Kategorie-Archiv: Novizen

Beiträge zur Novizen Mannschaft

Sommertraining ab dem 15. Mai

Die Sommertrainings beginnen am Montag 15. Mai. Treffpunkt, Ausrüstung und Material werden durch die Trainer bekanntgegeben.

Hier alle Trainingszeiten im Überblick

Auch bei der Zusammensetzung des Trainerstaffs gibt es einige Neuerungen. Kontaktangaben der einzelnen Trainer findet man unter TK Eishockey

Eine spezielle Lösung konnte für Spieler im Novizen- und Juniorenalter gefunden werden: Spieler der Jahrgänge 1998-2002 werden eine gemeinsame Trainingsgruppe (ca. 30 Spieler) gemischt aus dem Glarner EC und SCRJ Lakers bilden. Für die Meisterschaft werden ein Team Novizen A unter den SCRJ Lakers und ein Team Junioren A unter dem Glarner EC gemeldet.

Für allfällige Fragen oder Unklarheiten steht der TK-Check zur Verfügung:

TK Chef Eishockey
Sandro Magni
Zwischenbergli 23
8750 Glarus
079 312 79 11

Spielplanung: Ruedi Bernegger
Lizenzwesen: Simon Aebli

Glarner beim Abschlussversuch vor dem Tor.

Schlechte vier Minuten vermiesen den Novizen ein positives Resultat

 Von Jrene Luchsinger

Nicht das Wetter war Schuld an der Niederlage, sondern die Moral der GEC-Novizen. Das Spiel hätte nicht besser beginnen können und war bis Ende des Mitteldrittels ausgeglichen. Jedoch konnten die Glarner mit dem plötzlichen Rückstand nicht umgehen und gaben das Spiel aus der Hand. Mit hängenden Köpfen verliessen sie nach der 1:4 Niederlage das heimische Eis.

Bei garstigen Verhältnissen trafen die GEC-Novizen vor Heimpublikum auf den zweitplatzierten EHC Dübendorf. Sehr engagiert stiegen beide Teams ins Spiel ein und schnell einmal wurden auf beiden Seiten Torchancen kreiert. Ab Mitte des ersten Drittels übernahmen die Glarner das Spieldiktat. Sie kämpften vehement um die Scheibe, dies gefiel aber dem Gegner überhaupt nicht, entsprechend ruppiger wurde das Spiel. Gleich drei Gegenspieler mussten auf der Strafbank Platz nehmen – vier Minuten Überzahl für die Glarner! Der Druck aufs Gegentor nahm immer mehr zu, jedoch scheiterten die Glarner Abschlüsse jeweils am guten Torhüter. Statt in Führung zu gehen, blieb das Spiel bis zur Drittelspause Torlos ausgeglichen.

Konzentration vor dem Bully.
Konzentration vor dem Bully.

Im Mitteldrittel wurde das Tempo beider Teams raufgeschraubt. Intensiv kämpften beide Mannschaften weiter mit kleinem Vorteil für die Glarner, welche endlich in der 29. Minute, verdient mit 1:0 in Führung gingen. Es war Maurin Isler, welcher auf Zuspiel von Andrin Hagmann und Devyn Steiner die Glarner erlöste. Wenige Sekunden später wurde gegen die Glarner eine Strafe ausgesprochen. Mit einem Mann weniger kämpften sie weiter und lösten diese heikle Situation bravourös! Daraufhin waren es die Gäste, welche in Unterzahl spielen mussten. Dabei waren die Glarner einen kurzen Moment unaufmerksam und schon erzielte der EHC Dübendorf den Ausgleich. Genervt über sich selber, spielten die Glarner bis zur Drittelspause ohne weiteres Gegentor, weiter.

Nach der Pause gaben von Beginn weg die Gäste den Ton an. Sie verschärften das Tempo und die Glarner Verteidigung inkl. Torhüter wurden gefordert. Hie und da konnten sich die Glarner lösen und gefährlich vors Gegentor gelangen. Leider aber ohne Erfolg. Ab der 47. Minute kamen die vier schlechtesten Minuten im Glarner Spiel. Das Tempo, die Durchsetzungskraft und der Wille zu Mehr fehlten völlig im Glarner Spiel. Diese Phase nutzten die Gäste eiskalt aus und schossen drei Tore! Als dann auch noch kurze Zeit später der Glarner Captain Tim Büttiker verletzt das Eis verlassen musste, war es um die Moral der Glarner geschehen. Der Saft war definitiv draussen – kaum etwas klappte mehr. So verliessen die Glarner das heimische Eis nach der 1:4-Niederlage mit hängenden Köpfen.

