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Gestocher vor dem gegnerischen Tor.

Neo-Captain Gabriel führte die Minis via Dusche zum Sieg

Von Jrene Luchsinger

Den Tabellenletzten EHC Kreuzlingen hatten die Glarner von A – Z im Griff. Es kam nie Gefahr auf, das Spiel noch aus der Hand zu geben. Verdient verliessen sie als gefeierte Sieger die Bodensee-Arena mit 4:10.

Am frühen Samstagnachmittag reisten die Glarner zum letzten Auswärtsspiel der Saison nach Kreuzlingen. Die GEC-Minis traten ohne Maurin Isler und Nic Luchsinger (beide Einsatz bei den Novizen) an. Ausserdem fehlte der verletzte Captain Andrin Hagmann. Diese Absenzen wurden durch vier Moskito- Spieler ersetzt. Es war somit für alle klar, dass es wohl ein härteres Spiel gegen den Letztplatzierten als auch schon geben würde.

Das Spiel wurde mit 20 minütiger Verspätung, aufgrund von Funktionärsproblemen angepfiffen. Dies störte die Glarner keineswegs, sie legten los wie die Feuerwehr. Bereits in der 7. Minute erzielte Lukas Landolt auf einen Zuckerpass über 40 Meter von Nino Müller das 0:1. Die gegnerische Torhüterin hatte keinen Hauch einer Chance, diesen Slapshot zu parieren. Im Sekundentakt erspielten sich die Glarner Chance um Chance bis es in der zehnten Minute wieder klingelte. Der Rapperswiler von Osterroht erzielte auf Pass von Fadri Gabriel seinen ersten Saisontreffer für die Glarner. Es dauerte gerade einmal 70 Sekunden zum dritten Treffer der Glarner. Lukas Landolt stürmte, nach einem schönen Pass durch Hannes Jacober, über das ganze Feld und schloss mit einem satten Handgelenkschuss ab. Das Spiel wurde zunehmend härter, dies bekamen vor allem die Moskito-Spieler in Diensten der Minis zu spüren. Die Glarner liessen sich jedoch nicht einschüchtern und powerten weiter nach vorne. Der EHC Kreuzlingen jedoch kam gerade mal dreimal gefährlich vors Glarner Tor. Der Glarner Keeper Tim Schreyer parierte souverän. Kurz vor Ende des ersten Drittels erzielten die Glarner die Tore vier und fünf. Zuerst war es Mike Frei, welcher mit einem herrlichen Solo zum Tor einschoss. Wenige Sekunden später war es Mario Wyss, welcher auf Pass von Jim Baumgartner, zur klaren 0:5 Führung einschoss.

Die Pause tat den Glarnern offensichtlich nicht so gut wie den Einheimischen. Die ersten drei Minuten des zweiten Drittels verschliefen sie komplett. Die Mannschaft konnte sich beim Torhüter Tim Schreyer bedanken, welcher dem Gegner nur einen Treffer gewähren liess. In der Folge fingen sich die Glarner wieder und in der 26 Minute spielten sie erstmals Powerplay und schnürten den Gegner im Drittel ein. Mario Wyss profitierte davon und schloss einen Sololauf mit dem 1:6 ab. Die Glarner waren wohl zu lange im Freudentaumel, denn 14 Sekunden nach dem Glarner Tor konnte der EHC Kreuzlingen einen weiteren Treffer auf ihrem Konto verbuchen. Einen kurzen Spielunterbruch von zwei Minuten nutzten die Glarner für ein informelles Timeout, welches seine Wirkung nicht verfehlte. In der 32. Minute war es erneut Fadri Gabriel, welcher die Scheibe pfannenfertig auf Mario Wyss legte, welcher mit dem dritten persönlichen Treffer an diesem Abend das 2:7 markierte. Kurz vor Drittelsende erhöhte Lukas Landolt mit einem Gewaltsschuss auf 2:8.

Die Entscheidung war nun definitiv gefallen. Trotzdem liessen die Glarner nach dem Puckeinwurf beim Anpfiff im Schlussdrittel dem Gegner wieder viel zuviel Raum. Der EHC Kreuzlingen nutzte dies aus und erzielte den dritten Treffer. Diesen erneuten Treffer beantwortete Lukas Landolt gleich persönlich in der 54 Minute. Er erzielte innerhalb 8 Sekunden zwei weitere Treffer, einmal vorbereitet durch Jim Baumgartner und einmal dank einem sauberen Pass von Hannes Jacober. In der gleichen Minute erzielte der EHC Kreuzlingen vierten und letzten Treffer des Abends. Die letzten fünf Spielminuten gaben noch einiges zu reden. Emotionen kamen ins Spiel und Fadri Gabriel erhielt einen Spielausschluss. Die Emotionen mussten sofort unterbunden werden. Die Glarner liessen den Gegner nicht mehr ins Spiel kommen. Leider vergaben sie selber noch rund fünf hochkarätige Chancen. So konnte der GEC mit 4:10 als Sieger vom Eis.

