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Captain Seraphin Ramhapp. im Angriff

Moskitos übernehmen Tabellenführung

Von Beat Stüssi

Nach einem hohen Sieg über den Partnerclub Rapperswil-Jona Lakers mit 1:13 übernehmen die Moskitos des Glarner EC die Tabellenführung in ihrer Gruppe.

Ohne zwei ihrer Stammspieler reiste die Mannschaft von Ruedi Bernegger und Dominique Müller mit nur neun Spieler nach Rapperswil. Harzig verlief das Startdrittel. Die Gegner spielten körperbetont und hartnäckig, kassierten dafür aber über die ganze Spielzeit sechs Strafen. So hatten die Glarner Mühe in ihr Spiel zu finden und konnten mit einem 1:2 in die erste Pause.

He häsch Du dr Puck gsi? (Seraphin Ramhapp und Remo Stüssi)
He häsch Du dr Puck gsi? (Seraphin Ramhapp und Remo Stüssi)

Diese schien aber gut getan zu haben und die Glarner trumpften auf. Mit vier Toren im Mitteldrittel und sieben Toren im Schlussdrittel wurde demonstriert, wer der Herr auf dem Eis war. Wie gut die Moskitos zusammenspielen und passen zeigt die Statistik. Jeder Spieler der Glarner schoss mindestens ein Tor! Ausser natürlich der Torhüter Gianluca Ragazzi, der nur einmal hinter die Torliine greifen musste und wieder bewies, dass er ein sicherer Rückhalt für die Mannschaft ist. Somit können die Moskitos am kommenden Samstag, 15. November um 17.00 Uhr den drittplazierten EHC Urdorf als Leader empfangen.

Nach getaner Arbeit: Die GEC-Moskitos freuen sich über ihren Sieg
Nach getaner Arbeit: Die GEC-Moskitos freuen sich über ihren Sieg.
Nati-B, nein Moskito B
Nati-B, nein Moskito B

 

Glarner EC misslingt die Heimpremiere

Im ersten Heimspiel der Glarner 3. Liga Hockeyaner folgte nach vierzig ausgeglichenen Minuten der Einbruch auf Seiten des GEC. Mit 2:6 ging die Partie zum Schluss deutlich an den SC Küssnacht am Rigi, während die Glarner beim Heimpublikum keinen überzeugenden Eindruck hinterlassen konnten.

Zum ersten Saisonspiel auf heimischem Eis empfing die Mannschaft von Trainer Christian Zimmermann den SC Küssnacht am Rigi im Buchholz. Die Schwyzer hatten drei ihrer fünf bisherigen Partien verloren, was die Glarner, nach dem Penaltysieg vom letzten Wochenende, auf einen weiteren Punktgewinn hoffen liess. Der Einstieg gelang dem GEC dann auch gut und man spielte munter nach vorn, was dem Gastgeber zunächst auch mehr Torchancen einbrachte. Dennoch war es Küssnacht, das in der 13. Minute zum ersten Torerfolg kam: Grätzer verwertete die Vorlage von Zürcher zum 0:1.

Schneller Ausgleich der Glarner
Nachdem bis zur ersten Pause keine weiteren Treffer mehr gefallen waren, verlor der GEC nach dem Wiederanspiel keine Zeit und kam durch Simon Müller nach 27 Sekunden zum 1:1-Ausgleich. In der Offensive vermochte Glarus auch in der Folge durchaus mitzuhalten, beim Spiel in der eigenen Zone waren aber deutliche Mängel auszumachen. Sobald Küssnacht mit Tempo ins Glarner Drittel eindrang, wurde es stets gefährlich. Oftmals stimmte die Zuordnung im Glarner Abwehrspiel nicht. Zwar musste GEC-Keeper Micheroli im Mittelabschnitt kein Gegentor hinnehmen, um sich von den Gästen abzusetzen hätte es aber im Schlussabschnitt eine Steigerung auf Seiten der Gastgeber gebraucht.

