Kategorie-Archiv: Junioren

GEC-Junioren-Team Saison 2017/18. Foto: Jrene Luchsinger

Klare Führung aus der Hand gegeben

Von Jrene Luchsinger

Statt die erhofften drei Punkte gab es am Ende nur einen Punkt aufs Konto der GEC-Junioren. Das Spiel gegen den SC Rheintal startete sehr gut, im Mitteldrittel verbuchten die Glarner einen Durchhänger, bevor es im Schlussdrittel wieder bergaufwärts ging. Doch leider war das Glück im Penaltyschiessen nicht auf ihrer Seite….

Am vergangenen Sonntagabend mussten die GEC-Junioren bereits zu Beginn mit einigen heiklen Situationen klarkommen, schepperte doch bereits nach wenigen Sekunden die Torumrahmung. Mit diesem Knaller wurden die Glarner wachgerüttelt und bereits nach 44 Sekunden konnte Moritz Zimmermann vom Abpraller beim Torhüter durch Tim Büttiker profitieren und zum 1:0 einschieben. Das Spiel lief in der Folge ausgeglichen weiter – es herrschte ein fairer Kampf um die Scheibe. Die Glarner Verteidiger wirkten souverän, liessen sie doch die Stürmer nicht einfach passieren. In der 9. Minute konnte Nino Müller dank Zuspiel durch Moritz Zimmermann die Scheibe für die Glarner im Tor unterbringen. Weitere vier Minuten später war es Lukas Landolt, welcher von der Vorarbeit durch Andrin Hagmann profitieren konnte und die Führung auf 3:0 ausbaute. Der SC Rheintal hingegen war kurz geschockt, sammelte sich wieder und wurde stärker. Wegen Unachtsamkeit in der Verteidigung erzielten die Gäste den ersten Treffer.

Konzentriert bei der Arbeit. Foto: Jrene Luchsinger
Konzentriert bei der Arbeit. Foto: Jrene Luchsinger

Engagiert, aber auch Strafenreich gings im Mitteldrittel weiter. Beide Torhüter wurden abermals auf die Probe gestellt. Die Glarner Mannschaft verlor irgendwie den Faden und spielte unkonzentriert weiter. Der SC Rheintal hingegen wurde stärker und profitierte von der Unsicherheit im Glarner Spiel. Es kam wie es kommen musste… Innert drei Minuten wandelten die Gäste einen Rückstand in einen Ausgleich um. Plötzlich stand es 3:3. Irgendwie schafften es die Glarner, sich in die Pause zu retten.

Der Start in den Schlussabschnitt sah für die Glarner leider auch nicht rosig aus. Mussten sie doch wieder mal die Strafbank hüten. Diese heikle Situation überstanden sie gut. Das Spiel wurde ruppiger und die Toleranz der Schiedsrichter kleiner. Nun war der SC Rheintal an der Reihe, einige Spielminuten auf der Strafbank abzusitzen. Die Glarner versuchten vehement die Führung an sich zu reissen, doch der eingewechselte Torhüter liess die Scheibe nicht passieren. Erst in der 52. Minute, nach etlichen verpassten Torchancen kam für die Glarner die erhoffte Erlösung. Dank tollem Zusammenspiel konnte Nic Luchsinger auf Zuspiel von Jan Luchsinger und Moritz Zimmermann die Führung der Glarner wieder an sich reissen. Die Freude im Team war riesig, doch leider waren sie ein bisschen zu legère auf dem Eis unterwegs. Sie vergassen einen Gegenspieler, welcher durch alle hindurchlief und ebenfalls dem Glarner Torhüter keine Chance liess und 45 Sekunden später zum 4:4 ausgleichen konnte. Der Frust war gross. Beide Teams versuchten nun die Partie in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Leider klappte dieses Unterfangen nicht, das Penaltyschiessen musste entscheiden. Keiner der Glarner Spieler konnte da reüssieren, erst der letzte Spieler des SC Rheintal entschied die Partie zu Gunsten der Gäste für sich.

Die Meisterschaft ist nun zu Ende und das Team der GEC-Junioren musste einige auf und ab’s bewältigen. Die Juniorenliga ist sehr hart, können dort doch die Spieler zwischen 15 bis 20 Jahre spielen. Das Glarner Team war in der Meisterschaft mit Abstand das Jüngste. Sie haben viel Moral, Können, gute Technik gezeigt. Die Fortschritte im Team waren enorm, man darf also auf die kommende Saison gespannt sein.

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Junioren entscheiden turbulentes Spiel für sich

Von Jrene Luchsinger

Was für ein Abend und was für ein Spiel in der GLKB-Arena! Die GEC-Junioren lieferten sich ein hartes Duell mit dem EHC Wetzikon, welches viele Strafen mit sich brachte, aber auch viele sehenswerte Tore. Nach einem Schlussfeuerwerk der Glarner gewannen sie das Duell mit 6:4.

Am vergangenen Donnerstagabend erlebten die 93 anwesenden Zuschauer ein ganz spezielles Eishockeyspiel. Zum einen tolerierten die Schiedsrichter nichts und zum anderen zog sich das Spiel ziemlich in die Länge. Der Reihe nach: Der Start gelang beiden Teams gut. Bereits in der dritten Spielminute war es Moritz Zimmermann, welcher auf Zuspiel von Tim Büttiker und Maurin Isler die Glarner mit einem wunderschönen Treffer in Front brachte. Es dauerte aber nicht lange erwischte der EHC Wetzikon den Torhüter und die Glarner Verteidiger auf dem falschen Fuss und von der vierten bis zur siebten Spielminute kassierten die Glarner gleich drei Gegentreffer. Ein Timeout des Glarner Trainers Fabio Lutz wurde nötig, um ein bisschen Ruhe und Motivation ins Team zu bringen. In der Folge kehrte ins Glarner Team etwas Ruhe ein. Hingegen richtig unruhig wurde es bei den Gästen, welche etliche Minuten auf der Strafbank verbrachten. Dies nutzten nun die Glarner zu ihren Gunsten aus und verbuchten dank Zuspiel von Maurin Isler durch Janik Pöpl den Anschlusstreffer zum 2:3.