Es wäre durchaus viel mehr drin gelegen, das hat man ja über weite Strecken des Spiels gesehen. Doch wenn die Moral nicht stimmt, ist es schwierig ein Spiel noch in andere Bahnen zu lenken. Die Aufgabe wird am kommenden Samstag nicht einfacher werden, die Glarner sind beim Leader Schaffhausen zu Gast.

 

Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Novizen:

EHC Schaffhausen – Glarner EC
Sa. 11. Februar 15:15 Uhr, IWC Arena, Schaffhausen

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Novizen gaben kurz vor Spielende drei Punkte aus der Hand

Von Jrene Luchsinger

Wie frustirerend war das für die GEC-Novizen! Von Beginn weg in Front, nie in Rückstand gaben sie das Spiel 55 Sekunden vor Schluss mit dem 4:4 Ausgleichstreffer aus der Hand. Im Penaltyschiessen hiess dann der Sieger EHC Illnau-Effretikon!

Bitterkalt und neblig war es am vergangenen Samstagabend, als die GEC Novizen zum Meisterschaftsspiel gegen den EHC Illnau-Effretikon starteten. Intensiv und schnell gings bei beiden Teams zur Sache. Beide Torhüter wurden sofort gefordert! In der sechsten Minute konnten die 94 anwesenden Zuschauer zum ersten Mal jubeln: Nach einem Angriff über Fadri Gabriel zu Andrin Hagmann fiel der Führungstreffer zum 1:0. Doch kaum war der Jubel verhallt, herrschte Freudenstimmung beim Gegner, welcher nur 48 Sekunden später zum 1:1 ausglich. Statt dass die Glarner sofort zum Gegenangriff ansetzten, mussten sie zunächst zweimal hintereinander auf der Strafbank Platz nehmen. Dies nahm ihnen den Schwung aus dem Spiel. Zum Glück hielten sie ihren eigenen Kasten sauber und versuchten später in Überzahl zu reüssieren. Erfolglos. Auch der EHC Illnau-Effretikon zeigte starke Angriffe, wo sich der Glarner Torhüter unter Beweis stellen musste. Die Pause kam nach diesem kräftezehrenden Drittel gerade recht.

Die Intensität des Spiels blieb auch im Mitteldrittel gleich. Beide Teams kämpften fair um die Scheibe. Den anwesenden Zuschauern wurde gutes Eishockey geboten! In der 33. Spielminute, nach Absitzen von Strafen beider Teams, erhöhten die Glarner das Tempo und reüssierten gleich zweimal. Den Führungstreffer zum 2:1 erzielte das Bruderduo Luchsinger. Dank einem Zuspiel von Nic, konnte Bruder Jan den Torhüter überlisten. Einige Sekunden später war es Nino Müller, welcher einen Angriff auslöste, zu Lukas Landolt spielte und die Scheibe zu Tim Büttiker weiterleitete, welcher gekonnt abschloss! Der Jubel beim 3:1 war gross. Doch leider wie schon zuvor, waren die Glarner nicht ganz bei der Sache, vergassen einen Spieler und schon hiess es nur noch 3:2. Nach diesem Tor hatten die Glarner viel Abwehrarbeit zu leisten, denn die Gäste drückten aufs Tempo und aufs Tor. Die Einheimischen konnten aber den Kopf aus der Schlinge ziehen und nach einem Bullygewinn vor dem gegnerischen Tor, war es Glen Denzler, welcher mit einem satten Schuss von der blauen Linie aus, dem Torhüter keine Chance liess und die Scheibe im rechten oberen Eck im Tor versenkte. Leider währte die Freude wiederum nicht lange und nur 20 Sekunden später stand es nur noch 4:3. Die Glarner hatten in diesem Drittel Glück, dass der Gegner nicht noch mehr zusätzliche Tore erzielen konnte. Mit diesem Resultat ging es in die Drittelspause.

Ein weiterer Angriffsversuch
Ein weiterer Angriffsversuch.

