Kategorie-Archiv: 1. Mannschaft

Beiträge zur 1. Mannschaft

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GEC überzeugt zuhause und schafft den Anschluss

Von Dominik Hauser

Nach der denkbar knappen und unglücklichen Niederlage vor Wochenfrist wollte sich die 1.Mannschaft des Glarner Eislaufclubs gegen das Schlusslicht aus Dielsdorf (nebst den Punkten) wieder positive Vibes und ein gutes Gefühl holen. Weil auch der GEC erst 3 Punkte auf dem Konto hat, ging es auch darum, den Anschluss an das breite Tabellenmittelfeld der 3.Liga Gruppe Ost nicht zu verlieren.

Druckvoller Beginn

Die Hauptstädter kamen vom Start weg gut in die Gänge und übernahmen sogleich das Zepter. Schnelle, einfache Pässe auf den vordersten Mann und direkten Zug auf das generische Gehäuse lautete die Losung. Bis auf den erfolgreichen Abschluss ging die Taktik auch ausgezeichnet auf. Alle drei Blöcke generierten viel Druck produzierten Abschlüsse en masse. Einzig der Torhüter des EV Dielsdorf-Niederhasli verhinderte mit teils starken Paraden die Glarner Herrlichkeit. Nach 20 Minuten notierten die Statistiker ungefähr 20:4 Torschüsse für Glarus, aber noch ein 0:0 auf der Anzeigetafel.

Torreigen im Mitteldrittel

In der Kabine mahnte Trainer Faoro zu Geduld. Man müsse das Spiel nicht in den nächsten drei Minuten gewinnen. Hinten weiter solide stehen und vorne an die eigenen Fähigkeiten glauben, dann würde der stete Tropfen irgendwann den Stein schon höhlen, so die Vorgaben.
Dies setzten die Glarner Schlittschuhläufer jedoch nur bedingt um. Irgendwie hatten sie die Sache mit den drei Minuten und der Geduld falsch verstanden. Wer von den sehr zahlreichen Zuschauern (124 an der Zahl) noch am Grill bei Bier und Wurst stand, verpasste allerhand. Glarus legte im Mittelabschnitt los wie die Feuerwehr. Innert kürzester Zeit brach zuerst Moreno den Bann und dann zerzausten er und seine Mitspieler das Gästeteam mit drei weiteren Toren richtiggehend. Topscorer Jeret Anderegg zeichnete sich dabei als Doppeltorschütze aus. Beim ersten Tor lief er der gegnerischen Verteidigung auf und davon und verwandelte kaltblütig ins hohe Eck; beim Zweiten musste er die Kelle nur noch hinhalten, nachdem Dominique Müller ihn mit einem magistralen Pass diagonal durch die Angriffszone bediente. Junior Luchsinger konnte sich zudem mit seinem Ablenker sein erstes Tor für das Fanionteam gutschreiben lassen. Beim komfortablen 4:0 liessen es die Einheimischen dann bis zur zweiten Pause bleiben.

Shutout für Blöchlinger

Im dritten Drittel ging es darum, die Führung nicht mehr preiszugeben und dem jungen Torhüter Blöchlinger seinen ersten Shutout zu sichern. Diesen musste er sich aber noch hart verdienen. Weil der GEC etwas nachliess und der EVDN sich nicht torlos aus dem Zigerschlitz verabschieden wollte, kamen die Gäste in den Schlussminuten zu mehreren, teils hochkarätigen Chancen. Diese machte der Kraftwürfel zwischen den Glarner Pfosten jedoch allesamt zunichte. So blieb es bis zum Schluss bei der Null auf der Gästeseite. Beim eigenen Score stand letztendlich eine 5, nachdem Moreno noch sein zweites persönliches Erfolgserlebnis feiern konnte.

Durch diesen überzeugenden zweiten Saisonsieg schloss Glarus ans breite Mittelfeld in der Tabelle auf und hat in zwei Wochen die Möglichkeit, mit einem Vollerfolg gegen den (Tabellen-)Nachbarn aus Thalwil bis auf Position drei nach oben zu klettern.


