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Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs ab 2. November

Nach gründlicher Prüfung der Situation und Absprachen im Vorstand, mit allen Stufenverantwortlichen und dem Anlagenbetreiber, haben wir entschieden den Trainingsbetrieb ab  Montag, 02.11.2020, wieder aufzunehmen.

Trainingsbetrieb
Die Wiederaufnahme gestaltet sich wie folgt:

  • Stufen Hockeyschule – U15 unverändert und ohne weitere Einschränkungen
  • Stufen U17 – 3. Liga den gesetzlichen Vorgaben angepasst (vgl. Richtlinien Trainingsbetrieb)
  • Stufe Senioren wird der Trainingsbetrieb eingestellt
  • die Torhütertrainings finden gemäss Planung ab dem 14.11. wieder statt
  • in welcher Form die Skillstrainings ab dem 14.11.2020 weitergeführt werden wird später kommuniziert.

→ Übersicht aller Trainingszeiten

Der Spielbetrieb bleibt für alle Stufen (inkl. Plauschmannschaft) bis auf Weiteres eingestellt.

Die Details zum Trainingsbetrieb sind aus den ergänzenden Weisungen ersichtlich.

Trainingszeiten
Um dem notwendigen Splitting Rechnung zu tragen, wurden für die 1. Mannschaft und die U20 je eine zusätzliche Trainingseinheit ermöglicht. Die übrigen Zeiten bleiben unverändert.

Garderobensituation
Bekanntermassen ist die Garderobensituation in der GLKB Arena suboptimal. Mit den Verantwortlichen versuchen wir laufend zu optimieren und mehr Platz zu schaffen. Es würde aber auch entlasten, wenn zumindest einige U9 und U11 Spieler bereits umgezogen zum Training erscheinen.

Schutzkonzept
Das COVID-19 Schutzkonzept  des Glarner EC wurde aktualisiert und ist strikte einzuhalten.

Wir nehmen die Pandemie sehr ernst und setzen darauf, dass alle Spieler mit hohem eigenverantwortlichem Handeln dazu beitragen diese gut zu überstehen. Wir sind aber auch davon überzeugt ist, dass die sportliche Betätigung – insbesondere in dieser ohnehin schon schwierigen Zeit – wichtig für das persönliche Wohlbefinden ist und einen nun noch wichtigeren Ausgleich zum anspruchsvollen Alltag schafft. Die Gesundheit der Spieler und Trainer hat oberste Priorität, dazu gehören aber auch Bewegung und die Ausübung seiner Leidenschaften im Rahmen des Machbaren. Wer sich nicht an die Vorgaben des Schutzkonzepts hält, wird vom Trainingsbetrieb ausgeschlossen.

Es soll sich niemand verpflichtet fühlen am Trainingsbetrieb teilnehmen zu müssen, wenn er/sie sich dabei nicht wohl fühlt.

Weitere Detailinformationen zum Trainingsbetrieb werden über die Stufenverantwortlichen kommuniziert.

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Glärnisch-Cup 2021 abgesagt

Im Zusammenhang mit der aktuellen Covid-19-Situation und der Unvorhersehbarkeit des weiteren Verlaufs haben wir uns schweren Herzens entschieden, die Planung des Events nicht weiter zu verfolgen und den Glärnisch-Cup vom 30. Januar 2021 abzusagen.

Die Entscheidung zu diesem Schritt ist uns nicht leicht gefallen, aber der Schutz und die Sicherheit von Athletinnen und Athleten sowie aller helfenden Personen steht für uns im Vordergrund und dies gestaltet sich mit unserer bestehenden Infrastruktur und den vorhandenen Räumlichkeiten als sehr schwierig. Somit lässt uns die Entwicklung der Covid-19-Situation leider aus jetziger Sicht keine andere Wahl.

Wir danken für das Verständnis und freuen uns auf den Glärnisch-Cup 2022.

