Kategorie-Archiv: Eishockey

Beiträge zur Sektion Eishockey

Konzentrierte Abwehrarbeit der Glarner. Foto: Jrene Luchsinger

Junioren: Den Leader herausgefordert

Von Jrene Luchsinger

Mit einer starken Mannschaftsleistung boten sie dem SC Weinfelden über die ganze Spieldauer hinweg die Stirn. Herausragend war bei den Glarnern die Defensivarbeit, aber auch die Disziplin auf dem Eis! Beim Abschluss haperte es noch ein wenig. Das Spiel ging mit 4:2 verloren.

Endlich stand am vergangenen Wochenende ein weiteres Meisterschaftsspiel der Junioren auf dem Programm und das nach fast einem Monat Unterbruch. Mit nur zehn Feldspielern und zwei Torhütern, aber mit viel Selbstvertrauen im Gepäck, reisten die Glarner ans Auswärtsspiel nach Weinfelden. Die Glarner erwischten einen zähen Start ins Spiel, mussten sie sich doch hauptsächlich mit Abwehrarbeit beschäftigen. Nach schadlos überstandener Strafe kamen sie zum ersten Mal gefährlich vors Gegentor. Doch der SC Weinfelden übte weiterhin enormen Druck aufs Glarner Tor aus und in der siebten Minute fiel dann auch der Führungstreffer. Kaum waren weitere drei Minuten verstrichen, musste der gegnerische Torhüter den zweiten Angriff der Glarner parieren. Doch das Zusammenspiel zwischen Nic Luchsinger und Nino Müller war so gut, dass der Torhüter sich geschlagen geben musste und die Glarner zum 1:1 ausglichen. Ganze weitere 65 Sekunden brauchten die Glarner, um durch den Verteidiger Luca Ragnolini (Pass Tim Büttiker) mit 1:2 in Führung zu gehen. Was für eine Effizienz: 3 Schüsse aufs Tor – davon zwei Tore! Der SC Weinfelden wurde damit vor den Kopf gestossen und der Druck nahm wieder zu. In der 15. Minute kehrte der Gegner innert 44 Sekunden das Spiel und ging durch zwei Tore wieder in Front. Drei Minuten vor der Drittelspause kam es zudem Knüppeldick, da ging bei den Glarner Verteidigern ein Stürmer vergessen, dieser fackelte nicht lange und baute die Führung auf 4:2 aus.

Im Mitteldrittel plätscherte das Spiel vor sich hin, mit Chancen bei beiden Mannschaften. Die Glarner hatten noch einen Ausfall zu beklagen und mussten fortan nur noch mit 9 Feldspielern gegenüber 16 gegen den SC Weinfelden bestehen. Die Aufgabe lösten sie bravourös! Die Glarner zeigten ein engagiertes Spiel und kamen auch einige Male gefährlich vors Gegentor. Leider aber blieb ihnen ein weiterer Treffer verwehrt. Bis zur erneuten Drittelspause hielten beide Torhüter ihre Kästen sauber.

Auch im Schlussdrittel ging es sehr diszipliniert weiter. Das Tempo wurde gedrosselt, man merkte den Glarner Spielern an, dass die Kräfte langsam nachliessen. Nicht aber die Moral und der Wille. Jeder kämpfte für jeden und sprang mal ein, wenn mal ein Spieler nicht auf der richtigen Position stand. Dabei ist vor allem den Verteidigern ein Kränzchen zu winden! Sie behielten stets die Übersicht und waren zur Stelle, wenn’s brenzlig wurde. Auch der Torhüter Björn Blumer war eine hervorragende Stütze des Teams, zeigte er doch einige sehr sehenswerte Paraden und hielt so das Team im Spiel! Torchancen waren für die Glarner einige auszumachen, doch blieb ihnen ein weiterer Treffer verwehrt. Auch ein ihnen zugesprochener Penalty konnte nicht verwertet werden. Da auch der Gegner kein Abschlussglück hatte ging das Spiel für die Glarner mit 4:2 verloren.

Die Glarner bewiesen wiederum wieviel Potential in ihnen steckt. Bei diesem Spiel zeigten sie tolle Spielzüge, Moral und auch Köpfchen! Es muss nur noch am Tore schiessen gearbeitet werden! Nun stehen die letzten drei Meisterschaftsspiele auf heimischem Eis auf dem Programm. Hier möchte sich die Mannschaft von ihrer besten Seite zeigen und hofft sehr, dass sie ein grosser Publikumsaufmarsch zu Siegen führen kann!


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Novizen:

Sonntag, 25. Februar 2018   17 Uhr     Glarner EC – SC Rheintal   GLKB Arena, Glarus

Nahe am Geschehen.