Glarner EC : EV Dielsdorf-Niederhasli 5:0 (0:0, 4:0, 1:0)
GLKB Arena Buchholz, Glarus. – 124 Zuschauer. – SR Feldmann, Pedergnana.
Tore: 24. Moreno (Largo) 1:0. 25. Je. Anderegg (Hauser) 2:0. 28. Je. Anderegg (D. Müller) 3:0. 35. Luchsinger (Weyermann, Hauser) 4:0. 47- Moreno (Freuler) 5:0.
Strafen: Glarus 2×2 Minuten, EVDN 3×2 Minuten.
Glarus: Blöchlinger; Freuler, Mettler; Müller Dominique, Ciprian; Müller Nino, Weyermann; Largo, Moreno, Zimmermann; Anderegg Joel, Anderegg Jeret, Lutz Simon; Luchsinger, Hauser, Büttiker; Blumer.
EV Dielsdorf-Niederhasli: Janett; Lang, Feichlin; Wenzinger, Gianesi; Blaser, Meier; Walter, Armari, Oprandi; Mazumdar, Scheurmann, Uebersax, Singer, Traber, Störi.
Bemerkungen: Glarus ohne Schönfelder, Beglinger, Noser, Bühler, Bruhin, Lutz Fabio (alle abwesend), Elsener (verletzt).


Nächste Spiele des Glarner EC in der 3.Liga Gruppe 3:

Samstag, 17.11.2018, 19.45Uhr Glarner EC : EHC Thalwil, GLKB Arena

 

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GEC scheitert in Rapperswil nur knapp

Von Daniel Moreno

Am vergangenen Samstag zeigte die 1. Mannschaft des GEC gegen die SCRJ Lakers was sie wirklich kann, musste sich aber zum Schluss mit 5:4 äusserst knapp geschlagen geben.

Die Glarner wollten den Lakers von Beginn an wenig Raum schenken, den Gegner unter Druck setzen und ihm so den eigenen Spielstil aufzwingen. Dies gelang im ersten Spielabschnitt sehr gut. Glarus ging dank einem Doppelschlag durch Nino Müller und Jeret Anderegg (19. und 20. Spielminute) in Führung.

Auch in den zweiten Abschnitt startete man zunächst mit viel Energie, doch plötzlich waren die Lakers stets einen Schritt schneller. Der GEC war nicht mehr der hartnäckige Gegner vom Startdrittel und so drehte Rapperswil den Spielstand bis zur zweiten Pause auf 3:2.

Den Glarnern war bewusst, dass mit einer Leistung wie zu Beginn der Partie, der Sieg im Schlussabschnitt noch zu holen sein würde. Der GEC startete gut, man hatte gute Torchancen doch scheiterte Glarus Mal für Mal am Torhüter der Lakers. In der 52. Minute kam nach einem Bully ein Rapperswiler in gute Schussposition und traf haargenau zum 4:2. Die Glarner kämpften sich trotz dem Zweitorerückstand zurück in die Partie und hatten nun wieder klar mehr vom Spiel. In der 55. Minute konnte Moreno zum 4:3 verkürzen, bevor in der 57. Minute Zimmermann zum 4:4 ausgleichen konnte.

Die letzten Minuten des Spiels waren ein offener Schlagabtausch mit Torgelegenheiten auf beiden Seiten. Der GEC hätte die Partie in den letzten 3 Minuten durchaus für sich entscheiden können, nutzte aber seine Chancen nicht und wurde dafür vom Gegner bestraft: 6 Sekunden vor Spielende holten die Lakers dank einem präzisen Schuss zum 5:4 den Sieg.


Aufstellung Glarus

Tor: Fabio Lutz, Bruhin

Verteidigung: Ciprian, Mettler, Müller Dominique, Weyermann.

Sturm: Anderegg Joel, Moreno, Büttiker, Lutz Simon, Largo, Müller Nino, Anderegg Jeret, Zimmermann, Kessler.

Tore für Glarus: Müller Nino, Anderegg Jeret, Moreno, Zimmermann.

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GEC überrascht mit erstem Sieg im ersten Spiel

Von Dominik Hauser

Mit einem torreichen 7:5 Heimsieg konnte die 1. Mannschaft des Glarner Eislaufclubs die veränderten Vorzeichen der Vorjahre ausnützen und ideal in die neue 3.Liga-Saison starten.

Lang lang ists her, seit die Glarner Eishockeyaner ein erstes Saisonspiel für sich entscheiden konnten. Der Trainingsrückstand, verursacht durch fehlenden regelmässigen Eiskontakt, liess sich meistens nicht kaschieren und so resultierten häufig eine oder mehrere Niederlagen zu Beginn einer neuen Spielzeit. Heuer war dies erstmals anders: Dank der im letzten November 2017 eröffneten neuen GLKB-Arena im Buchholz war es dem GEC möglich, vor dem ersten Match bereits einige Eistrainings durchzuführen und sich dementsprechend besser vorzubereiten. Auch auf dem Transfermarkt war man den Sommer über aktiv. Mit dem ehemaligen GEC-Junior Jeret Anderegg und Daniel Moreno, beide letztes Jahr beim EHC Chur in der MySports-Liga unter Vertrag, konnten die Glarner insbesondere ihre Offensive merklich verstärken. Dass sich diese veränderten Voraussetzungen bereits zum Saisonauftakt derart positiv zu Buche schlugen, durfte jedoch nicht zwingend erwartet werden. Zum einen lieferte man sich mit dem Gegner, den GCK Lions, in der Vergangenheit viele enge Partien, woraus auch schmerzliche Niederlagen resultierten und zum anderen musste Glarus auf diverse Spieler durch Abwesenheit oder Verletzungen verzichten. So fehlte beispielsweise das Stammtorhütertandem Bruhin/F. Lutz, welches jedoch durch die Junioren Blöchlinger und Blumer hervorragend vertreten wurde.