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COVID-19 Schutzkonzept

In der GLKB Arena gilt eine generelle Schutzmaskenpflicht für alle Personen in allen Räumen. Einzige Ausnahmen sind die Spieler und Coaches während dem Spiel und den Trainings.

Die Trainings Stufen Hockeyschule – U15 sowie die Torhüter- und Skillstrainings an den Samstagen finden unter Einhaltung des bestehenden Schutzkonzepts statt. Die Stufenverantwortlichen U17 – 3. Liga organisieren ihre Teams so, dass in Gruppen von max. 15 Personen (inkl. Trainer) trainiert wird. Die Trainings der Stufen U17 – 3. Liga sind so zu planen und durchzuführen, dass es zu keinen Körperkontakten zwischen den Spieler kommt und die Abstände von 1.5m jederzeit eingehalten werden. Keine Trainings mit Zweikämpfen! Der Trainingsbetrieb der Senioren wird eingestellt.

Das nachfolgende Schutzkonzept des GEC, welches ab sofort Gültigkeit hat und so umgesetzt werden muss, enthält in verschiedensten Bereichen diverse Massnahmen, welche es durch euch umzusetzen gilt.

COVID-19 Schutzkonzept Trainings- und Spielbetrieb Glarner EC

Der Club zählt auf eure Unterstützung und Loyalität!

Für Fragen könnt ihr euch gerne an eure Headcoaches wenden.

Vielen Dank, dass ihr aktiv mithelft das Konzept erfolgreich umzusetzen und wir so hoffentlich eine gesamte Saison spielen können!

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«GEC on Ice» abgesagt

Aufgrund der COVID-19-Situation wurde die diesjährige Ausgabe von GEC on Ice abgesagt. Ob in dieser Saison noch ein Ersatzevent stattfinden wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht beurteilt werden.

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Rang 3 Für Zora Largo am Montalin Cup

In Chur beim Montalin Cup schaffte GEC-Läuferin Zora Largo den Sprung aufs Podest. In der Kategorie Elite Damen sicherte sie sich mit 107.92 Punkten den 3. Schlussrang. Nach dem Kurzprogramm belegte Zora den 4. Zwischenrang und konnte mit ihrer  Kür noch einen Platz gut machen.

Sehr gute Wertungen bekam Zora für die künstlerische Ausführung. Sie zeigte alle Pirouetten auf Level 4 und der Doppel Axel gelang ihr sowohl im Kurzprogramm, als auch in der Kür. Die Ausführung des Dreifach Salchow glückte in der Kür nicht ganz sauber,  war aber dennoch ganz auf rückwärts gelandet.

→ Resultate Montalin Cup 2020

 

sihf

Sofortiger Meisterschafts-Unterbruch auf allen Stufen des Amateur-Eishockeys

Die Covid-19 Taskforce der Regio League hat den sofortigen Unterbruch sämtlicher Meisterschaften auf allen Stufen des Amateur-Eishockeys beschlossen. Der Saisonunterbruch gilt für alle Aktiv-Ligen (MySports League bis 4. Liga), alle Frauen-Ligen, alle Ligen der Veteranen, Senioren und Division 50+ sowie alle Nachwuchsligen – ausgenommen die Leistungsstufen U20-Elit und U17-Elit.

Innerhalb der verschärften Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben inzwischen verschiedene Kantone ein Trainings- und Wettkampfverbot für Mannschaftssportarten im Amateurbereich und/oder die Schliessung von Sportzentren beschlossen. Eine Weiterführung des Meisterschaftsbetriebs in der Regio League ist unter den gegebenen Voraussetzungen kaum mehr umsetzbar.

→ Weitere Informationen

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Ein gutes Drittel reichte für die U20 nicht

Spiele gegen den EHC Wetzikon sind für die Glarner immer spezielle Spiele. So auch am vergangenen Sonntagabend zu Hause in der GLKB-Arena vor erwartet vielenZuschauern. Das U20-Team konnte das Potenzial nicht vollumfänglich ausschöpfen. Die Kollektivleistung des Teams war zu wenig überzeugend, somit ging der Derby-Sieg an den EHC Wetzikon.