Die Teams spielten konzentriert weiter und beide Torhüter mit ihren Verteidigern wurden auf Herz und Nieren getestet. Die Teams fighteten um die Scheibe und einige Male blieb den Zuschauern der Atem stecken, als die Stürmer gefährlich vors Tor kamen. Der Ein-Tore-Vorsprung der Glarner blieb auch nach dem Seitenwechsel. Zittern mussten die Einheimischen, als ein Spieler auf der Strafbank Platz nehmen musste. Sie wehrten sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln und liessen kein weiteres Tor zu. Spannung kam auf, als drei Minuten vor Schluss ein Gegenspieler auf die Strafbank musste und die Glarner in Überzahl spielen konnten. Sie machten Druck aufs Gegentor, doch der starke Torhüter machte alle Chancen zunichte. 55 Sekunden vor Spielende rutschte der Puck im Glarner Tor unglücklich über die Linie und der 4:4 Ausgleich für den Gegner war perfekt. Frust kam bei den Glarnern auf – man war so nah am Sieg…

Das Penaltyschiessen musste entscheiden. Dabei erwischten die Glarner einen schlechten Start, ging doch der Gegner gleich mit 0:1 in Front. Vier Glarner Schützen versuchten ihr Glück, doch der Torhüter hielt zu gut und parierte alle Glarner Schüsse. Der vierte Schütze vom EHC Illnau-Effretikon traf wiederum und somit ging das Spiel für die GEC-Novizen nach dem sehr schlechten Penaltyschiessen, aus Glarner Sicht, mit 4:5 verloren.

Die Glarner wurden fürs Kämpfen mit einem Punkt schlecht belohnt. Nun müssen die Glarner das Positive aus dem Spiel mitnehmen, um am kommenden Wochenende gegen den Letztplatzierten zu reüssieren.

 

Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Novizen:

EV Dielsdorf-Niederhasli – Glarner EC
Sa. 28. Januar 17.15 Uhr, Sportanlage Erlen Dielsdorf

 

Viel Arbeit für die Glarner Verteidigung

Scheibe lief von Beginn weg nicht für die Novizen

Von Jrene Luchsinger

Zu wenig Einsatz im ersten Drittel vermieste den GEC-Novizen einen positiven Start ins Neue Jahr. Wäre die Mannschaft zu Beginn des Spiels gegen die GCK-Lions bereit gewesen, wäre durchaus was drin gelegen. Spannung kam erst gegen Schluss auf, als die Glarner zur Aufholjagd ansetzten. Leider aber zu spät. Das Spiel ging mit 5:4 verloren.

Bei dichtem Schneegestöber im Glarnerland verliessen die Novizen den Kanton und trafen in Zürich auf wenig Schnee und ihren Gegner die GCK-Lions. Gute Erinnerungen hatten die Glarner, da sie bereits zweimal gegen diesen Gegner in dieser Saison gewonnen hatten. Dementsprechend légère gingen die Glarner das Spiel an und wurden prompt vom Gegner mit dem 1:0 erwischt. Der Schuh drückte im Team – kaum etwas klappte und zu Beginn mangelte es ebenfalls am Einsatz. Zwar gab es hie und da Chancen, doch diese verstrichen ungenutzt. Da machte es der Gegner besser. In der 13. Minute hiess es, dank einem durchaus haltbaren Weitschuss von der roten Linie, bereits 3:0. Ein Time-out für die Glarner wurde fällig! Die Moralpredigt des Trainers tat den Spielern gut – ein Ruck ging durchs Team – nichts war verloren! Bis zur Pause kämpften sie weiter, aber blieben immer noch ohne Torerfolg.

Ein anderes Team betrat nun die Eisfläche – das positive Zureden des Trainers Patrick Faoro half und die Glarner übernahmen schnell einmal das Spieldiktat! Der Gegner versuchte nun mit körperbetontem Spiel, die Glarner auszubremsen. Dabei wurden nun einige Strafen ausgesprochen. Die Glarner versuchten, sich nicht provozieren zu lassen und arbeiteten fleissig daran, endlich ein Tor zu erzielen. Endlich in der 28. Spielminute kam die Erlösung durch Tim Büttiker, welche auf 3:1 verkürzte. Dieses Tor war wie Balsam auf die Seele der Mannschaft. Endlich lag mal die Scheibe im Tor! Leider wurde kurze Zeit später die Freude bei den GEC-Novizen getrübt, schossen doch die GCK-Lions ihr viertes Tor. Der Druck der Glarner nahm aber stets zu und in der 38. Minute war es Nic Luchsinger, welcher auf Pass von Lukas Landolt, den Torhüter mit einem Trick erwischte und das 4:2 erzielen konnte.