Es war ein gutes und intensives Spiel, welches die Glarner eigentlich noch viel höher hätten gewinnen müssen. Am Schluss wurde den Glarnern drei Punkte mehr aufs Konto geschrieben und sie hatten einen Lukas Landolt in Topform, welcher sein Skorerkonto dieser Saison fast verdreifachte.

Nun müssen die Glarner die Form beibehalten, denn am kommenden Samstag wird der EHC Chur im Glarnerland zu Gast sein. Mit diesem Team haben die Glarner noch eine Rechnung zu begleichen. Darum ist es wichtig, wenn für das letzte Meisterschaftsspiel dieser Saison, alle Minispieler in Topform mit dabei sind.

Glarus‘ Siegesserie reisst gegen Sursee

Von Dominik Hauser

Das Fanionteam des GEC erreicht am letzten Wochenende ein Sieg und eine Niederlage. Dies stösst sie wieder unter den Strich.

Die Glarner Hockeyaner traten zu einer weiteren Doppelrunde mit dem Schwung aus drei Siegen aus ebenso vielen Spielen zuhause gegen den HC Zugerland an. Das Hinspiel konnte Glarus mit einer höchstens durchschnittlichen Leistung mit 8:7 nach Penaltyschiessen gewinnen, also sollte eine Verlängerung der Erfolgsserie durchaus im Bereiche des Machbaren sein.
Engagiert und mit viel Elan startete die Heimmannschaft, was sich auch sogleich auszahlte. Während in der Defensive der Abwehrverbund kompakt stand und dem Gegner das Leben schwer machte, zeigten sich die Stürmer kaltblütig. Zweimal Noser und einmal Zehnder, allesamt auf Zuspiel von Faoro, stellten das Skore auf 3:0 nach 20 Minuten. Im Mitteldrittel zeigten die Zuger Stiere dann jedoch ihre Hörner und bliesen zum Gegenangriff. Nicht umsonst stehen sie in der Rangliste weit vorne und stellen mit Mauderli auch den Ligatopscorer. Insbesondere bei nummerischer Überzahl spielten sie ihre Klasse aus und liessen Glarus kaum mehr aus der eigenen Zone. Durch zwei schnelle Tore kam der HCZ bis auf 2:3 an die Hausherren heran. Es war dann Routinier Mathias Lutz, welcher einen seltenen Konter mit einem Schlenzer Marke Lutz die Nerven der Spieler, Trainer und Zuschauer wieder etwas beruhigte. Ein ärgerlicher Scheibenverlust vor dem eigenen Tor ermöglichte den Gästen postwendend wieder den Anschluss herzustellen. Dabei blieb es vorderhand.
Als in der 54. Minute der etwas glückliche, jedoch nicht unverdiente Ausgleich fiel, schien der Match vollends zu kippen. Glarus wankte nun bedrohlich. Dass es nicht fiel, lag vornehmlich an der Disziplin Zugerlands. In den letzten 3 Spielminuten kassierten die Gäste satte 10 Strafminuten. Eine Gefahr bestand so für das Glarner Tor um Keeper Fabio Lutz also nicht mehr. Im Gegenteil, in der letzten Zeigerumdrehung konnte Simon Müller die doppelte Überzahl ausnutzen und zum vielumjubelten Glarner Siegestreffer einschiessen.

