg düpierte aber wenige Sekunden später den gegnerischen Schlussmann und glich postwendend aus. Irgendwie war die eigene Zone allerdings zu löchrig und man geriet nach vierzehn gespielten Minuten abermals ins Hintertreffen. Doch auch nun war man imstande auszugleichen: Zuständig war «Oldtimer» Dominik Hauser mit einem Abstauber. Mit 2:2 endete dieses erste Drittel.

Man hatte nach den ersten zwanzig Minuten das Gefühl, dass man diese drei Punkte in den Zigerschlitz mitnehmen musste. Trainer Patrick Faoro war dennoch ausser sich und forderte von seinen Männern mehr Einsatz und Willen. Zu Beginn des Mitteldrittels ging dies gründlich in die Hosen. Nach nur 27 Sekunden zappelte das kleine schwarze Spielgerät erneut im Kasten der Glarner. In der Folge klappte nicht viel. Ein Powerplay kurz vor Spielmitte sollte dies ändern. Doch es wurde zum Albtraum: nach mehreren verpatzten Grosschancen konnten die Appenzeller befreien und trafen mit einem fiesen Schuss über das ganze Eisfeld. Der Schock war den Gästen ins Gesicht gemeisselt. Man konnte in diesem Drittel nicht mehr reagieren und schritt mit einem Zweitore-Rückstand in die Garderobe.

Das letzte Drittel ist schnell erzählt. Glarus machte das Spiel, Herisau konterte und konnte in den Schlussminuten den fünften und sechsten Treffer bejubeln. Dem GEC blieben weitere Treffer vergönnt und musste einmal mehr deutlich geschlagen die Heimreise antreten.

Langsam muss man aufwachen, und zwar auf allen Ebenen. Zurzeit versagt man auf allen Positionen und dies Spiel für Spiel. Man kann nicht alles auf mangelndem Wettkampfglück festschreiben. Es bleiben nun noch zwei Spiele, um für die Abstiegsrunde in Form zu kommen. Tritt man so auf wie zuletzt, lässt sich nichts Gutes erahnen. Am kommenden Sonntag findet das letzte Heimspiel der Qualifikation in der heimischen GLKB-Arena statt. Mit einem zahlreichen Publikum im Rücken möchten man da die rote Laterne abgeben. An diesem Tag findet ebenfalls der Glärnisch-Cup statt, weshalb sich ein Besuch sicherlich lohnt.


SC Herisau : GEC 6:2 (2:2, 2:0, 2:0)
Sportzentrum Herisau, Herisau – 23 Zuschauer. – SR Haider, Lechelt.
Tore: 11. Popp (Dörig) 1:0. 12. Je. Anderegg 1:1. 14. Dörig (Diener, Hauser) 2:1. 19. Hauser (N. Müller, Moreno) 2:2. 21. Hohl (Rogenmoser, Nikolaidis) 3:2. 30. Hohl 4:2. 59. Hohl (Rogenmoser, Fisch; Ausschluss: Freuler) 5:2. 60. Rogenmoser (Fisch, Hohl) 6:2.
Strafen: Glarus 4×2 Minuten + 10 (Freuler), SC Herisau 2×2 Minuten + 10 Minuten.
Glarus: Blöchlinger, Lutz Fabio; Müller Dominique, Anderegg Joel; Ciprian, Müller Nino; Freuler, Landolt; Largo, Hauser; Noser, Kessler; Lutz Simon, Anderegg Jeret, Moreno.
Bemerkungen: Glarus ohne Peter Bruhin, Phillip Hensler (beide verletzt), Marco Zehnder, Daniel Mettler, Roberto Mettler, Joel Küttel, Pascal Mächler, Zimmermann (alle abwesend).


Nächste Spiele 1. Mannschaft
Glarner EC – EHC Frauenfeld
So 2. Februar, 19.45,  GLKB Arena

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Bauchlandung in Uzwil

Das neue Jahr hätte für den GEC nicht besser starten können. Mit zwei Siegen aus zwei Spielen fasste man Mut und Zuversicht für die Partie gegen die Habichte aus Uzwil. Im ersten Vergleich musste man zwar als Verlierer vom Platz, allerdings waren die Ostschweizer in Reichweite.

Von Fabio Lutz

Mit 15 Feldspielern (davon fünf Junioren) wollte man möglichst viele Punkte aus Uzwil entführen. Dementsprechend startete man ins Spiel und hatte in den ersten Minuten die besseren Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Das erste Drittel wurde ausgeglichener und der EHC Uzwil bekam allmählich die Überhand. In der 14. Minute waren es die Ostschweizer, welche in Überzahl mit einem Ablenker in Führung gehen konnten. Die Glarner trabten also mit einem Rückstand zur ersten Verschnaufpause.