Von Jrene Luchsinger 

Bereits beim Spielstart schenkten sich beide Teams nichts, wobei Wetzikon die tonangebende Mannschaft war. Im Getümmel vor dem Glarner Tor waren es auch die Gäste, welche die Oberhand behielten und mit 0:1 in Führung gingen. Das Spiel wurde in der Mitte des Drittels intensiver und das Heimteam kam besser ins Spiel. Dennoch war es der EHC Wetzikon, welcher eine Überzahlsituation ausnutzte und den zweiten Treffer verbuchen konnte. Die Glarner reagieren prompt und erzielen wenig später durch Nino Müller (Zuspiel Nicolai Botta) den Anschlusstreffer. Bis Drittelsende drehen die Glarner mächtig auf und kommen so zu mehr Spielanteil. Trotz Chancenplus bleibt ihnen der Ausgleich verwehrt.

Zu Beginn des Mitteldrittels können die Glarner nicht an die vorherige Leistung anknüpfen. Leider verhaspelten sie sich viel im Spiel, dies brachte zu viele Fehlpässe und Chancen für den Gegner. Auch im Überzahlspiel ging es nicht besser. Zwar gab es Torchancen, welche aber nicht genutzt wurden. Nach Spielmitte übernahmen die Gäste das Spieldiktat und die Glarner waren mehrheitlich mit Abwehrarbeit beschäftigt. Dank tollen Paraden des Torhüters Tim Schreyer hielten sie sich vorerst im Spiel. Knapp zwei Minuten vor der Drittelspause war der Druck zu gross und der EHC Wetzikon konnte ein weiteres Mal zum 1:3 jubeln.

Denkbar schlecht starteten die Einheimischen ins Schlussdrittel, denn nach wenigen Sekunden musste der Glarner Torhüter bereits das vierte Mal hinter sich greifen. Irgendwie waren die Glarner von der Rolle, wenig klappte und sie konnten sich kaum aus der eigenen Zone lösen. Da kam ihnen eine gegnerische Strafe gerade richtig, um durchzuschnaufen und selber wieder in Vorwärtsbewegung zu kommen. Endlich funktionierte auch wieder das Zusammenspiel und genau ein solches zwischen Jan Luchsinger und Stefan Schnyder war es, welcher den Glarnern den zweiten Treffer bescherte. Dies gefiel den Gästen überhaupt nicht und nach Faustkampf zwischen beiden Teams mussten einige Spieler beider Teams auf der Strafbank pausieren. Der EHC Wetzikon war aber immer noch tonangebend nutzte in der 55. Minute die Überlegenheit zur erneuten Drei-Tore-Führung. Das Spiel endete für die Glarner mit einer 2:5 Niederlage.

Für die Glarner heisst es nun nach vorne schauen und das Positive aus diesem Spiel mitzunehmen. Im Training kann nun mit dem Feinschliff begonnen werden, um in drei Wochen gegen den nächsten Gegner punkten zu können.


Nächstes Meisterschaftsspiel:

SC Herisau – Glarner EC  
So.
 8. November, 15.45 Uhr,  Kunsteisbahn Bergholz, Wil

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Lernresistent aber kampfbereit und erfolgreich

Am Sonntag traten die Glarner Eishockeyaner zum Rückspiel gegen die Crocodile Flyers aus Weinfelden an. Man wollte sich für die knappe Niederlage im ersten Saisonspiel revanchieren. Mit viel Selbstvertrauen aus dem deutlichen Heimsieg stellte man sich dieser Aufgabe.