Küssnacht zog davon
Nachdem in den letzten zwanzig Minuten zunächst von den Unparteiischen auf beiden Seiten je ein Treffer aberkannt wurde, waren es dann die Küssnachter, die nochmals zulegen konnten. Der GEC schien mental nicht bereit für die spielentscheidende Phase, während die Gäste nun die Schwächen im Glarner Spiel ausnutzen konnten: Stefan Baggenstoss (47.) und Grätzer (48.) mit einem Doppelschlag, sowie Stalder in der 51. Minute erhöhten bis auf 1:4. Der GEC vermochte darauf nicht zu reagieren, erst nachdem der SC Küssnacht am Rigi durch Thomas Baggenstoss im Powerplay und Zürcher (beide 54.) mit zwei weiteren schnellen Toren bis auf 1:6 davonzog, schien nochmals ein Ruck durch die Heimmannschaft zu gehen. Zwar verkürzte Ramon Streiff fünf Minuten vor Spielende noch auf 2:6, um bei der Punktevergabe aber tatsächlich ein Wörtchen mitzureden, kam die Reaktion der Glarner eindeutig zu spät.

 

Glarner EC – SC Küssnacht am Rigi 2:6 (0:1, 1:0, 1:5)
Kunsteisbahn Buchholz, Glarus. – 98 Zuschauer. – SR Deflorin, Wolf.

Tore: 14. Grätzer (Zürcher, Huser) 0:1. 21. S. Müller (R. Streiff, J. Müller) 1:1. 47. S. Baggenstoss 1:2. 48. Grätzer (Zürcher) 1:3. 51. Stalder (Truttmann) 1:4. 54. T. Baggenstoss (Truttmann / Ausschluss M. Lutz) 1:5. 54. Zürcher (Huser) 1:6. 56. R. Streiff (S. Müller, J. Müller) 2:6.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Glarus, 8mal 2 Minuten gegen Küssnacht am Rigi.

Glarus: Micheroli, Bühler, Müller Dominique, Müller Jeremias, Müller Simon, Streiff Ramon, Zehnder, Müller Tobias, Lutz Mathias, Anderegg, Streiff Aljoscha, Freuler, Stüssi, Kubli, Ciprian, Largo, Lutz Fabio.
Glarus ohne Hauser, Faoro, (beide abwesend) und Lutz Simon, Mettler (beide verletzt). 

Küssnacht am Rigi: Brand, Müller, Truttmann, Huser, Frigeri, Mennel, De Marco, Baggenstoss Thomas, Zürcher, Stalder, Grätzer, Flury, Baggenstoss Stefan, Grüter, Fuchs Joel, Fuchs Yannick.

 

GEC siegt nach Überstunden erstmalig

Von Dominik Hauser

In einer verrückten, von vielen Toren und noch mehr Strafen geprägten Partie gewinnt der Glarner EC erstmals in der Saison 2015/16. Erstmals in dieser Spielzeit konnten die Glarner 3.Ligisten mit zwei Eistrainings in den Beinen zu einem Meisterschaftsspiel anreisen. Diese veränderte Voraussetzung plus die Motivation, endlich den ersten Sieg nach drei teilweise unnötigen Niederlagen einzufahren, versprach doch Einiges für den Auftritt in der Bossard Arena.

Die Heimstätte war zwar nicht restlos ausverkauft, doch was die anwesenden Zuschauer zu Gesicht bekamen war Spektakel pur. Weder der GEC noch der HC Zugerland weisen die stabilste Defensive auf, was ein Blick auf das jeweilige Torverhältnis verriet (beide Teams rangieren zuhinterst bei den Anzahl Gegentoren), dass jedoch gleich 14 Tore fallen würden, davon ging niemand aus. Doch der Reihe nach. Der Glarner Eislauf Club erwischte wie schon so oft in dieser Saison den schlechteren Start und musste den forsch und stilsicher auftretenden Zugern das Diktat überlassen. Bis zur Drittelshälfte musste Keeper Fabio Lutz bereits zweimal hinter sich greifen. Individuelle Fehler und fehlende Zuordnung ermöglichten dem Gegner das Skore zu eröffnen, wobei der zweite Treffer sogar bei einer Glarner Überzahlsituation fiel. Die Reaktion des Tabellenschlusslichts aus dem Glarnerland folgte jedoch postwendend. In den bis Dato besten 10 Minuten der gesamten Saison spielten sie den HCZ förmlich an die Wand. Ein erneutes Powerplay konnte Hauser zum Anschlusstreffer ausnutzen und ein bilderbuchmässig vorgetragener Konter der designierten Paradelinie um die Gebrüder Müller plus Ramon Streiff führte zum Ausgleich. Noch vor Ende des ersten Abschnitts lag der GEC nach einem etwas glückhaft abgelenkten Schuss von Stüssi erstmalig in Führung. Diese hielt bis zur Sirene stand.