Verhaltener Start
Im Vorfeld sprachen die ganze Mannschaft davon, wie heiss sie auf den ersten Puckeinwurf sei. Der Beginn verlief dann aber eher etwas lauwarm. Vermutlich durch die neue Regelauslegung (die Schiedsrichter sind angehalten das Regelbuch strikter anzuwenden) agierten alle Akteure noch etwas zurückhaltend und zögerlich. Nach knapp 10 Minuten nutzte dies die Gastmannschaft ein erstes Mal aus. Harzheim konnte unbedrängt so lange nachstochern, bis die Scheibe hinter der Linie war. Bei dieser knappen Führung schien es zu bleiben, bis Jeret Anderegg kurz vor Ende des ersten Abschnitts ein erstes Mal sein Können aufblitzen liess, zwei Gegenspieler umkurvte und trocken zum 1:1 das Hartgummi versenkte.

Vorne Hui, hinten Pfui
Im zweiten Drittel liessen die Hausherren endlich ihre Zurückhaltung in der Garderobe. Zwar gerieten Sie keine Zeigerumdrehung nach Wiederanpfiff erneut in Rückstand, aber von da an sollten die Buchholz-Cracks nicht mehr zurückblicken. Mit enorm gesteigerter Intensität lief ein Angriff nach dem anderen in Richtung Lions-Tor. Innerhalb von drei Minuten drehten Moreno zweimal und beide Andereggs je einfach das Skore vom 1:2 zum 5:2 für den GEC. Als zu Spielmitte Müller auch noch zum 6:2 traf schien der Mist geführt. Dem war jedoch nicht so. Offensiv berauscht, wurden die Glarner leichtsinnig und in der Defensive hatte Meister Nonchalance seinen grossen Auftritt. Prompt verkürzten die Zürcher auf 6:4 und alles war wieder offen. Moreno schien jedoch nicht gross Lust auf eine Zitterpartie zu haben und markierte in der allerletzten Sekunde vor Ablauf des zweiten Drittels seinen dritten persönlichen Treffer zum wieder etwas beruhigenden 3-Tore-Vorsprung.

Damit war dann schlussendlich die Messe gelesen. Von Coach Faoro angehalten, nicht mehr mit dem Feuer zu spielen, spulte Glarus die verbleibenden 20 Minuten relativ souverän ab. Offensiv wurden nicht mehr mit aller Macht weitere Tore gesucht und defensiv hielt sich die Verteidigung rund um den starken Debütanten Blöchlinger bis auf ein Unterzahltor schadlos, sodass am Schluss ein verdientes 7:5 resultierte.

Mit diesem vor allem moralisch wichtigen ersten Sieg konnte die Kampagne 2018/19 optimal gestartet werden. Vermag sich das Team insbesondere in der Defensive zu stabilisieren und behält den gewonnenen offensiven Schwung bei, darf diese Saison einiges vom letztjährigen Fast-Absteiger erwartet werden.


Glarner EC : GCK Lions 7:5 (1:1, 6:3, 0:1)
GLKB Arena Buchholz, Glarus. – 74 Zuschauer. – SR Rentsch, Frautschi.

Tore: 9. Harzheim (Hvjdt) 0:1. 20. Je. Anderegg 1:1. 21. Fankhauser (Sabelli, Schwartz) 1:2. 25. Moreno (Largo) 2:2. 25. Je. Anderegg (Pöpl) 3:2. 28. Moreno (S. Lutz, Hauser) 4:2. 28. Jo. Anderegg (Müller, Je. Anderegg) 5:2. 32. Müller 6:2. 36. Fankhauser (Sabelli, Schwartz) 6:3. 38. Fankhauser 6:4. 40. Moreno (Müller) 7:4. 53. Wieland 7:5.

Strafen: Glarus 9×2 Minuten plus 1×10 Minuten (Je. Anderegg), GCK 10×2 Minuten.