Im Mitteldrittel konnte man sich ebenfalls zahlreiche exzellente Möglichkeiten erarbeiten. In der 28. Minute stocherte Remo Largo hartnäckig nach und glich die Partie aus. Nun waren die Glarner im Vorteil. In der 33. Minute erhielt man einen Penalty zugesprochen. Der gefoulte, namentlich Philipp Hensler, übernahm gleich selbst die Verantwortung, liess diese Chance leider ungenützt. Postwendend wurde der GEC bestraft – der Uhrzeiger machte nicht einmal eine ganze Umdrehung und schon waren die Hausherren wieder in Front. Nun sah sich der GEC des Öfteren mit Verteidigungsarbeit beschäftigt. Kurz vor der Pause schlug es zum dritten Mal hinter dem GEC-Schlussmann ein und man musste mit einem Zweitore-Rückstand in die neuerliche Pause.

Für das dritte und letzte Drittel nahm man sich viel vor. Mit einer doppelten Unterzahl bremste man sich aber wieder einmal jäh aus. Das Heimteam in Gelb, liess sich nicht zweimal bitten und machte nach 45 Minuten den Deckel drauf. Nach dem vierten Gegentreffer war die Luft beim GEC draussen. Man stemmte sich zwar weiterhin tapfer dagegen, doch zwingende Chancen blieben aus. Und so konnten die Raubvögel aus dem beschaulichen Uzwil noch die Tore 5 und 6 feiern. Das etwas hohe Schlussverdikt von 6-1 war aus Sicht des GEC sehr schmerzhaft.

Es war so ein typisches Spiel «Wer sie vorne nicht macht, bekommt sie hinten». Die Glarner waren nicht das schlechtere, aber das weniger effizientere Team. Definitiv fest stehen nun die Playouts. Für diese Spiele sollte man nun versuchen, das Selbstvertrauen auf Vordermann zu bringen. Die nächste Gelegenheit bietet sich am kommenden Samstag in Herisau, wo man sich punktemässig verbessern will.


EHC Uzwil : GEC 6:1 (1:0, 2:1, 3:0)
Uzehalle, Uzwil – 292 Zuschauer. – SR Müller, Mattli.

Tore: 14. Müller 1:0 (Ausschluss: Landolt). 28. Largo (Mettler, Noser) 1:1. 33. Fisch (Bischof) 2:1. 38. C. Moser (Bissegger) 3:1. 45. Gschwend (Altherr; Ausschluss: Noser, Mettler, Hauser; Haldenstein) 4:1. 60. Fisch (Heil) 5:1. 60. Haldenstein (Broder) 6:1
Strafen: Glarus 8×2 Minuten + 10 (Mettler), EHC Uzwil 4×2 Minuten.

Glarus: Lutz Fabio, Blöchlinger; Müller Dominique, Anderegg Joel; Ciprian, Müller Nino; Mettler, Landolt; Largo, Hauser; Noser, Hensler; Luchsinger Jan, Luchsinger Nic; Lutz Simon, Kessler, Moreno.
Glarus ohne Marco Zehnder, Peter Bruhin, Roberto Mettler, Joel Küttel, Pascal Mächler, Zimmermann und Jeret Anderegg (alle abwesend).

Bemerkung: 33. Hensler scheitert mit Penalty.


Nächstes Spiel 1. Mannschaft
SC Herisau – Glarner EC
Sa. 25. Januar, 14.15, Herisau

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Die U20 konnten ihren Erzrivalen in Wetzikon nicht bezwingen

So klar wie das Resultat am Schluss aussah, war das Spiel des GEC U20-Teams nicht. Sehr schöne Aktionen wurden gezeigt, es wurde gekämpft und nie aufgegeben. Leider haperte es aber am Abschluss gewaltig. Zu viele unnötige Fehler schlichen sich ein und der Gegner nutzte diese schamlos aus.

Von Jrene Luchsinger

Ein den Glarnern bestens bekannter Gegner erwartete das U20 Team am vergangenen Sonntagabend: der EHC Wetzikon. Die Glarner hatten noch eine Rechnung offen, entsprechend konzentriert gingen sie auch von Beginn weg an die Sache heran. Zwar zeigten sie wenig Offensivaktionen, dafür aber sehr gute Defensivarbeit. Die war auch gefragt, denn der EHC Wetzikon übte schnell Druck aufs Tor aus. In der vierten Spielminute aber passierte es. Im Getümmel vor dem Glarner Tor kullerte die Scheibe unglücklich zum 1:0 über die Torlinie. Im folgenden Unterzahlspiel zeigten sich die Glarner ebenfalls von ihrer guten Seite und gewährten dem Gegner wenig Raum, um zum Torabschluss zu kommen. Schlechter lief es den Glarnern im Powerplay: nach nur 13 Sekunden gelang dem Gegner ein Shorthander zum 2:0. In der Folge rackerten die Glarner weiter, kämpften um jede Scheibe und kreierten so gute Torchancen. Endlich kam die Erlösung in der 17. Spielminute, als Verteidiger Erik Opatril einen tollen Pass zu Jan Luchsinger schoss, welcher zum 2:1 verkürzen konnte. Die Freude war gross und irgendwie ging ein Gegenstürmer vom EHC Wetzikon vergessen, welcher postwendend die Führung auf 3:1 ausbaute.