Zu Beginn des Mitteldrittels kam es zu diversen weiteren Strafen für beide Teams. Der Spielfluss war nicht mehr vorhanden, auf dem Eis wurde viel zu viel diskutiert. So war es irgendwie logisch, dass die Spieler den Kopf nicht mehr gleich bei der Sache hatten und die Glarner den vierten Gegentreffer hinnehmen mussten. Fortan drehte sich das Spiel vielfach um das Aussprechen von Strafen, schöne Angriffe gab es bei beiden Teams spärlich. Erst kurz vor Drittelsende war es wiederum Moritz Zimmermann, welcher solo den Anschlusstreffer zum 3:4 erzielte.

Der Start ins Schlussdrittel gelang den Glarnern besonders gut. Endlich gab es keine Unterbrüche mehr und die Spieler konnten schöne Spielzüge zeigen. In Überzahl gelang den Glarnern ein gutes Powerplay. Es war Jan Luchsinger, welcher auf Zuspiel von Lukas Landolt den Ausgleichstreffer zum 4:4 erzielte. Nun spürten die Glarner, dass da Punkte in Reichweite waren. Die Glarner versuchten, so wenig Strafen wie möglich zu erhalten. Ganz anders der Gegner. Dieser spielte die Hälfte der Zeit im Schlussdrittel in Unterzahl. Zwar kam der EHC Wetzikon einige Male gefährlich vors Glarner Tor, doch wurden die Chancen durch Torhüter Björn Blumer zunichte gemacht. In der 54. Minute, nach druckvollem Spiel der Glarner, war es Andrin Hagmann, welcher dank einem schönen Pass von Luca Ragnolini die erstmalige Führung für die Glarner erzielen konnte. Nur wenige Minuten später, war es Jan Luchsinger, welcher auf Zuspielspiel seines Bruders Nic die Scheibe satt ins linke obere Eck des Tors versenken konnte. Der Jubel war riesig – zwei Tore Vorsprung, dies sollte reichen! So war es auch, dank guter Verteidigungsarbeit und Paraden des Torhüters, konnten die Glarner diesen hart umkämpften 6:4 Sieg feiern!

Nun ist zu hoffen, dass die Glarner diesen Schwung und die positiven Resultate der letzten zwei Heimspiele gleich mitnehmen. Am kommenden Sonntag steht das letzte Meisterschaftsspiel gegen den SC Rheintal auf dem Programm. An diesen Gegner haben sie gute Erinnerungen, gewannen sie doch vor Wochenfrist. Mit dem Publikum im Rücken ist auch da ein Punktgewinn möglich. Bei einem Glarner Sieg, könnten sie die rote Laterne endlich abgeben…


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Junioren
Sonntag, 4. März 2018 GEC – SC Rheintal 19.45 Uhr GLKB-Arena, Glarus

Herausragender Spieler: Moritz Zimmermann erzielt einen Hattrick. Foto: Jrene Luchsinger

Freudentag für die GEC-Junioren

Von Jrene Luchsinger

Hoch verdient konnten die GEC-Junioren einen Sieg vor Heimpublikum feiern! Dank einer kompakten Mannschaftsleistung, solider Abwehrarbeit, wenigen Strafen und positivem Denken, zeigten die Glarner dem SC Rheintal den Meister und gingen mit 5:1 als Sieger vom Eis.

Endlich konnten die GEC-Junioren am vergangenen Sonntagabend wieder einmal ein Spiel vor heimischem Publikum austragen. Entsprechend motiviert stiegen sie auch in die Partie gegen den SC Rheintal ein. Nach kurzem Herantasten beider Teams zeigten die Glarner in der 4. Minute ihre Qualitäten und kamen zu einer ersten Topchance vor dem gegnerischen Tor. Nur wenige Minuten später waren es aber die Gäste, welche einen Wechselfehler der Glarner ausnutzten und fast zum Torjubel kamen, doch der Glarner Torhüter war zum Glück zur Stelle und blockte den Angriff ab. In der Folge erspielten sich die Glarner einige sehenswerte Aktionen, doch leider ohne Torerfolg. Der SC Rheintal hingegen kam kaum gefährlich vors Tor. Die Glarner Verteidiger leisteten gute Arbeit und blockten die Angriffe gekonnt ab. Das Spiel gestaltete sich fair und wenn mal die Glarner in Unterzahl spielen mussten, hatten sie den Gegner unter Kontrolle. Bis zur Drittelspause blieb es torlos 0:0.

Der SC Rheintal versuchte zu Beginn des Mitteldrittels das Spiel auf ihre Seite zu ziehen und zeigte ein paar sehenswerte Angriffe. Die Glarner kamen kurz ins Schwitzen, übernahmen aber nach fünf Minuten das Spieldiktat. Nach einigen vergebenen Topchancen klappte es endlich in der 28. Spielminute mit dem Führungstreffer. Moritz Zimmermann konnte die Scheibe, dank hervorragender Vorarbeit zwischen Janik Pöpl und Maurin Isler, im Tor versenken. Nur drei Minuten später war es wieder der gleiche Block, welcher die Führung auf 2:0 ausbaute. Moritz Zimmermann schoss die Scheibe, dank Zuspiel von Verteidiger Nino Müller, satt ins obere Eck des Tors. Die Glarner ruhten sich nicht auf ihren Lorbeeren aus, sondern übten weiterhin Druck aufs Gegentor aus. Der SC Rheintal wartete auf Konterchancen, doch der souveräne Torhüter Björn Blumer hielt seinen Kasten sauber. In der 36. Spielminute gelang Moritz Zimmermann sogar ein Hattrick! Nach guter Vorarbeit des Verteidigers Mirco Zweifel baut Moritz Zimmermann dank einem platzierten Schuss die Führung der Glarner auf 3:0 aus. Ein solch gutes Mitteldrittel der Glarner hatte man schon lange nicht mehr gesehen. Mit einem Lachen im Gesicht gings in die Drittelspause.

