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Nadine Boselli uind Liv Knecht bei der Rigi Trophy im Mittelfeld

Liv Knecht (Kategorie Futurum A) und Nadine Boselli (Kategorie Jugend) klassierten sich am vergangenen Wochenende in Küssnacht beide im Mittelfeld. Liv Knecht konnte eine gute, wenn auch nicht ganz fehlerfreie Kür zeigen. Im sehr nahe zusammenliegenden Feld reichte dies nur zu Platz 11. Mit 20.43 Punkten verlor sie aber lediglich 2.33 Punkte auf die Siegerin.

Nadine Boselli realisierte mit 36.41 Punkten, trotz zwei grossen Patzern, eine neue persönliche Bestleistung. In der Schlussabwertung klassierte sie sich auf Rang 6 im Teilnehmerfeld von 9 Läuferinnen.

→ Resultate

u9-wollerau

Winterzauberturnier der U9-I in Wollerau

Höhen und Tiefen erlebten die Glarner-Hockeyaner am Turnier in Wollerau. Zwei Siege und eine Niederlage standen am Schluss des Turniers zu Buche. Eindrücklich war auch unter freiem Himmel, bei sogar teilweise leichtem Schneefall, ein Turnier zu bestreiten.

Von Mirjam Imhof

Im ersten Spiel gegen den EHC Urdorf legte der GEC los wie die Feuerwehr. Trotz der frühen Abfahrt aus dem Glarnerland (kurz nach 6 Uhr morgens) mit noch dem einen oder anderen müden Hockeyaner auf dem Rücksitz, führten sie schnell mit vier Toren Vorsprung. Es zeichnete sich ein eindeutiger Sieg ab. Zumal Tempo, Passspiel und Wille auf Seiten des GEC überzeugten und wohl niemand noch auf den Gegner gewettet hätte. Doch nach der Hälfte kam der EHC Urdorf immer mehr auf und es folgte deren Aufholjagd. Vor allem dank der hervorragenden Goalie-Leistung drehte sich das Spiel zum Schluss nicht vollends und es resultierte ein knappes Schlussresultat von 5:4 für den GEC.

Weiter ging es gegen das heimische Team dem EHC White Wolves. Wie schon im ersten Spiel starteten die Jungs um Trainerduo Rhyner/Weber furios. Auch hier schienen die Worte der Trainer einmal mehr gefruchtet zu haben. Schnell war man mit drei Toren in Führung. Aber auch hier nahm man zwischenzeitlich Tempo raus und wurde fahrlässig. Folge davon war, dass das Heimteam die drei Tore Rückstand schnell wieder ausglich. Die Trainer waren nun gefordert. Durch ihr ausgezeichnetes Aktivcoaching konnten sie ihre Jungs zum schnellen Reagieren bringen. So schossen die Glarner weitere Tore, so dass am Schluss doch noch ein deutlicher Sieg resultierte. Durch den Schneefall während dieser Partie – was zu einer eindrücklichen Stimmung führte – musste der Schnee vor dem dritten Spiel von der Eismaschine vom Eis geputzt werden.

Fanden die richtigen Worte für ihre Spieler: Die GEC.Coaches Bernardo Rhyner (links) und Jürg Weber (rechts).
Fanden die richtigen Worte für ihre Spieler: Die GEC.Coaches Bernardo Rhyner (links) und Jürg Weber (rechts).

Das letzte Spiel entschied dieses Mal der EHC Wetzikon für sich. Anders als noch vor einer Woche, waren die Wetziker diesmal das deutlich bessere Team. Obwohl der Goalie des GEC das Spiel mit teils Weltklasseparaden einigermassen offen halten konnte, war dann nach Spielhälfte die Gegenwehr definitiv gebrochen und man verlor das letzte Spiel klar. Sichtlich enttäuscht verlies man das Spielfeld.

Nur dem EHC Wetzikon mussten sich die Glarner geschlagen geben.
Nur dem EHC Wetzikon mussten sich die Glarner geschlagen geben.

Trotz der Niederlage im letzten Spiel konnten sich zahlreich aus dem Glarnerland angereisten Fans über ihre Schützlinge freuen. Einsatz, Ehrgeiz, Freude am Spiel und vor allem die Kameradschaft zeichnen mittlerweile dieses erfolgshungrige Team aus.

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Cup-Sieg im Tessin

Nachdem es die Glarner in dieser Saison bis in die dritte Cuprunde geschafft haben, durfte man am vergangenen Samstag bereits wieder die erste Cuppartie für die kommende Saison austragen. Man bekam es mit dem HC Blenio aus dem Tessin zu tun. Diese Mannschaft ist gespickt mit einigen ehemaligen Ambri-Piotta-Spielern. Der GEC war also gewarnt. Man wollte natürlich an den Leistungen im diesjährigen Cup anknüpfen, damit man wieder einen möglichst attraktiven, oberklassigen Gegner in die GLKB Arena holen kann.

Von Fabio Lutz

Vor dem Spiel waren die Aussichten allerdings getrübt. Das Aufgebot war geprägt von vielen Absenzen. Deshalb berief Trainer Patrick Faoro nicht weniger als sechs Junioren ins Aufgebot nach Biasca. Da kurzfristig auch noch der Topscorer krankheitsbedingt Forfait geben musste, stieg der Coach notgedrungen ebenfalls in die Hosen. So trat man die Fahrt ins Tessin mit zwölf Feldspielern an.