Glarus: Blöchlinger; Freuler, Weyermann; Müller, Ciprian; Lutz Simon, Moreno, Hauser; Anderegg Joel, Anderegg Jeret, Pöpl; Zimmermann, Largo, Beglinger; Blumer.
GCK Lions: Meier; Hvjdt, Harzheim D., Fankhauser, Wieland; Sabelli, Harzheim R., Grand; Rusterholz, Schwartz, Brändli; Gasser.
Bemerkungen: Glarus ohne Mettler, Schönfelder, Noser, Bühler, Bruhin (alle abwesend), Lutz Fabio, Elsener (beide verletzt), Debüt von Blöchlinger im Glarner Tor.

Nächste Spiele des Glarner EC in der 3.Liga Gruppe 3:
Samstag, 06.10.2018 20.30Uhr EHC Bülach : Glarner EC, Bülach
Samstag, 13.10.2018 19.45Uhr Glarner EC : EHC Urdorf, GLKB Arena Glarus

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Von den Bambini bis zu den Senioren erfolgreiche Trainingslager absolviert

An den Wochenenden vom 31. August – 2. September sowie vom 14. – 16. September absolvierten alle Stufen des Glarner EC ihre Trainingscamps im Sportzentrum Widnau. Erstmal reisten mit den Bambini auch die kleinsten für einen Tag nach Widnau. Auf dem Programm standen zahlreiche Eiseinheiten, Trockentrainings und Theorien.

Torhüter Trainer Fabio Micheroli zeigt vor wie es geht. Foto: Sandro Magni.
Torhüter Trainer Fabio Micheroli zeigt vor wie es geht. Foto: Sandro Magni.

Insgesamt absolvierten 110 Spieler die Trainings, welcher durch 15 Trainer geplant und durchgeführt wurden. Die Trainingslager sind ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitungsphase. Nebst Technik-, Taktik- und Konditionstraining sind auch Teambildung, Kameradschaft und natürlich Spass wichtige Elemente.

Die Nachwuchs- wie auch die Aktivteams zeigten eine hohe Leistungsbereitschaft und konnten sich optimal auf die in rund zwei Wochen beginnende Meisterschaft vorbereiten.

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EISHOCKEY-SPIELPLÄNE ONLINE

Die Spielpläne sämtlicher Meisterschaftspartien sind aufgeschaltet und können auf eure Smartphones importiert werden (Download-Link jeweils zuunterst auf dem Spielplan).

Spielplan 1. Mannschaft
Spielplan Junioren
Spielplan Novizen
Spielplan Mini
Spielplan Moskito A
Spielplan Moskito B
Spielplan Piccolo
Spielplan Bambini I
Spielplan Bambini II
Spielplan Senioren
Spielplan Plauschmannschaft

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Wichtige Neuzuzüge für die 1. Mannschaft

Nach dem letztjährigen wichtigen Transfer von Marc Elsener (1. Liga, EC Wil), konnte in den letzten Wochen weitere Transfers getätigt werden. Mit Jeret Anderegg und Daniel Moreno (beide My Sports League, EHC Chur Capricorns), stossen zwei weitere junge Spieler mit Erfahrung aus höheren Ligen zum Glarner EC.

Mit Marc Elsener und Jeret Anderegg kehren zwei Spieler zurück zu ihren Wurzeln. Beide begannen ihre Hockeykarriere beim Glarner EC. Daniel Moreno durchlief die Nachwuchsabteilungen der GCK Lions und der SCRJ Lakers. Der Vorstand des GEC freut sich sehr über die Zuzüge dieser jungen und dynamischen Spieler und ist davon überzeugt, dass die gesamte Mannschaft von ihrem Drive profitieren wird.

GEC schafft zum Ende der Hinrunde den Anschluss

Von Dominik Hauser

Nach dem kapitalen Fehlstart mit sechs Niederlagen in Serie, konnte die 1.Mannschaft des Glarner Eislaufclubs mit vier Heimsiegen die rote Laterne verlassen und den Zusammenschluss im Mittelfeld bewerkstelligen. Zum Jahresende kamen die ZSC Lions II zu Besuch ins Buchholz
Die Zürcher gewannen das Hinspiel ganz zu Beginn der Saison deutlich, wobei das Resultat mehr der schlechten Leistung des GEC und nicht der effektiven Stärke der Löwen zuzuschreiben war. Die Grossstädter konnten nämlich seither nur noch eine Partie gewinnen und sind ans Tabellenende abgerutscht. Der Glarner EC hingegen zeigt nach dem überaus harzigen Start definitiv aufsteigende Tendenz und konnte die letzten Heimspiele alle siegreich gestalten.