Trainer Zimmermann ermahnte seine Spieler beim Pausentee, jetzt nicht nachzulassen und weiter für den Erfolg zu kämpfen. Einige Glarner nahmen die Ansprache jedoch etwas zu wörtlich, sodass auf dem Eis vermehrt Einlagen à la Morant und Rüfenacht, denn von Suri, Martschini & Co. zu sehen waren. Die vielen Strafen auf beiden Seiten führten dazu, dass der Spielfluss zwar arg in Stocken geriet, aber viel Platz auf dem Eis nun für beide Mannschaften zur Verfügung stand. Dabei zeigten sich die Zuger etwas kaltblütiger im Abschluss und drehten trotz einiger starker Abwehrreaktionen des GEC-Schlussmanns die Partie innert Kürze auf 3:5 aus Glarner Sicht. Eine 2 plus 2-Minutenstrafe gegen Steinmann wussten die Hockeyaner mit dem Fridolin auf der Brust jedoch resolut auszunutzen und glichen durch Kubli und Simon Müller wieder aus.

Auch das letzte Drittel bot beste Unterhaltung für die Freunde des Spiels auf der glatten Unterlage, ausser vielleicht für Anhänger der schwedischen Mauertaktik aus den 90er Jahren. Die Glarner führten durch Goals von Topscorer Ramon Streiff und Jeremias Müller bis kurz vor Schluss mit 7:5, konnten jedoch den Vorsprung nicht über die Runden bringen. Zwei ärgerliche Gegentore bedeuteten den erneuten Ausgleich. Ganz zum Schluss musste der GEC sogar noch froh sein, überhaupt in die Verlängerung zu kommen. Aufkommende Nervosität und etwas fehlendes Fingerspitzengefühl der Schiedsrichter führten dazu, dass der Glarner EC die letzten beiden Minuten der regulären Spielzeit in doppelter Unterzahl agieren musste. Auch mit etwas Glück, vor allem jedoch mit Willen und Aufopferungsgabe, es wurde sich in jeden Zugerschuss geworfen, verteidigten die Auswärtigen das Unentschieden bis zur Schlusssirene. Die fällige 5-minütige Verlängerung verlief zur Beruhigung des Nervenkostüms von Coach Zimmermann anschliessend relativ ereignislos, keine Tore, keine Strafen, ein Pfostenschuss des HC Zugerland. Im entscheidenden Penaltyschiessen erwiesen sich die Glarner als kaltblütiger und holten sich die ersten beiden Zähler der noch jungen Saison. Simon Müller und Kubli zeigten keine Nerven und versenkten ihre Versuche souverän, währenddessen Fabio Lutz deren vier entschärfte.

Mit dem verdienten Erfolg grüsst der GEC nun nicht mehr vom Tabellenende und darf am kommenden Samstag mit gestärktem Selbstvertrauen zum ersten Tanz im heimischen Buchholz bitten.

 