Das erste Drittel war vom gegenseitigen Abtasten geprägt. Die Glarner spielten gut und verzeichneten etwas mehr Möglichkeiten als die Südschweizer aus dem „Valle di Blenio“. Aufgrund dessen, dass der HC Blenio über viele Spieler im biblischen Hockeyalter verfügte (Unser Coach fühlte sich wohl für einmal auch nicht mehr so alt), versuchten die jungen Glarner ihr Tempo als Vorteil auszuspielen. Tore gab es im ersten Durchgang keine für die Handvoll Zuschauer, welche dem Spiel beiwohnten.

Im zweiten Drittel ging das Tessiner Heimteam schnell in Überzahl in Führung. Der GEC konnte aber reagieren und glich in der 25. Minute durch Gilles Kessler aus. Der Junior verwertete seinen Alleingang im Stile eines Routiniers eiskalt. Mit einem Doppelschlag innert knapp einer Minute durch Daniel Moreno und erneut Gilles Kessler konnte man bis zur Spielmitte mit 1-3 in Führung gehen. Der Anschlusstreffer der Südschweizer beantwortete Daniel Moreno, ebenfalls mit seinem zweiten Treffer, mit dem 2-4, welches das zweite Pausenresultat war.

Im letzten Drittel wollte man dieses Resultat natürlich unbedingt über die Zeit bringen. Der grosse Altersunterschied der beiden Teams (Durchschnittsalter Blenio 30, GEC 22 Jahre) schien sich mit Fortdauer der Partie fitnessbezogen auszuwirken. Der GEC wirkte stets etwas frischer und aktiver. In der 53. Minute machte Remo Largo mit dem wunderschönen 2-5 den Deckel drauf: Fadri Gabriel setzte mit einem magistralen Bandenpass Gilles Kessler ein, welcher quer zu Remo Largo schob und dieser nur noch einzunetzen brauchte. Die letzten Zweifel räumte Nino Müller gut drei Minuten vor Schluss aus, als er mit einem präzisen Hocheckschuss den sechsten Treffer markierte. Das Spiel war zwar entschieden, aber noch nicht vorbei. Der HC Blenio konnte noch ihrerseits den dritten Treffer erzielen. Das letzte Wort hatte aber der GEC in Person von Lukas Landolt, welcher praktisch mit der Schlusssekunde das Endresultat von 3-7 bewerkstelligte. Zum besten Spieler der Partie gekürt wurde Remo Largo, welcher sich dies im Stile eines „Duracell-Hasen“ redlich verdiente.

Die Fahrt nach Biasca hat sich auf jeden Fall gelohnt. Es war sowohl sportlich, als auch teambildend ein Erfolg. Man verbrachte eine gute Zeit während der Reise. Obwohl die Vorzeichen nicht optimal waren, wusste der junge GEC zu überzeugen. Die mitgereisten Junioren spielten alle sehr abgeklärt und trugen einen grossen Teil zum Erfolg bei. Hierfür gebührt Ihnen ein grosses Dankeschön. Die gesamte Mannschaftsleistung gilt es aber herauszustreichen. Alle haben Ihren Anteil an diesem Cup-Erfolg (Ausser vielleicht der Ersatzgoalie…). Der Start ins neue Jahr fiel bislang mit zwei Siegen aus zwei Spielen durchwegs positiv aus. Der Glarner EC möchte diese Serie nun weiter ausbauen. Am kommenden Wochenende gastiert man beim EHC Uzwil, um dieses Vorhaben umzusetzen. Mit neun fehlenden Stammkräften wird es aber bestimmt nicht einfacher. Es ist nun eminent wichtig, dass alle verfügbaren Kräfte in den Spielen und vor allem in den Trainings gebündelt werden können.


HC Blenio : GEC 3:7 (0:0, 2:4, 1:3)
Raiffeisen BiascArena, Biasca – 53 Zuschauer. – SR Ferrara, Di Pietro.

Tore: 22. Raguso (Leonardi; Ausschluss: Ragnolini) 1:0. 25. Kessler (Largo) 1:1. 29. Moreno (Büttiker) 1:2. 30. Kessler (Largo) 1:3. 34. Cocconi (Demuth; Ausschluss: D. Müller) 2:3. 35. Moreno (Büttiker) 2:4. 53. Largo (Kessler) 2:5. 58. N. Müller (Büttiker) 2:6. 59. Molone (Rossi. Leonardi) 3:6. 60. Landolt (Noser) 3:7.

Strafen: Glarus 3×2 Minuten, HC Blenio 2×2 Minuten
Glarus: Blöchlinger, Lutz Fabio; Müller Dominique, Müller Nino; Ragnolini, Faoro; Gabriel, Moreno; Largo, Büttiker; Kessler, Lutz Simon; Noser, Landolt.

Bemerkungen: Glarus ohne Jeret Anderegg, Daniel Mettler (beide krank), Philipp Hensler, Martin Ciprian, Moritz Zimmermann, Joel Küttel, Dominik Hauser, Joel Anderegg, Michael Freuler, Pascal Mächler, Marco Zehnder, Roberto Mettler und Peter Bruhin (alle abwesend).