Von Fabio Lutz

Zuerst etwas aus eigener Sache. Erstens: Captain Dominique Müller war trotz seines verfrühten Abgangs im letzten Spiel nicht gesperrt. Zum Glück ist der voreilige Verdacht des Chronisten nicht eingetreten. Zweitens: Daniel Moreno hat im letzten Spiel KEINEN Hattrick erzielt. Das Zählen gehört nicht zu meinen Stärken und bei 12 Toren kommt meine Dyskalkulie ab und an zum Vorschein. Ich möchte mich hier für jegliche schlechte Recherche, allfällige Fehlinformation und Polemik entschuldigen. Drittens: Die vielen Strafen gegen den Glarner EC werden mit einem internen Strafenkatalog sanktioniert. Entweder ist man lernresistent oder man plant üppige Teamferien auf Bora-Bora oder so.

Nun aber zum Spiel. Nach exakt 24 Sekunden spedierte Daniel Moreno das Spielgerät auf die Tribüne und wanderte dafür raus. Er hatte wohl jemandem auf der Tribüne einen Puck versprochen. Die Thurgauer kamen so früh zu einer Überzahl und tauchten gefährlich vor dem Glarner Tor auf. Mit guter Verteidigungsarbeit gelang es aber, die brenzligen Situationen zu meistern. Man fand im Anschluss besser ins Spiel. Nach zehn Minuten stocherte Jungspund Tim Büttiker so lange nach, bis der Puck im Tor der fliegenden Krokodile lag. Blöderweise hatte der Torhüter die Scheibe blockiert. Dem Gegner gefiels nicht, Büttiker gewann das «Tete-a-Tete» mit einem Thurgauer und der Schiri annullierte den Treffer. Gleich im Anschluss jubelten die Gastgeber. Ein unglückliches Eigentor vom sonst solide spielenden GEC-Keeper liess die Hausherren jubeln. Mit dem 1:0-Rückstand ging man in die Pause.

Der Beginn ins Mitteldrittel war wenig berauschend. Es schlichen sich viele Fehler und Unkonzentriertheiten ein. Einen solchen nutzten die Thurgauer und bauten Ihre Führung auf 2:0 aus. In solchen Spielen folgte oft ein kollektives Auseinanderbrechen. Heute aber war es ein Weckruf. In der 30. Minute traf Daniel Moreno, in Überzahl, nach der Tribüne auch das Tor zum Anschluss. In der 37. netzte Gilles Kessler, ebenfalls in Überzahl, zum Ausgleich ein. Kommen wir zurück zum unsäglichen Thema Strafen. Joel Küttel fasste kurz vor Drittelsende eine solche. Eine «Nettigkeit» in Richtung Unparteiischer verlängerte Küttels Aufenthalt in der Kühlbox um weitere zwei Minuten. In Weinfelden erhielt der Kaltbrunner allerdings keine Wolldecke. Man wehrte sich also wieder einmal zu viert gegen einen neuerlichen Rückstand. Nach 40 Minuten stand es 2:2.

Im letzten Drittel kam man besser aus den Startlöchern. Küttel kam wieder zurück, der GEC durfte in Überzahl spielen und Topscorer Jeret Anderegg schoss die Gäste ein erstes Mal in Front. Leider hielt diese nur zwei Minuten, dann glichen die Crocodile Flyers aus. Für die letzten 15 Minuten war Spannung vorprogrammiert. In der 52. Minute tankte sich Philipp Hensler unwiderstehlich durch, bediente vor dem Tor den aufgerückten Michael Mettler, welcher zum vierten Treffer einnetzte. In den letzten Minuten glich das Spiel einer Abwehrschlacht. Daniel Moreno schoss noch einmal eine Scheibe auf die Tribüne und erschwerte damit denn Schlussgang für seine Farben. Wieso Moreno die Tribüne mit Pucks fütterte, konnte im Anschluss nicht restlos geklärt werden. Er war selbst ratlos und kommentierte seine Aussetzer mit «Das isch mer imfall noch niä passiert. Ich bin untröschtlich!» Den Zuschauern wird bald neben einer obligatorischen Schutzmaske auch ein Helm mit Vollvisier empfohlen, wenn Moreno sein Korn nicht sauber eingestellt hat. Die Glarner kämpften, rackerten und warfen sich heroisch in die Schüsse. So konnte mit vereinten Kräften ein wichtiger Sieg nach 60 Minuten gefeiert werden.