Kampf um die Scheibe
Kampf um die Scheibe

Vorgabe des Trainers fürs Schlussdrittel war klar: kein Gegentor und den Ausgleich erzielen! Dies nahmen sich die GEC-Novizen zu Herzen und kreierten einige tolle Spielzüge. Dabei wurde der gegnerische Torhüter auf die Probe gestellt. In der 49. Spielminute nützte dem Torhüter eine gute Parade nichts mehr – Lukas Landolt konnte auf Zuspiel von Tim Büttiker und Fadri Gabriel die Scheibe am Torhüter vorbei ins Tor lenken! Der Anschluss zum 4:3 war geschafft. Immer und immer wieder wurden Angriffe ausgelöst und Schüsse aufs Tor abgegeben, doch das Pech klebte am Puck. Stattdessen klappte es beim Gegner und der fünfte Treffer wurde Tatsache! Die Glarner liessen sich nicht beirren und knapp zwei Minuten später traf Andrin Hagmann auf Pass von Nic Luchsinger zum viel umjubelten 5:4. Spannung kam nun auf – die letzten fünf Minuten brachen an. Das körperbetonte Spiel ging weiter und die GEC-Novizen wollten unbedingt mindestens einen Punkt erzielen. Dementsprechend gross wurde der Druck aufs gegnerische Tor. Doch auch weiterhin lief die Scheibe nicht für die Glarner. 52 Sekunden vor Spielende setzten die Glarner alles auf eine Karte – Torhüter raus – sechster Feldspieler rein! Es wurden nur noch Schüsse aufs Gegentor abgegeben, etliche Paraden und das Scheppern der Torumrahmung war zu hören. Doch leider kein Jubel mehr bei den Glarnern. Das Spiel ging, trotz unbändigem Kampfwillen am Schluss, mit 5:4 verloren.

Nun heisst es das Positive des Schlussdrittels ins nächste Spiel mitnehmen und daran arbeiten, das erste Drittel nicht zu verschlafen! Besser machen können es die GEC-Novizen am kommenden Samstagabend, wenn der vierplatzierte EHC Illnau-Effretikon im Buchholz zu Gast sein wird!

 

Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Novizen:

Glarner EC – EHC Illnau-Effretikon
Sa. 21. Januar, 17 Uhr Kunsteisbahn Buchholz

Ein Glarner Angriff wird mit ganzem Körpereinsatz lanciert.

Gute 40 Minuten der Novizen reichen gegen den Leader nicht für einen Sieg

Von Jrene Luchsinger

Das erste Drittel ging für die GEC-Novizen komplett in die Hose. Dafür machte der Leader EHC Schaffhausen den Glarnern das Leben schwer. Besser wurde es in den beiden anderen Dritteln. Doch leider kam die Aufholjagd zu spät und viele Glarner Chancen konnten nicht in Tore umgemünzt werden, da der Torhüter zu gut war. Mit 4:7 ging diese Partie verloren.

Der Start ins Spiel gelang den Glarnern am vergangenen Samstagabend recht gut, aber nur bis zur 7. Minute. Der Leader EHC Schaffhausen spielte die Glarner aus und dank einer Einzelaktion gingen die Gäste mittels „Buäbätrickli“ mit 0:1 in Front. Die Einheimischen hatten nicht damit gerechnet und wurden vom Gegner geschockt. Die Verteidigung, aber auch die Stürmer standen neben den Schuhen, es klappte nichts mehr und so war die logische Folge bis zur 15. Minute, die 0:4 Führung für den EHC Schaffhausen. So konnte es nicht weitergehen. Die wenigen Möglichkeiten, die sich den Glarnern boten, mussten nun genutzt werden. Genau ein solcher Angriff wurde in der 18. Minute durch Jan Luchsinger und Maurin Isler lanciert. Nic Luchsinger schloss diesen Angriff mit dem ersten Tor für die Glarner souverän ab. Die Pause wurde nun ersehnt, um sich mental und körperlich zu stärken.

Glarner Torhüter wurde gefordert.
Glarner Torhüter wurde gefordert.