Nächste Spiele 1. Mannschaft

EHC Uzwil : Glarner EC
Sa. 18. Januar, 20.30 Uhr, Uzwil

SC Herisau : Glarner EC
Sa. 25. Januar, 14.15 Uhr, Herisau

u20-illnau-2020

Ein Spiel zum Vergessen für das U20-Team

Kaum etwas passte im U20 Team zusammen. Leider konnte man die Leistung vor Heimpublikum nicht abrufen und ging mit einer 3:11 Niederlage gegen den EHC Illnau-Effretikon regelrecht unter.

Von Jrene Luchsinger

Am vergangenen Sonntagabend war der EHC Illnau-Effretikon in der GLKB-Arena zu Gast. Dabei wurde das Heimteam in den Startminuten regelrecht überfahren und musste bis zur zweiten Minute gleich zwei Gegentreffer hinnehmen. Man ahnte nichts Gutes, jedoch fingen sie sich wieder auf, zeigten sich spielerisch von der guten Seite und kreierten ihrerseits sehenswerte Angriffe. Dabei boten sich ihnen zweimal Powerplaymöglichkeiten, welche aber ungenutzt verstrichen. Dies gelang den Gästen besser, konnten sie doch in Überzahl die Führung auf 0:3 erhöhen. Beim Pfiff der Pausensirene stand es sogar bereits 0:4.

Die Glarner mussten in der Pause über die Bücher, jedoch gelang ihnen der Start in den Mittelabschnitt nicht besser. Innert Kürze zog der EHC Illnau-Effretikon mit 0:6 davon. Ratlosigkeit machte im Team die Runde – gegen den Zweitplatzierten hatte man bislang noch kein gutes Rezept gefunden. Aufgeben wollten sie nicht und versuchten ihrerseits offensiver zu spielen. Nach einigen misslungenen Abschlussversuchen aufs Gegentor kam kurz Freude auf, als in der 30. Minute Tim Büttiker die Scheibe eroberte, Nic Luchsinger den Puck zu Gilles Kessler weiterleitete und ihn im Tor unterbringen konnte. Doch nur knapp zwei Minuten später jubelten wieder die Gäste. Was die Gäste können, konnten die Glarner auch: eine Minute später verkürzte Fadri Gabriel auf Zuspiel von Gian Diethelm auf 2:7. Nach Spielhälfte schoben sich die Glarner selber ins out, als sie zu dritt auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Dies wäre nicht nötig gewesen, denn der Gegner nutzte dies kalblütig aus und baute die Führung auf 2:8 aus.

Schlechter konnte es nicht mehr kommen, dachte man sich… Doch weit gefehlt. Im Schlussdrittel passte beim Glarner Team wenig zusammen. Die Pässe kamen nicht an, zu viele unnötige Fehler waren zu sehen und leider auch keine Tore. Die Spieler wurden unzufrieden und dementsprechend hässig wurde das Spiel. Die Folge waren etliche Strafminuten bei beiden Mannschaften. Der Rhythmus ging völlig verloren und man gab das Spiel endgültig aus der Hand. Der EHC Illnau-Effretikon war klar das bessere Team und schoss im Schlussdrittel drei weitere Treffer. Die Glarner ihrerseits ersehnten den Schlusspfiff herbei. Kurz davor konnte im Glarner Team nochmals gejubelt werden. Maurin Isler spielte die Scheibe zu Nic Luchsinger, welcher damit Lukas Landolt bediente, welcher den dritten Glarner Treffer verbuchen konnte. Mit hängenden Köpfen verliessen die Glarner mit einer 3:11 Niederlage das heimische Eis.
Diese Niederlage muss nun sofort abgehakt werden. Die positive Energie muss schnellstmöglich wieder ins Team zurückkehren, denn am kommenden Wochenende haben die Glarner gegen den EHC Wetzikon noch eine Rechnung offen.


Nächstes Meisterschaftsspiel
EHC Wetzikon – Glarner EC
So. 19. Januar, 17 Uhr,  KEB Wetzikon

u9-urdorf-2020

U9 traten zum Turnier in Urdorf an

Das Turnier vom Sonntag, 12. Januar 2020 der U9-1 des Glarner EC in Urdorf gegen den EHC Wetzikon, den EHC Thalwil und das Heimteam EHC Urdorf war von durchzogener Leistung geprägt: Unentschieden, Niederlage, Sieg!

Von Mirjam Imhof

Obwohl die Glarner bereits in der zweiten Minute in Rücklage durch den ersten Treffer des EHC Wetzikon gerieten, schien es, als läge einiges drin. Ein motiviertes Spiel mit guter Goalieleistung nahm seinen Lauf. Durch einen schnellen Gegenstoss des Gegners nach einem Angriff des GEC gelang es den Wetziker ihre Führung auszubauen. Doch die Glarner Kids hielten sich ran, wirkten wach und zeigten schöne Pässe in die Mitte. Dadurch kamen sie zu einigen Torchancen, leider lange ohne Erfolg. Ein scharfer Pfostenschuss zeigte, wozu die Jungs fähig waren. Die Partie war weiterhin durch hohes Spieltempo geprägt. In der 23. Minute fiel das 0:3 für die Gegner. Die Zeit schritt voran, war – wie es zu Anfang den Anschein machte – überhaupt noch etwas möglich? Viele Schüsse aufs Gegentor waren zu berechenbar und wurden vom gegnerischen Goalie gehalten. Doch dann, grosser Jubel: Ein verdientes erstes Goal in der 27. Minute, gefolgt vom zweiten Treffer der Glarner in der letzten und dem Ausgleich zum 3:3 in der – wortwörtlich – letzten Spielsekunde! Bravo Jungs!