HC Zugerland : Glarner EC 7:8 n.P. (2:3, 3:2, 2:2, 0:1)
Bossard Arena, Zug. – 40 Zuschauer. – SR Mellert, Müller.
Tore: 6. Kücük (Steinmann, Blöchlinger) 1:0. 11. Mauderli (Hedberg; Ausschluss Brand!) 2:0. 14. Hauser (Anderegg; Ausschluss Kücük). 2:1. 15. Streiff Ramon (Müller Simon, Müller Jeremias) 2:2. 16. Hauser (Stüssi) 2:3. 24. Mauderli (Steinmann, Hedberg; Ausschluss Faoro, Müller Dominique) 3:3. 29. Amhof (Reszler, Mosimann) 4:3. 32. Kücük (Ausschluss Müller Dominique) 5:3. 34. Kubli (Ausschluss Steinmann) 5:4. 34. Müller Simon (Streiff Ramon; Ausschluss Steinmann) 5:5. 41. Streiff Ramon (Müller Simon, Müller Jeremias) 5:6. 55. Müller Jeremias (Müller Simon, Streiff Ramon) 5:7. 56. Brügger 6:7. 57. Brügger (Hedberg) 7:7. Glarus siegt im Penaltyschiessen 2:1.
Strafen: 12×2 Minuten gegen Zugerland, 15×2 plus 2×10 Minuten (Bühler) gegen Glarus.
HC Zugerland: Vogel; Brand, Fischer; Villiger, Blöchlinger; Kuster, Kretz; Mauderli, Brügger, Kücük; Walker, Hedberg, Benz; Mosimann, Resler, Steinmann; Amhof.
Glarus: Lutz Fabio; Müller Dominique, Bühler; Stüssi, Streiff Aljoscha; Müller Tobias, Zehnder; Streiff Ramon, Müller Simon, Müller Jeremias; Anderegg, Hauser, Faoro; Ciprian, Kubli, Largo; Micheroli.
Glarus ohne Mettler, Lutz Simon, Freuler (verletzt).

Anmeldung Glärnisch Cup 2016

Am Sonntag, 7. Februar 2016 führt der Glarner Eislaufclub auf der offenen Kunsteisbahn Buchholz den Glärnisch Cup 2016 durch.

Läuferinnen und Läufer können sich ab sofort via Anmeldeformular inkl. PPC für den Wettkampf anmelden.  Der Wettkampf wird als Breitensportkonkurrenz durchgeführt.

Die Anmeldungen sind bis zum 10. Januar 2016 einzusenden an:

Franziska Hauser
Riedernstrasse 26
8750 Glarus
oder per Email an: franziskahauser@hotmail.com

Detaillierte Informationen zu Kategorien, Wertung, Startgebühren, etc. sind in der Wettkampfausschreibung zu finden:

Wettkampfausschreibung

Der Glarner Torhüter Björn Blumer viel im Mittelpunkt des Geschehens.

Klare Niederlage der Novizen gegen den Leader

Von Jrene Luchsinger

Erstmals auf einheimischem Eis boten die Glarner vor allem in der Anfangsphase des Spiels dem Leader Thurgauer Eishockey Young Lions die Stirn. Leider aber genügte der grosse Kampfgeist und Wille des Teams nichts, um das Spiel ausgeglichener zu gestalten. Die Partie ging mit 3:14 verloren.

Unter Sternenhimmel wurde am späten Samstagabend das erste Heimspiel der GEC-Novizen im heimischen Buchholz angepfiffen. Die Glarner versteckten sich keineswegs und gestalteten die Partie im ersten Drittel ausgeglichen. Bereits in der 7. Spielminute musste dann jedoch der Glarner Torhüter Björn Blumer erstmals hinter sich greifen. Das Heimteam reagierte aber blitzschnell – dank schönem Zusammenspiel konnte Moritz Zimmermann auf Pass von Nic Luchsinger zum viel umjubelten 1:1 ausgleichen. Indessen nahmen die Glarner den Schwung mit und versuchten den freien Raum auszunutzen, welcher ihnen die Thurgauer Eishockey Young Lions boten . Leider konnte man die Verteidigung und den Torhüter zu wenig überlisten, um zu einem weiteren Torerfolg zu kommen. Eine erste heikle Situation mit ausgesprochener Strafe überstanden die Glarner bravourös. Eine weitere Strafe für die Glarner war dann aber eine zu viel. Der Gegner profitierte davon und ging mit 1:2 in Führung. Bis zur Drittelspause erzielten die Gäste ein weiteres Tor zum 1:3.