Den Glarnern gelang ein guter Start ins Mitteldrittel und sie waren mehrheitlich im Vorwärtsdrang. Nur leider nutzte ihnen das schöne Kombinationsspiel wenig, denn es haperte am Abschluss. Der EHC Wetzikon war in dieser Phase nicht so auffällig. In der 25. Minute nutzten sie einen Glarner Fehler schamlos aus und bauten die Führung auf 4:1 aus. Geschlagen gaben sich die Glarner überhaupt nicht und endlich klappte es auch mit dem zweiten Treffer. Ein schöner Spielzug ging dem Tor voraus – dank Pass von Jan Luchsinger konnte Tim Büttiker diesen mit dem zweiten Glarner Treffer abschliessen. Die Glarner drückten weiter aufs Tempo und wollten unbedingt den Anschlusstreffer erzielen. Doch eine unnötige Strafe vermieste ihnen das Unterfangen und statt dass es 4:3 stand, erhöhte der EHC Wetzikon in Überzahl auf 5:2. Dem war nicht genug… Ein harter Zweikampf endet mit einigen Strafminuten für die Glarner. Fatal und unnötig war dies, denn die Gegner erzielten kurz vor Drittelspause die Treffer sechs und sieben. Bitter!

Im Schlussdrittel legten die Glarner einen lahmen Start hin. Zum Glück war auch beim Gegner langsam die Luft draussen und viele Spielszenen ereigneten sich in der neutralen Zone. Die Glarner versuchten trotzdem noch den einen oder anderen Treffer zu erzielen, doch wurden sie vom starken Torhüter des EHC Wetzikon ausgebremst. Das Schlussdrittel blieb torlos und so endete das Spiel für die Glarner, trotz guter Leistung, mit 7:2.

Jetzt heisst es für die Glarner schnell dieses Spiel abhaken und das Positive aus dem Spiel mitzunehmen. Die Meisterschaft rückt langsam in die Endphase und da möchte man noch den einen oder anderen Punkt holen.


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Junioren

Glarner EC – EV Dielsdorf-Niederhasli
Sa. 25. Januar, 19.45 Uhr, GLKB Arena

u9-wollerau

Winterzauberturnier der U9-I in Wollerau

Höhen und Tiefen erlebten die Glarner-Hockeyaner am Turnier in Wollerau. Zwei Siege und eine Niederlage standen am Schluss des Turniers zu Buche. Eindrücklich war auch unter freiem Himmel, bei sogar teilweise leichtem Schneefall, ein Turnier zu bestreiten.

Von Mirjam Imhof

Im ersten Spiel gegen den EHC Urdorf legte der GEC los wie die Feuerwehr. Trotz der frühen Abfahrt aus dem Glarnerland (kurz nach 6 Uhr morgens) mit noch dem einen oder anderen müden Hockeyaner auf dem Rücksitz, führten sie schnell mit vier Toren Vorsprung. Es zeichnete sich ein eindeutiger Sieg ab. Zumal Tempo, Passspiel und Wille auf Seiten des GEC überzeugten und wohl niemand noch auf den Gegner gewettet hätte. Doch nach der Hälfte kam der EHC Urdorf immer mehr auf und es folgte deren Aufholjagd. Vor allem dank der hervorragenden Goalie-Leistung drehte sich das Spiel zum Schluss nicht vollends und es resultierte ein knappes Schlussresultat von 5:4 für den GEC.

Weiter ging es gegen das heimische Team dem EHC White Wolves. Wie schon im ersten Spiel starteten die Jungs um Trainerduo Rhyner/Weber furios. Auch hier schienen die Worte der Trainer einmal mehr gefruchtet zu haben. Schnell war man mit drei Toren in Führung. Aber auch hier nahm man zwischenzeitlich Tempo raus und wurde fahrlässig. Folge davon war, dass das Heimteam die drei Tore Rückstand schnell wieder ausglich. Die Trainer waren nun gefordert. Durch ihr ausgezeichnetes Aktivcoaching konnten sie ihre Jungs zum schnellen Reagieren bringen. So schossen die Glarner weitere Tore, so dass am Schluss doch noch ein deutlicher Sieg resultierte. Durch den Schneefall während dieser Partie – was zu einer eindrücklichen Stimmung führte – musste der Schnee vor dem dritten Spiel von der Eismaschine vom Eis geputzt werden.

Fanden die richtigen Worte für ihre Spieler: Die GEC.Coaches Bernardo Rhyner (links) und Jürg Weber (rechts).
Fanden die richtigen Worte für ihre Spieler: Die GEC.Coaches Bernardo Rhyner (links) und Jürg Weber (rechts).