Die Partie gegen den EHC Thalwil mit prominentem Publikum (Leonardo Genoni, fünffacher Schweizermeister und Nationaltorhüter, dessen Sohn beim EHC Thalwil spielt) verloren die Glarner klar. Nach einem eher „gemütlichen“ Start schoss der Gegner nach weniger als zwei Minuten das erste Tor der Partie. Die Glarner erkämpften sich die Scheibe und glichen wiederum zwei Minuten später mit einem wunderschönen Zuspiel von der Seite vors Tor aus.Doch das liess der EHC Thalwil nicht auf sich sitzen, spielte die Scheibe schön heraus und traf wenige Sekunden später wieder ins Netz. Die Glarner wirkten zeitweise als würden sie noch dem Schlusserfolg von vorheriger Partie nachträumen. Immer wieder steuerten drei oder vier Spieler des GEC gleichzeitig auf einen Gegner und gaben so den Gegenspielern Raum. Dies führte dazu, dass weitere fünf Tore auf Seiten der Thalwiler verzeichnet werden konnten. Gegenangriffe blieben meist erfolglos, da der Goalie des EHC Thalwil fast jede Scheibe abwehrte. Einen Penalty konnte der GEC nicht versenken. Gegen Schluss schossen die Glarner noch ein Tor, verloren das Spiel aber deutlich.

Nach einem Unentschieden und einer Niederlage folgte im Schlussspiel gegen den EHC Urdorf ein Sieg.
Nach einem Unentschieden und einer Niederlage folgte im Schlussspiel gegen den EHC Urdorf ein Sieg.

Nach klaren Worten der beiden Trainer Weber/Rhyner griffen die jungen Hockeyaner im letzten Spiel gegen den EHC Urdorf noch einmal richtig an – mit Erfolg. Schon in der dritten Spielminute trafen sie ins Tor. Der Spielauftakt schien gelungen. Die Glarner spielten schön zusammen, erkämpften sich die Scheibe mit grossem Einsatz, schossen gezielt, nahmen präzise an und versenkten den Puck zwei weitere Male im gegnerischen Tor. Es folgte in der 17. Minute ein Treffer der Urdorfer. Damit musste sich der Gegner aber zufrieden geben; Der Glarner Goalie glänzte mit hoher Präsenz, stand gut und bewegte sich richtige. Die Glarnerschossen noch zwei Tore und gewannen die Partie 5:1. Die Freude bei den Spielern sowie beim Publikum war gross.

Danke Jungs! Es macht Freude zu sehen, wozu ihr auf dem Eis fähig seid!

Die Zuschauertribüne in Urdorf war gut gefüllt.
Die Zuschauertribüne in Urdorf war gut gefüllt.
glaernisch-cup-2020-header

Über 100 Läuferinnen und Läufer beim Glärnisch-Cup 2020

Der Glärnisch-Cup rückt näher. Am 2. Februar empfängt der GEC über 100 Eiskunstläuferinnen und  -läufer aus der ganzen Schweiz in der GLKB Arena. Wir freuen uns auf euch!


Zeitplan
Startliste


Austragungsort
GLKB Arena, Kunsteisbahn, Buchholzstrasse 65, 8750 Glarus

Datum
Sonntag, 2. Februar 2020

Organisator
Glarner Eislaufclub, 8750 Glarus

glaernisch-cup-2020-plakat


Breitensport

Ohne Stern
Elementeparcours, siehe Parcours ohne Stern

1. Stern
Elementeparcours, siehe Parcours 1*

2. Stern
Elementeparcours, siehe Parcours 2*

2. Stern
Kür: 2 Min.
Bedingung: 2. Sterntest bestanden

3. Stern
Kür: 2 Min.
Bedingung: 3. Sterntest bestanden

4. Stern
Kür: 2 Min.
Bedingung: 4. Sterntest bestanden

Interbronze
Mädchen: Kür 2½ Min.
Knaben: Kür 2½ Min.
Bedingung: Interbronze-Test bestanden

Bronze
Mädchen: Kür 3 Min.
Knaben: Kür 3 Min.
Bedingung: Bronze-Test bestanden

Intersilber
Mädchen: Kür 3 Min.
Knaben: Kür 3 Min.
Bedingung: Intersilber-Test bestanden

Silber
Mädchen: Kür 3 Min.
Knaben: Kür 3 Min.
Bedingung: Silbertest bestanden

Showprogramm
Mädchen: Kür 3 Min.
Knaben: Kür 3 Min.
Bedingung: kein Testzwang

Mädchen und Knaben werden getrennt bewertet.


SEV

SEV Mini Mädchen
gemäss Technischen Bedingungen SEV

SEV Jugend
gemäss Technischen Bedingungen SEV

SEV Nachwuchs
gemäss Technischen Bedingungen SEV

SEV Junioren
gemäss Technischen Bedingungen SEV

SEV Elite
gemäss Technischen Bedingungen SEV

Mädchen und Knaben werden getrennt bewertet.