Dementsprechend ambitioniert trat das Heimteam nach Puckeinwurf auf. Alle drei Sturmreihen versuchten sofort mit läuferischem Einsatz Druck auf den Gegner auszuüben. Dies trug in der 12. Minute erste Früchte, als Zimmermann einen schnell ausgeführten Angriff erfolgreich abschliessen konnte. Kurz darauf war das Spiel jedoch für den Teambenjamin gelaufen, eine unglückliche Aktion resultierte in einer blutigen Nase beim Gegner und einem Restausschluss für den GEC. Trainer Faoro war also schon zu Beginn zu Umstellungen gezwungen. Diese verursachten etwas Konfusion auf der Bank, was sich umgehend auf der Anzeigetafel niederschlug. Zweimal konnte ein Zürcher Löwe ziemlich ungestört vor GEC-Hüter seine Kreise ziehen und seine Farben mit 1:2 in Front schiessen. Kurz vor Ende des Drittels entwischte Topscorer Elsener und konnte nur noch mit unlauteren Mitteln am Abschluss gehindert werden. Den fälligen Penalty versenkte der frühere 1.Ligastürmer dann abgebrüht zum 2:2 Pausenresultat.

Im Mitteldrittel änderten die Gäste ihre Spielweise als Antwort auf das Tempospiel der Einheimischen. Mit resolutem Körperspiel und harten Chargen versuchten sie so die 3.Ligisten aus dem Zigerschlitz aus dem Konzept zu bringen. Ganz zu Beginn des Abschnitts funktionierte dies noch nicht wunschgemäss, konnte doch Largo auf der Aussenbahn durchbrechen und einen knackigen Handgelenkschuss zur Glarner 3:2 versenken. Im Anschluss daran aber häuften sich die Strafen auf beiden Seiten und der Spielfluss ging abhanden. Insgesamt 18 kleine Strafen, sowie zwei Restausschlüsse sprechen eine eindeutige Sprache. Der ZSC konnte von der von ihr eingebrachten Härte jedoch nicht profitieren. Das Heimteam hatte weiterhin das Spiel mehrheitlich im Griff, einzig tendierte die Chancenauswertung gegen Null, sodass nach 40 gespielten Minuten die Anzeigetafel weiterhin 3:2 anzeigte.

Trainer Faoro mahnte seine Mannen in der Garderobe nochmals ruhig zu bleiben, keine unnötigen Scharmützel einzugehen und weiterhin mit einfachem, schnellem Spiel Druck auszuüben. Die Spieler hielten sich mehr oder minder daran, denn auch im letzten Spielabschnitt war die Kühlbox ein überaus gut besuchter Ort. Dies traf allerdings auch auf die Löwen zu. Eine der vielen Powerplaymöglichkeiten konnte dann Hauser 10 Minuten vor Schluss zur Zweitoreführung ausnutzen. Die Unterländer gaben sich jedoch nicht geschlagen und kamen keine zwei Zeigerumdrehungen später wieder zum Anschlusstreffer. In den letzten Minuten nahm die Hektik nochmals zu und die Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun, die Partie in geordneten Bahnen zu Ende zu bringen. Mit etwas Glück und viel Aufopferungsbereitschaft schaffte es der GEC den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten und feierte so den vierten Vollerfolg aus den letzten fünf Spielen. Mit den nunmehr 12 Punkten ist der Anschluss ans breite Mittelfeld geschafft, weisen doch die Drittplatzierten Rapperswil-Jona Lakers nur 5 Zähler Vorsprung auf. Mit weiteren Siegen in den nächsten Matches gegen direkte Tabellennachbarn besteht nun erstmals in dieser Saison die Möglichkeit, sich etwas vom Strich und dem Abstiegskampf zu distanzieren.


Glarner EC : ZSC Lions II 4:3 (2:2, 1:0, 1:1)
GLKB Arena Buchholz, Glarus. – 103 Zuschauer. – SR Hagen, Leitold.

Tore: 12. Zimmermann (Zehnder, Largo) 1:0. 13. Schildknecht (Staub) 1:1. 16. Heinzmann (Dell Avvocata/Ausschluss Zimmermann, Largo) 1:2. 19. Elsener (Penalty) 2:2. 22. largo (Ciprian, Zehnder) 3:2. 52. Hauser (Zehnder, Weyermann/AusschlussHeinzmann) 4:2. 53. Schildknecht (Weibel) 4:3.

Strafen: Glarus 8×2 Minuten plus 10 Minuten (Largo) plus 5 Minuten (Zimmermann) plus Spieldauer (Zimmermann), ZSC 10×2 Minuten plus 10 Minuten (Schildknecht) plus 5 Minuten (Pulice) plus Spieldauer (Pulice).