Diese Stärkung brauchten die Glarner, denn der EHC Schaffhausen ging mit gleichem Tempo wieder zur Sache. Gute Abwehrarbeit der Glarner war nun gefragt, doch die Gäste fanden wiederum eine Lücke und bauten die Führung kurze Zeit später mit dem 1:5 aus. Zum Glück reagierten die Glarner prompt und Janik Pöpl erzielte, dank guter Einzelleistung, den zweiten Glarner Treffer. Dies gab den Einheimischen wieder Selbstvertrauen und sie spielten völlig anders, als noch zu Beginn des Spiels. Obwohl die Gegner schnelle Spielzüge kreierten, konnten die Glarner, dank guter Mannschaftsabwehrarbeit viele Chancen unterbinden. Da war auch ein guter Torhüter gefragt. Genau einen solchen hatten aber auch die Gäste, denn viele Topchancen machte er zunichte. Das Spiel war nun viel ausgeglichener, gespickt mit einigen Strafen. Kurz vor Drittelsende erhöhten die Gäste auf 1:6. Als man in die Gesichter der Glarner Spieler sah, wusste man sofort, dass es nicht nach ihren Wünschen lief.

Im Schlussabschnitt legten die Glarner beim Tempo nochmals zu. Sie versuchten nun alles, um zu einem weiteren Torerfolg zu kommen. Das Zusammenspiel klappte nun viel besser und mit genau einem solchen Angriff zwischen Nino Müller und Maurin Isler, erzielte Jan Luchsinger den dritten Glarner Treffer. Der EHC Schaffhausen musste nun einige Male auf der Strafbank Platz nehmen. Dies wäre ein idealer Zeitpunkt, um weitere Tore zu schiessen. Doch statt selber zu treffen, erzielten die Gäste in Unterzahl das siebte Tor. Die Glarner gaben nicht auf und erspielten sich einige gute Chancen, welche aber durch den hervorragenden Torhüter immer zunichte gemacht wurden. Auch die vielen Überzahlsituationen für die Glarner verstrichen und erst eine Minute vor Abpfiff konnte Jan Luchsinger, dank einem schönen Zuspiel durch Andrin Hagmann, die Scheibe im oberen Eck des Tors platzieren! Kurz vor Schluss wurde es nochmals brenzlig vor dem Glarner Tor, doch dank einem viel umjubelten Big Safe des Torhüters wurde die letzte Chance des Gegners zunichte gemacht. Mit gemischten Gefühlen verliessen die Glarner mit einer 4:7 Niederlage das heimische Eis.

Jetzt heisst es das Positive aus diesem Spiel mitzunehmen (3:3 in den letzten beiden Dritteln) und hart an sich zu arbeiten. Die mentale und körperliche Sicherheit muss nun ins Team zurückkehren, dann liegen am kommenden Wochenende ebenfalls beim direkt vor den Glarnern platzierten SC Weinfelden Punkte drin.
Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Novizen:

SC Weinfelden – Glarner EC
So. 18. Dezember 16.30 Uhr, Sportanlage Güttingersreuti, Weinfelden

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Novizen haben tapfer gekämpft, aber trotzdem verloren

Von Jrene Luchsinger

Am vergangenen Samstagabend hatten es die GEC-Novizen gegen den Zweitplatzierten EHC Dübendorf nicht leicht. Zu viele Strafen und eine schlechte Chancenauswertung vermiesten den Glarnern ein besseres Resultat. Die Glarner nahmen es zur Kenntnis, dass die Gegner besser und kleverer spielten und verdient mit 2:7 als Gewinner vom Eis gingen.

Den Start in Spiel gelang den Einheimischen sehr gut. Konnten sie doch bereits nach zwei Minuten in Überzahl spielen. Die Gegner waren aber aufsässig und vermiesten den Glarner Stürmen ein Durchkommen in Richtung Tor. Schnelle Spielzüge wurden von beiden Teams gezeigt und beide Torhüter hatten genügend Arbeit. In der 11. Minute wurde die Abwehr der Glarner auf eine harte Probe gestellt. Mussten sie doch mit nur drei Feldspielern gegen fünf gegnerische auskommen. Die Glarner lösten ihre Aufgabe mit Bravour und überstanden diese heikle Situation hervorragend. Bis dahin waren sich beide Teams ebenbürtig. Leider aber, dank Unachtsamkeiten im Team schoss sich der EHC Dübendorf in der 15. Minute mit 0:1 in Führung. Nur 1 ½ Minuten später, in Unterzahl, folgte gleich das 0:2. Gefrustet und wiederum mit einem Spieler weniger, gings in die Drittelspause.