Minis siegen weiter

Text und Fotos von Beat Stüssi

Mit einem 6:3 – Heimsieg gegen den HC Eisbären aus St. Gallen buchen die Minis des GEC einen weiteren Sieg und bauen ihre Führung in der Tabelle aus.

Auch wenn das Resultat eindeutig erscheint war das Spiel umkämpft und lange Zeit ausgeglichen. So stand es am Ende des 2. Drittel noch 3:2 für den GEC und in der 49. Minute sogar 3:3. Das Spiel hätte auf beide Seiten kippen können. Doch Coach Bernegger reagiert und stellte seine Linien um. So gelang den Glarnern in der 50. Minute ein Doppelschlag und mit einem weiteren Goal in der 58. Minuten machten sie den Sack zu.

Gedränge vor dem Tor des Gegners.
Gedränge vor dem Tor des Gegners.
Jim Baumgartner mit einem Abschluss.
Jim Baumgartner mit einem Abschluss.

Somit reisen die Minis als Gruppenleader zum nächsten Spiel nach Schaffhausen. Am 24. Februar (17 Uhr) und 25. Februar (8 Uhr) empfangen sie zum Saisonabschluss, und den wohl entscheidenden Partien um den Gruppensieg, den zweitplatzierten HC Poschiavo in der GLKB Arena .

Noah Blumer alleine gegen den Torhüter.
Noah Blumer alleine gegen den Torhüter.
Die Verteidigung ausgespielt.

Lehrreicher Sieg für die Minis

Von Beat Stüssi

Nach Ihrer 12:1 Niederlage in Poschiavo gingen die Glarner mit gemischten Gefühlen zu ihrem nächsten Auswärtsspiel nach Wetzikon, doch wie sich herausstelle, unbegründet.

Ferien- und verletzungsbedingt fehlten den Glarner einige Stammspieler. Dies kompensierte Coach Ruedi Bernegger damit, dass er zwei jüngere Spieler aus der Moskito-Mannschaft aufbot. Diese brauchten sich nicht zu verstecken, denn es war eben einer dieser beiden Spieler, welcher den ersten Treffer der Glarner erzielte. Schnell bauten die Glarner den Vorsprung auf 3 Tore aus und gingen mit diesem Polster in die erste Pause.

Die Richtung stimmt für die Glarner
Die Richtung stimmt für die Glarner. Foto: Beat Stüssi

Das zweite Drittel war geprägt von vielen Einzelaktionen was dem Coach aber trotz 4 weiteren Tore nicht zu behagen schien. Er muss klare und bestimmt nicht leise Worte in der Garderobe gesprochen haben, denn im letzten Drittel sah dies bedeutend anders aus. Die Spieler suchten immer eine Anspielstation, hatten die Köpfe oben um den Mitspieler zu suchen und lösten ihre Angriffe mit Pässen aus – auch wenn nicht immer jeder ankam, fielen nochmals 4 schön herausgespielte Tore. So konnten die Glarner Jugendlichen das Spiel gegen Wetzikon mit 2:10 gewinnen und nahmen einen weiteren «Lehrplätz» in ihrem Rucksack mit nach Hause.

Die Richtung stimmt für die Glarner
Die Richtung stimmt für die Glarner. Foto: Beat Stüssi

Nächstes Spiel der GEC Mini’s: Sonntag, 04.02.18 18.00 Uhr GLKB Arena, Glarus

Jeder kämpfte für Jeden – dank guter Abwehrarbeit der ganzen Mannschaft erzielte der Gegner ab Spielhälfte nur noch wenige Gegentreffer

Freude am Spiel kam bei den Junioren erst am Schluss auf

Von Jrene Luchsinger

Träge und mit wenig Kämpferherz starteten die Glarner auswärts ins Meisterschaftsspiel gegen die HC Eisbären aus St. Gallen. Ab Spielmitte und nach den ersten Glarner Toren kam die Freude am Spiel zurück in die Mannschaft. Leider zu spät, das Spiel gegen die HC Eisbären ging mit 11:2 verloren.