Auch gegen den EHC Sursee durfte auf ein positives Resultat gehofft werden, zuhause schlug der Glarner EC den damaligen Leader diskussionslos 6:1. Die Anfangsphase gestalteten beide Mannschaften ausgeglichen. Die Glarner verzeichneten dabei ein kleines Chancenplus. Ramon Streiff nutzte eine Möglichkeit in der 4. Minuten resolut aus und schoss seine Farben mit 1:0 in Front. Gegen Ende des ersten Abschnitts verspürte das Schiedsrichtergespann den Drang, etwas Unterhaltung in die Partie zu bringen. Innert kürzester Zeit schickten die beiden Unparteiischen gleich fünf Spieler aus dem Zigerschlitz in die Kühlbox, teilweise für haarsträubend kleinliche Vergehen. Die Innerschweizer auf alle Fälle sagten Danke und bewerkstelligten in einfacher und doppelter Überzahl gleich vier Tore. Mit dem 1:4 ging es in die erste Pause.
Trainer Zimmermann versuchte in der Garderobe den angestauten Frust seiner Akteure in positive Energie umzuwandeln. Am besten drangen seine Worte bis zu Ciprian und Largo durch, welche kurz nach Wiederanpfiff mit einem Doppelschlag den GEC wieder auf 3:4 herankommen und auf Punkte hoffen liess. Die Aufholjagd wurde jedoch immer wieder unterbrochen, denn die beiden Referees hatten wieder ihre Spendierhosen an und verteilten grosszügig zwei- und Zehnminutenstrafen. Zeitweise hatte Coach Zimmermann nur noch zwei Sturmlinien einsatzbereit, der Rest drängte sich auf der Strafbank aneinander. Dass Sursee das Powerplay beherrscht zeigten sie einmal mehr und erhöhten vor der zweiten Sirene wieder auf 5:3.
Im letzten Abschnitt kontrollierte der Gastgeber weitgehend das Geschehen. Glarus bemühte sich zwar redlich, hatte aber durch die vielen Unterzahlsituationen bereits zu viel Kraft verpufft. Der Sieg für den EHC Sursee geriet so nicht mehr in Gefahr.
Durch diese ärgerliche Niederlage, mit den gleichzeitigen Erfolgen der anderen Mannschaften um den Strich, rutschte die erste Mannschaft des GEC wieder auf einen Relegationsplatz. Es ist den Glarnern nun nicht mehr möglich, aus eigener Kraft das rettende Ufer zu erreichen. Um der Abstiegsrunde noch zu entkommen, muss Glarus im letzten Heimspiel drei Punkte einfahren und hoffen dass entweder der EHC Engelberg oder der HC Seewen ihrerseits verlieren.

 

Glarner EC : HC Zugerland 5:4 (3:0, 1:3, 1:1)
KEB Buchholz, Glarus. – 55 Zuschauer. – SR Kamer, Isler.
Tore: 8. Noser (Weyermann, Faoro) 1:0. 14. Zehnder (Faoro, Hauser) 2:0. 17. Noser (Faoro) 3:0. 23. Penzenstadler 3:1. 28. Benz (Brand, Blöchlinger; Ausschluss Zehnder, Mettler) 3:2. 31. Lutz Mathias (Müller Simon, Müller Jeremias) 4:2. 34. Walker (Benz, Kretz; Ausschluss Hauser) 4:3. 54. Blöchlinger (Mauderli, Hedberg) 4:4. 60. Müller Simon (Freuler, Müller Jeremias; Ausschluss Benz, Villiger) 5:4.
Strafen: Je 7×2 Minuten.
Glarus: Lutz Fabio; Weyermann, Bühler; Mettler, Freuler; Zehnder, Stüssi; Müller Jeremias, Müller Simon, Lutz Mathias; Noser, Hauser, Faoro; Largo, Ciprian, Kubli; Micheroli.
Zugerland: Vogel; Brand, Villiger; Blöchlinger, Sidler; Kuster, Kretz; Mauderli, Brügger, Walker; Penzenstadler, Hedberg, Benz; Mosimann, Amhof.
Glarus ohne Müller Dominique, Lutz Simon (beide verletzt), Anderegg, Streiff Aljoscha, Streiff Ramon (alle abwesend).

 

Glarner EC : EHC Sursee 3:5 (1:4, 2:1, 0:0)
Eishalle Sursee, Sursee. – 81 Zuschauer. – SR Hofstetter, Rüegg.
Tore: 24. Streiff Ramon (Müller Simon) 1:0. 15. Matter (Koalick) 1:1. 19. Iliev (Kiser, Schnyder) 1:2 20. Schnyder (Kiser, Distel; Ausschluss Streiff Ramon, Müller Simon) 1:3. 20. Iliev (Schnyder, Kiser; Ausschluss Müller Simon, Largo) 1: 4. 28. Ciprian (Largo) 2:4. 31. Ciprian (Largo) 3:4. 32. Distel (Ausschluss Streiff Aljoscha) 3:5.
Strafen: Glarus 17×2 Minuten, plus 3×10 Minuten (Müller Jeremias, Largo, Stüssi), Sursee 7×2 Minuten.
Glarus: Lutz Fabio; Zehnder, Bühler; Streiff Aljoscha, Stüssi; Weyermann; Müller Jeremias, Müller Simon, Streiff Ramon; Noser, Hauser, Faoro; Largo, Ciprian, Kubli; Micheroli.
Sursee: Nietlisbach; Kiser, Distel; Taiana, Koalick; Novi, Kronenberg, Matter; Roth, Iliev, Müller; Faden, Schnyder, Kiser.
Glarus ohne Müller Dominique, Lutz Simon (beide verletzt), Anderegg, Mettler, Freuler (alle abwesend).

Senioren haben den Klassenerhalt geschafft

Von This Leisinger

Mit einer wirklichen tollen Leistung schafften die GEC-Senioren am vergangenen Samstag den Klassenerhalt.