Wertung
Geschlossene Wertung nach ISU-Wertungssystem.

Teststand
31. Dezember 2019

Anmeldung
Bitte schriftliche Anmeldung mit beiliegendem Anmeldeformular inkl. PPC bis am 31. Dezember 2019 senden an:
Jacqueline Piccinelli
Rastenhoschet 11
8752 Näfels
Telefon 079 261 43 05
tkeislauf@glarner-ec.ch

Startgebühr
CHF 50.00 für Parcours pro Läufer/in
CHF 80.00 für Kür pro Läufer/in
NEU: Die Startgebühr wird vom Glarner Eislaufclub direkt an den Club verrechnet. Spätestens bis am 15. Januar 2020 erhalten Sie von uns die Rechnung für ALLE Läufer/-innen von Ihrem Club, bitte bezahlen Sie pro Club den Ihnen verrechneten Betrag bis am 29. Februar 2020 ein.
Startgelder werden nicht zurk erstattet.

Planned Program Content Sheet
Alle Teilnehmer/innen werden gebeten, das Planned Program Content Sheet auszufüllen und bis spätestens 31. Dezember 2019 per Post oder in elektronischer Form an oben genannte Adresse zu senden.

Startliste/Rangliste
Die Startliste wird ca. 7 Tage vor dem Wettkampf an die teilnehmenden Clubs verschickt und unter www.glarner-ec.ch veröffentlicht. Ebenfalls wird die Gesamtrangliste auf www.glarner-ec.ch veröffentlicht.

Lizenzen
Auf Verlangen muss die gültige Lizenz vorgewiesen werden (Ausnahme Sternlikategorien).

Musik
Zugelassen sind nur CDs, beschriftet mit Namen, Club und Kategorie, jeweils mit nur einem Musiktitel pro CD.

Versicherung
Die Versicherung ist Sache der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Preise
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält ein Geschenk.

Bemerkung
Je nach Anzahl der Anmeldungen, erlauben wir uns, die Kategorien nach Alter aufzuteilen. Es können jedoch auch bei geringer Anzahl Kategorien zusammengelegt werden. Da die Startplätze begrenzt sind erlauben wir uns weiter, nur eine begrenzte Anzahl Läufer pro Club zuzulassen.

Auskunft
Jacqueline Piccinelli, Telefon 079 261 43 05 oder tkeislauf@glarner-ec.ch


Anmeldeformular

Planned Program Content Sheet

Elemente Parcours

u20-engiadina-2020

Dem U20-Team missglückt der Start ins neue Jahr

Richtig überlegen war der Leader Club Hockey da Engiadina nicht, doch leisteten sich die Glarner viel zu viele Fehler und konnten nicht ihr Potential abrufen. So ging das Spiel im Engadin relativ klar mit 7:1 verloren.

Von Jrene Luchsinger

Am vergangenen Sonntagnachmittag bestritt das GEC U20-Team das erste Spiel nach der Weihnachtspause. Kein einfacher Gegner stand auf dem Spielplan: Leader Club Hockey da Engiadina. Nach einer langen Reise nach Scuol gings auf dem Eis sofort schnell zur Sache. Irgendwie standen die Glarner neben den Schuhen und leisteten sich viel zu viele Stellungsfehler, welche das Heimteam Club da Hockey Engiadina, eiskalt ausnützte. Bereits nach sechs gespielten Minuten waren die Glarner mit 3:0 im Hintertreffen. Das Timeout der Trainer tat gut und plötzlich spielten sie sicherer und erarbeiteten sich so die eine oder andere Torchance. Die Gastgeber liessen auch nicht locker, so dass es der Glarner Abwehr nie langweilig wurde.

Im Mitteldrittel spielten beide Teams zu Beginn auf Augenhöhe. Dabei kamen auch die Glarner zu der einen oder anderen Torchance. Jedoch vermieste ihnen der gegnerische Torhüter mit super Paraden einen Erfolg. Ab Spielhälfte leisteten sich die Glarner viel zu viele Strafen, welches dem Spielverlauf nicht gut tat. Entsprechend wurde das Glarner Team bestraft, die Engadiner bauten die Führung bis Ende Mitteldrittel auf 5:0 aus.

Am Anfang des Schlussdrittels waren nur wenige Offensivaktionen bei den Glarnern zu sehen. Das Heimteam war am Drücker und erhöhte schnell einmal die Führung auf 7:0. Danach plätscherte das Spiel vor sich hin und die Engadiner nahmen Druck raus. So konnte endlich auch das Glarner Team schöne Offensivaktionen zeigen, welche durch einen Ehrentreffer belohnt wurde. Im Getümmel vor dem Tor waren es Gilles Kessler und Nino Müller, welche Nic Luchsinger eine tolle Vorlage boten, welche er zum einzigen Treffer versenken konnte. Weitere Topchancen der Glarner verstrichen ungenutzt, so dass das Spiel mit 7:1 verloren ging.

Das GEC U20-Team kann es nun am kommenden Wochenende besser machen, wenn der Zweitplatzierte EHC Illnau-Effretikon in der GLKB-Arena zu Gast sein wird. Vor Heimpublikum ist alles möglich!