Der zweite Sieg in Folge ist Tatsache, die Revanche geglückt, das Krokodil vom Himmel geholt (Es fliegt ja…). Gegen einen guten Gegner konnte man dank einer starken Kollektivleistung punkten. Trotz vielen Strafen erhielt man kein Tor in Unterzahl. Auf der anderen Seite erzielte man alle Treffer in Überzahl. Neben der kompakten Mannschaftsleistung bilden die «Special-Teams» momentan eine Stärke des Glarner EC. Zur angesprochenen Lernresistenz: Mit 135 erhaltenen Strafminuten belegen die Glarner in dieser Disziplin den unangefochtenen Spitzenplatz. Zum Vergleich: Der EHC Uzwil hat mit 64 Minuten am zweitmeisten ausgesprochene Strafen erhalten. Hier ist also, dem guten Unterzahlspiel in Ehren, Handlung gefordert. «Player of the match» Philipp Hensler hob die Mannschaft nach dem Spiel in den Vordergrund: «Wir haben uns nach dem 2:0 zurückgekämpft. Unser Schlussmann hielt uns in einer schwierigen Phase im Spiel und jeder hat seinen Job gemacht. So konnten wir am Ende als Team gewinnen. Die Strafen sollten wir reduzieren. Sie bringen uns immer wieder aus dem Konzept.» Laut Hensler sei auch der Teamspirit ausschlaggebend: «Wir haben eine super Moral. Neben und auf dem Feld sind wir eine Einheit. Jetzt müssen wir hart weiterarbeiten und den Schwung in die nächsten Spiele mitnehmen.» Am kommenden Wochenende haben die Glarner kein Spiel. Das nächste folgt am 31. Oktober in der GLKB-Arena. Zu Gast ist der EHC St. Gallen. Gegen die Ostschweizer strebt man den dritten Sieg in Serie an und freut sich auf zahlreiche Unterstützung. Hoffen wir, dass die Situation um den Virus ein solches zulässt. Hier sind wir alle gefordert, damit die Spiele weitergehen.


EHC Crocodile Flyers : GEC 3:4 (1:0, 1:2, 1:2)
Güttingersreuti, Weinfelden – 66 Zuschauer. – SR Kellenberger, Rentsch.
Tore: 12. P. Rutishauser 1:0. 27. Bischoff (P. Rutishauser) 2:0. 30. Moreno (Ausschluss Kessler, Widmer, Graber) 2:1. 37. Kessler (Hensler, M. Mettler; Strafe gegen CrocodileFlyers angezeigt) 2:2. 44. Je Anderegg (Ausschluss Widmer) 2:3. 46. S. Rutishauser 3:3. 52. M. Mettler (Hensler; Ausschluss Ambrosetti) 3:4.
Best-Player: Philipp Hensler
Strafen: Glarus 11×2 Minuten, EHC Crocodile Flyers 6×2 Minuten.
Glarus: Lutz, Blöchlinger; Ciprian, Küttel; M. Mettler, Schönfelder; Müller, Wirth; Büttiker, Je. Anderegg; Largo, Jo. Anderegg; Kessler, N. Luchsinger, Kubli, N. Wieser; Hensler, Moreno.
Bemerkungen: Glarus ohne Blumer, Zimmermann (beide Armeedienst), S. Lutz, D. Mettler,Mächler (alle verletzt) J. Luchsinger und Ragnolini (mit Junioren).


Nächstes Spiel
Glarner EC : EHC St. Gallen
Sa. 
31. Oktober, 20 Uhr, GLKB-Arena 

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Hartes Stück Arbeit schlecht belohnt

Erstmals vor grossem Heimpublikumsaufmarsch zeigte das Glarner U20-Team die bisher beste Saisonleistung. So nah am Punktgewinn waren sie gegen den Club da Hockey Engiadina noch nie.