Glarus: Lutz Fabio; Zehnder, Weyermann; Müller, Freuler; Largo, Ciprian, Zimmermann; Anderegg, Noser, Beglinger; Elsener, Waldvogel, Hauser; Blumer.

ZSC Lions II: Markendorf; Lyner, Schildknecht; Heinzmann, Hochschorner; DellÀvvocata, Staenz, Staub; Weibel, Staub, Hess; Koch, Frigeri, Pulice.

Bemerkungen: Glarus ohne Schönfelder, Lutz Simon(beide verletzt), Bühler, Mettler, Stüssi, Bruhin (alle abwesend).


 

Foto: Lukas Landolt

Glarner EC feiert überfälligen ersten Saisonsieg

Von Dominik Hauser

Mit einem überzeugenden 6:4 Heimsieg konnte die sechs Spiele dauernde Niederlagenserie endlich durchbrochen und das noch leere Punktekonto zum ersten Mal geäufnet werden. Nachdem die 1.Mannschaft des Glarner Eislaufclubs in den vorangegangenen Partien nur über ein oder zwei Drittel starke Auftritte abliefern konnte, gelang es beim zweiten Heimspiel über die vollen 60 Minuten konzentriert und spielerisch aktiv zu bleiben.

Der Gegner, die Grashoppers aus Küsnacht und aktueller Tabellendritter der 3.Liga, war den Glarner bekannt, lieferten sich die beiden Teams in der Vergangenheit schon einige harte Abnützungskämpfe mit meist engem Ausgang. Deshalb war ein gelungener Start umso wichtiger, um nicht bereits zu Beginn unter Druck oder gar in Rückstand zu geraten. Erstaunlicherweise gelang dies dem Tabellenschlusslicht tatsächlich formidabel, obwohl alle Sturmlinien und Verteidigungspaar aufgrund diverser Absenzen neu zusammengestellt werden mussten. Glarus war eindeutig die entschlossenere Mannschaft, machte in der Mittelzone die Räume eng und führte seine Angriffe schnell und gradlinig aus. Durch zwei schöne Weitschusstore durch Elsener und den wiedergenesenen Schönfelder trug der Aufwand bereits früh erste Früchte. Auch ein Goaliewechsel auf Seiten der Gäste brachte den GCK nicht besser ins Spiel. Glarus dominierte den Startabschnitt weiterhin, musste sich aber ankreiden lassen, aus ihren teilweise hochkarätigen Möglichkeiten nicht mehr Kapital geschlagen, sowie in der eigenen Zone einmal geschlafen und somit den Anschlusstreffer durch Harzheim ermöglich zu haben.

Nichtsdestotrotz durfte in der Glarner Kabine von einem guten Start gesprochen werden. Dies sah auch Trainer Faoro so, mahnte aber seine Mannen, auf keinen Fall auch nur einen Deut nachzulassen. Dies in Erinnerung an das letzte Match, in welchem der GEC im Mitteldrittel fünf(!) Tore kassierte und den Sieg so fahrlässig weggeworfen hatte. Dort Worte schienen Wirkung zu zeigen, den wiederum kam Glarus besser in die Gänge. Zupass kam ihm auch die Undiszipliniertheit des Gastes. Gleich vier Mal wanderte ein Zürcher in dieser Phase in die Kühlbox, währenddessen der GEC bis auf eine Ausnahme den ganzen zweiten Abschnitt im Vollbestand bestreiten konnte. Sonst nicht gerade Paradedisziplin, zeigte das Heimteam ein überzeugendes Powerplay, welches in drei Überzahltoren zu Buche schlug. Zuerst schoss Waldvogel mit einem kernigen Slapshot das 3:1, ehe Elsener nach einem Gewühl vor dem Kasten die Übersicht behielt und so einen Doppelpack schnürte. Zur Spielhälfte konnte dann auch noch Anderegg nach einer schönen Kombination den Lions-Torhüter zum 5:1 überwinden. Dabei liessen es die Glarner dann gut sein. Wiederum eine seltene Unachtsamkeit und etwas Pech ermöglichte GCK kurz vor der zweiten Sirene auf 2:5 zu verkürzen.