Nächstes Meisterschaftsspiel der GEC U20
Glarner EC – EHC Illnau-Effretikon
So. 12. Januar, 19.45 Uhr, GLKB-Arena

gec-winterthur-2020

Neues Jahr, neues Glück für den Glarner EC

Obwohl die Feiertage und Silvester noch nicht allzu lange der Vergangenheit angehören, durfte sich unsere 3.-Liga-Mannschaft am vergangenen Samstag bereits wieder die Schlittschuhe schnüren. Gegner im zweitletzten Heimspiel der regulären Saison war der EHC Winterthur. Wie gegen die meisten anderen Mannschaften sann man sich auf Revanche einer im Hinspiel erlittenen Niederlage.

Von Fabio Lutz

Nach dem schwierigen letzten Jahr mit wettbewerbsübergreifenden acht Niederlagen in Folge, soll man nun wieder auf die Siegerstrasse zurückfinden. Mit nur einem Training in den Beinen, aber wohl noch dem einen oder anderen Weihnachts-Zusatzkilo auf den Rippen startete man in die Partie. Das erste Drittel war, obwohl keine Tore fielen, sehr ansehnlich. Auf beiden Seiten gab es zahlreiche Abschlüsse, wohl mit etwas Vorteilen für die Gäste aus Winterthur.

Im zweiten Drittel starteten die Glarner etwas verhalten und fanden sich bald in Unterzahl wieder. Die zürcher Oberländer drückten auch nach dieser Strafe auf den ersten Treffer der Partie. Doch dieser fiel positiverweise auf der anderen Seite. Die Glarner konnten sich aus dem Klammergriff befreien und Philipp Hensler nutzte eine 2:1-Situation kaltblütig aus. Es war auffallend, dass der GEC in der eigenen Zone sehr viel Druck auf den Gegner ausübte. In der 39. Minute hatte dann ein Winterthurer dennoch etwas Raum und glich zum 1:1 aus.

In Drittel drei verschärfte das Heimteam das Tempo. Je länger das Drittel dauerte, desto mehr hatte der EHC Winterthur den längeren Atem. Einige hochkarätige Chancen liessen die Gäste liegen und fanden sich in der 57. Minute in doppelter Unterzahl wieder. Das war die Chance für unsere Jungs, endlich den langersehnten Dreier einzufahren. Doch wenn der regelmässige Matchberichtleser etwas weiss, dann ist es der Fakt, dass der GEC hochdramatische und actiongeladene Finishs den romantischen Happyends vorzieht. Kaum war nämlich die erste Strafe für den EHC Winterthur abgelaufen, konnten Sie alleine auf das GEC-Tor losziehen und gingen mit 2:1 in Führung. Zu Spielen waren da noch 2:31. Es roch also wieder nach einer weiteren schwer verdaulichen Niederlage. Bei den Gästen wanderte aber noch einmal ein Spieler in die Kühlbox, und weil er da von einem immer noch sitzenden Teamkameraden empfangen wurde, durfte der GEC noch einmal doppelte Überzahl üben. Eine schöne Passfolge von Dominique Müller über Moritz Zimmermann schloss Jeret Anderegg mit einem präzisen Hammer zum viel umjubelnden Ausgleich ab. Beinahe hätte man noch den Sieg nach 60 Minuten geholt, doch man scheiterte noch vielversprechend kurz vor der Schlusssirene. Die Verlängerung musste entscheiden.

Auch in dieser bewiesen die Hausherren wenig Fingerspitzengefühl mit Ihren Supportern auf der Tribüne. Nach 30 Sekunden musste man in Unterzahl agieren. Winterthur drückte, Glaruswankte, fiel aber nicht. Mit spektakulären Rettungstaten und vereinten Kräften überstand man diese heikle Situation und durfte kurz darauf selber mit einem Mann mehr ran. Nach 63:15 erlöste da Dominique Müller mit einem brachialen Knaller die Gemüter, Nerven und Fingernägel aller anwesenden Glarnern. Es brachen alle Dämme. Man merkte förmlich, wie dieser Sieg den Jungs von Patrick Faoro gut tat.

Matchwinner Dominique Müller strahlte nach dem Spiel: «Ich war froh, konnten wir nach meiner dummen Strafe in der Verlängerung noch gewinnen. Für die Moral und das Selbstvertrauen ist dieser Sieg wichtig im Hinblick auf die bevorstehende Abstiegsrunde. Wir haben heute mit viel Disziplin, Kampf und einer starken Teamleistung gewonnen. Dies brauchen wir in den letzten vier Qualifikationsspielen ebenfalls!»

Für den GEC geht es nächsten Samstag mit der ersten Cuprunde weiter. Hierfür gastiert man im Tessin beim HC Blenio.