Vor Beginn des Spiels war allen klar, dass es am vergangenen Sonntagabend kein einfaches Spiel geben würde. Mit nur 11 Feldspielern und zwei Goalies traten die Junioren des Glarner EC gegen die HC Eisbären aus St. Gallen an. Sofort wurden die Glarner vom Gegner gefordert und bereits nach vier Minuten intensiver Abwehrarbeit wurde der Glarner Torhüter Björn Blumer zum ersten Mal bezwungen. Die Glarner arbeiteten konsequent weiter und kamen nur selten vors gegnerische Tor. Kurz vor Ablauf der ersten Glarner Strafe dieses Spiels konnten die HC Eisbären die Führung auf 2:0 erhöhen. Die Glarner liessen die Köpfe nicht hängen und versuchten ebenfalls zu Torchancen zu kommen. Diese kamen aber nur spärlich. Vielfach fand das Spielgeschehen in der neutralen oder in der eigenen Zone statt. Kurz vor Ende des ersten Drittels kam Frustration ins Glarner Spiel, als der Gegner die Führung auf 4:0 erhöhte.
Die Pause tat gut und das Glarner Team wollte im Mitteldrittel zeigen, was in ihnen steckt und die bereits gefallenen Tore vergessen. Das Vorhaben scheiterte aber kläglich, denn bis zur 23. Minute schossen die Gegner drei weitere Tore. Das anschliessende Timeout des Glarner Trainers Fabio Lutz war wie Balsam für die Mannschaft. Die Moral kehrte ins Team zurück und sie versuchten nun richtiges Eishockey zu spielen! Da waren sie auch weniger betrübt, als in der 27. Minute unglücklich der achte Gegentreffer viel. Danach kam eine starke Phase der Glarner. Versuchten sie doch vehement ein Tor zu erzielen. Dies gelang dem Stürmer Maurin Isler, welcher dem Gegner in der neutralen Zone entwischte und die Scheibe im Tor unterbringen konnte. Kaum wieder angepfiffen, gewannen die Glarner das Bully und Nic Luchsinger konnte, dank Zuspiel seines Bruders Jan, den zweiten Treffer erzielen. Der Jubel nach diesen beiden Toren war gross und kaum verhallt erhöhte der HC Eisbären auf 9:2.
Im Schlussdrittel zeigten sich die Glarner von ihrer besten Seite. Die Freude am Hockeyspielen kehrte plötzlich ins Team zurück. Das Publikum bekam viele schöne Spielzüge der Glarner zu sehen und dabei kam es immer wieder zu gefährlichen Aktionen vor dem Gegentor. Solche Spielzüge zauberten bei den Spielern ein Lächeln ins Gesicht. So macht Hockeyspielen Spass! Auch im Powerplay überzeugten die Glarner, welche viel Druck aufs Tor ausübten. Leider aber wie schon so oft in dieser Saison, war das Abschlussglück nicht auf Glarner Seite. Da machte es der Gegner besser, welcher im Schlussabschnitt nochmals zwei Tore erzielen konnte. Mit dem Schlussstand von 11:2 ging dieses Spiel verloren.
Wäre das Spiel in der Spielmitte gestartet worden, hätte das Spiel wohl anders ausgesehen. In den letzten 30 Minuten erzielte der Gegner lediglich drei Tore. Dies darum, weil die Glarner zu ihrem Spiel zurückfanden! Die Glarner müssen nun das Kämpferherz, die Moral sowie die Freude am Spiel aus dem 3. Drittel mitnehmen, um gegen die weiteren Gegner in der Meisterschaft bestehen zu können.

GEC schafft zum Ende der Hinrunde den Anschluss

Von Dominik Hauser

Nach dem kapitalen Fehlstart mit sechs Niederlagen in Serie, konnte die 1.Mannschaft des Glarner Eislaufclubs mit vier Heimsiegen die rote Laterne verlassen und den Zusammenschluss im Mittelfeld bewerkstelligen. Zum Jahresende kamen die ZSC Lions II zu Besuch ins Buchholz
Die Zürcher gewannen das Hinspiel ganz zu Beginn der Saison deutlich, wobei das Resultat mehr der schlechten Leistung des GEC und nicht der effektiven Stärke der Löwen zuzuschreiben war. Die Grossstädter konnten nämlich seither nur noch eine Partie gewinnen und sind ans Tabellenende abgerutscht. Der Glarner EC hingegen zeigt nach dem überaus harzigen Start definitiv aufsteigende Tendenz und konnte die letzten Heimspiele alle siegreich gestalten.

Dementsprechend ambitioniert trat das Heimteam nach Puckeinwurf auf. Alle drei Sturmreihen versuchten sofort mit läuferischem Einsatz Druck auf den Gegner auszuüben. Dies trug in der 12. Minute erste Früchte, als Zimmermann einen schnell ausgeführten Angriff erfolgreich abschliessen konnte. Kurz darauf war das Spiel jedoch für den Teambenjamin gelaufen, eine unglückliche Aktion resultierte in einer blutigen Nase beim Gegner und einem Restausschluss für den GEC. Trainer Faoro war also schon zu Beginn zu Umstellungen gezwungen. Diese verursachten etwas Konfusion auf der Bank, was sich umgehend auf der Anzeigetafel niederschlug. Zweimal konnte ein Zürcher Löwe ziemlich ungestört vor GEC-Hüter seine Kreise ziehen und seine Farben mit 1:2 in Front schiessen. Kurz vor Ende des Drittels entwischte Topscorer Elsener und konnte nur noch mit unlauteren Mitteln am Abschluss gehindert werden. Den fälligen Penalty versenkte der frühere 1.Ligastürmer dann abgebrüht zum 2:2 Pausenresultat.