Zu Beginn des Mitteldrittels kommt es faustdick – die Thurgauer Young Lions verbuchen zwei weitere Treffer und gehen mit 1:5 in Führung. Obwohl die Glarner körperlich, aber auch zum Teil noch technisch, dem Gegner hinterher hinken, geben sie sich nicht auf. Dies wird mit einem zweiten Treffer durch Moritz Zimmermann, auf Pass von Maurin Isler, belohnt. Jedoch währt die Freude nur kurz, denn die Gäste können innert 14 Sekunden gleich zwei weitere Treffer auf ihr Konto schreiben. Wer dachte, dass das 2:7 für die Glarner der Genickbruch bedeute, irrte sich! Obwohl es ein Kräfte zehrendes Spiel war, versuchten sie, jede mögliche Chance auszunutzen, um vors Tor zu gelangen. Der Gegner aber blockte die Angriffe meistens vor der blauen Linie ab. Die Gäste nutzen in der 34. Minute eine Unterzahlsituation aus und gehen mit 2:8 in Führung. Dank tollem Kombinationsspiel der Glarner umjubeln die 58 Zuschauer nur eine Minute später frenetisch das dritte Tor der Glarner, welches durch Cyrill Patt auf Zuspiel von Nic Luchsinger erzielt wurde. Bis zur Drittelspause konnten dann beide Torhüter ihre Kasten sauber halten.

Im Schlussdrittel wurde das Spiel zunehmend härter und hektischer. Nicht weniger als 18 Minuten des Schlussdrittels mussten die Glarner in Unterzahl spielen. Nicht nur sie auch der Gegner nahm etliche Minuten Platz auf der Strafbank. Diese vielen Strafen führten dazu, dass der Gegner mehr Raum hatte und die Glarner Abwehr sich mit Händen, Füssen und Stock wehren musste. Dies war ein schwieriges Unterfangen! Trotz grossem Kampfgeist und Willen der Glarner Novizen mussten sie im Schlussdrittel den Thurgauer Eishockey Young Lions, sechs weitere Tore zugestehen. Klar und deutlich mussten sich die Glarner den Gästen mit 3:14 geschlagen geben.

Nun liegt es an den Glarner Spielern in den Trainings auf heimischem Eis alles zu geben, um für das Spiel vom kommenden Samstag gegen den EHC Illnau-Effretikon gerüstet zu sein. Dies wird keinesfalls ein einfaches Spiel. Die Mannschaft ist auf die Unterstützung des heimischen Publikums angewiesen!

Noah Blumer im Kampf um die Scheibe

Moskitos gewinnen auch zu Hause

Von Beat Stüssi

In einem ausgeglichenen Spiel erkämpften sich die Moskitos des Glarner EC einen 3:2 Sieg über den EHC Frauenfeld

Zum ersten Heimspiel der Moskitos wurden zusätzlich vier Spieler aus der jüngeren Spielklasse aufgeboten. Somit konnte Coach Ruedi Bernegger 3 Sturmlinien einsetzen und die jüngeren Spieler bekamen Gelegenheit sich an das Spiel über das ganze Feld heranzutasten und einzuleben. Es war dann mit Luca Bolanz ein Spieler der Piccolos, der die Glarnern nach einem torlosen ersten Drittel in Führung brachte.

Die Richtung stimmt - die Glarner greifen an.
Die Richtung stimmt – die Glarner greifen an.

Bis dahin hatten sich beide Teams gute Chancen erspielt aber beide Torhüter waren auf ihrem Posten und brachten die Stürmer fast zur Verzweiflung. Noch im zweiten Drittel gelang Frauenfeld der Ausgleich und Tomas Valkering nutzte eine Strafe des Gegners zur erneuten Führung. Doch reagierten die Frauenfelder prompt und nur 40 Sekunden später stand es 2:2. So ging es auch ins Schlussdrittel.

Rund zehn Minuten vor Spielende nahm der Glarner Coach sein Timeout und stellte seine Angriffslinien um. Die richtige Entscheidung? Bestimmt, denn bei einem schön herausgespielten Angriff gelang Moritz Kellenberger auf Pass von Finn Schärer der 3:2 Siegestreffer in der 52. Minute.

Dritter Sieg im vierten Spiel - das Motto des Sponsors scheint zu stimmen.
Dritter Sieg im vierten Spiel – das Motto des Sponsors scheint zu stimmen.
Sven Berger verriet beim Swiss Ice Hockey Day so manchen Profitrick.

Kleine Hockeyaner trafen Nationalliga-Profis

Beim vierten Swiss Ice Hockey Day schnürten am Sonntag Morgen im Buchholz 34 hockeybegeisterte Knaben und Mädchen zusammen mit vier Nationalliga-Spielern die Schlittschuhe.