Die Glarner erwischten einen sensationellen Start ins Schlussdrittel, denn bereits nach 47 Sekunden Spielzeit war es Jan Luchsinger, welcher dank Zuspiel seines Bruders Nic, die Führung auf 4:0 ausbaute. Gleich beherzt spielten die Glarner im Schlussdrittel weiter und waren mehrheitlich im Scheibenbesitz. Einige hochkarätige Chancen verstrichen, bis Jan Luchsinger in der 47. Spielminute, nach herrlichem Zusammenspiel zwischen Nino Müller und Nic Luchsinger, die Scheibe ins Tor lenken konnte. Sieben Minuten vor Schluss wurde der Torhüter gewechselt, fortan stand der sonstige Novizen-Torhüter Tim Schreyer zwischen den Pfosten. Kaum war er im Tor wurde er auch geprüft und musste leider zwei Minuten nach seiner Einwechslung ein erstes Mal hinter sich greifen. Die Gegner witterten nun ihre Chance und nahmen nun einige Male Kurs aufs Glarner Tor. Doch die gesamte Mannschaft versuchte keinen Gegentreffer mehr zu kassieren und blockte die Angriffe meistens vor der blauen Linie ab. Verdient gewannen die Glarner vor 116 Zuschauern dieses Spiel mit 5:1.

Dieser Sieg ist Balsam für jeden Spieler der GEC-Junioren. Jeder kämpfte für jeden, jeder glaubte an den Erfolg – nur so kann man gegen starke Gegner bestehen! Diese gute Einstellung müssen die Glarner nun mitnehmen, denn bereits am kommenden Donnerstag und Sonntag warten die nächsten starken Gegner vor Heimpublikum auf sie. Weitere Punkte sind willkommen…


Letzte Meisterschaftsspiele der GEC-Junioren

Donnerstag, 1. März 2018 GEC – EHC Wetzikon 20.00 Uhr GLKB Arena, Glarus

Sonntag, 4. März 2018 GEC – SC Rheintal 19:45 Uhr GLKB Arena, Glarus

Konzentrierte Abwehrarbeit der Glarner. Foto: Jrene Luchsinger

Junioren: Den Leader herausgefordert

Von Jrene Luchsinger

Mit einer starken Mannschaftsleistung boten sie dem SC Weinfelden über die ganze Spieldauer hinweg die Stirn. Herausragend war bei den Glarnern die Defensivarbeit, aber auch die Disziplin auf dem Eis! Beim Abschluss haperte es noch ein wenig. Das Spiel ging mit 4:2 verloren.

Endlich stand am vergangenen Wochenende ein weiteres Meisterschaftsspiel der Junioren auf dem Programm und das nach fast einem Monat Unterbruch. Mit nur zehn Feldspielern und zwei Torhütern, aber mit viel Selbstvertrauen im Gepäck, reisten die Glarner ans Auswärtsspiel nach Weinfelden. Die Glarner erwischten einen zähen Start ins Spiel, mussten sie sich doch hauptsächlich mit Abwehrarbeit beschäftigen. Nach schadlos überstandener Strafe kamen sie zum ersten Mal gefährlich vors Gegentor. Doch der SC Weinfelden übte weiterhin enormen Druck aufs Glarner Tor aus und in der siebten Minute fiel dann auch der Führungstreffer. Kaum waren weitere drei Minuten verstrichen, musste der gegnerische Torhüter den zweiten Angriff der Glarner parieren. Doch das Zusammenspiel zwischen Nic Luchsinger und Nino Müller war so gut, dass der Torhüter sich geschlagen geben musste und die Glarner zum 1:1 ausglichen. Ganze weitere 65 Sekunden brauchten die Glarner, um durch den Verteidiger Luca Ragnolini (Pass Tim Büttiker) mit 1:2 in Führung zu gehen. Was für eine Effizienz: 3 Schüsse aufs Tor – davon zwei Tore! Der SC Weinfelden wurde damit vor den Kopf gestossen und der Druck nahm wieder zu. In der 15. Minute kehrte der Gegner innert 44 Sekunden das Spiel und ging durch zwei Tore wieder in Front. Drei Minuten vor der Drittelspause kam es zudem Knüppeldick, da ging bei den Glarner Verteidigern ein Stürmer vergessen, dieser fackelte nicht lange und baute die Führung auf 4:2 aus.

Im Mitteldrittel plätscherte das Spiel vor sich hin, mit Chancen bei beiden Mannschaften. Die Glarner hatten noch einen Ausfall zu beklagen und mussten fortan nur noch mit 9 Feldspielern gegenüber 16 gegen den SC Weinfelden bestehen. Die Aufgabe lösten sie bravourös! Die Glarner zeigten ein engagiertes Spiel und kamen auch einige Male gefährlich vors Gegentor. Leider aber blieb ihnen ein weiterer Treffer verwehrt. Bis zur erneuten Drittelspause hielten beide Torhüter ihre Kästen sauber.