Im Mitteldrittel änderten die Gäste ihre Spielweise als Antwort auf das Tempospiel der Einheimischen. Mit resolutem Körperspiel und harten Chargen versuchten sie so die 3.Ligisten aus dem Zigerschlitz aus dem Konzept zu bringen. Ganz zu Beginn des Abschnitts funktionierte dies noch nicht wunschgemäss, konnte doch Largo auf der Aussenbahn durchbrechen und einen knackigen Handgelenkschuss zur Glarner 3:2 versenken. Im Anschluss daran aber häuften sich die Strafen auf beiden Seiten und der Spielfluss ging abhanden. Insgesamt 18 kleine Strafen, sowie zwei Restausschlüsse sprechen eine eindeutige Sprache. Der ZSC konnte von der von ihr eingebrachten Härte jedoch nicht profitieren. Das Heimteam hatte weiterhin das Spiel mehrheitlich im Griff, einzig tendierte die Chancenauswertung gegen Null, sodass nach 40 gespielten Minuten die Anzeigetafel weiterhin 3:2 anzeigte.

Trainer Faoro mahnte seine Mannen in der Garderobe nochmals ruhig zu bleiben, keine unnötigen Scharmützel einzugehen und weiterhin mit einfachem, schnellem Spiel Druck auszuüben. Die Spieler hielten sich mehr oder minder daran, denn auch im letzten Spielabschnitt war die Kühlbox ein überaus gut besuchter Ort. Dies traf allerdings auch auf die Löwen zu. Eine der vielen Powerplaymöglichkeiten konnte dann Hauser 10 Minuten vor Schluss zur Zweitoreführung ausnutzen. Die Unterländer gaben sich jedoch nicht geschlagen und kamen keine zwei Zeigerumdrehungen später wieder zum Anschlusstreffer. In den letzten Minuten nahm die Hektik nochmals zu und die Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun, die Partie in geordneten Bahnen zu Ende zu bringen. Mit etwas Glück und viel Aufopferungsbereitschaft schaffte es der GEC den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten und feierte so den vierten Vollerfolg aus den letzten fünf Spielen. Mit den nunmehr 12 Punkten ist der Anschluss ans breite Mittelfeld geschafft, weisen doch die Drittplatzierten Rapperswil-Jona Lakers nur 5 Zähler Vorsprung auf. Mit weiteren Siegen in den nächsten Matches gegen direkte Tabellennachbarn besteht nun erstmals in dieser Saison die Möglichkeit, sich etwas vom Strich und dem Abstiegskampf zu distanzieren.


Glarner EC : ZSC Lions II 4:3 (2:2, 1:0, 1:1)
GLKB Arena Buchholz, Glarus. – 103 Zuschauer. – SR Hagen, Leitold.

Tore: 12. Zimmermann (Zehnder, Largo) 1:0. 13. Schildknecht (Staub) 1:1. 16. Heinzmann (Dell Avvocata/Ausschluss Zimmermann, Largo) 1:2. 19. Elsener (Penalty) 2:2. 22. largo (Ciprian, Zehnder) 3:2. 52. Hauser (Zehnder, Weyermann/AusschlussHeinzmann) 4:2. 53. Schildknecht (Weibel) 4:3.

Strafen: Glarus 8×2 Minuten plus 10 Minuten (Largo) plus 5 Minuten (Zimmermann) plus Spieldauer (Zimmermann), ZSC 10×2 Minuten plus 10 Minuten (Schildknecht) plus 5 Minuten (Pulice) plus Spieldauer (Pulice).

Glarus: Lutz Fabio; Zehnder, Weyermann; Müller, Freuler; Largo, Ciprian, Zimmermann; Anderegg, Noser, Beglinger; Elsener, Waldvogel, Hauser; Blumer.

ZSC Lions II: Markendorf; Lyner, Schildknecht; Heinzmann, Hochschorner; DellÀvvocata, Staenz, Staub; Weibel, Staub, Hess; Koch, Frigeri, Pulice.