Würde der Glarner EC sich mit einem schwachen letzten Drittel nochmals die Butter vom Brot nehmen lassen? Zu oft bauten Sie in den bisherigen Meisterschaftsspielen eine kürzere oder längere Schwächephase ein. Doch dieses Mal schien es zu passen. Und als Largo in der 48. Minute entwischte und backhand gekonnt zum 6:2 abschloss, schien der Mist endgültig geführt. Zwei schnelle Gegentore später konnten sich die zahlreichen Zuschauer der Sache jedoch wieder nicht mehr so sicher sein. Mit dem Messer, resp. der Brechstange zwischen den Zähnen versuchten die Löwen von der Goldküste nochmals alles, um den Anschluss- und Ausgleichstreffer zu erzielen. Ohne Erfolg! Mit Entschlossenheit und auch etwas Glück retteten die GEC-Cracks den knappen 6:4 Vorsprung über die Zeit und durften endlich über das erste Erfolgserlebnis der laufenden Saison feiern. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Verkrampfung nun löst und das Fanionteam den Schwung mitnehmen kann, um möglichst schnell den Anschluss an die Mannschaften über dem Strich zu finden.


Glarner EC : GCK Lions 6:4 (2:1, 3:1, 1:2)
GLKB Arena Buchholz, Glarus. – 83 Zuschauer. – SR Airo, Tschenett.

Tore: 6. Elsener 1:0. 9. Schönfelder (Mettler) 2:0. 15. Harzheim (Sabelli) 2:1. 25. Waldvogel (Ausschluss Sabelli) 3:1. 27. Elsener (Ciprian; Ausschluss Wieland) 4:1. 31. Anderegg (Elsener, Hauser; Ausschluss Schoch) 5:1. 40. Bender (Ausschluss Mettler) 5:2. 48. Largo (Ciprian) 6:2. 49. Hvidt (Sabelli, Harzheim) 6:3. 56. Bender (Lutz) 6:4.

Strafen: Glarus 5×2 Minuten, GCK 8×2 Minuten, plus 10 Minuten (Wunderlin).

Glarus: Bruhin; Stüssi, Weyermann; Müller Dominique, Mettler; Schönfelder, Largo, Ciprian; Elsener, Waldvogel, Hauser; Anderegg, Pöpl, Büttiker; Lutz Fabio.

GCK Lions: Fischer (9. Meier); Baer M., Baer S.; Hvidt, Wieland L.; Clavadetscher; Geilinger, Bender, Lutz; Hugger, Schoch, Wunderlin; Sabelli, Harzheim, Wieland R.

Bemerkungen: Glarus ohne Freuler, Zimmermann, Beglinger, Wunderlin (alle abwesend), Lutz Simon, Zehnder (alle verletzt), Bühler, Noser (alle krank).

Dem GEC misslingt die Heimpremiere in der GLKB Arena

Von Dominik Hauser

Pünktlich zur Eröffnung der neuen Heimstätte konnte die 1.Mannschaft des Glarner Eislaufclubs sein erstes Spiel vor eigenem Publikum in der Glarner Kantonalbank-Arena austragen. Nachdem der Meisterschaftsstart mit den vier Auswärtsniederlagen in Serie gründlich misslungen war, sollte das Heimspiel die Wende zum Besseren einläuten. Zu Gast kam jedoch niemand geringeres als der aktuelle Leader der 3.Liga Küssnacht am Rigi I. In den Testspielen im Herbst konnte dieser Gegner bereits einmal bezwungen werden. Zudem stimmte der grosse Supporteraufmarsch und die Rückkehr des langjährigen 1.Liga-Spielers Marc Elsener zurück zu seinem Ausbildungsclub das eigene Lager positiv.

Dem neutralen Beobachter musste es zu Beginn ziemlich schwer gefallen sein zu eruieren, welche der beiden Mannschaften der derzeitige Klassenprimus, resp. das Sorgenkind der Liga ist. Der GEC zeigte mit generösem Einsatz von Anfang an, dass er gewillt war, das sehr hohe Tempo der Innerschweizer mitzugehen. Im Nachgang darf dabei vom wahrscheinlich besten Drittel der bisherigen Saison gesprochen werden. Gekrönt wurde die starke Performance durch den 1:0 Führungstreffer durch Elsener auf Vorarbeit von Waldvogel und Weyermann. Leider konnte der Vorsprung nicht bis in den Pausentee gehalten werden. Nideröst traf zum zu diesen Zeitpunkt nicht unverdienten, aber eher glücklich zustande gekommenen Ausgleich.

Die Ansprache des Küssnachter Trainers während des ersten Unterbruchs musste dem Anschein nach ziemlich gesalzen gewesen sein, denn seine Spieler schalteten in den zweiten 20 Minuten nochmals einen Gang höher. Mit aggressivem Pressing und konsequentem Nord-Süd-Spiel setzte insbesondere die Sturmreihe um Nideröst die Glarner gehörig unter Druck. Glarus hatte vermehrt Mühe, überhaupt aus der eigenen Verteidigungszone zu kommen. Dazu kamen teilweise etwas überhastete Abschlüsse und drei unnötige Strafen. Die Rigistätter zeigten in diesem Abschnitt warum sie derzeit die Tabelle souverän anführen. Zwischen der 23. und 35. Minute schenkten sie dem Gastgeber gleich vier Tore ein. Danach beschränkten sich Küssnacht auf das Verwalten des 5:1 aus ihrer Sicht bis zur Pause.