Das letzte Spiel entschied dieses Mal der EHC Wetzikon für sich. Anders als noch vor einer Woche, waren die Wetziker diesmal das deutlich bessere Team. Obwohl der Goalie des GEC das Spiel mit teils Weltklasseparaden einigermassen offen halten konnte, war dann nach Spielhälfte die Gegenwehr definitiv gebrochen und man verlor das letzte Spiel klar. Sichtlich enttäuscht verlies man das Spielfeld.

Nur dem EHC Wetzikon mussten sich die Glarner geschlagen geben.
Nur dem EHC Wetzikon mussten sich die Glarner geschlagen geben.

Trotz der Niederlage im letzten Spiel konnten sich zahlreich aus dem Glarnerland angereisten Fans über ihre Schützlinge freuen. Einsatz, Ehrgeiz, Freude am Spiel und vor allem die Kameradschaft zeichnen mittlerweile dieses erfolgshungrige Team aus.

cup-blenio-2020

Cup-Sieg im Tessin

Nachdem es die Glarner in dieser Saison bis in die dritte Cuprunde geschafft haben, durfte man am vergangenen Samstag bereits wieder die erste Cuppartie für die kommende Saison austragen. Man bekam es mit dem HC Blenio aus dem Tessin zu tun. Diese Mannschaft ist gespickt mit einigen ehemaligen Ambri-Piotta-Spielern. Der GEC war also gewarnt. Man wollte natürlich an den Leistungen im diesjährigen Cup anknüpfen, damit man wieder einen möglichst attraktiven, oberklassigen Gegner in die GLKB Arena holen kann.

Von Fabio Lutz

Vor dem Spiel waren die Aussichten allerdings getrübt. Das Aufgebot war geprägt von vielen Absenzen. Deshalb berief Trainer Patrick Faoro nicht weniger als sechs Junioren ins Aufgebot nach Biasca. Da kurzfristig auch noch der Topscorer krankheitsbedingt Forfait geben musste, stieg der Coach notgedrungen ebenfalls in die Hosen. So trat man die Fahrt ins Tessin mit zwölf Feldspielern an.

Das erste Drittel war vom gegenseitigen Abtasten geprägt. Die Glarner spielten gut und verzeichneten etwas mehr Möglichkeiten als die Südschweizer aus dem „Valle di Blenio“. Aufgrund dessen, dass der HC Blenio über viele Spieler im biblischen Hockeyalter verfügte (Unser Coach fühlte sich wohl für einmal auch nicht mehr so alt), versuchten die jungen Glarner ihr Tempo als Vorteil auszuspielen. Tore gab es im ersten Durchgang keine für die Handvoll Zuschauer, welche dem Spiel beiwohnten.

Im zweiten Drittel ging das Tessiner Heimteam schnell in Überzahl in Führung. Der GEC konnte aber reagieren und glich in der 25. Minute durch Gilles Kessler aus. Der Junior verwertete seinen Alleingang im Stile eines Routiniers eiskalt. Mit einem Doppelschlag innert knapp einer Minute durch Daniel Moreno und erneut Gilles Kessler konnte man bis zur Spielmitte mit 1-3 in Führung gehen. Der Anschlusstreffer der Südschweizer beantwortete Daniel Moreno, ebenfalls mit seinem zweiten Treffer, mit dem 2-4, welches das zweite Pausenresultat war.

Im letzten Drittel wollte man dieses Resultat natürlich unbedingt über die Zeit bringen. Der grosse Altersunterschied der beiden Teams (Durchschnittsalter Blenio 30, GEC 22 Jahre) schien sich mit Fortdauer der Partie fitnessbezogen auszuwirken. Der GEC wirkte stets etwas frischer und aktiver. In der 53. Minute machte Remo Largo mit dem wunderschönen 2-5 den Deckel drauf: Fadri Gabriel setzte mit einem magistralen Bandenpass Gilles Kessler ein, welcher quer zu Remo Largo schob und dieser nur noch einzunetzen brauchte. Die letzten Zweifel räumte Nino Müller gut drei Minuten vor Schluss aus, als er mit einem präzisen Hocheckschuss den sechsten Treffer markierte. Das Spiel war zwar entschieden, aber noch nicht vorbei. Der HC Blenio konnte noch ihrerseits den dritten Treffer erzielen. Das letzte Wort hatte aber der GEC in Person von Lukas Landolt, welcher praktisch mit der Schlusssekunde das Endresultat von 3-7 bewerkstelligte. Zum besten Spieler der Partie gekürt wurde Remo Largo, welcher sich dies im Stile eines „Duracell-Hasen“ redlich verdiente.