Im Mitteldrittel musste nun die Reaktion des Heimteams kommen. Die GEC-Novizen versuchten alles, um zum Torerfolg zu kommen, sie scheiterten leider durch zu viele Einzelaktionen an sich selber oder am starken Torhüter. Anders der Gegner EHC Dübendorf: kaltblütig nutzten sie einen Konter aus und erhöhten die Führung auf 0:3. Die Glarner waren wieder demotiviert. Kaum etwas klappte mehr. Dies nutzten die Gäste aus und bald stand es, durch weitere zwei Tore, 0:5. So konnte es nicht mehr weitergehen! Motivation des Trainers war gefragt und diese fruchtete endlich in der 32. Minute. Dank einem tollen Angriff zwischen Lukas Landolt und Nic Luchsinger, schloss der Rückkehrer des Teams, Janik Pöpl, diesen mit einem schönen Tor zum 4:1 ab! Doch leider ahndete der Schiedsrichter bei den Glarnern wiederum zwei Vergehen, weitere Strafen waren die Folge. In solchen Situationen waren die Glarner eine Einheit und sie kämpften wie die Löwen, um keinen weiteren Gegentreffer mehr zu erhalten. Eine Sekunde vor Ablauf der Strafe, schafften es die Gäste und erhöhten auf 1:6. Diesen Dämpfer mussten die Glarner in der Pause schnell verdauen.

Die Verteidiger wurden gefordert.
Die Verteidiger wurden gefordert.

Nach Pausenende kam endlich wieder mehr Tempo ins Glarner Spiel und auch die Pässe kamen an. In Überzahl konnte Nic Luchsinger, dank guter Vorarbeit zwischen Jan Luchsinger und Luca Ragnolini, die Scheibe zum 2:6 ins Tor lenken. Die Freude war gross! In der Folge wurden beide Torhüter auf die Probe gestellt und hatten einige Schüsse zu parieren. Leider kullerte die Scheibe zum siebten Mal ins Glarner Tor. Bis zum Spielschluss kämpften die Glarner unermüdlich um nochmals erfolgreich zu sein. Jedoch spielten die Gegner zu klever und der Torhüter zu gut, um nochmals weitere Tore zuzulassen. Entsprechend enttäuscht verliessen sie mit einer 2:7-Niederlage das heimische Eis.

Einfacher wird es wohl am kommenden Samstag nicht werden, ist doch der Leader EHC Schaffhausen im Buchholz zu Gast. Die GEC-Novizen müssen versuchen, weniger Strafen zu kassieren, weniger Einzelaktionen durchzuführen, sondern durch Pass-Spiel zum Erfolg zu kommen. Eine lautstarke Unterstützung durch das Publikum trägt ebenfalls zum Erfolg bei!

 

Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Novizen:

Glarner EC – EHC Schaffhausen
Sa. 10. Dezember, 19.45 Uhr
Kunsteisbahn Buchholz

Jubel nach erfolgreichem Abschluss.

Klarer Heimsieg und Shutout für die Novizen

Von Jrene Luchsinger

Die GEC-Novizen waren am Samstagabend klar die bessere Mannschaft auf dem Eis. Sie mussten sich aber bis zum Schlussdrittel gedulden, bis endlich die Entscheidung klar war. Ganze drei Schüsse wehrte der Glarner Torhüter Björn Blumer ab. Die Mannschaft feierte zusammen mit den 108 anwesenden Fans den Shutout und den 7:0 Sieg gegen den EV Dielsdorf-Niederhasli.

Die Vorzeichen standen gut, hatten die Glarner doch noch den Auswärtssieg in bester Erinnerung. Zu Beginn des Spiels tasteten sich die beiden Mannschaften ab und das Spiel bewegte sich mehrheitlich in der neutralen Zone. Gefährlich wurde es erst nach der 5. Minute, als die Einheimischen zu ihren ersten Chancen kamen. Zwei Minuten später war es Lukas Landolt, welcher auf Pass von Tim Büttiker, die Scheibe erstmals für die Glarner ins Tor lenkte. Dies passte dem Gegner überhaupt nicht und Strafen mussten bei beiden Teams ausgesprochen werden. Die Glarner blieben die spielbestimmende Mannschaft und nach einem Bilderbuchangriff zwischen Tim Büttiker und Sasha Wirth, vollendete Nic Luchsinger, dank einem Ablenker, diesen Angriff mit der 2:0-Führung. Kurz vor der Drittelspause sassen wieder Spieler beider Teams auf der Strafbank. Dadurch wurden die Glarner Angriffe jäh zurückgebunden.