Auch im Schlussdrittel ging es sehr diszipliniert weiter. Das Tempo wurde gedrosselt, man merkte den Glarner Spielern an, dass die Kräfte langsam nachliessen. Nicht aber die Moral und der Wille. Jeder kämpfte für jeden und sprang mal ein, wenn mal ein Spieler nicht auf der richtigen Position stand. Dabei ist vor allem den Verteidigern ein Kränzchen zu winden! Sie behielten stets die Übersicht und waren zur Stelle, wenn’s brenzlig wurde. Auch der Torhüter Björn Blumer war eine hervorragende Stütze des Teams, zeigte er doch einige sehr sehenswerte Paraden und hielt so das Team im Spiel! Torchancen waren für die Glarner einige auszumachen, doch blieb ihnen ein weiterer Treffer verwehrt. Auch ein ihnen zugesprochener Penalty konnte nicht verwertet werden. Da auch der Gegner kein Abschlussglück hatte ging das Spiel für die Glarner mit 4:2 verloren.

Die Glarner bewiesen wiederum wieviel Potential in ihnen steckt. Bei diesem Spiel zeigten sie tolle Spielzüge, Moral und auch Köpfchen! Es muss nur noch am Tore schiessen gearbeitet werden! Nun stehen die letzten drei Meisterschaftsspiele auf heimischem Eis auf dem Programm. Hier möchte sich die Mannschaft von ihrer besten Seite zeigen und hofft sehr, dass sie ein grosser Publikumsaufmarsch zu Siegen führen kann!


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Novizen:

Sonntag, 25. Februar 2018   17 Uhr     Glarner EC – SC Rheintal   GLKB Arena, Glarus

Jeder kämpfte für Jeden – dank guter Abwehrarbeit der ganzen Mannschaft erzielte der Gegner ab Spielhälfte nur noch wenige Gegentreffer

Freude am Spiel kam bei den Junioren erst am Schluss auf

Von Jrene Luchsinger

Träge und mit wenig Kämpferherz starteten die Glarner auswärts ins Meisterschaftsspiel gegen die HC Eisbären aus St. Gallen. Ab Spielmitte und nach den ersten Glarner Toren kam die Freude am Spiel zurück in die Mannschaft. Leider zu spät, das Spiel gegen die HC Eisbären ging mit 11:2 verloren.

Vor Beginn des Spiels war allen klar, dass es am vergangenen Sonntagabend kein einfaches Spiel geben würde. Mit nur 11 Feldspielern und zwei Goalies traten die Junioren des Glarner EC gegen die HC Eisbären aus St. Gallen an. Sofort wurden die Glarner vom Gegner gefordert und bereits nach vier Minuten intensiver Abwehrarbeit wurde der Glarner Torhüter Björn Blumer zum ersten Mal bezwungen. Die Glarner arbeiteten konsequent weiter und kamen nur selten vors gegnerische Tor. Kurz vor Ablauf der ersten Glarner Strafe dieses Spiels konnten die HC Eisbären die Führung auf 2:0 erhöhen. Die Glarner liessen die Köpfe nicht hängen und versuchten ebenfalls zu Torchancen zu kommen. Diese kamen aber nur spärlich. Vielfach fand das Spielgeschehen in der neutralen oder in der eigenen Zone statt. Kurz vor Ende des ersten Drittels kam Frustration ins Glarner Spiel, als der Gegner die Führung auf 4:0 erhöhte.
Die Pause tat gut und das Glarner Team wollte im Mitteldrittel zeigen, was in ihnen steckt und die bereits gefallenen Tore vergessen. Das Vorhaben scheiterte aber kläglich, denn bis zur 23. Minute schossen die Gegner drei weitere Tore. Das anschliessende Timeout des Glarner Trainers Fabio Lutz war wie Balsam für die Mannschaft. Die Moral kehrte ins Team zurück und sie versuchten nun richtiges Eishockey zu spielen! Da waren sie auch weniger betrübt, als in der 27. Minute unglücklich der achte Gegentreffer viel. Danach kam eine starke Phase der Glarner. Versuchten sie doch vehement ein Tor zu erzielen. Dies gelang dem Stürmer Maurin Isler, welcher dem Gegner in der neutralen Zone entwischte und die Scheibe im Tor unterbringen konnte. Kaum wieder angepfiffen, gewannen die Glarner das Bully und Nic Luchsinger konnte, dank Zuspiel seines Bruders Jan, den zweiten Treffer erzielen. Der Jubel nach diesen beiden Toren war gross und kaum verhallt erhöhte der HC Eisbären auf 9:2.
Im Schlussdrittel zeigten sich die Glarner von ihrer besten Seite. Die Freude am Hockeyspielen kehrte plötzlich ins Team zurück. Das Publikum bekam viele schöne Spielzüge der Glarner zu sehen und dabei kam es immer wieder zu gefährlichen Aktionen vor dem Gegentor. Solche Spielzüge zauberten bei den Spielern ein Lächeln ins Gesicht. So macht Hockeyspielen Spass! Auch im Powerplay überzeugten die Glarner, welche viel Druck aufs Tor ausübten. Leider aber wie schon so oft in dieser Saison, war das Abschlussglück nicht auf Glarner Seite. Da machte es der Gegner besser, welcher im Schlussabschnitt nochmals zwei Tore erzielen konnte. Mit dem Schlussstand von 11:2 ging dieses Spiel verloren.
Wäre das Spiel in der Spielmitte gestartet worden, hätte das Spiel wohl anders ausgesehen. In den letzten 30 Minuten erzielte der Gegner lediglich drei Tore. Dies darum, weil die Glarner zu ihrem Spiel zurückfanden! Die Glarner müssen nun das Kämpferherz, die Moral sowie die Freude am Spiel aus dem 3. Drittel mitnehmen, um gegen die weiteren Gegner in der Meisterschaft bestehen zu können.