Die Fahrt nach Biasca hat sich auf jeden Fall gelohnt. Es war sowohl sportlich, als auch teambildend ein Erfolg. Man verbrachte eine gute Zeit während der Reise. Obwohl die Vorzeichen nicht optimal waren, wusste der junge GEC zu überzeugen. Die mitgereisten Junioren spielten alle sehr abgeklärt und trugen einen grossen Teil zum Erfolg bei. Hierfür gebührt Ihnen ein grosses Dankeschön. Die gesamte Mannschaftsleistung gilt es aber herauszustreichen. Alle haben Ihren Anteil an diesem Cup-Erfolg (Ausser vielleicht der Ersatzgoalie…). Der Start ins neue Jahr fiel bislang mit zwei Siegen aus zwei Spielen durchwegs positiv aus. Der Glarner EC möchte diese Serie nun weiter ausbauen. Am kommenden Wochenende gastiert man beim EHC Uzwil, um dieses Vorhaben umzusetzen. Mit neun fehlenden Stammkräften wird es aber bestimmt nicht einfacher. Es ist nun eminent wichtig, dass alle verfügbaren Kräfte in den Spielen und vor allem in den Trainings gebündelt werden können.


HC Blenio : GEC 3:7 (0:0, 2:4, 1:3)
Raiffeisen BiascArena, Biasca – 53 Zuschauer. – SR Ferrara, Di Pietro.

Tore: 22. Raguso (Leonardi; Ausschluss: Ragnolini) 1:0. 25. Kessler (Largo) 1:1. 29. Moreno (Büttiker) 1:2. 30. Kessler (Largo) 1:3. 34. Cocconi (Demuth; Ausschluss: D. Müller) 2:3. 35. Moreno (Büttiker) 2:4. 53. Largo (Kessler) 2:5. 58. N. Müller (Büttiker) 2:6. 59. Molone (Rossi. Leonardi) 3:6. 60. Landolt (Noser) 3:7.

Strafen: Glarus 3×2 Minuten, HC Blenio 2×2 Minuten
Glarus: Blöchlinger, Lutz Fabio; Müller Dominique, Müller Nino; Ragnolini, Faoro; Gabriel, Moreno; Largo, Büttiker; Kessler, Lutz Simon; Noser, Landolt.

Bemerkungen: Glarus ohne Jeret Anderegg, Daniel Mettler (beide krank), Philipp Hensler, Martin Ciprian, Moritz Zimmermann, Joel Küttel, Dominik Hauser, Joel Anderegg, Michael Freuler, Pascal Mächler, Marco Zehnder, Roberto Mettler und Peter Bruhin (alle abwesend).


Nächste Spiele 1. Mannschaft

EHC Uzwil : Glarner EC
Sa. 18. Januar, 20.30 Uhr, Uzwil

SC Herisau : Glarner EC
Sa. 25. Januar, 14.15 Uhr, Herisau

u20-illnau-2020

Ein Spiel zum Vergessen für das U20-Team

Kaum etwas passte im U20 Team zusammen. Leider konnte man die Leistung vor Heimpublikum nicht abrufen und ging mit einer 3:11 Niederlage gegen den EHC Illnau-Effretikon regelrecht unter.

Von Jrene Luchsinger

Am vergangenen Sonntagabend war der EHC Illnau-Effretikon in der GLKB-Arena zu Gast. Dabei wurde das Heimteam in den Startminuten regelrecht überfahren und musste bis zur zweiten Minute gleich zwei Gegentreffer hinnehmen. Man ahnte nichts Gutes, jedoch fingen sie sich wieder auf, zeigten sich spielerisch von der guten Seite und kreierten ihrerseits sehenswerte Angriffe. Dabei boten sich ihnen zweimal Powerplaymöglichkeiten, welche aber ungenutzt verstrichen. Dies gelang den Gästen besser, konnten sie doch in Überzahl die Führung auf 0:3 erhöhen. Beim Pfiff der Pausensirene stand es sogar bereits 0:4.

Die Glarner mussten in der Pause über die Bücher, jedoch gelang ihnen der Start in den Mittelabschnitt nicht besser. Innert Kürze zog der EHC Illnau-Effretikon mit 0:6 davon. Ratlosigkeit machte im Team die Runde – gegen den Zweitplatzierten hatte man bislang noch kein gutes Rezept gefunden. Aufgeben wollten sie nicht und versuchten ihrerseits offensiver zu spielen. Nach einigen misslungenen Abschlussversuchen aufs Gegentor kam kurz Freude auf, als in der 30. Minute Tim Büttiker die Scheibe eroberte, Nic Luchsinger den Puck zu Gilles Kessler weiterleitete und ihn im Tor unterbringen konnte. Doch nur knapp zwei Minuten später jubelten wieder die Gäste. Was die Gäste können, konnten die Glarner auch: eine Minute später verkürzte Fadri Gabriel auf Zuspiel von Gian Diethelm auf 2:7. Nach Spielhälfte schoben sich die Glarner selber ins out, als sie zu dritt auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Dies wäre nicht nötig gewesen, denn der Gegner nutzte dies kalblütig aus und baute die Führung auf 2:8 aus.