Ein Wechselbad der Gefühle durchlief das Team der ältesten GEC-Hockeyaner in den letzten drei Meisterschaftsspielen. Aber dies nicht nur in sportlicher sondern auch in gesundheitlicher Hinsicht. Bereits beim Auswärtsspiel gegen die Züri Wolves traten die Glarner nicht mehr mit drei kompletten Sturmlinien an und konnten dank frühen Toren – nach 31 Sekunden stand es bereits 2:0 für die Glarner – und einem 7:4-Vorsprung sich doch noch mit Mühe ins Penaltyschiessen retten. Hier zeigte Dieter Blumer keine Nerven und verwandelte den letzten Penalty zum Sieg. Der medizinische Niedergang nahm eine Woche später seinen Lauf. Erschwerend kam nun aber dazu, dass es auch sportlich nicht mehr lief. Im schlechtesten Saisonspiel verlor man gegen den gleichen Gegner zuhause 1:10. Neben der einfach schlechten Leistung der Glarner war wohl auch entscheidend, dass das Spiel nicht einmal mehr mit zehn gesunden Spielern beendet werden konnte.

Wer nun meint, dass eine zweiwöchige Pause den Glarner Oldies gut getan hat, liegt leider falsch. Bereits am Vortag des Spiels vom vergangenen Samstag war klar, dass man für das Auswärtsspiel in Aarau höchstens auf zwei Linien zählen konnte. Und das gegen den Zweitplatzierten der Gruppe! Ja gut dann schauen wir mal wie das lief. Denkste, den einige Stunden vor dem Anspiel ein weiterer Ausfall! Dominik Büsser hatte es erwischt. Ja und drei Stunden vor dem Anspiel musste auch Interimscoach René Schönfelder die Segel streichen. Schöne Aussichten! Wenigstens konnte Dieter Blumer als Center kurzfristig aufgeboten werden und die zehn wackeren Mannen mit Goalie Notter nahmen das Spiel mit dem Ziel in Angriff, mit Freude Eishockey zu spielen und es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen.

Man hatte fast das Gefühl, dass die unglückliche 3:4-Niederlage im Hinspiel noch in einigen Hinterköpfen herumlungerte, denn die Glarner gingen das Tempo der Hausherren mit, Nein sie forcierten sogar und gingen bis zur 10. Minuten verdient mit 3:0 in Führung, um dann gleich 8 Sekunden nach dem dritten Treffer den ersten Gegentreffer zu erhalten. Man musste den Aargauern an diesem Abend fast dankbar sein. Jedes Mal wenn die Glarner nur etwas nachliessen, erzielten die Gastgeber mindestens und sofort einen Treffer, was die Glarner wiederum veranlasste, sich ihrerseits zu steigern. Entsprechend schoss der GEC bis zur Drittelpause noch zwei Treffer – 5:1! Und gleich zu Beginn des Mitteldrittel hiess es schon 6:1. Es folgte postwendend die Erinnerung der Aarauer, dass sie nicht einfach so auf dem zweiten Tabellenrang stehen. Bis zur zweiten Drittelpause kamen sie bis auf 6:4 heran.

Eigentlich wäre jetzt eine ruhige Pause gut gewesen, in der man sich hätte sammeln und geordnet das letzte Drittel in Angriff nehmen können. Nein, aber nicht in dieser Situation und schon gar nicht an diesem Abend. Kurz vor Ende des zweiten Drittels schaute die Verletzungshexe wieder vorbei. Es traf Beni Müller, der mit einem aufgeplatzten kleinen Finger selbständig das naheliegende Spital aufsuchen musste. Die anderen mussten ja Eishockey spielen, da konnte keiner mit. Die Drittelpause verkam dazu, dass sich einige um die Erstversorgung der Wunde bemühten, die anderen die Aufstellung für das letzte Drittel diskutierten. Und so ging es mit dem absolut letzten Aufgebot ins Schlussdrittel und dieses konnten die Glarner mit viel Herzblut, Cleverness und Freude mit 4:1 für sich entscheiden. Elias Müller war es gegönnt, das Stängeli voll zu machen. Aber auch die sieben Tore der Sturmlinie Blumer / Schneider / Lutz sollen erwähnt werden. Am bestem war aber, dass alle an diesem Abend eine grandiose Leistung geboten haben und die spielstarken Aarauer nicht ins Spiel kommen liessen. Fürwahr, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Durch die Niederlage des SC Küssnach a.R. verfügen die beiden letztplatzierten Teams, zwei Runden vor Schluss je sechs Punkte Rückstand auf die Glarner. Und das ist, bei einer Direktbegegnung der beiden Mannschaften, nicht mehr aufholbar. Somit steht der Ligaerhalt der GEC-Senioren fest.

Moritz Kellenberger holt zum siebten Tor aus

Moskitos stutzten den Flyers die Flügel

Von Beat Stüssi

Mit einem 11:5 Sieg gegen die Kloten Flyers absolvierten die GEC Moskitos ihr letztes Heimspiel. Dabei legten sie das Fundament in der ersten Spielminute mit zwei Treffern.