Nic Luchsinger kurz vor dem ersten Glarner Treffer. Foto: Tomas Jakober

Arg geschwächte GEC-Junioren mit viel Pech im Abschluss

Von Jrene Luchsinger

Kampfgeist und Wille war im Spiel gegen den EHC Wetzikon vorhanden. Doch viele Absenzen durch Verletzungen und Ferien verwehrten den Glarnern ein besseres Resultat. Die Partie ging mit 2:6 verloren.

Arg geschwächt mit nur zehn Feldspielern und einem Goalie traten die GEC Junioren kurz vor Weihnachten zu Hause gegen den EHC Wetzikon an. Mit doppelt so vielen Spielern lief der Gegner in der GLKB-Arena auf und der Glarner Torhüter wurde sofort geprüft und nach nur knapp 2 Minuten Spielzeit stand es schon 0:1 für die Gäste. Einige wenige Topchancen waren in den Startminuten bei den Glarnern auszumachen, welche aber nicht den nötigen Erfolg brachten. Da zeigte sich der EHC Wetzikon effizienter, erhöhten sie doch den Vorsprung in der 12. Spielminute auf 0:3. Ein Timeout bei den Glarnern wurde fällig – brachte aber nicht den nötigen Turnaround. Im Gegenteil gleich zwei Glarner Spieler mussten auf der Strafbank Platz nehmen. Das war kein gutes Omen, denn man kannte die Stärken des Gegners. Doch die Glarner behielten die Nerven und warteten auf einen Konter. Genau dies passierte! Nic Luchsinger entwischte allen und lief souverän aufs Tor los und platzierte die Scheibe satt ins rechte obere Eck und verkürzte somit nach Diskussionen auf 1:3. In der Folge lief es den Glarnern nicht nach Wunsch, verbüsste doch der Captain eine lange Strafe und schwächte so das Team. Es kam aber noch schlimmer, ein Stürmer musste mit Verdacht auf Hirnerschütterung ebenfalls das Eis verlassen und konnte kurz vor der ersten Drittelspause nicht mehr weiterspielen.

Kampf um die Scheibe. Foto: Tomas Jakober
Kampf um die Scheibe. Foto: Tomas Jakober

Zu Beginn des Mitteldrittels wehrten sich die Glarner tapfer gegen die gegnerischen Angriffe und erzielten die eine oder andere Torchance. Jedoch war es vor allem der Gegner, welcher Akzente setzte und die Glarner Verteidigung arg ins Schwitzen brachte. So war es nicht verwunderlich, dass der EHC Wetzikon die Führung auf 1:5 ausbauen konnte.

Die Gangart des EHC Wetzikon wurde im Schlussdrittel wieder viel ruppiger und dank dem, dass der Gegner viele Strafen absitzen musste, kamen die Glarner dazu ein wenig durchzuatmen. Das harte und schnelle Spiel hinterliess bei den Einheimischen seine Spuren, ging ihnen doch langsam der Atem aus! In der 49. Minute wurde der Glarner Torhüter vom Gegner zum 1:6 nochmals erwischt. Doch die acht verbliebenen Feldspieler gaben nicht auf und versuchten es immer wieder, die Scheibe im gegnerischen Tor unterzubringen. Leider klebte aber   viel zu oft nur Pech an der Scheibe und der Puck fand den Weg ins Tor nicht. Kurz vor Spielschluss bekamen die 148 Zuschauer einige hochkarätige Szenen bei beiden Teams zu sehen. Endlich stand das Glück auch auf Glarner Seite! Der Captain Tim Büttiker konnte, dank Zuspiel von Nic Luchsinger, die Scheibe am Torhüter vorbei in die Maschen zum 2:6 Schlussstand versenken!

Grosser Applaus gebührt den Glarnern – kämpften sie doch bis zum Umfallen und gaben nie auf! Mit vollzähligem Kader und weniger Strafen wäre der EHC Wetzikon durchaus schlagbar gewesen. Jetzt können sich alle Spieler über die Festtage und Neujahr von ihren Blessuren erholen und gestärkt in die weiteren Meisterschaftspartien steigen!


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Junioren:

Sonntag, 7. Januar 2018    SC Rheintal – GEC      17:15 Uhr    Sportanlagen Aegeten, Widnau

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Junioren: Starkes Kollektiv gegen den Leader

Von Jrene Luchsinger

Mit viel Herz und einer starken Mannschaftsleistung liebäugelten die Glarner mit einem Punktgewinn gegen den Leader SC Weinfelden. Doch trotz sehr guter Leistung ging das Spiel, nach einem Herzschlagfinale, knapp mit 8:9 verloren.

Mit viel Selbstvertrauen im Kopf starteten die Glarner in dieses Spiel, da konnte auch die starke Druckphase des SC Weinfelden zu Beginn die Einheimischen nicht aus dem Konzept bringen. Nach verbüssten Spielsperren stand auch wieder der Glarner Torhüter Björn Blumer zwischen den Pfosten. Die Glarner konnten sich schnell aus der Umklammerung des Gegners lösen und nutzten entsprechend die Konterchancen aus und gingen dank Captain Tim Büttiker in der 7. Minute in Führung. Leider konnten sich die Glarner nicht lange auf den Lorbeeren ausruhen. Es folgte die schlechteste Phase der Glarner Junioren. In Überzahl mussten sie gleich zwei Gegentreffer hinnehmen und gerieten mit 1:2 ins Hintertreffen. Sie kämpften aber weiter und nach schadlos überstandener Strafe, stieg die Moral im Team! Das nächste Überzahlspiel in der 13. Minute brachte die Wende. Dank guter Vorarbeit zwischen Nino Müller und Tim Büttiker konnte Maurin Isler zum 2:2 ausgleichen. Mit diesem Zwischenstand ging es in die Pause.