GEC-Trainer Faoro appellierte im zweiten Unterbruch nochmals an die Tugenden, welche seine Mannen im ersten Drittel so erfolgreich an den Tag gelegt haben. Insbesondere sollten die Aktionen wieder mit mehr Selbstvertrauen angegangen werden, ganz nach dem Motto: „Nichts mehr zu verlieren, vielleicht aber noch einiges zu gewinnen“. Dies nahmen sich die Glarner nochmals zu Herzen und versuchten mehrmals etwas zu kreieren. Der KSC Küssnacht liess sich darob jedoch nicht mehr wirklich aus der Ruhe bringen und so liefen die Minuten auf der Matchuhr in der neuen Eishockeyarena am Fusse des Glärnisch hinunter, eine Wende immer unwahrscheinlicher werdend. Kurz vor Schluss konterte Küssnacht den angreifenden Glarner EC nochmals zweimal aus und stellte zum Endresultat von 1:7 aus einheimischer Sicht. Der Sieg der Gäste fiel verdient, aber vielleicht um ein paar Tore zu hoch aus. Der GEC verkaufte seine Haut so teuer wie möglich, das zweite Drittel ausgenommen und hätte mit etwas mehr Fortune auch einen Punkt zuhause behalten können. Dies zeigte sich auch in der Schussstatistik. Am Ende notierten die Chronisten rund 50 Schüsse auf beiden Seiten.

Das Fanionteam des Glarner Eislaufclubs hat nun zwei Wochen spielfrei und somit Zeit, mit harter Arbeit in den Trainings die Grundlagen zu schaffen, endlich die ersten Punkte und somit den Anschluss an den ominösen Strich herzustellen.


Glarner EC : KSC Küssnacht am Rigi I 1:7 (1:1, 0:4, 0:2)
GLKB Arena Buchholz, Glarus. – 88 Zuschauer. – SR Hagen, Leitold.

Tore: 8. Elsener (Waldvogel, Weyermann) 1:0. 15. Nideröst (Sarnovsky, Schädler) 1:1. 23. Aregger (Müller) 1:2. 24. Nideröst (Sarnovsky) 1:3. 33. Grüter (Müller, Stehli) 1:4. 35. Sarnovsky (Nideröst; Ausschluss Stüssi) 1:5. 53. Siegenthaler (Stehli, Steiger) 1:6. 54. Müller (Stehli) 1:7.

Strafen: Glarus 5×2 Minuten, Küssnacht 6×2 Minuten.
Glarus: Bruhin; Stüssi, Weyermann; Müller Dominique, Bühler; Pöpl; Largo, Ciprian, Zimmermann; Elsener, Waldvogel, Freuler; Anderegg, Hauser, Noser; Lutz Fabio.

Küssnacht am Rigi: Rhyner; Baggenstos, Holdener; Flury, Immonen; Bühler, Pfyffer; Schädler, Sarnovsky, Nideröst; Müller, Stehli Y., Grüter; Stehli L., Steiger, Siegenthaler; Aregger.

Bemerkungen: Glarus ohne Mettler (abwesend), Lutz Simon, Zehnder, Schönfelder (alle verletzt).

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Wertvolles Trainermeeting absolviert

Am Samstag 28. Oktober wurde zum Start der Eistrainings wiederum ein Trainermeeting absolviert. Ziel dieser Meetings ist es jeweils den Ausbildungsinhalt der verschiedenen Nachwuchsstufen abzugleichen und sicherzustellen, dass die Techniken von den Bambini bis zu den Junioren aufbauend gleich vermittelt werden.

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Dieses Jahr wurde die „neue“ Schusstechnik schwergewichtig thematisiert und dafür konnte Lele Celio, Skills Coach des SIHF, gewonnen werden. Während drei Stunden brachte Lele den Trainern des Glarner EC in Theorie und Praxis auf sehr sympathische Art die Keypoints der Schusstechnik „aus dem Flex des Stockes“ näher. Ebenfalls konnten wir den Ausbildungschef der SCRJ Lakers, Richi Novak, als unseren Gast in der GLKB Arena begrüssen.

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Die Trainer werden die nun gewonnen Erkenntnisse laufend in die Trainings einfliessen lassen und den GEC somit noch treffsicherer machen!