Noah Blumer im Wettlauf mit dem Gegner
Noah Blumer im Wettlauf mit dem Gegner.

Vor über siebzig Zuschauern legten die Glarner einen Blitzstart hin und lagen bereits nach sieben Sekunden mit 1:0 in Front und weitere 48 Sekunden später bereits 2:0. Die Mannschaft wurde um vier Spieler der Piccolomannschaft ergänzt, welche in der höheren Spielklasse Luft schnuppern durften. Die Glarner traten geschlossen und bestimmt auf. Die Coaches Ruedi Bernegger und Dominique Müller schienen die richtigen Worte und Positionen für die Spieler gefunden zu haben. So ging das Toreschiessen weiter und nach dem ersten Drittel stand es 5:1. Vor Ende des zweiten Drittels liess die Konzentration nach und so konnten die Gäste aus Kloten zwei Tore erzielen. Noch einmal mussten die Coaches in der Pause Einfluss nehmen und so liessen sich die jungen Glarner den Sieg über den Tabellenleader nicht mehr nehmen.

Remo Stüssi beim Bully unter den Augen des Trainers
Remo Stüssi beim Bully unter den Augen des Trainers.

Aber was braucht es alles, damit ein solches Hockeyspiel der Moskitos (11-12 Jahre) durchgeführte werden kann? Natürlich mal ein Eisfeld und zwei Tore. Ebenso einen Eismeister, welcher für klares Eis sorgt. Zwei Mannschaften, vorschriftsgemäss ausgerüstet. Das heisst Helm mit Gitter, einen Halsschutz (beides bis zum 18. Lebensjahr obligatorisch), Brustpanzer, Ellenbogen- und Schienbeinschoner, Tiefschutz, Handschuhe, Stock und Schlittschuhe. Beim Torhüter kommt noch einiges mehr dazu. Zwei Schiedsrichter zeichnen sich verantwortlich, dass die Regeln eingehalten werden. Ein Zeitnehmer bedient die Uhr und ein Punkterichter führt die Mannschaftslisten und füttert das Computerprogramm von Swiss Ice Hockey, bei welchem alle Spiele online verfolgt werden können, mit Toren und Strafen. Riccola für die Coaches, damit diese auch nach dem Spiel noch sprechen können. Natürlich noch eine Hartgummischeibe, Puck genannt, die beim Gegner im Tor landen soll und zum Schluss das Beste! Die Küchen und das Gebäck der Mütter für die Zwischenverpflegung. Da geht mal ein anderer Geruch durch die Garderobe als verschwitzte Handschuhe und Trikots.

bambini_februar_2016

Raues Klima bei Bambini Turnieren

Von Lisa Alvarez

Bei den letzten drei Turnieren der GEC Bambinis herrschte ein weitaus raueres Klima als man es sich noch aus der ersten Saisonhälfte gewohnt war. Gegner in dieser zweiten Runde sind der EHC Urdorf, die Kloten Flyers und die GCK Lions.

Vor dem ersten Turnier herrschte riesiger Respekt vor den grossen Namen. Trotzdem liessen sich die Glarner Spieler nicht einschüchtern und kämpfen mit genau so viel Herzblut wie man es sich aus der ersten Runde gewohnt war. So konnte das Team von Bernardo Rhyner und Jürg Weber, welche ebenfalls bei jedem Turnier mit Leib und Seele mitfieberten, den einen oder anderen Sieg verbuchen. Und die am Saison Anfang doch recht hohen Siege der Gegner sind definitiv Geschichte. Das Turnierwochende, wo man zuerst in Frauenfeld und dann in Zürich zu Gast war, war sicher für viele Spieler der bisherige Saisonhöhepunkt. Sie spielten nicht nur bei herrlichem Frühlingswetter auf einem schönen Zürcher Aussenfeld, sondern man hatte auch das Gefühl, dass jeder Spieler ein Tor erzielen durfte. So hatten viele Spieler endlich den erlösenden Treffer, um den sie seit Oktober gekämpft hatten. Demensprechend sah man auch viel Jubel  und glückliche Kindergesichter.

Was sich in dieser zweiten Runde, neben den Siegen und den vielen Toren sicher auch verändert hat, ist das Spielklima. Es wurde viel verbissener gekämpft als noch in der ersten Runde und vor allem einige gegnerische Teams gingen ab und zu recht hart zur Sache. Da viel es den Glarner manchmal schwer, einen kühlen Kopf zu bewahren. Doch auch diese neue Herausforderung meisterten die jüngsten GEC Spieler mit Bravur und liessen sich nicht provozieren.