Sven Berger (HC Ambri Piotta), Cédric Hächler (ZSC Lions), sowie Michael Hügli und Cedric Hüsler (beide SCRJ Lakers) führten die kleinen Hockeyaner zusammen mit Spielern des Glarner EC durch einen Geschicklichkeits-Parcours. Ob bei der Passfabrik, dem Ballon-Jonglieren, oder dem Penalty-Schiessen, es gab viel zu lernen und die Profis verrieten den einen oder anderen Trick.

In der darauffolgenden Spiel-Einheit jagte man in kleinen Teams gemeinsam dem Puck hinterher, bevor die Nationalliga-Spieler noch für Autogramme bereitstanden.

Besten Dank allen Teilnehmern und Helfern und natürlich den Profis für ihren Besuch beim GEC im Buchholz.

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Die GEC-Bambinis eröffneten die Saison mit ihrem Heimturnier

Bambinis eröffnen die Heimsaison

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte stellt der Glarner EC in diesem Winter eine eigene Bambini-Mannschaft. Die jüngsten Glarner Hockeyaner eröffneten heute die Saison im Buchholz mit ihrem Heimturnier. Zu Gast waren die Teams des EHC Lenzerheide-Valbella, des EC Wil und des EHC Frauenfeld.

Obschon sich die Glarner Bambinis den drei Gast-Mannschaften jeweils deutlich geschlagen geben mussten, war ihre enorme Spielfreude nicht zu übersehen. Für die richtige Motivation sorgen die Coaches Bernardo Rhyner, Jürg Weber und Jorge Alvarez. In jeder der drei Partien kamen die Glarner auch zu Torerfolgen, was jeweils für grossen Jubel auf der Bank, beim Trainertrio, sowie den zahlreichen Eltern und Zuschauern sorgte.

Die GEC-Bambinis bescherten dem Publikum, welches bei Sonnenschein die äusserst gute Stimmung im Buchholz geniessen konnte, einen rundum gelungenen Saisonstart auf heimischem Eis.

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Die Glarner Novizen versuchen den Gegner im Vorwärtsgang zu stoppen

Keine Punkte für die Novizen nach Doppelrunde

Von Jrene Luchsinger

Streng war es am vergangenen Wochenende für die GEC-Novizen. Gleich zwei Meisterschaftsspiele standen auf dem Programm. Gegner waren auswärts am Samstag der EHC Thalwil und am Sonntag der EHC Schaffhausen. Dabei resultierte kein Punktgewinn für die Glarner.

Spät Abends war Anpfiff in Thalwil. Doch die Glarner waren keineswegs müde, denn gegen den EHC Thalwil war die Chance da, Punkte zu holen. Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen, mit Chancen auf beiden Seiten. Gegen Ende des ersten Drittels nutzte der EHC Thalwil eine Unachtsamkeit der Glarner aus und sie gingen mit 1:0 in Führung. Die Antwort der Glarner kam im zweiten Drittel postwendend, denn Tim Büttiker konnte zum 1:1 ausgleichen. In dieser Phase des Spiels zeigten die Glarner ihr bestes Hockey. Sie versuchten ein zweites Tor zu erzielen und kamen immer wieder gefährlich vors Gegentor. Leider aber klebte das Pech am Puck. Mehr Glück hatten dabei die Gastgeber: wenige Sekunden vor der Drittelspause schossen sie glücklich zwei Tore zur 3:1-Führung. Die Glarner wollten in der Folge das Spiel drehen und unbedingt den Anschlusstreffer erzielen. Das Spiel wurde nun gehässiger und die eine oder andere Strafe musste ausgesprochen werden. Als dann noch in Unterzahl das vierte Tor für den EHC Thalwil fiel, glaubten die Glarner nicht mehr an einen Punktgewinn. Auch die vielen Überzahlminuten halfen nicht, das Spiel noch zu drehen. Dabei verloren sie das Spiel mit 4:1.