Schlechter konnte es nicht mehr kommen, dachte man sich… Doch weit gefehlt. Im Schlussdrittel passte beim Glarner Team wenig zusammen. Die Pässe kamen nicht an, zu viele unnötige Fehler waren zu sehen und leider auch keine Tore. Die Spieler wurden unzufrieden und dementsprechend hässig wurde das Spiel. Die Folge waren etliche Strafminuten bei beiden Mannschaften. Der Rhythmus ging völlig verloren und man gab das Spiel endgültig aus der Hand. Der EHC Illnau-Effretikon war klar das bessere Team und schoss im Schlussdrittel drei weitere Treffer. Die Glarner ihrerseits ersehnten den Schlusspfiff herbei. Kurz davor konnte im Glarner Team nochmals gejubelt werden. Maurin Isler spielte die Scheibe zu Nic Luchsinger, welcher damit Lukas Landolt bediente, welcher den dritten Glarner Treffer verbuchen konnte. Mit hängenden Köpfen verliessen die Glarner mit einer 3:11 Niederlage das heimische Eis.
Diese Niederlage muss nun sofort abgehakt werden. Die positive Energie muss schnellstmöglich wieder ins Team zurückkehren, denn am kommenden Wochenende haben die Glarner gegen den EHC Wetzikon noch eine Rechnung offen.


Nächstes Meisterschaftsspiel
EHC Wetzikon – Glarner EC
So. 19. Januar, 17 Uhr,  KEB Wetzikon

u9-urdorf-2020

U9 traten zum Turnier in Urdorf an

Das Turnier vom Sonntag, 12. Januar 2020 der U9-1 des Glarner EC in Urdorf gegen den EHC Wetzikon, den EHC Thalwil und das Heimteam EHC Urdorf war von durchzogener Leistung geprägt: Unentschieden, Niederlage, Sieg!

Von Mirjam Imhof

Obwohl die Glarner bereits in der zweiten Minute in Rücklage durch den ersten Treffer des EHC Wetzikon gerieten, schien es, als läge einiges drin. Ein motiviertes Spiel mit guter Goalieleistung nahm seinen Lauf. Durch einen schnellen Gegenstoss des Gegners nach einem Angriff des GEC gelang es den Wetziker ihre Führung auszubauen. Doch die Glarner Kids hielten sich ran, wirkten wach und zeigten schöne Pässe in die Mitte. Dadurch kamen sie zu einigen Torchancen, leider lange ohne Erfolg. Ein scharfer Pfostenschuss zeigte, wozu die Jungs fähig waren. Die Partie war weiterhin durch hohes Spieltempo geprägt. In der 23. Minute fiel das 0:3 für die Gegner. Die Zeit schritt voran, war – wie es zu Anfang den Anschein machte – überhaupt noch etwas möglich? Viele Schüsse aufs Gegentor waren zu berechenbar und wurden vom gegnerischen Goalie gehalten. Doch dann, grosser Jubel: Ein verdientes erstes Goal in der 27. Minute, gefolgt vom zweiten Treffer der Glarner in der letzten und dem Ausgleich zum 3:3 in der – wortwörtlich – letzten Spielsekunde! Bravo Jungs!

Die Partie gegen den EHC Thalwil mit prominentem Publikum (Leonardo Genoni, fünffacher Schweizermeister und Nationaltorhüter, dessen Sohn beim EHC Thalwil spielt) verloren die Glarner klar. Nach einem eher „gemütlichen“ Start schoss der Gegner nach weniger als zwei Minuten das erste Tor der Partie. Die Glarner erkämpften sich die Scheibe und glichen wiederum zwei Minuten später mit einem wunderschönen Zuspiel von der Seite vors Tor aus.Doch das liess der EHC Thalwil nicht auf sich sitzen, spielte die Scheibe schön heraus und traf wenige Sekunden später wieder ins Netz. Die Glarner wirkten zeitweise als würden sie noch dem Schlusserfolg von vorheriger Partie nachträumen. Immer wieder steuerten drei oder vier Spieler des GEC gleichzeitig auf einen Gegner und gaben so den Gegenspielern Raum. Dies führte dazu, dass weitere fünf Tore auf Seiten der Thalwiler verzeichnet werden konnten. Gegenangriffe blieben meist erfolglos, da der Goalie des EHC Thalwil fast jede Scheibe abwehrte. Einen Penalty konnte der GEC nicht versenken. Gegen Schluss schossen die Glarner noch ein Tor, verloren das Spiel aber deutlich.

Nach einem Unentschieden und einer Niederlage folgte im Schlussspiel gegen den EHC Urdorf ein Sieg.
Nach einem Unentschieden und einer Niederlage folgte im Schlussspiel gegen den EHC Urdorf ein Sieg.