Im Mitteldrittel nimmt das Spiel den gewohnt gleichen Lauf wieder ein. Der EV Dielsdorf-Niederhasli wird schon früh durch die starken Glarner Verteidiger gestoppt und die Glarner ihrerseits versuchen, sofort einen weiteren Erfolg zu erzielen. Während mehreren Powerplays erhalten sie mindestens ein Duzend Chancen. Sie scheitern jedoch jedes Mal am starken Torhüter. Viel zu viele Topchancen wurden gebraucht, bis endlich Lukas Landolt, auf Zuspiel von Devyn Steiner und Maurin Isler, die Glarner Mannschaft erlösen konnte und das 3:0 erzielte. Mit dieser Führung ging es in die zweite Pause.

Einer von vielen Angriffen aufs gegnerische Tor.
Einer von vielen Angriffen aufs gegnerische Tor.

Die GEC-Novizen wollten ihrem Torhüter als Dankeschön, für das letzte Spiel etwas zurückgeben: kein Gegentor! So war klar Priorität Nr. 1 die Verteidigung. Der EV Dielsdorf-Niederhasli machte es den Glarnern ziemlich einfach, da in der Anfangsphase kaum Gefahr vor dem Glarner Tor aufkam. Die Einheimischen hatten den grösseren Scheibenbesitz und schraubten das Spieltempo nach oben. Das passte dem Gegner nicht und dementsprechend kam es zu vielen Strafen des EV Dielsdorf-Niederhasli. Die Glarner blieben in diesen Situationen ruhig und liessen sich vom Gegner nicht provozieren. Von Minute zu Minute erhöhten die GEC-Novizen den Druck aufs Gegentor und die Zuschauer hielten mehrmals den Atem an, als die Glarner eine Chance nach der anderen nicht in ein Tor ummünzen konnten. Endlich hallte der Jubel in der 52. Minute wieder übers Eis, als Lukas Landolt auf Pass von Glen Denzler die Scheibe Backhand ins Tor lenkte. Nun ging es Schlag auf Schlag. In der 54. Minute erzielten die Glarner durch Nino Müller (Pass Jan Luchsinger) und Tim Büttiker (Pass Nic Luchsinger) Tor Nummer fünf und sechs! Die Einheimischen wirbelten nur noch so übers Eis und spielten den Gegner aus. Einige Male wurde es brenzlig vor dem Glarner Tor, doch der Torhüter war auch da sofort zur Stelle! Kurz vor Spielende, wiederum in Überzahl war es Devyn Steiner, welcher auf Pass von Fadri Gabriel und Erik Opatril, die Sache klar machte und zum 7:0 einschoss.

Am kommenden Samstag können die Novizen ihr Können wieder unter Beweis stellen. Dann steht aber ein härterer Brocken an, der zweitplatzierte EHC Dübendorf wird zu Gast im Buchholz sein. Mit der Spielweise der Novizen liegt aber auch da ein Punktgewinn drin!

 

Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Novizen:

Glarner EC – EHC Dübendorf
Sa. 3. Dezember, 17 Uhr
Kunsteisbahn Buchholz

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Freude herrscht beim Glarner EC


Herzlichen Dank allen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für die zahlreichen Ja-Stimmen an der Gemeindeversammlung zur Überdachung des Eisfeldes in Glarus. Die Novizen- und Mini-Mannschaft (Foto: Jrene Luchsinger) bedankte sich beim gestrigen Heimspiel im Namen des gesamten Vereins bei den Glarnerinnen und Glarnern.

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Starke Mannschafts- und Torhüterleistung lassen die Novizen jubeln

Von Jrene Luchsinger

Was für ein Samstagabend erlebten die Novizen auswärts beim EHC Illnau-Effretikon: verdient wurde nach Spielschluss getanzt und gejodelt! Um dies zu erreichen, packten sie das beste Eishockey dieser Saison aus und dank überragender Torhüterleistung besiegten sie den EHC Illnau-Effretikon hoch verdient mit 1:4!