GEC : EHC Winterthur II 3:2 n.V. (0:0, 1:1, 1:1; 1:0)
GLKB Arena, Glarus – 97 Zuschauer. – SR Dirren, Wettstein.
Tore: 27. Hensler (Zimmermann) 1:0. 39. Ruf (C. Käser, F. Fries) 1:1. 58. F. Fries (C. Käser; Ausschluss: Rotta!) 1:2. 58. Je. Anderegg (Zimmermann, D. Müller; Ausschlüsse: Rotta, Schöbi) 2:2. 64. D. Müller (Zimmermann; Ausschluss: Kühni) 3:2.
Strafen: Glarus 5×2 Minuten, EHC Winterthur II 8×2 Minuten.
Glarus: Lutz Fabio, Blöchlinger; Müller Dominique, Anderegg Joel; Ciprian, Zimmermann; Mettler, Anderegg Jeret; Largo, Hauser; Noser, Hensler; Müller Nino, Ragnolini; Büttiker, Kessler, Freuler.
Bemerkungen: Glarus ohne Marco Zehnder (alle verletzt), Simon Lutz (Krank), Peter Bruhin, Roberto Mettler, Joel Küttel, Pascal Mächler und Daniel Moreno (alle abwesend).


Nächste Spiele 1. Mannschaft Glarner Eislaufclub
HC Blenio – Glarner EC
Sa. 11. Januar, 19:15, Biasca

bilanz-2019

Der GEC im Tabellenkeller

Es wurde zum Angriff auf die vorderen Plätze geblasen. Nach einer starken Saison schraubte man die Erwartungen beim Glarner EC im letzten Sommer hoch. Gut fünf Monate später macht sich Ernüchterung breit: Der GEC ist Tabellenletzter.

Von Fabio Lutz

Noch in der anderen Ostschweizergruppe schrammte der GEC knapp an den Plätzen für die Aufstiegsrunde vorbei. Die Euphorie und die Vorfreude auf die laufende Saison waren gross. Hinzu kamen wenige Abgänge und die Zuzüge von Philip Hensler (von Urdorf), Daniel Mettler und Joel Küttel (beide von Wetzikon). Doch in der Ostschweizer Gruppe 4 läuft es dem Glarner EC überhaupt nicht. Nach 13 gespielten Partien hat man noch keinen Sieg nach 60 Minuten eingefahren. Zu Buche stehen 11 Niederlagen und magere fünf Punkte. Der letzte Sieg datiert vom 28. Oktober. Für Leitwolf, Captain und Topscorer in Personalunion Jeret Anderegg sind die Gründe klar: «Für mich fehlt es an der Disziplin und dem Ehrgeiz. Ohne diese Attribute kann man nicht besser werden – als Einzelspieler und als Team nicht.» In den Spielen könne man seinem Team punkto Kampfeswillen aber keinen Vorwurf machen. «Klar kämpfen wir. Aber das allein reicht nicht. Wir müssen uns im taktischen Bereich verbessern. Und das können wir nur im Training».

Die Umteilung des GEC in die neue Gruppe scheint ebenfalls ein Grund für die anhaltende Baisse zu sein. Die Gegner spielen taktisch besser und deren Spieler haben meistens schon 1-2 Ligen höher gespielt, resigniert Anderegg und schiebt nach: «Wir müssen die Fehler nicht ausserhalb unserer Möglichkeiten suchen. Wir können das besser.» Auffallend sind die vielen knappen Niederlagen. Nicht weniger als fünf Mal verlor man mit einem Tor Unterschied. Ausserdem schaffte man es oftmals nicht, eine Führung über die Zeit zu retten. «Wir können ja Hockey spielen. Wir haben super Jungs und wir sind ein geniales Team. Aber wir müssen vor der eigenen Türe wischen und es nun ernst nehmen.»

Damit diese Saison nicht mit einem Abstieg gipfelt, fordert der junge Captain nun genau das. «Ich möchte, dass jedem klar ist was es braucht! Ich fordere Ehrgeiz, Disziplin und den Willen, da rauszukommen. In jedem Training und in jedem Spiel!» Von einem Abstieg möchte Anderegg aber nicht sprechen, auch weil es für das Team, den Verein und auch für ihn selbst einer Katastrophe gleichkäme. «Wenn wir in die Abstiegsrunde kommen, werden wir alle unser Bestes geben, damit wir oben bleiben. Ich bin überzeugt, dass wir nicht runter müssen. Auf jeden Fall müssen wir nach der Saison über die Bücher!»

Während den Feiertagen ist der Trainings und Spielbetrieb pausiert. Am 4. Januar steht das nächste Heimspiel gegen den EHC Winterthur an. Es wäre dem GEC zu wünschen, dass es im neuen Jahr erfolgreichere Resultate gibt.

Der Glarner EC wünscht allen besinnliche und frohe Feiertage sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ebenfalls bedanken wir uns bei der fantastischen Unterstützung und hoffen, diese auch im neuen Jahr in Anspruch nehmen zu dürfen!

stgallen-2019

Keine Weihnachtsgeschenke für den Glarner EC

Für das letzte Spiel des Jahres, durfte der GEC nach St. Gallen reisen. Der Absteiger aus der 2. Liga rangiert auf dem drittletzten Tabellenrang, hat aber bereits zehn Punkte mehr gesammelt als die Glarner. Um die Abstiegsrunde zu verhindern, wäre ein Drei-Punkte-Sieg fast schon Pflicht. Zudem wollte der GEC, welcher nur zu zwölft antrat, sich mit einem Erfolg ein Weihnachtsgeschenk und einen versöhnlicheres Jahresende bescheren.