Nach klaren Worten der beiden Trainer Weber/Rhyner griffen die jungen Hockeyaner im letzten Spiel gegen den EHC Urdorf noch einmal richtig an – mit Erfolg. Schon in der dritten Spielminute trafen sie ins Tor. Der Spielauftakt schien gelungen. Die Glarner spielten schön zusammen, erkämpften sich die Scheibe mit grossem Einsatz, schossen gezielt, nahmen präzise an und versenkten den Puck zwei weitere Male im gegnerischen Tor. Es folgte in der 17. Minute ein Treffer der Urdorfer. Damit musste sich der Gegner aber zufrieden geben; Der Glarner Goalie glänzte mit hoher Präsenz, stand gut und bewegte sich richtige. Die Glarnerschossen noch zwei Tore und gewannen die Partie 5:1. Die Freude bei den Spielern sowie beim Publikum war gross.

Danke Jungs! Es macht Freude zu sehen, wozu ihr auf dem Eis fähig seid!

Die Zuschauertribüne in Urdorf war gut gefüllt.
Die Zuschauertribüne in Urdorf war gut gefüllt.
u20-engiadina-2020

Dem U20-Team missglückt der Start ins neue Jahr

Richtig überlegen war der Leader Club Hockey da Engiadina nicht, doch leisteten sich die Glarner viel zu viele Fehler und konnten nicht ihr Potential abrufen. So ging das Spiel im Engadin relativ klar mit 7:1 verloren.

Von Jrene Luchsinger

Am vergangenen Sonntagnachmittag bestritt das GEC U20-Team das erste Spiel nach der Weihnachtspause. Kein einfacher Gegner stand auf dem Spielplan: Leader Club Hockey da Engiadina. Nach einer langen Reise nach Scuol gings auf dem Eis sofort schnell zur Sache. Irgendwie standen die Glarner neben den Schuhen und leisteten sich viel zu viele Stellungsfehler, welche das Heimteam Club da Hockey Engiadina, eiskalt ausnützte. Bereits nach sechs gespielten Minuten waren die Glarner mit 3:0 im Hintertreffen. Das Timeout der Trainer tat gut und plötzlich spielten sie sicherer und erarbeiteten sich so die eine oder andere Torchance. Die Gastgeber liessen auch nicht locker, so dass es der Glarner Abwehr nie langweilig wurde.

Im Mitteldrittel spielten beide Teams zu Beginn auf Augenhöhe. Dabei kamen auch die Glarner zu der einen oder anderen Torchance. Jedoch vermieste ihnen der gegnerische Torhüter mit super Paraden einen Erfolg. Ab Spielhälfte leisteten sich die Glarner viel zu viele Strafen, welches dem Spielverlauf nicht gut tat. Entsprechend wurde das Glarner Team bestraft, die Engadiner bauten die Führung bis Ende Mitteldrittel auf 5:0 aus.

Am Anfang des Schlussdrittels waren nur wenige Offensivaktionen bei den Glarnern zu sehen. Das Heimteam war am Drücker und erhöhte schnell einmal die Führung auf 7:0. Danach plätscherte das Spiel vor sich hin und die Engadiner nahmen Druck raus. So konnte endlich auch das Glarner Team schöne Offensivaktionen zeigen, welche durch einen Ehrentreffer belohnt wurde. Im Getümmel vor dem Tor waren es Gilles Kessler und Nino Müller, welche Nic Luchsinger eine tolle Vorlage boten, welche er zum einzigen Treffer versenken konnte. Weitere Topchancen der Glarner verstrichen ungenutzt, so dass das Spiel mit 7:1 verloren ging.

Das GEC U20-Team kann es nun am kommenden Wochenende besser machen, wenn der Zweitplatzierte EHC Illnau-Effretikon in der GLKB-Arena zu Gast sein wird. Vor Heimpublikum ist alles möglich!


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC U20
Glarner EC – EHC Illnau-Effretikon
So. 12. Januar, 19.45 Uhr, GLKB-Arena

gec-winterthur-2020

Neues Jahr, neues Glück für den Glarner EC

Obwohl die Feiertage und Silvester noch nicht allzu lange der Vergangenheit angehören, durfte sich unsere 3.-Liga-Mannschaft am vergangenen Samstag bereits wieder die Schlittschuhe schnüren. Gegner im zweitletzten Heimspiel der regulären Saison war der EHC Winterthur. Wie gegen die meisten anderen Mannschaften sann man sich auf Revanche einer im Hinspiel erlittenen Niederlage.

Von Fabio Lutz

Nach dem schwierigen letzten Jahr mit wettbewerbsübergreifenden acht Niederlagen in Folge, soll man nun wieder auf die Siegerstrasse zurückfinden. Mit nur einem Training in den Beinen, aber wohl noch dem einen oder anderen Weihnachts-Zusatzkilo auf den Rippen startete man in die Partie. Das erste Drittel war, obwohl keine Tore fielen, sehr ansehnlich. Auf beiden Seiten gab es zahlreiche Abschlüsse, wohl mit etwas Vorteilen für die Gäste aus Winterthur.