Von Jrene Luchsinger

Beide Teams starteten am vergangenen Sonntagabend gut ins Spiel und erarbeiteten sich erste Torchancen. Eine unnötige Strafe bremste das Glarner U20-Team in der neunten Minute aus und der Gegner Club Hockey da Engiadina nutzte dies kaltblütig aus und ging mit 0:1 in Front. In der Folge hatten die Gäste mehr Scheibenbesitz und die Glarner waren hauptsächlich mit Abwehrarbeit beschäftigt. Einige brenzlige Situationen vor dem eigenen Tor überstanden sie unbeschadet, dank tollen Paraden des Torhüters Felix Helfenberger. Kurz vor der Drittelspausemussten die Gäste zu zweit Platz auf der Strafbank nehmen. Das Powerplay der Glarner funktionierte vorerst nicht, zu viele Fehler waren im Spiel. Doch kurz vor Ablauf der gegnerischen Strafe glichen die Glarner verdient durch Tomas Valkering (Pass Jan Luchsinger, Nino Müller) zum 1:1 aus.

Temporeich gings ins Mitteldrittel, wobei der Spielanteil und die Chancen ausgeglichen waren. Von einer Überzahlsituation konnten die Glarner nicht profitieren, stattdessen waren es die Gäste, welche kurz nach Ablauf ihrer Strafe die Führung im Spiel wieder an sich rissen. Wie schon im ersten Drittel drehten die Gäste beim Tempo auf und das Heimteam geriet unter Druck. Viele Scheibenverluste mussten hingenommen werden und dabei kamen auch noch zwei weitere Strafen hinzu. Keine guten Vorzeichen um zu reüssieren. Doch die Glarner hielten dem Druck stand, dank hervorragender Teamleistung und Abwehrarbeit brachten die Engadiner die Scheibe nicht über die Linie. 11 Sekunden nach Ablauf der Strafen war es wiederum Tomas Valkering, welcher auf Zuspiel von Erik Oliver Opatril den Ausgleich wiederherstellen konnte. Die Gäste nahmen wieder Fahrt auf in Richtung Glarner Tor. Im Getümmel vor dem Tor wurde den Engadinern ein Penalty zugesprochen, welchen sie eiskalt zur 2:3 Führung in den Maschen versenkten.

Das Tempo blieb auch im Schlussdrittel hoch, mit Spielvorteilen der Gäste. Nach zähen ersten Spielminuten und harter Arbeit des ganzen Glarner Teams fiel in der 45. Minute der verdiente Ausgleichstreffer zum 3:3 wiederum durch Tomas Valkering (Pass Nino Müller). Der Jubel war gross und die Glarner rochen nun den Braten, erstmals gegen die Engadiner zu punkten. Doch schlichen sich manchmal kleine unnötige Fehler ein und genau ein solcher war es, welcher den Gästen in der 53. Minute wiederum die Führung beschehrte. Die Glarner gaben nicht auf, spielten konzentriert weiter und kamen so zu sehenswerten Aktionen vor dem Tor. Leider war das Glück, trotz aller Bemühungen nicht auf ihrer Seite. Da machten es die Gäste besser und kurz vor Schluss war die Scheibe zum 3:5 Schlussresultat nochmals über der Linie.

Mit der Mannschaftsleistung können die Glarner zufrieden sein und darauf aufbauen. Mit einer guten Einstellung und Selbstvertrauen gilt es am kommenden Sonntagabend vor Heimpublikum gegen den EHC Wetzikon zu punkten.

herisau_2020

Hochzeitsfeier und Torfestival

Es gab viel zu Feiern vergangene Woche. Am Samstag fand die Saisonpremiere in der GLKB-Arena statt. Vor grossem Anhang überzeugte der GEC mit einem Torfestival.