Wieder einmal musste man feststellen, dass sich diese im April 2015 erst zusammengewürfelte Mannschaft zu einem richtigen Team entwickelt hat. Es herrscht grosser Respekt zwischen den einzelnen Spielern, grosses Vertrauen in die Trainer und ein riesen Support seitens der Eltern. Der Spielfeldrand ist nicht selten mit vielen Eltern, Grosseltern, Onkeln, Tanten und Geschwistern gesäumt, welche ihr Team aus Leibeskräften unterstützen.  Und ich denke, dass viele Spieler dem baldigen Saisonende mit einem weinenden Auge entgegenblicken…

Fasnachtsstimmung bei den Eisläuferinnen

Fasnachtsstimmung bei den Eisläuferinnen

Das Montagstraining stand ganz im Zeichen der Fasnacht. Als Indianer, Clowns, Prinzessinen und vieles mehr haben sich die Läuferinnen sowie ihre Trainerinnen verkleidet.

Auch die passende Fasnachtsmusik gab es dazu. Die Kinder hatten sichtlich Spass an diesem etwas anderen Training.

Die verkleidetem Kinder und ihre Trainerinnen hatten sichtlich Spass an diesem etwas anderen Training.
Die verkleidetem Kinder und ihre Trainerinnen hatten sichtlich Spass an diesem etwas anderen Training.
Maurin Isler ist nicht zu bremsen

Minis zeigen ein ausgeglichenes und spannendes Spiel mit dem besseren Ende für den Gegner

Von Jrene Luchsinger

Grösserer Spielanteil, viel mehr Chancen als der Gegner – all dies nützte leider den Spielern der GEC-Minis nichts. Wurden doch viele Chancen durch den überragenden Torhüter des EHC Wetzikon zunichte gemacht. Man musste sich, trotz Chancenplus, dem Gegner mit 7:6 geschlagen geben.

Eine Woche vor den Sportferien wurden die GEC-Minis zum zweiten Mal früh am Morgen vom EHC Wetzikon empfangen. Vor Wochenfrist holten die Glarner ein 0:6 Rückstand auf, ging aber dennoch mit 6:7 geschlagen vom Eis. Dies wollte man nun ändern.

Die Glarner starteten sehr verhalten in die ersten Spielminuten. Das darf man sich bei einem Gegner wie dem EHC Wetzikon nicht erlauben. So kam es wie so oft, die Glarner Mannschaft geriet bereits in der fünften Spielminute in Rückstand. Dies war der Weckruf für die Glarner. Sie traten nun aufs Gaspedal und machten Druck im gegnerischen Drittel. Es folgte ein klares Chancenplus und man schnürte den EHC Wetzikon minutenlang ein. Der gegnerische Goalie Yanick Bosshard wehrte sich wie vor Wochenfrist mit Händen und Füssen und hatte etwas gegen den Ausgleichstreffer für die Glarner. In der 11 Minute war dann aber auch der starke Torhüter bezwungen. Erst netzte Lukas Landolt auf gute Vorarbeit von Fadri Gabriel zum Ausgleich ein und 43 Sekunden später erhöhte Mario Wyss nach einem Solo auf 2:1. Der GEC führte zum ersten Mal gegen Wetzikon – man war guten Mutes!

19 Sekunden nach Wiederanpfiff verschliefen aber sämtliche Glarner Mini’s auf dem Eis und Wetzikon konnte postwendend ausgleichen. Ein ärgerlicher und unnötiger Treffer, welcher Maurin Isler mit einem Hammer aus dem Slot in Unterzahl in der 17. Minute aber wieder vergessen liess. Die Glarner führten erneut mit 3:2. Aber auch hier wägten sich die Jungs zu früh in Sicherheit und liessen dem Gegner wieder viel zu viel Platz. Wetzikon nutzte das eiskalt aus und konnte 22 Sekunden später wieder ausgleichen.Das erste Drittel war ein auf und ab mit den besseren Chancen für die Glarner. Bei so vielen Torschüssen müssten einfach mehr Tore fallen. Mit dem 3:3 ging es in die Drittelspause.

Nur wenige Minuten alt war das Mitteldrittel und der EHC Wetzikon ging nach einer erneuten Unachtsamkeit der Glarner Defensive, wieder mit 4:3 in Front. Zwei Minuten später spielten sich jedoch Nic Luchsinger und Maurin Isler gekonnt durch die gegnerische Abwehr und Andrin Hagmann konnte zum Ausgleich einschiessen. Die nächsten sechs Minuten wurden leider wieder völlig verschlafen, so kam es wie es kommen musste, Wetzikon erzielte in der 28. und 32. Minute zwei weitere Treffer und zog vorentscheidend mit 6:4 davon.Rund 50 Sekunden nach dem 6:4 erzielte Mario Wyss nach einem erneuten Solo den viel umjubelten Anschlusstreffer zum 6:5. Dies weckte wieder Emotionen und auch den Kampfgeist bei den Glarner Junioren. In den restlichen sieben Spielminuten im zweiten Drittel spielte nur noch der GEC und kam zu dutzenden hochkarätigen Chancen. Der Wetziker Torhüter Yanick Bosshard wurde vier mal bezwungen, allerdings lag die Scheibe nicht im Tor, sondern prallte von der Torumrandung ab. Maurin Isler drei- und Nic Luchsinger je einmal waren für die Metalltreffer verantwortlich.