Kaum waren 2 ½ Minuten im Mitteldrittel gespielt, gelang dem SC Weinfelden ein Doppelschlag. Mit gleich zwei Treffern innert weniger Sekunden gingen sie mit 2:4 in Führung. Doch die Glarner bewiesen Stärke und gaben nicht gleich auf! Kaum eine Minute war verstrichen gelang Maurin Isler der Anschlusstreffer zum 3:4. Nur vier Minuten später war es wiederum Maurin Isler, welcher auf Zuspiel von Moritz Zimmermann und Fadri Gabriel den verdienten Ausgleich wiederherstellten! Die Glarner blieben dran, jedoch mussten auch sie einige Male die Strafbank hüten. In solchen Situationen mussten sie den Kopf bei der Sache haben und leisteten sehr gute Abwehrarbeit. Dabei war auch der Torhüter eine hervorragende Stütze des Teams, zeigte er doch einige sehr sehenswerte Paraden und hielt so das Team im Spiel!

Zu Beginn des Schlussabschnittes machte der SC Weinfelden gehörig Druck aufs Glarner Tor und war auch dementsprechend erfolgreich. Gingen sie doch kurz nach Wiederanpfiff mit 4:5 in Front. Nur mit einer kollektiven Mannschaftsleistung, konnten weitere Treffer abgeblockt werden. Das nächste Überzahlspiel bei den Glarnern brachte wieder den Ausgleich – Luca Ragnolini konnte auf Zuspiel von Maurin Isler die Scheibe im Tor versenken. Kaum war der Jubel verhallt, setzten die Gäste einen oben drauf und plötzlich stand es 5:7. Das musste erst mal verdaut werden. Der SC Weinfelden wurde aufsässiger. Doch auch nach dem 8. Treffer des Gegners, gaben die Glarner nicht auf. Sie glaubten an sich und im Getummel vor dem Tor konnte Jan Luchsinger vom Pass seines Bruders Nic profitieren und zum 6. Tor für die Glarner einschieben. In den letzten zwei Spielminuten ging es Schlag auf Schlag, erhöhten die Gäste doch wieder auf 6:9. Die Glarner glaubten aber fest daran, dass sie den Ausgleich schaffen würden. Maurin Isler konnte 1.02 Minuten vor Schluss den siebten Glarner Treffer bejubeln. Nur 11 Sekunden vor der Schlusssirene war es Eric Oliver Opatril, welcher auf Zuspiel von Maurin Isler die Scheibe im Tor versenkte. Leider kam diese Aufholjagd ein bisschen zu spät. Wer weiss, was passiert wäre, hätte die Partie noch ein paar Minuten länger gedauert. So ging das Spiel mit 8:9 gegen den Leader verloren.

Die Glarner bewiesen wiederum wieviel Potential in ihnen steckt. Bei diesem Spiel zeigten sie tolle Spielzüge, Moral und auch Köpfchen! Man darf gespannt sein, was die Zuschauer am kommenden Wochenende in der GLKB-Arena erwarten wird!


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Novizen:

Samstag, 23. Dezember 2017   17 Uhr   GEC – EHC Wetzikon   GLKB Arena, Glarus

Grenzenloser Jubel nach dem Sieg. Foto Tomas Jakober

Lang ersehnter erster Saisonsieg der Junioren wurde Tatsache

Von Jrene Luchsinger

Das Publikum in der heimischen GLKB-Arena tobte, als das Spiel im Penaltyschiessen gegen den EHC Urdorf gewonnen werden konnte! Bis es aber soweit war, mussten alle Glarner Spieler hart arbeiten. Physisch und psychisch stimmte an diesem Abend alles zusammen – auch dank wenigen Strafen, tollen Paraden und guter Verteidigungsarbeit hiess der Sieger am Schluss mit 2:1 die GEC-Junioren!

Der EHC Urdorf war den Glarnern bestens bekannt, haben sie doch bereits zwei Spiele gegen dieses Team bestritten. Bei beiden Spielen gingen sie als Verlierer vom Eis. Dies wollten sie am vergangenen Sonntagabend ändern! Mit viel Elan starteten beide Teams ins Spiel und sogleich wurden auf beiden Seiten die Torhüter geprüft. Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen und fair. Nur je zwei Zwei-Minuten-Strafen mussten ausgesprochen werden. Bis zur Drittelspause blieb es torlos 0:0.

Gleich beherzt spielten die Teams auch im Mitteldrittel weiter, wobei die Glarner ein bisschen mehr im Scheibenbesitz waren. Ein paar Minuten lang konnten die Glarner auch in Überzahl spielen, doch das Powerplay des Heimteams überzeugte nicht. Der Torhüter des EHC Urdorf hielt seinen Kasten sauber! Ab Mitte des Spiels nahmen dann die Glarner das Zepter in ihre Hand und versuchten, dank ausgezeichneten Spielzügen den Gegner auszuspielen und zum Torerfolg zu kommen. Einige hochkarätige Chancen waren zu sehen, doch die gegnerische Verteidigung, aber auch der Torhüter verwehrten ein Glarner Tor. Dann klebte kurz vor Ende des Mitteldrittels auch noch Pech am Puck. Die Scheibe rutschte unter dem Torhüter durch und blieb unglücklich direkt auf der Linie liegen. Nichts war mit einem Torjubel auch nach 40 Minuten Spielzeit.