Von Fabio Lutz

Bereits am Freitag standen die Cracks der ersten Mannschaft im Einsatz. Center Pascal Kubli kam unter die Haube und man erschien zum Spalierstehen und Apéro. Man war schon am Freitag bis in die Haarspitzen motiviert für die tags darauffolgende Premiere im GLKB-Eispalast. An dieser Stelle wünschen wir Kubli und seiner Angetrauten nur das Beste für die gemeinsame Zukunft.

GEC-Center Pascal Kubli kam unter die Haube.
GEC-Center Pascal Kubli kam unter die Haube.

Da die beiden frisch Vermählten Ihre Flitterwochen im Zigerschlitz verbringen (Isch ja au würkli dä schönscht Ort… Oder doch weg Corona?), war auch er mit von der Partie. Mit 17 Spielern stellte man sich dem Duell gegen den SC Herisau. Gegen die Appenzeller verlor man vergangene Saison beide Direktvergleiche. Trotz verschärfter Corona-Auflagen (schweizweite Maskenpflicht in Eishallen) fanden rund 150 Zuschauer den Weg in die Glarner Heimstätte. Das sind mehr als bei einigen Swiss-League Vereinen aus der zweithöchsten Spielklasse.

Der regelmässige Leser mag sich an die Worte von Jungspund Gilles Kessler nach der Partie gegen Flims erinnern (Weniger Strafen und so). Um es vorneweg zu nehmen: Seine Teamkameraden haben entweder den letzten Bericht nicht gelesen oder Kesslers Aussagekraft ist ziemlich limitiert (Der Chronist möchte dazu keine Stellung beziehen). Auf jeden Fall spielte man gleich zu Beginn in Unterzahl. Die Gäste fanden deshalb etwas besser in die Partie. In der fünften Minute entwischte aber Daniel Moreno und netzte zur Führung ein. Keine Zeigerumdrehung später erhöhte Jeret Anderegg auf 2:0. Die Reaktion der Appenzeller folgte postwendend: Ein Glarner Fehler im Spielaufbau (Der Name des Schuldigen ist mir soeben entfallen) ermöglichte den sofortigen Anschlusstreffer. Alle diese drei Treffer verfolgte Michael Mettler von der Strafbank aus. Der GEC übernahm in der Folge das Spieldiktat. Remo Largo erhöhte wieder nur kurz darauf auf 3:1. Dann kam der grosse Auftritt vom «Bomber von Glarus»: Jeret Anderegg stellte mit zwei weiteren persönlichen Treffern auf 5:1 und erzielte einen lupenreinen Hattrick. Der letzte Treffer erzielte er ebenfalls in Unterzahl. Mit dem 5:1 ging es in die erste Pause.

Goalie Lutz hob in der Pause den Mahnfinger ob der Strafen seiner Vorderleute. Er merkte aber, dass man heute die Tore auch zu viert erzielt und er besser einmal nichts sagt (Seine Aussagekraft wäre aber in diesem Zusammenhang definitiv limitiert).

Das zweite Drittel bot Spektakel pur. Zuerst wanderte Tim Büttiker für 2+10 Minuten in die Kühlbox. Wieder komplett erzielten Jan Luchsinger und Gilles Kessler die Tore sechs und sieben. Dann gönnte sich Martin Ciprian ebenfalls 2+10 Minuten Auszeit. Wieder zu fünft buchte Remo Largo die achte Kiste. Captain Dominique Müller ging noch einen Schritt weiter und fasste kurz vor der Pausensirene eine 5 Minutenstrafe plus Restausschluss. Böse Zungen behaupten, Müller wollte noch warmes Wasser beim Duschen. Pech der Geschichte: Müller darf das nächste Spiel zuschauen. Noch während dieser Unterzahl stellte wieder einmal JeretAnderegg auf 9:1. Dies war der Stand nach zwei Dritteln.