Bemerkungen: Glarus ohne Schönfelder, Lutz Simon(beide verletzt), Bühler, Mettler, Stüssi, Bruhin (alle abwesend).


 

Nic Luchsinger kurz vor dem ersten Glarner Treffer. Foto: Tomas Jakober

Arg geschwächte GEC-Junioren mit viel Pech im Abschluss

Von Jrene Luchsinger

Kampfgeist und Wille war im Spiel gegen den EHC Wetzikon vorhanden. Doch viele Absenzen durch Verletzungen und Ferien verwehrten den Glarnern ein besseres Resultat. Die Partie ging mit 2:6 verloren.

Arg geschwächt mit nur zehn Feldspielern und einem Goalie traten die GEC Junioren kurz vor Weihnachten zu Hause gegen den EHC Wetzikon an. Mit doppelt so vielen Spielern lief der Gegner in der GLKB-Arena auf und der Glarner Torhüter wurde sofort geprüft und nach nur knapp 2 Minuten Spielzeit stand es schon 0:1 für die Gäste. Einige wenige Topchancen waren in den Startminuten bei den Glarnern auszumachen, welche aber nicht den nötigen Erfolg brachten. Da zeigte sich der EHC Wetzikon effizienter, erhöhten sie doch den Vorsprung in der 12. Spielminute auf 0:3. Ein Timeout bei den Glarnern wurde fällig – brachte aber nicht den nötigen Turnaround. Im Gegenteil gleich zwei Glarner Spieler mussten auf der Strafbank Platz nehmen. Das war kein gutes Omen, denn man kannte die Stärken des Gegners. Doch die Glarner behielten die Nerven und warteten auf einen Konter. Genau dies passierte! Nic Luchsinger entwischte allen und lief souverän aufs Tor los und platzierte die Scheibe satt ins rechte obere Eck und verkürzte somit nach Diskussionen auf 1:3. In der Folge lief es den Glarnern nicht nach Wunsch, verbüsste doch der Captain eine lange Strafe und schwächte so das Team. Es kam aber noch schlimmer, ein Stürmer musste mit Verdacht auf Hirnerschütterung ebenfalls das Eis verlassen und konnte kurz vor der ersten Drittelspause nicht mehr weiterspielen.

Kampf um die Scheibe. Foto: Tomas Jakober
Kampf um die Scheibe. Foto: Tomas Jakober

Zu Beginn des Mitteldrittels wehrten sich die Glarner tapfer gegen die gegnerischen Angriffe und erzielten die eine oder andere Torchance. Jedoch war es vor allem der Gegner, welcher Akzente setzte und die Glarner Verteidigung arg ins Schwitzen brachte. So war es nicht verwunderlich, dass der EHC Wetzikon die Führung auf 1:5 ausbauen konnte.

Die Gangart des EHC Wetzikon wurde im Schlussdrittel wieder viel ruppiger und dank dem, dass der Gegner viele Strafen absitzen musste, kamen die Glarner dazu ein wenig durchzuatmen. Das harte und schnelle Spiel hinterliess bei den Einheimischen seine Spuren, ging ihnen doch langsam der Atem aus! In der 49. Minute wurde der Glarner Torhüter vom Gegner zum 1:6 nochmals erwischt. Doch die acht verbliebenen Feldspieler gaben nicht auf und versuchten es immer wieder, die Scheibe im gegnerischen Tor unterzubringen. Leider klebte aber   viel zu oft nur Pech an der Scheibe und der Puck fand den Weg ins Tor nicht. Kurz vor Spielschluss bekamen die 148 Zuschauer einige hochkarätige Szenen bei beiden Teams zu sehen. Endlich stand das Glück auch auf Glarner Seite! Der Captain Tim Büttiker konnte, dank Zuspiel von Nic Luchsinger, die Scheibe am Torhüter vorbei in die Maschen zum 2:6 Schlussstand versenken!

Grosser Applaus gebührt den Glarnern – kämpften sie doch bis zum Umfallen und gaben nie auf! Mit vollzähligem Kader und weniger Strafen wäre der EHC Wetzikon durchaus schlagbar gewesen. Jetzt können sich alle Spieler über die Festtage und Neujahr von ihren Blessuren erholen und gestärkt in die weiteren Meisterschaftspartien steigen!


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Junioren:

Sonntag, 7. Januar 2018    SC Rheintal – GEC      17:15 Uhr    Sportanlagen Aegeten, Widnau

junioren_weinfelden_2017_12

Junioren: Starkes Kollektiv gegen den Leader

Von Jrene Luchsinger

Mit viel Herz und einer starken Mannschaftsleistung liebäugelten die Glarner mit einem Punktgewinn gegen den Leader SC Weinfelden. Doch trotz sehr guter Leistung ging das Spiel, nach einem Herzschlagfinale, knapp mit 8:9 verloren.