Die starke Phase der Glarner blieb auch im Schlussdrittel intakt. Sie hatten den Gegner im Griff und übten viel Druck aufs Tor aus. Leider aber mussten sie in der 46. Spielminute, nach Bullygewinn des EHC Urdorf, den ersten Treffer des Gegners hinnehmen. Dies schmerzte umso mehr, da die Glarner vorher in der Verteidigung alles richtig gemacht hatten. Das Time-out zu dieser Zeit durch das Trainerduo Fabio Lutz und Christian Zimmermann zeigte Wirkung. Statt die Köpfe hängen zu lassen und an sich zu zweifeln, spielten die Glarner ihr Spiel weiter. Jeder im Glarner Team kämpfte für den Anderen! Auch die sage und schreibe 149 Zuschauer honorierten das und unterstützten das Team lauthals! Leider klappte ein Tor im Powerplay nicht, doch endlich kam drei Minuten vor Spielende der erlösende Ausgleichstreffer. Janik Pöpl profitierte vom Pass durch Dominik Petrusic und lenkte die Scheibe ins gegnerische Tor. Das Tor war mehr als verdient für die Glarner – entsprechend wurde es auch bejubelt! In den letzten Spielminuten wurde es nochmals hektisch, denn beide Teams versuchten in der regulären Spielzeit das Spiel noch zu entscheiden. Doch nach 60 Minuten Spielzeit stand es 1:1, wiederum musste das Penaltyschiessen entscheiden. Vor Wochenfrist ging dieses verloren. Doch die Glarner Spieler zeigten viel Selbstvertrauen und die beiden ersten Schützen trafen das Tor. Der EHC Urdorf biss sich aber am Glarner Torhüter Rico Blöchlinger die Zähne aus und keine Scheibe fand den Weg ins Glarner Tor. Somit gewannen die Glarner das Spiel verdient nach Penaltyschiessen mit 2:1.

Dieser Sieg ist Balsam für jeden Spieler der GEC-Junioren. Jeder kämpfte für jeden, keiner kritisierte den Anderen – nur so kann man gegen starke Gegner bestehen! Die Glarner können sich nun zwei Wochen von diesem harten Spiel erholen, bevor sie dann gegen den zweitplatzierten SC Weinfelden auf Punktejagd gehen.


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Junioren:

Sonntag, 17. Dezember 2017   GEC – SC Weinfelden   19.45 Uhr Lido Aussenfeld, Rapperswil

 

Herausragender Spieler des GEC: Captain Tim Büttiker.

Hattrick des Captains brachte für die Junioren nicht die erhofften drei Punkte

Von Jrene Luchsinger

Ein grossartiges Mitteldrittel, wie noch nie in dieser Saison, war der Vorbereiter für einen Sieg gegen den EHC Wetzikon. Doch müssen sich die GEC-Junioren an der eigenen Nase nehmen: viel zu viele Strafen, vor allem im entscheidenden Schlussdrittel, verwehrte ihnen einen Sieg. Im Penaltyschiessen mussten sie sich mit 5:4 geschlagen geben.

Mit einem guten Gefühl im Bauch und dem Sieg aus dem Freundschaftsspiel im Kopf starteten die Glarner in die Partie gegen den EHC Wetzikon. Dass die Gegenmannschaft um einiges Grösser und Älter war, beeindruckte sie wenig. In den Startminuten wurden beide Torhüter auf Herz und Nieren geprüft. Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen, wobei sich beide Teams einige Chancen herausspielten. Dabei prägten viele Einzelaktionen das erste Drittel. Der Gegner war in der Verteidigung sehr aufsässig, kamen die Stürmer doch nur schlecht bis vors Gegentor. In der 15. Minute wurde es zum ersten Mal so richtig gefährlich, verbuchten die Glarner einen Lattenknaller. In der Folge machte das Glarner Team gehörig Druck aufs Gegentor, doch brachte dies nicht das erhoffte Tor. Der Gegner machte dies besser und ging 40 Sekunden vor der Drittelspause mit 1:0 in Führung.

Die Ausgangslage ins Mitteldrittel versprach Gutes, konnten die Glarner doch in Überzahl starten. Leider lief aber die Scheibe nicht so gut durch die eigenen Reihen. Davon profitieren konnte der Gegner, welcher die Führung auf 2:0 ausbaute. Die Frustration war spürbar, doch kaum waren zwei Minuten verstrichen, passierte dem Torhüter des EHC Wetzikon ein Fehler, Tim Büttiker nutzte dies aus und schoss für die Glarner den Anschlusstreffer zum 2:1. In der Folge waren die Glarner konzentriert bei der Sache und dank einem guten Zusammenspiel erzielte Tim Büttiker in Unterzahl auf Zuspiel von Erik Opatril den verdienten Ausgleichstreffer zum 2:2. Knapp eine Minute später war der Jubel der Glarner Fans wiederum zu hören: Dank grossem Kampfgeist und guter Vorarbeit des GEC-Juniorenteams sowie dem entscheidenden Pass von Nic Luchsinger, schoss sein Bruder Jan die Glarner mit 3:2 in Führung. Nach einem Time-out des Gegners nahm der Druck des EHC Wetzikon spürbar zu und bis zur Drittelspause waren die Glarner hauptsächlich mit Verteidigungsarbeit beschäftigt.