Von Fabio Lutz

Im St. Gallerischen Lerchenfeld drückte man sogleich vehement auf das erste Tor der Partie. Man suchte energisch die Zweikämpfe und ging schnell in den Abschluss. In der 7. Spielminute wurde dies sehenswert belohnt. Philipp Hensler brachte seine Farben nach traumhafter Kombination mit Remo Largo und Simon Lutz in Front. Man wollte gleich nachlegen, wurde aber jäh zurückgebunden. In der zehnten Minute gelang es dem EHC St. Gallen mit einem Doppelschlag das Spiel zu Ihren Gunsten zu drehen. Man merkte aber, dass hier etwas zu holen ist. Nachdem ein vermeintliches Tor der Glarner nicht gegeben wurde (wohl auch korrekt), glich Remo Largo in der 20. Minute aus. In die Garderobe ging man dennoch mit einem Rückstand, da 5 Sekunden vor Drittelsende ein weiterer Gegentreffer hingenommen werden musste.

Durchgang zwei begann ebenfalls turbulent. Nach gerade einer Zeigerumdrehung wurde Captain Jeret Anderegg regelwidrig am Torabschluss gehindert. Der daraus resultierende Penalty wurde leider nicht verwertet – dafür baute St. Gallen in der 25. Minute Ihren Vorsprung aus. Die Glarner Antwort lieferte Daniel Moreno, welcher seine Farben kurze Zeit später wieder heranbrachte. Mit dem gleichen Rückstand trat man also den zweiten Gang zum Pausentee an.

Dieser schien gut zu tun. Im letzten Drittel war man etwas gefährlicher als die Hausherren und erarbeitete sich reihenweise gute Chancen. Als wiederrum Daniel Moreno eine Viertelstunde vor Schluss ausglich, war man auf Glarner Seite überzeugt, dieses Spiel zu gewinnen. Man erspielte sich eine Vielzahl an guten Abschlüssen, konnte aber vorerst keine in zählbares ummünzen. In der 49. Spielminute kam dann die sinnbildliche Szene für dieses Spiel: Simon Lutz scheiterte nach einem langen Pass unglücklich am der Torumrandung – praktisch im Gegenzug markierte St. Gallen die erneute Führung. Es war ganz getreu dem Motto: Wer Sie vorne nicht macht, kriegt sie hinten. Gut acht Minuten vor Schluss zogen die Ostschweizer Hauptstädter mit 6:4 davon. Der Mist war geführt. Zwar rappelte sich der Glarner EC auf und versuchte alles. Mehr als der Anschlusstreffer durch Jeret Anderegg lag allerdings nicht mehr drin. So verlor man dieses eminent wichtige Spiel mit 6:5.

Es ist wieder so eine bittere Pille für die Jungs um Coach Patrick Faoro. Aber dies entspricht diese Saison der Realität. Man kämpft und rackert, betreibt einen grossen Aufwand, um zu Toren zu kommen, kriegt aber im Gegenzug oft zu einfach Gegentore. Die rote Laterne wird also Weihnahten und Silvester im Glarnerland feiern. In den letzten fünf Spielen will man das Unmögliche möglich machen und der drohenden Abstiegsrunde entfliehen. Da sich dies sehr schwierig gestaltet, geht es darum, sich Selbstvertrauen und ein gutes Gefühl zu erarbeiten, welches man bei Eintreffen dieses Falles besitzen sollte. In der Klosterstadt gabs also keine Weihnachtsgeschenke für den GEC. Einzig Daniel Moreno wurde für seine Leistung zum Bestplayer gekürt und mit Schokolade prämiert. Ob diese ihm angesichts der Tabellensituation schmecken wird, steht in den Sternen.

Wir möchten uns bei allen Supportern, Helfern und Leuten rund um den GEC bedanken. Wir wünschen alle besinnliche und frohe Weihnachten, sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr. Eure Unterstützung ist absolute Weltklasse und wir freuen uns, diese auch im 2020 erfahren zu dürfen!


EHC St Gallen : GEC 6:5 (3:2, 1:1, 2:2)
Eissportzentrum Lerchenfeld, St. Gallen – 120 Zuschauer. – SR Kellenberger, Mosberger.

Tore: 7. Hensler 0:1. 9. Nekvinda (Sanz, Griga) 1:1. 9. Schmid (Wirth, Ulbrich) 2:1. 20. Largo 2:2. 20. Griga (Sanz; Ausschluss: D. Mettler) 3:2. 25. B. Wirth (Nekvinda) 4:2. 27. Moreno (Je. Anderegg, Hauser) 4:3. 45. Moreno 4:4. 49. Griga (Wohlgensinger; Ausschluss: D. Mettler) 5:4. 53. Schaffner (A. Wirth, Riederer; Ausschluss: Hensler) 6:4. 59. Je. Anderegg (Moreno, Hauser) 6:5.

Strafen: Glarus 7×2 Minuten, EHC St. Gallen 7×2 Minuten.

Glarus: Bruhin, Lutz Fabio; Müller Dominique, Anderegg Joel; Ciprian, Zimmermann; Mettler Daniel, Anderegg Jeret; Largo, Hauser; Lutz Simon, Hensler; Moreno, Noser.

Bemerkungen: Glarus ohne Rico Blöchliner, Marco Zehnder (alle verletzt), Roberto Mettler, Joel Küttel, Pascal Mächler und Michael Freuler (alle abwesend).


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Sa 4. Januar 2020, 19:45,  GLKB Arena, Glarus