Mit viel Selbstvertrauen im Kopf starteten die Glarner in dieses Spiel, da konnte auch die starke Druckphase des SC Weinfelden zu Beginn die Einheimischen nicht aus dem Konzept bringen. Nach verbüssten Spielsperren stand auch wieder der Glarner Torhüter Björn Blumer zwischen den Pfosten. Die Glarner konnten sich schnell aus der Umklammerung des Gegners lösen und nutzten entsprechend die Konterchancen aus und gingen dank Captain Tim Büttiker in der 7. Minute in Führung. Leider konnten sich die Glarner nicht lange auf den Lorbeeren ausruhen. Es folgte die schlechteste Phase der Glarner Junioren. In Überzahl mussten sie gleich zwei Gegentreffer hinnehmen und gerieten mit 1:2 ins Hintertreffen. Sie kämpften aber weiter und nach schadlos überstandener Strafe, stieg die Moral im Team! Das nächste Überzahlspiel in der 13. Minute brachte die Wende. Dank guter Vorarbeit zwischen Nino Müller und Tim Büttiker konnte Maurin Isler zum 2:2 ausgleichen. Mit diesem Zwischenstand ging es in die Pause.

Kaum waren 2 ½ Minuten im Mitteldrittel gespielt, gelang dem SC Weinfelden ein Doppelschlag. Mit gleich zwei Treffern innert weniger Sekunden gingen sie mit 2:4 in Führung. Doch die Glarner bewiesen Stärke und gaben nicht gleich auf! Kaum eine Minute war verstrichen gelang Maurin Isler der Anschlusstreffer zum 3:4. Nur vier Minuten später war es wiederum Maurin Isler, welcher auf Zuspiel von Moritz Zimmermann und Fadri Gabriel den verdienten Ausgleich wiederherstellten! Die Glarner blieben dran, jedoch mussten auch sie einige Male die Strafbank hüten. In solchen Situationen mussten sie den Kopf bei der Sache haben und leisteten sehr gute Abwehrarbeit. Dabei war auch der Torhüter eine hervorragende Stütze des Teams, zeigte er doch einige sehr sehenswerte Paraden und hielt so das Team im Spiel!

Zu Beginn des Schlussabschnittes machte der SC Weinfelden gehörig Druck aufs Glarner Tor und war auch dementsprechend erfolgreich. Gingen sie doch kurz nach Wiederanpfiff mit 4:5 in Front. Nur mit einer kollektiven Mannschaftsleistung, konnten weitere Treffer abgeblockt werden. Das nächste Überzahlspiel bei den Glarnern brachte wieder den Ausgleich – Luca Ragnolini konnte auf Zuspiel von Maurin Isler die Scheibe im Tor versenken. Kaum war der Jubel verhallt, setzten die Gäste einen oben drauf und plötzlich stand es 5:7. Das musste erst mal verdaut werden. Der SC Weinfelden wurde aufsässiger. Doch auch nach dem 8. Treffer des Gegners, gaben die Glarner nicht auf. Sie glaubten an sich und im Getummel vor dem Tor konnte Jan Luchsinger vom Pass seines Bruders Nic profitieren und zum 6. Tor für die Glarner einschieben. In den letzten zwei Spielminuten ging es Schlag auf Schlag, erhöhten die Gäste doch wieder auf 6:9. Die Glarner glaubten aber fest daran, dass sie den Ausgleich schaffen würden. Maurin Isler konnte 1.02 Minuten vor Schluss den siebten Glarner Treffer bejubeln. Nur 11 Sekunden vor der Schlusssirene war es Eric Oliver Opatril, welcher auf Zuspiel von Maurin Isler die Scheibe im Tor versenkte. Leider kam diese Aufholjagd ein bisschen zu spät. Wer weiss, was passiert wäre, hätte die Partie noch ein paar Minuten länger gedauert. So ging das Spiel mit 8:9 gegen den Leader verloren.

Die Glarner bewiesen wiederum wieviel Potential in ihnen steckt. Bei diesem Spiel zeigten sie tolle Spielzüge, Moral und auch Köpfchen! Man darf gespannt sein, was die Zuschauer am kommenden Wochenende in der GLKB-Arena erwarten wird!