Der Match war entschieden aber noch nicht fertig. Die Glarner kannten heute kein Pardon und waren schlechte Gastgeber. Geschenke verteilt wurden keine mehr, dafür weiter geskort:Daniel Moreno (erneut in Unterzahl) und Remo Largo komplettierten ebenfalls ihr Hattrick. Der Chronist würde die teils sehenswerten Treffer gerne etwas näher ausführen. Bei zwölf Treffern würde dies aber erstens den textlichen Rahmen sprengen und zweitens mag er sich gar nicht mehr an alle erinnern (Das mit dem fortschreitenden Alter hatten wir schon; Anm.letzter Bericht gegen Flims). Den Schlusspunkt setzte Joel Küttel in der 58. Minute mit dem 12:1. Der Sieg wurde gefeiert und war Balsam für die letzten zwei knapp verlorenen Partien.Es war der Abend der Spendierlaune – Hatte man doch mit einem «Stängeli», drei Hattrick-Schützen und einem frisch Verheirateten einige Gönner am Tisch.

Somit holte der Glarner EC den ersten Dreier. Angespornt von den vielen Zuschauern spielten sich unsere Jungs in einen regelrechten Torrausch. Auch wenn man heute überzeugte und einen Kantersieg landete, tut man gut daran in Zukunft weniger Strafen zu nehmen. SechsTore in Unterzahl sprechen eine klare Sprache und entsprechen sicher nicht dem Normalfall. Es ist nun wichtig, das Resultat richtig zu werten und das Selbstvertrauen für die kommenden Spiele mitzunehmen. Topscorer Robert Lewandowski, sorry, Jeret Anderegg sah es ähnlich: «Der Sieg tat gut. Wir haben gut zusammengespielt und müssen den Schwung mitnehmen. Es war schade, dass wir nach dem 5:1 etwas unser System vernachlässigten. Am nächsten Sonntag wird es ein anderes Spiel geben. Mit den Crocodile Flyers haben wir eine Rechnung offen und ich bin überzeugt, dass wir uns seit dem ersten Spiel gesteigert haben. Wir wollen uns für die Startniederlage revanchieren.». Am nächsten Sonntag kommt es zum Rückspiel gegen die angesprochenen Crocodile Flyers in Weinfelden.


GEC : SC Herisau 12:1 (5:1, 4:0, 3:0)
GLKB-Arena, Glarus – 149 Zuschauer. – SR Leitold, Hagen.
Tore: 5. Moreno (Ausschluss M. Mettler) 1:0. 6. Je. Anderegg (Moreno; Ausschluss M. Mettler) 2:0. 6. Aerni (Bollhalder; Ausschluss M. Mettler) 2:1. 7. Largo (Hensler, M. Mettler) 3:1. 11. Je Anderegg (Kessler, Müller) 4:1. 19. Je. Anderegg (Moreno; Ausschluss Largo) 5:1. 28. J. Luchsinger (Je. Anderegg) 6:1. 31. Kessler (Hensler, Moreno; Ausschluss Nikolaidis) 7:1. 38. Largo (Jo. Anderegg, M. Mettler) 8:1. 40. Je. Anderegg (Moreno, M. Mettler; Ausschluss Müller) 9:1. 41. Moreno (Je. Anderegg; Ausschluss Müller) 10:1. 52. Largo (Hensler, Kubli) 11:1. 58. Küttel (Kessler, M. Mettler; Ausschlüsse Ciprian, Bollhalder) 12:1.
Strafen: Glarus 7×2 Minuten + 2×10 Minuten (Büttiker, Ciprian) + 5 + Spieldauer (Müller), SC Herisau 4×2 Minuten.
Glarus: Lutz, Blöchlinger; Ciprian, Küttel; M. Mettler, Schönfelder; Müller, Wirth; Büttiker, Je. Anderegg; Largo, Jo. Anderegg; Kessler, N. Luchsinger, Kubli, J. Luchsinger; Hensler, Moreno; Ragnolini.
Bemerkungen: Glarus ohne Blumer, Zimmermann (beide Armeedienst), S. Lutz, D. Mettler und Mächler (alle verletzt).


Nächstes Spiel

EHC Crocodile Flyers : Glarner EC
So. 18. Oktober, 17.15 Uhr, Güttingersreuti, Weinfelden