Erst um 20 Uhr wurde am vergangenen Samstagabend das Auswärtsspiel gegen den EHC Illnau-Effretikon angepfiffen. Die GEC-Novizen hatten mit dem Gegner noch eine Rechnung offen, verloren sie doch unglücklich zu Hause mit 1:3. Dementsprechend hoch konzentriert begannen sie das Spiel. Die Glarner legten das Tempo vor und kamen zu einigen guten Szenen vor dem Gegentor. In der sechsten Minute war es dann soweit, der gegnerische Torhüter musste zum ersten Mal hinter sich greifen, als Lukas Landolt die Scheibe geschickt irgendwie im Tor zum 0:1 unterbringen konnte. Bis zur 10. Minute waren die Glarner weiter am Drücker, ohne jedoch einen weiteren Treffer erzielen zu können. Das frustrierte sie gewaltig und die Moral schwand. Die schlechteste Phase des Glarner Spiels begann – die Konzentration und der Wille liessen nach. Man konnte es förmlich riechen, dass bald der Ausgleichstreffer erzielt würde. Genau so kam es, in der 16. Minute fiel der Ausgleich. Zum Glück kam bald die Pause – diese brauchten die Glarner unbedingt!

Wie verwandelt kamen die Glarner aus der Garderobe. Die mentale Arbeit des Trainers Patrick Faoro hat dem Team gut getan. Dies setzten sie nun auf dem Eis um. Knapp eine Minute war gespielt, als Tim Büttiker auf Pass von Jan Luchsinger, die Scheibe zur erneuten Führung einschieben konnte. Dies gab den Spielern noch mehr Auftrieb und sie spielten in dieser Phase des beste Hockey dieser Saison. Die Pässe kamen an und die Spielfreude kehrte ins Team zurück! Auch eine ausgesprochene Strafe und nur zu viert auf dem Eis hinderte die Glarner nicht daran, das Zepter aus der Hand zu geben! Sie waren die tonangebende Mannschaft und es war wiederum der Captain Tim Büttiker, welcher alleine aufs Tor zulief und dem Torhüter keine Chance liess und ihn zum 1:3 bezwang. In der Folge nahmen die Glarner Tempo aus dem Spiel und der EHC Illnau-Effretikon kam so zu Chancen. Sie rechneten aber nicht damit, dass zwischen den Glarner Pfosten ein starker Björn Blumer stand. Alle Angriffe, manchmal mehrere hintereinander, machte er zunichte und glänzte mit Topparaden! Einige big-save’s wurden von den mitgereisten Fans bejubelt. Dank diesen glanzvollen Paraden kriegten die Glarner kein weiteres Gegentor. Kurz vor der Drittelspause bei doppelter Überzahl der Glarner kam ein weiteres Erfolgserlebnis dazu. Sasha Wirth reüssierte auf Pass von Jan Luchsinger und Glen Denzler. Gut gelaunt gings mit einem 1:4 Vorsprung in die letzte Pause.

Tolle Paraden des Torhüters Björn Blumer halten die Glarner im Spiel.
Tolle Paraden des Torhüters Björn Blumer halten die Glarner im Spiel.

Nach dem starken Mitteldrittel bekamen die Glarner eine klare Zielvorgabe des Trainers: kein weiteres Tor kassieren, saubere Abwehrarbeit leisten und auf Konterchancen hoffen. Genau in diesem Sinn spielten sie weiter. Die ganze Mannschaft hielt zusammen und kämpfte bis zum Umfallen. Damit die Kräfte wieder zurückkamen war die positive Motivation des Trainers während dem Spiel Gold wert! Die Glarner liessen, dank geschlossener hervorragender Mannschaftsleistung nichts mehr anbrennen und verbuchten einen weiteren Saisonsieg!

Mit dieser Spielweise und dem tollen Mannschaftsgeist kann das Team positiv vorwärts sehen! So kann jeder Gegner geschlagen werden! Es ist zu hoffen, dass auch beim nächsten Meisterschaftsspiel vor Heimpublikum am kommenden Samstagabend der Sieger Glarner-EC heisst!
Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Novizen:

Glarner EC – EV Dielsdorf-Niederhasli
Sa. 26. November, 19.45 Uhr Kunsteisbahn Buchholz