Nach einer guten zweiten Zweidrittels-Hälfte durfte man gespannt auf das Schlussdrittel sein. Die letzten Reserven wurden angezapft und die fittesten und kreativsten Spieler forciert. Es dauerte gerade mal 42 Sekunden bis Maurin Isler auf ein schönes Zuspiel von Nic Luchsinger ausgleichen konnte. Der GEC war wieder voll da und drückte nun vehement nach der erneuten Führung. Die Glarner spielten offensiv und kreierten Chance um Chance. Ein Wechselfehler der Glarner Defensive eröffnete dem EHC Wetzikon die Chance mit  drei zu einem Glarner Spieler auf den verlassenen Torhüter Tim Schreyer losfahren. Wetzikon erhöhte wieder auf 7:6.  Die Spieler des Glarner EC waren die restlichen 15 Minuten am Drücker, jedoch lief der gegnerische Torhüter erneut, wie im Spiel vor Wochenfrist, zu absoluter Höchstform auf und vernichtete sämtliche Abschlussversuche auf sein Tor. War er mal geschlagen, klingelte es wiederum ganze sechs Mal am Metall des Tores.

Die GEC-Stürmer geben im 3. Drittel den Ton an – leider aber ohne Torerfolg.
Die GEC-Stürmer geben im 3. Drittel den Ton an – leider aber ohne Torerfolg.

Man musste sich zum Schluss erneut mit 6:7 gegen einen clever aufspielenden Gegner geschlagen geben. Es wurde wie eine Woche zuvor den zu dutzenden vergebenen Chancen nachgetrauert. Besser machen können sie das aber am nächsten Samstag in Kreuzlingen. Dort gilt es, die zwei Niederlagen gegen Wetzikon vergessen zu machen!

Ein Ritual, der Schlachtruf vor dem Spiel

Moskitos – Niederlage nach gutem Spiel

Von Beat Stüssi

Mit  3 :1 verlieren die GEC Moskitos ein umkämpftes Spiel gegen den EHC Urdorf. Zeigten aber eine sehr gute Mannschaftsleistung und kämpften bis zum Schluss.

3 Gegner, kein Durchkommen für Nick Bürgi
3 Gegner, kein Durchkommen für Nick Bürgi.

Zu Beginn waren die Glarner Moskitos nur im eigenen Drittel mit der Verteidigung beschäftigt und hatten Mühe sich zu lösen. Erst nach 10 Minuten fanden sie in ihr Spiel und konnten nach 12 Minuten in Führung gehen. Dies hielt dann bis ins 2. Drittel an doch gelang dem Gegner, dem EHC Urdorf der Ausgleichstreffer. Pech hatten die Glarner als ihnen der Unparteiische den erneuten Führungstreffer aberkannte. Der gegnerische Torhütter konnte die Scheibe nicht blockieren und die Glarner nutzen die Verwirrung und versenkten die Scheibe im Tor. Aber eben, der Schiedsrichter hatte die Situation anders gesehen und gab den Treffer nicht. Sowohl die Interventionen des Capitains wie die des Trainers halfen nicht; das Tor zählte nicht!

Ob die grauen Haare des Co-Trainers von der Schiedsrichterleistung kommen.
Ob die grauen Haare des Co-Trainers von der Schiedsrichterleistung kommen.

Aber die jungen Glarner steckten diesen Entscheid weg und rannten weiter an. Leider gelang ihnen kein weiterer Treffer mehr. Sie mussten gar noch Zwei hinnehmen und verloren so dieses Spiel. Aber sie lernten, dass die Schiedsrichter die Chefs auf dem Platz sind und hätten die Hockeyhosen Taschen, hätten sie sicher die Faust darin gemacht. Da dies aber nicht der Fall ist, packten sie mit beiden Händen nach ihren Stöcken und spielten Eishockey. Bravo!

Shakehands nach dem Spiel.
Shakehands nach dem Spiel.

GEC verbucht den dritten Sieg in Folge

Von Dominik Hauser

3. Liga Eishockey. Die 1. Mannschaft des Glarner Eislaufclubs hält ihre Siegesserie aufrecht und besiegt in einem weiteren „6-Punkte“-Spiel die Löwen aus Zürich mit 5:3.

Im Hinspiel zeigten die Glarner eine ihrer schlechtesten Leistungen und verloren verdient mit 1:6, dieses Mal sollte es deutlich besser werden. Einerseits stand auf der anderen Seite ein direkter Konkurrent um den Abstieg gegenüber, andererseits lockte mit einem weiteren Sieg, den dritten in Folge, der erstmalige Sprung über den Strich.