Im zweiten Drittel starteten die Glarner etwas verhalten und fanden sich bald in Unterzahl wieder. Die zürcher Oberländer drückten auch nach dieser Strafe auf den ersten Treffer der Partie. Doch dieser fiel positiverweise auf der anderen Seite. Die Glarner konnten sich aus dem Klammergriff befreien und Philipp Hensler nutzte eine 2:1-Situation kaltblütig aus. Es war auffallend, dass der GEC in der eigenen Zone sehr viel Druck auf den Gegner ausübte. In der 39. Minute hatte dann ein Winterthurer dennoch etwas Raum und glich zum 1:1 aus.

In Drittel drei verschärfte das Heimteam das Tempo. Je länger das Drittel dauerte, desto mehr hatte der EHC Winterthur den längeren Atem. Einige hochkarätige Chancen liessen die Gäste liegen und fanden sich in der 57. Minute in doppelter Unterzahl wieder. Das war die Chance für unsere Jungs, endlich den langersehnten Dreier einzufahren. Doch wenn der regelmässige Matchberichtleser etwas weiss, dann ist es der Fakt, dass der GEC hochdramatische und actiongeladene Finishs den romantischen Happyends vorzieht. Kaum war nämlich die erste Strafe für den EHC Winterthur abgelaufen, konnten Sie alleine auf das GEC-Tor losziehen und gingen mit 2:1 in Führung. Zu Spielen waren da noch 2:31. Es roch also wieder nach einer weiteren schwer verdaulichen Niederlage. Bei den Gästen wanderte aber noch einmal ein Spieler in die Kühlbox, und weil er da von einem immer noch sitzenden Teamkameraden empfangen wurde, durfte der GEC noch einmal doppelte Überzahl üben. Eine schöne Passfolge von Dominique Müller über Moritz Zimmermann schloss Jeret Anderegg mit einem präzisen Hammer zum viel umjubelnden Ausgleich ab. Beinahe hätte man noch den Sieg nach 60 Minuten geholt, doch man scheiterte noch vielversprechend kurz vor der Schlusssirene. Die Verlängerung musste entscheiden.

Auch in dieser bewiesen die Hausherren wenig Fingerspitzengefühl mit Ihren Supportern auf der Tribüne. Nach 30 Sekunden musste man in Unterzahl agieren. Winterthur drückte, Glaruswankte, fiel aber nicht. Mit spektakulären Rettungstaten und vereinten Kräften überstand man diese heikle Situation und durfte kurz darauf selber mit einem Mann mehr ran. Nach 63:15 erlöste da Dominique Müller mit einem brachialen Knaller die Gemüter, Nerven und Fingernägel aller anwesenden Glarnern. Es brachen alle Dämme. Man merkte förmlich, wie dieser Sieg den Jungs von Patrick Faoro gut tat.

Matchwinner Dominique Müller strahlte nach dem Spiel: «Ich war froh, konnten wir nach meiner dummen Strafe in der Verlängerung noch gewinnen. Für die Moral und das Selbstvertrauen ist dieser Sieg wichtig im Hinblick auf die bevorstehende Abstiegsrunde. Wir haben heute mit viel Disziplin, Kampf und einer starken Teamleistung gewonnen. Dies brauchen wir in den letzten vier Qualifikationsspielen ebenfalls!»

Für den GEC geht es nächsten Samstag mit der ersten Cuprunde weiter. Hierfür gastiert man im Tessin beim HC Blenio.


GEC : EHC Winterthur II 3:2 n.V. (0:0, 1:1, 1:1; 1:0)
GLKB Arena, Glarus – 97 Zuschauer. – SR Dirren, Wettstein.
Tore: 27. Hensler (Zimmermann) 1:0. 39. Ruf (C. Käser, F. Fries) 1:1. 58. F. Fries (C. Käser; Ausschluss: Rotta!) 1:2. 58. Je. Anderegg (Zimmermann, D. Müller; Ausschlüsse: Rotta, Schöbi) 2:2. 64. D. Müller (Zimmermann; Ausschluss: Kühni) 3:2.
Strafen: Glarus 5×2 Minuten, EHC Winterthur II 8×2 Minuten.
Glarus: Lutz Fabio, Blöchlinger; Müller Dominique, Anderegg Joel; Ciprian, Zimmermann; Mettler, Anderegg Jeret; Largo, Hauser; Noser, Hensler; Müller Nino, Ragnolini; Büttiker, Kessler, Freuler.
Bemerkungen: Glarus ohne Marco Zehnder (alle verletzt), Simon Lutz (Krank), Peter Bruhin, Roberto Mettler, Joel Küttel, Pascal Mächler und Daniel Moreno (alle abwesend).


Nächste Spiele 1. Mannschaft Glarner Eislaufclub
HC Blenio – Glarner EC
Sa. 11. Januar, 19:15, Biasca