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Novizen:

Samstag, 23. Dezember 2017   17 Uhr   GEC – EHC Wetzikon   GLKB Arena, Glarus

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Bambini: Neue Herausforderung und offensives Teamplay

Von Lisa Alvarez

Am Samstag den 2. Dezember fuhren die Glarner Bambini mit gemischten Gefühlen nach Uzwil, Grund dafür waren die „Chlausumzüge“, welche an diesem Tag die sonst so zahlreiche Mannschaft halbierten. In der Aufstellung hiess es, man hoffe, dass alle aufgelisteten Spieler kommen könnten und ein Goalie sagte dankenswerterweise den Chlausumzug ab, so dass man mit zwei Blöcken und einem Goalie antreten konnte.

Schon der erste Match zeigte, dass alle Sorgen umsonst waren, die neu zusammengesetzten Blöcke, spielten als sei ihr Leben davon abhängig. Auffallend war, dass die jüngsten Spieler im Team sich ihrer neuen Verantwortung bewusst zu sein schienen und kämpften wie man es noch nicht gesehen hatte. Und so wurde das erste Spiel gegen den EHC Wallisellen mit 4:1 gewonnen.

Die Anweisungen der Trainer befolgten die GEC-Bambini vorbildlich. Foto: Lisa ALvarez.
Die Anweisungen der Trainer befolgten die GEC-Bambini vorbildlich. Foto: Lisa ALvarez.

Im zweiten Spiel mussten die Trainer umdenken, im Spiel neue Herausforderungen suchen und so wurden die zwei ältesten in jedem Block angehalten , keine Tore mehr zu schiessen, sondern nur noch Pässe zu spielen. Gesagt, getan! (Wenn das nur immer so klappen würdeJ) Ab sofort spielten die zwei „Grossen“ nur noch Pässe, erkämpften sich den Puck von neuem, brachten ihn vors Tor und spielten den Pass. Ihrer Umsetzung der Anweisung der Trainer ist es zu verdanken, dass fast jeder Spieler an diesem Abend ein Tor schiessen konnte. Zum Zuschauen, war es eine Augenweide, Teamplay wie es im Lehrbuch steht! So wurde auch dieses Spiel gewonnen und der Jubel über das 12:2 gegen Uzwil kam bei den Jungs und Mädchen aus tiefstem Herzen.

Das dritte Spiel gegen den EHC Frauenfeld war dann nicht mehr so ein Zuckerschlecken. Die gegnerische Mannschaft kämpfte deutlich härter als die zwei vorangegangenen. Immer wieder gingen die Frauenfelder in Führung, doch bis knapp vor Schluss konnten die Glarner immer wieder ausgleichen. In den letzten 5 Minuten schwand aber leider ihre Kraft und so mussten sie sich schlussendlich mit einem 7:9 geschlagen geben.

Trotz der knappen Niederlage im letzten Spiel, war es ein rundum gelungenes Turnier. Die Konzentration in der Garderobe, wirkte sich auf die Leistung auf dem Eis aus und dank offensivem Teamplay, strahlten zum Schluss alle Beteiligten. In diesem Sinne, können die Glarner Bambini hoffnungsvoll in die zweite Hälfte der Saison blicken, die gleich nach den Weihnachtsferien beginnt.

Grenzenloser Jubel nach dem Sieg. Foto Tomas Jakober

Lang ersehnter erster Saisonsieg der Junioren wurde Tatsache

Von Jrene Luchsinger

Das Publikum in der heimischen GLKB-Arena tobte, als das Spiel im Penaltyschiessen gegen den EHC Urdorf gewonnen werden konnte! Bis es aber soweit war, mussten alle Glarner Spieler hart arbeiten. Physisch und psychisch stimmte an diesem Abend alles zusammen – auch dank wenigen Strafen, tollen Paraden und guter Verteidigungsarbeit hiess der Sieger am Schluss mit 2:1 die GEC-Junioren!

Der EHC Urdorf war den Glarnern bestens bekannt, haben sie doch bereits zwei Spiele gegen dieses Team bestritten. Bei beiden Spielen gingen sie als Verlierer vom Eis. Dies wollten sie am vergangenen Sonntagabend ändern! Mit viel Elan starteten beide Teams ins Spiel und sogleich wurden auf beiden Seiten die Torhüter geprüft. Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen und fair. Nur je zwei Zwei-Minuten-Strafen mussten ausgesprochen werden. Bis zur Drittelspause blieb es torlos 0:0.