Der Start gelang optimal. Gleich nach dem ersten Bully konnte sich der GEC in der gegnerischen Zone aufstellen und Ramon Streiff gelang mit dem allerersten Abschluss gleich das 1:0. Damit schien das Pulver jedoch bereits verschossen zu sein. Es gelang ihnen kaum mehr etwas Nennenswertes in der Offensive. In der Verteidigung stand man immerhin solide, sodass die knappe Führung stand hielt. In der 8. Minute gelang es den Zürchern, sich vor dem Glarner Tor festzusetzen und schlussendlich die Scheibe über die Linie zu drücken. Mit dem leistungsgerechten Unentschieden ging es in die Garderobe.

Falls einige Zuschauer das schnelle GEC-Tor aus dem ersten Drittel verpasst hatten, konnten sie dies im zweiten Drittel nachholen. Mit praktisch einer Kopie gelang wiederum Ramon Streiff wiederum 16 Sekunden nach Wiederanpfiff die erneute Führung. Dies war allerdings die einzige Gemeinsamkeit. Anders als im ersten Abschnitt verlor sich Glarus nicht mehr in ihrer Passivität, sondern versuchten gleich nachzulegen und das Spieldiktat zu übernehmen. Herauszuheben ist hier primär die erste Glarner Formation um die Gebrüder Müller und R. Streiff, welche des Öfteren grosse Unruhe in den Reihen der Gäste stifteten. Eine solche Verwirrung vor dem Gehäuse der Lions wusste Jeremias Müller auszunützen, in dem er eine herrenlose Scheibe aus dem Gewühl am GC-Keeper vorbei zur erstmaligen Zweitoreführung bugsieren konnte. In der Folge hatten die Glarner das Spiel im Griff. Bis zur letzten Spielminute vor der zweiten Pause. Zuerst entwischte Harzheim der Glarner Hintermannschaft und wenige Sekunden später glich Straub nach einem ärgerlichen Bullyverlust zum 3:3 aus.

Im letzten Drittel verstrich die erste Minute dieses Mal ereignislos. Nicht aber die 44. Da schnappte sich R. Streiff an der blauen Linie den Puck und hielt einfach mal drauf. Der Zürcher Torwart liess sich dar ob düpieren und Streiff durfte über seinen Hattrick freuen. Die GCK Lions steckten jedoch nicht auf und der Strichkampf nahm nochmals an Intensität zu. Gleich mehrere Male musste Micheroli im Gastgebertor in extremis retten und vorne verpassten es die Glarner Stürmer den Sack zuzumachen. Als letztes Mittel ersetzten die Lions ihren Torhüter und versuchten mit einem sechsten Feldspieler den Ausgleich doch noch zu erzielen. Wie so oft zahlte sich das dabei verbundene Risiko nicht aus und Simon Müller machte mit seinem Empty-Netter alles klar.

Durch diesen wichtigen 5:3 Erfolg gegenüber einem weiteren direkten Abstiegskandidaten grüsst der GEC nun erstmals seit Saisonbeginn oberhalb des Strichs. mit der kleinen Siegesserie von 3 Erfolgen hintereinander haben es die Glarner Hockeyaner nun wieder in ihrer eigenen Hand, den Klassenerhalt in der 3. Liga zu schaffen.

 

Glarner EC :GCK Lions 5:3 (1:1, 2:2, 2:0)
KEB Buchholz, Glarus. – 84 Zuschauer. – SR Romero, Kobza.

Tore: 1. Streiff Ramon (Freuler, Müller Jeremias) 1:0. 8. Schoch (Bisenz, Hungerbühler) 1:1. 21. Streiff Ramon (Mettler Roberto) 2:1. 29. Müller Jeremias (Mettler, Müller Simon) 3:1. 39. Harzheim (Bär) 3:2. 40. Straub (Schoch) 3:3. 44. Streiff Ramon (Müller Simon, Müller Jeremias) 4:3. 60. Müller Simon 5:3.

Strafen: Glarus 2×2 Minuten, GCK 6x2Minuten.

Glarus: Micheroli; Freuler, Mettler; Weyermann, Streiff Aljoscha; Bühler, Zehnder; Stüssi; Streiff Ramon, Müller Simon, Müller Jeremias; Faoro, Hauser, Noser; Ciprian, Kubli, Largo; Lutz Simon, Anderegg.

GCK: Maiwald; Baer Maurus, Baer Stefan, Straub; Grand, Geilinger, Gschwend; Marti, Schoch, Baer Daniel; Harzheim, Bisenz, Kozic; Lutz, Baer Andreas, Hungerbühler.

Glarus ohne Müller Dominique (verletzt).