Im Schlussdrittel begann der EHC Wetzikon gleich, wie er vor der Pause aufgehört hatte: Lokomotivzug aufs Glarner Tor. So war es nicht verwunderlich, dass die Glarner dem Druck nicht mehr Stand hielten und drei Minuten nach Anpfiff den Ausgleichstreffer hinnehmen mussten. Die Strafenflut bei den Glarnern fand nun in dieser Phase des Spiels seinen Höhepunkt, spielten sie doch fortan kaum komplett. Sie mussten vielfach zu Dritt gegen fünf Gegenspieler bestehen. Doch wie schon so oft in dieser Saison warteten sie geduldig auf Konterchancen. So eine nutzte der Captain Tim Büttiker – kaltblütig schnappte er sich die Scheibe des Gegenspielers weg und mit viel Selbstvertrauen lief er auf den Torhüter los und liess ihm keine Chance und verwertete zur 3:4 Führung! Die letzten 10 Minuten des Spiels waren Krimi pur. Eine Angriffswelle um die andere rollte auf die Glarner zu und mit viel Glück konnten sie bestehen. Zwei Minuten vor Schluss nahm der Gegner den Torhüter raus – sie setzten alles auf eine Karte: den Ausgleichstreffer! Leider verfehlte ein Schuss der Glarner das leere Tor nur knapp, dafür aber glich der EHC Wetzikon 20 Sekunden vor Schluss zum 4:4 aus. Im Penaltyschiessen musste dieses Spiel entschieden werden – mit 2:1 ging dieses an den EHC Wetzikon.

Die Glarner müssen nun über die Bücher! Ohne die vielen Strafminuten könnten die Glarner solche Spiele gewinnen. Denn der Kampfgeist und Wille steckt in diesem Team. Dies können sie nun am kommenden Wochenende beim ersten Heimspiel in der GLKB-Arena zeigen.


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Junioren:

Sonntag, 3. Dezember 2017 17.00 Uhr Glarner EC – EHC Urdorf   GLKB-Arena, Glarus

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Junioren geben Punktgewinn aus der Hand

Von Jrene Luchsinger

Ein rabenschwarzer Abend in Rapperswil: Viel zu viele Strafen der GEC-Junioren, Matchstrafe des Torhüters und zu viele vergebene Torchancen machten einen Punktgewinn für die Glarner zunichte. Das Spiel gegen die HC Eisbären ging mit 4:6 verloren.

Vor Beginn des Spiels war den Glarnern klar, was sie auf dem Eis erwartet: kein einfaches Spiel! Entsprechend konzentriert starteten sie ins erste Drittel und übernahmen gleich das Zepter. Viele Offensivaktionen wurden herausgespielt und bereits nach fünf Minuten landete der Puck zum ersten Mal durch Tim Büttiker im St. Galler Tor. Die Glarner liessen nicht locker und kaum war eine Minute vergangen, konnten sie zum zweiten Mal jubeln! Dabei leistete Maurin Isler gute Vorarbeit, die Scheibe prallte beim Torhüter ab und Janik Pöpl versenkte die Scheibe souverän im Tor. Ganz anders sah es bei der Gegenmannschaft aus. Offensiv brachten sie in den ersten 15 Minuten nicht viel zustande und der Glarner Torhüter musste kaum Schüsse parieren. Erst drei Minuten vor Schluss verkürzten sie auf 2:1.

Ganz schlecht starteten die Glarner ins Mitteldrittel. Kaum angepfiffen musste ein Glarner Spieler auf der Strafbank Platz nehmen. Dies nutzten die Gäste aus und glichen zum 2:2 aus. In der Folge besannen sich die Glarner eines Besseren und kamen aus dem Tief heraus! Das Zusammenspiel klappte wieder und dank einem Pass von Maurin Isler konnte wiederum Janik Pöpl den Führungstreffer zum 3:2 erzielen. Mitte des Spiels wurde der Glarner Torhüter Björn Blumer von einem Gegenspieler angegriffen, er wehrte sich und wurde wegen diesem Vergehen für das ganze Spiel vom Platz gestellt. Ein zweiter Torhüter war nicht zur Stelle, so musste ein Feldspieler ins Tor. Der neue Torhüter, sonst Stürmer, Nic Luchsinger wurde sogleich geprüft und musste den Ausgleich zum 3:3 hinnehmen. Er fasste sich aber schnell und parierte anschliessend einige Schüsse souverän. Kurz vor Ende des Mitteldrittels, standen die Glarner zu viert auf dem Eis. Jan Luchsinger gewann das Bully in der eigenen Zone, durchlief einen Teil der gegnerischen Abwehr und Lukas Landolt konnte dank dem Zuspiel zum 4:3 einschieben.

Ungewohnt, aber konzentriert zwischen den Pfosten – Stürmer Nic Luchsinger. Foto: Jrene Luchsinger
Ungewohnt, aber konzentriert zwischen den Pfosten – Stürmer Nic Luchsinger. Foto: Jrene Luchsinger

Das Schlussdrittel wurde ein schwieriges Unterfangen. Die Glarner Mannschaft versuchte die HC Eisbären in der neutralen Zone zu stoppen und nicht zu Schüssen aufs Tor kommen zu lassen. Dies gelang teilweise. In der 45. Minute musste aber ein Verteidiger die Handbremse ziehen. Er mähte den Gegner vor dem Glarner Tor um – Penalty. Dieser verwerteten die Eisbären und glichen zum 4:4 aus. Die Spannung war spürbar und die mitgereisten Glarner Zuschauer feuerten das Juniorenteam an. Doch statt die etlichen Chancen zu verwerten, mussten sie praktisch über die ganze Schlusszeit in Unterzahl gegen den Gegner bestehen. Dies kam leider nicht gut und die HC Eisbären konnten nochmals zwei Tore erzielen, bei welchen der Ersatztorhüter keine Chance hatte.

Die Glarner müssen sich an der eigenen Nase nehmen. Dieses Spiel hätte durchaus gewonnen werden können, hätten sie mit ein bisschen mehr Köpfchen gespielt und nicht so viele Strafen durch unnötige Aktionen erhalten. Am nächsten Wochenende können sie dies nun in Wetzikon besser machen, haben sie doch das Vorbereitungsspiel gegen den EHC Wetzikon nach dem Penaltyschiessen gewonnen.


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Novizen:

Sonntag, 26. November 2017   EHC Wetzikon – GEC   10:30 Uhr Kunsteisbahn Wetzikon