Gleich beherzt spielten die Teams auch im Mitteldrittel weiter, wobei die Glarner ein bisschen mehr im Scheibenbesitz waren. Ein paar Minuten lang konnten die Glarner auch in Überzahl spielen, doch das Powerplay des Heimteams überzeugte nicht. Der Torhüter des EHC Urdorf hielt seinen Kasten sauber! Ab Mitte des Spiels nahmen dann die Glarner das Zepter in ihre Hand und versuchten, dank ausgezeichneten Spielzügen den Gegner auszuspielen und zum Torerfolg zu kommen. Einige hochkarätige Chancen waren zu sehen, doch die gegnerische Verteidigung, aber auch der Torhüter verwehrten ein Glarner Tor. Dann klebte kurz vor Ende des Mitteldrittels auch noch Pech am Puck. Die Scheibe rutschte unter dem Torhüter durch und blieb unglücklich direkt auf der Linie liegen. Nichts war mit einem Torjubel auch nach 40 Minuten Spielzeit.

Die starke Phase der Glarner blieb auch im Schlussdrittel intakt. Sie hatten den Gegner im Griff und übten viel Druck aufs Tor aus. Leider aber mussten sie in der 46. Spielminute, nach Bullygewinn des EHC Urdorf, den ersten Treffer des Gegners hinnehmen. Dies schmerzte umso mehr, da die Glarner vorher in der Verteidigung alles richtig gemacht hatten. Das Time-out zu dieser Zeit durch das Trainerduo Fabio Lutz und Christian Zimmermann zeigte Wirkung. Statt die Köpfe hängen zu lassen und an sich zu zweifeln, spielten die Glarner ihr Spiel weiter. Jeder im Glarner Team kämpfte für den Anderen! Auch die sage und schreibe 149 Zuschauer honorierten das und unterstützten das Team lauthals! Leider klappte ein Tor im Powerplay nicht, doch endlich kam drei Minuten vor Spielende der erlösende Ausgleichstreffer. Janik Pöpl profitierte vom Pass durch Dominik Petrusic und lenkte die Scheibe ins gegnerische Tor. Das Tor war mehr als verdient für die Glarner – entsprechend wurde es auch bejubelt! In den letzten Spielminuten wurde es nochmals hektisch, denn beide Teams versuchten in der regulären Spielzeit das Spiel noch zu entscheiden. Doch nach 60 Minuten Spielzeit stand es 1:1, wiederum musste das Penaltyschiessen entscheiden. Vor Wochenfrist ging dieses verloren. Doch die Glarner Spieler zeigten viel Selbstvertrauen und die beiden ersten Schützen trafen das Tor. Der EHC Urdorf biss sich aber am Glarner Torhüter Rico Blöchlinger die Zähne aus und keine Scheibe fand den Weg ins Glarner Tor. Somit gewannen die Glarner das Spiel verdient nach Penaltyschiessen mit 2:1.

Dieser Sieg ist Balsam für jeden Spieler der GEC-Junioren. Jeder kämpfte für jeden, keiner kritisierte den Anderen – nur so kann man gegen starke Gegner bestehen! Die Glarner können sich nun zwei Wochen von diesem harten Spiel erholen, bevor sie dann gegen den zweitplatzierten SC Weinfelden auf Punktejagd gehen.


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC-Junioren:

Sonntag, 17. Dezember 2017   GEC – SC Weinfelden   19.45 Uhr Lido Aussenfeld, Rapperswil

 

mini_wetzikon_2017

Ein weiterer Sieg für die Minis

Von Beat Stüssi

Die aus Wetzikon angereisten Gäste blieben am Samtag gegen ein starkes einheimisches Team chancenlos.

Torjubel. Foto: Beat Stüssi
Torjubel. Foto: Beat Stüssi

Mit einem 8:1 Sieg bestätigten die GEC Minis ihre zurzeit starke Form. Dabei half ihnen auch, dass sich die Gäste häufig auf der Strafbank platzieren mussten und ihnen so schnell die Kräfte fehlten. Aber der Reihe nach. Nach dem ersten ausgeglichenen Drittel stand es 1:0 für den GEC, doch wurden bereits 3 Strafen gegen Wetzikon ausgesprochen. Dazu kamen im Mitteldrittel nochmals 4 und den Glarnern gelang in der 37. Spielminuten innerhalb rekordverdächtigen 6 Sekunden gleich die Tore 3 und 4. Damit war der Widerstand der Gegner gebrochen. Zwar gelang dem EHC Wetzikon in der 50. Minute noch der Ehrentreffer, aber die Glarner ihrerseits erzielten in diesem Drittel nochmals 3 weitere Tore. Somit reisen die GEC-Minis am kommenden Sonntag ungeschlagen zu ihrem nächsten Meisterschaftsspiel nach St. Gallen.

Ein schneller Glarner Angriff. Foto: Beat Stüssi
Ein schneller Glarner Angriff. Foto: Beat Stüssi
Glarner Verteidiger. Foto: Beat Stüssi
Glarner Verteidiger. Foto: Beat Stüssi