Nicht mal 24 Stunden später wurde zum nächsten Meisterschaftsspiel in der IWC Arena in Schaffhausen angepfiffen. Die Glarner hatten einiges vom vergangenen Abend wieder gut zu machen, wollten sie doch besser spielen und einige Tore erzielen. Motiviert kamen sie aufs Eis, merkten aber schnell einmal, dass der Gegner körperlich stärker war. Es musste ganze Abwehrarbeit geleistet werden. Dies gelang ihnen nur bedingt, führten die Gastgeber doch nach 17 Minuten bereits mit 4:0. Kurz vor Ende des ersten Drittels konnte Maurin Isler, dank einem satten Schuss aufs Tor, den ersten Glarner Treffer verbuchen! Beim Start ins Mitteldrittel versuchten die Glarner den Schwung gleich mitzunehmen. Dies gelang auch! Schoss doch Cardillo Levi auf Pass von Moritz Zimmermann das 4:2. Hoffnungsschimmer blitze auf – jedoch währte dies nicht lange und die Gastgeber gingen mit 6:2 in Führung. Die Glarner versuchten das Beste und rackerten wie die Wilden, um den Gegner in Schach zu halten. Deutlich bemerkbar wurde, dass den Glarnern das Eistraining noch fehlt, kamen doch etliche Pässe beim Mitspieler nicht an. Auch die Kombinationen gelangen nicht nach Wunsch. Hin und wieder nutzten sie, vor allem im Schlussdrittel, den Raum, welcher ihnen der EHC Schaffhausen bot, aus, um zu einem weiteren Torerfolg zu kommen. Der Torhüter hielt aber zu gut und verwehrte den Glarnern einen weiteren Treffer. So ging die Partie, nach weiteren zwei Toren des Gastgebers, mit 8:2 verloren.

Endlich können nun die GEC-Novizen ab dieser Woche auf dem heimischen Eis trainieren. Jede Minute Eistraining bringt nun die Mannschaft einen Schritt näher an die Teams und da liegt wohl durchaus auch bald ein Sieg drin. Nun findet am Wochenende das erste Heimspiel gegen den Leader Thurgauer Eishockey Young Lions statt. Hoffentlich mit viel heimischem Publikum!

swissicehockeyday_2015_teaser

Swiss Ice Hockey Day: Kleine Helden – Grosse Stars

2828Nach den letztjährigen Erfolgen, wird es auch dieses Jahr wieder einen Swiss Ice Hockey Day geben. Die vierte Austragung des nationalen Eishockeytags findet am Sonntag, 1. November 2015, statt. Auch der Glarner EC ist wieder dabei!

Speziell für diesen Tag wurde von Swiss Ice Hockey ein Baukastensystem entwickelt, welches allen Eisbahnen und Eishockeyclubs in der Schweiz kostenlos zur Verfügung steht.

Der nationale Eishockeytag richtet sich in erster Linie an nichtlizenzierte Knaben und Mädchen im Alter von vier bis zwölf Jahren, welche noch nie in Kontakt mit Eishockey gekommen sind. Auch Knaben und Mädchen der Erfassungsstufen ‚Bambini‘ und ‚Piccolo‘ können ebenfalls am Swiss Ice Hockey Day teilnehmen. Oberstes Ziel ist es, die Begeisterung und Freude fürs Eishockeyspielen unter den Teilnehmern zu wecken. Eishockey soll in der Schweiz eine weite Verbreitung finden.

Der Event startet um 09.00 Uhr auf der Kunsteisbahn Buchholz und dauert bis 12.00 Uhr.

Auch dieses Jahr werden wiederum Hockey-Cracks aus der National League anwesend sein. Cédric Hächler (ZSC Lions), Sven Berger (HC Ambri Piotta), Michael Hügli und Cedric Hüsler (beide SCRJ Lakers) werden alle teilnehmenden Knaben und Mädchen auf dem Eisfeld persönlich unterstützen! Natürlich sind auch Autogramme und Fotos mit den Hockey-Professionals möglich.

Ausrüstung
Alle Teilnehmer müssen einen persönlichen Helm (empfehlenswert Hockeyhelm mit Visier/Gitter oder Velohelm/Skihelm) und Handschuhe mitbringen. Diese Ausrüstungsgegenstände sind für die Teilnahme am Swiss Ice Hockey Day obligatorisch. Zusätzlich sind Ellenbogen- und Knieschoner empfehlenswert. Eine begrenzte Anzahl von Eishockeystöcken steht zur Verfügung.

Der Glarner EC freut sich auf möglichst viele Knaben und Mädchen, Besucher sind herzlich willkommen! Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen zum Swiss Ice Hockey Day sind unter www.swissicehockeyday.ch ersichtlich.